Dienstag, 28. Februar 2017

Rückblick Februar: Feminismus, Fertigkeiten, Amenorhoe


Ich will ehrlich zu euch sein - mein Monatsthema hat für mich überhaupt nicht funktioniert. Ich hatte mich wegen des Valentinstags dazu entschieden, diesen Monat unter das Motto "Beziehungen" zu stellen, aber dabei nicht bedacht, dass ich im Februar meine Klausur schreiben würde. In solch stressigen Zeiten will ich persönlich aber einfach nur Zeit für mich allein und muss dabei Kraft sammeln, während Treffen mit anderen mich tendenziell eher Kraft kosten.
  • Ein Date hatten wir diesen Monat nicht, wir waren allerdings bei dem Paarseminar. Außerdem planen wir für unser Einjähriges ein Date.
  • Ein Treffen mit meiner Familie hat nicht stattgefunden, die habe ich diesen Monat sogar gar nicht gesehen. Immerhin bei der Familie von Herrn Kürbis haben wir fünf Tage verbracht.
  • Ich habe auch mit Freunden nichts Besonderes gemacht, aber immerhin darauf geachtet, dass ich bei vielen Treffen dabei bin.
  • Das Überraschungsgeschenk entfiel dann auch doch "nur" auf Herrn Kürbis, für den ich am Valentinstag Cupcakes gemacht habe.
  • Mit meinen Omas habe ich immerhin telefoniert. Bei dem einen Anruf plagte mich leider eine Migräne, aber mit der anderen Oma konnte ich telefonieren.
Bevor es jetzt hier nur negativ weitergeht, möchte ich euch wenigstens mit den schönsten Artikeln aus diesem Monat zurücklassen, bevor es dann in den kreativen März geht.
  • Mir ist es immer wieder ein Anliegen, dass wir endlich anfangen, Frauen nicht bloß nach ihrem Äußeren zu beurteilen. Einen tollen offenen Brief dazu hat Whitney von sometimes, always, never geschrieben. 
  • Gerade jetzt, wo ich viel Yoga mache, gibt es unheimlich viele Posen, die ich gern können könnte, aber nicht hinkriege. Wie man solche Fertigkeiten erwirbt, wird bei MarathonFitness geschildert.
  • Ist es eigentlich normal, wenn eine Frau ihre Tage nicht bekommt? Nein! Einen tollen Post dazu findet ihr bei The Real Life RD.
  • Noch einmal zum Thema Geschlechterklischees - das trifft nämlich Männer genauso wie Frauen. Lexa hat einen tollen Artikel zum Thema Feminismus, Sexismus und Valentinstag geschrieben.
  • Manchmal ist es unglaublich schwer, zu seinen Emotionen zu stehen. Einen bewegenden Post zu diesem Thema könnt ihr bei sometimes, always, never nachlesen.


Sonntag, 26. Februar 2017

Ein Appell an den Straßenverkehr

Ich fahre wirklich gern Fahrrad. Ich bin dabei an der frischen Luft, ich bewege mich, bin schneller als zu Fuß, kann Gegenstände in meinem Korb transportieren und muss nichts zahlen. Aber manchmal treibt mich der Straßenverkehr in den Wahnsinn und zwar alle Teilnehmer - Fußgänger, Autofahrer und andere Fahrradfahrer. Dieser Appell ist natürlich völlig überspitzt formuliert, aber der Kern ist wahr.

Liebe Straßenverkehrsteilnehmer,

Wir alle könnten friedlich nebeneinander oder vor- und hintereinander am Straßenverkehr teilnehmen. Dazu gehört aber nicht nur, dass man sich grob an die Straßenverkehrsordnung hält. Um allen ein entspanntes Ankommen zu ermöglichen, muss man auch mal seinen Kopf einschalten und die Grundregeln der Höflichkeit anwenden. Denn wie es in den Wald hineinschallt, so schallt es auch heraus. Aber weil ich ja niemanden mit solch diffusen Bitten überfordern will, konkretisiere ich meine Wünsche im Folgenden lieber.

Liebe Autofahrer,

Uns verbindet eine geteilte Liebe. Mal fahren wir zusammen auf der Straße, mal offiziell getrennt auf Auto- und Fahrradspuren, mal auf der Straße und dem Fahrradweg auf dem Bürgersteig. Nichtsdestotrotz sind wir Fahrradfahrer reguläre Verkehrsteilnehmer auf der Straße. Sämtliche Vorfahrtsregeln gelten also auch für uns!
Eine Besonderheit, die anscheinend viele von euch nicht kennen, ist, dass wir Fahrradfahrer auch von rechts überholen dürfen. Merkt es euch einfach - nicht umsonst wird in der Fahrschule der Schulterblick so betont.
Weil wir immer rechts fahren, sind wir übrigens auch besonders gefährdet, wenn ihr ohne zu gucken die Autotür aufreißt. Das kann in einer zirkusreifen Salto-Nummer enden, meist jedoch mit einem schmerzhaften Aufprall auf dem Asphalt statt triumphierender Gesten. Auch hier gilt: Schulterblick!
Und wo wir gerade beim Parken sind: Fahrradspuren und Radwege sind keine Erweiterungen eures Parkplatzes, auch nicht mit Warnblinker. Danke!

Liebe Fahrradfahrer,

Uns gibt es in zwei Lagern: Die Übervorsichtigen, Sicherheitsbedachten und die Kamikaze-Piloten. Ich will ja nicht behaupten, dass ich nicht eher zu den letzteren tendieren würde, aber immer noch mit Verstand! Funktionierende Bremsen und Fahrradlichter haben jedenfalls schon den ein oder anderen Unfall vermieden und sind nicht ohne Grund Pflicht.
Die Straßenverkehrsordnung schließt auch Kamikaze-Radfahrer mit ein. Mit Vollkaracho über eine rote Ampel fahren, weil man ja als Radfahrer Welpenschutz hat, ist nicht so sinnvoll. Wenn ihr das tut, zieht aber wenigstens einen Helm an. Hirnmasse macht so hässliche Flecken.
Auf der anderen Seite: Die Übervorsichtigen. Mir ist es ja egal, ob ihr mit Helm, Ganz-Körper-Neonmontur, Knie- und Ellebogenschützern und Mundschutz radfahrt. Auch euer Tempo könnt ihr selbst bestimmen. Aber: Auf Bürgersteigen habt ihr nichts zu suchen! Wenn euch die Straßenführung zu unsicher ist, sucht euch eine andere Route. Und wenn ihr euch generell nicht auf die Straße traut, solltet ihr zu Fuß losgehen und Nachhilfe auf dem Verkehrsübungsplatz nehmen.

Liebe Fußgänger,

Auch unsere Beziehung ist nicht gerade einfach. Es ist eben manchmal ärgerlich, wenn man sich den Bürgersteig mit einem Radweg teilen muss. Aber viellleicht fangt ihr an, beides als Teil der Straße zu sehen. Ihr habt da jedenfalls nichts verloren und solltet erst recht nicht meckern, wenn ein Radfahrer in dreifacher Geschwindigkeit nah an euch vorbeizieht. Falls ihr mal eine Fahrradklingel hört und auf dem Radweg steht, solltet ihr jedenfalls das Weite suchen!
Ihr ärgert euch, wenn Radfahrer den Bürgersteig benutzen und das zu recht. Manchmal bleibt uns jedoch nichts anderes übrig. Wenn Müll und Laub nicht auf den Radweg geschoben werde und dieser auch bei Eis und Schnee geräumt würde, müssten wir uns jedenfalls keinen Weg teilen.
Noch ein letztes: Nur weil Radfahrer nicht mit einer Tonne Metall und Plastik umherfahren, heißt das nicht, dass sie auf der Straße nicht im Recht sind. Schnell mal über die Strapße laufen, weil der doofe Radfahrer ja so langsam ist oder rumkurven kann, ist jedenfalls eine blöde Idee. Würdet ihr bei einem andonnernden LKW ja auch nicht machen.

Freitag, 24. Februar 2017

Ofen-Putenbrust mit Wurzelgemüse

So lange es draußen noch kalt und ungemütlich ist, gibt es für mich nichts Besseres als Essen aus dem Backofen. Zum einen strahlt der ja noch mal zusätzliche Wärme aus, zum anderen hat alles Gebackene einen ganz eigenen, tollen Geschmack, der von innen wärmt. Für Vegetarier ist dieses Essen leider nichts, weil es wirklich vom Geschmack des Fleisches lebt. Während das Hähnchen nämlich backt, kocht das Gemüse darunter im Fleischsaft, was es noch zehnmal besser schmecken lässt.

Für eine hungrige Person:
  • 200g Knollensellerie*
  • 200g Möhre*
  • 1 Zwiebel
  • 1 Stück Putenbrust (ca. 200g)
  • Olivenöl
  • 1 Prise Zucker
  • 1 TL Thymian (getrocknet)
  • Salz und Pfeffer
Sellerie, Möhre und Zwiebel putzen. Sellerie und Möhre in Würfel mit Kantenlänge von 1cm schneiden, die Zwiebel in Ringe schneiden. Das Gemüse in eine große Schüssel geben und 1 EL Olivenöl, Salz und Pfeffer nach Geschmack, Zucker und Thymian dazu geben. Gut umrühren, sodass das Gemüse gleichmäßig bedeckt ist.
Eine Auflaufform einfetten und das Gemüse hinein geben. Den Ofen auf 200°C vorheizen.
Das Putenfleisch abwaschen und abtupfen. Öl in einer Pfanne erhitzen und das Fleisch darin scharf anbraten, bis es auf beiden Seiten gut gebräunt ist, dann salzen und pfeffern.
Das Fleisch auf das Gemüse legen und in den Ofen geben. Für ca. 40 Minuten backen, bis das Gemüse leicht gebräunt ist. Dazu beispielsweise Ofenkartoffeln servieren.


*Man könnte auch sämtliches anderes Gemüse für dieses Gericht nehmen. Gerade im Winter würde ich jedoch die süßen Wurzelgemüsearten wie Sellerie, Möhre, Pastinake, Petersilienwurzel usw. empfehlen.

Guten Appetit!

Mittwoch, 22. Februar 2017

Selbstliebe: Angekommen

Angekommen
Mitte 2014 habe ich mir einen Armreif mit der Aufschrift "Enjoy the Journey" gekauft. Er stammte aus einem Yoga-Onlinekurs, der ähnliche Armreifen auch mit Sprüchen wie "Namasté", "Ohm" oder "Strong Spirit" verkaufte - eigentlich also gar nicht meine Ecke. Doch als ich diesen Armreif sah, hatte ich plötzlich das starke Bedürfnis, diesen Armreif zu kaufen. Ich kaufte mir den nicht so billigen Armreif unter der Rechtfertigung, dass ich ja immer auf Ziele hinarbeitete, jedoch nie den Weg dahin genoss. Ich machte mir eher zu viel Stress, um das Ziel fast unmöglich schnell zu erreichen, als auch den Weg dahin zu genießen.

In Wirklichkeit war ich jedoch in ganz vielen Bereichen meines Lebens auf Suche, auf der Reise nach mir selbst. Ich war gerade erst nach einer langen Beziehung wieder seit einigen Monaten single. Wie das nach jeder Beziehung so ist, muss man sich nach der Trennung erst mal wieder selbst finden. Ich hatte sogar mit meinem damaligen Freund zusammen gewohnt, mich mit meinem ganzen Tagesablauf auf ihn eingestellt. Diese Routine musste ich erst einmal wieder für mich selbst bestimmen.
Die Beziehung war für mich unter anderem an der Konkurrenz zu einer anderen Frau zerbrochen. Das führte dazu, dass mein Selbstbewusstsein zu diesem Zeitpunkt nicht gerade das beste war. Ich musste mir neu überlegen, wie ich mich eigentlich präsentieren wollte, was mich ausmachte, wer ich sein wollte.
Zudem steckte ich mitten in einem Studium, das mich nicht glücklich machte. Ich hatte mehrere Klausuren nicht bestanden und das Lernen strengte mich unheimlich an. Noch hatte ich jedoch nicht den Mut, mir selbst einzugestehen, dass ich einen Fehler begangen hatte und auch in diesem Bereich neu beginnen musste.

Nachdem ich den Armreifen fast zwei Jahre lang durchgängig getragen habe, habe ich heute nur noch selten bei mir. Das liegt zum einen daran, dass ich jetzt deutlich weniger Schmuck trage als damals und der Armreif mich nervt. Zum anderen verspüre ich jedoch nicht mehr das Bedürfnis, mich daran zu erinnern, dass ich die Reise genießen soll. Vielmehr habe ich das Gefühl, dass ich angekommen bin.
AngekommenIch bin angekommen in meinem Leben. Ich habe neue Routinen, Interessen und Angewohnheiten entwickelt. Ich bin in vielerlei Maße über mich hinausgewachsen und noch unabhängiger geworden.
Ich bin angekommen in einer neuen Beziehung. Einer neuen Beziehung, die jetzt von gegenseitigem Respekt, Wertschätzung, Kommunikation, gemeinsamen Interessen und Einstellungen geprägt ist. Eine Beziehung, die mir auch geholfen hat, zu mir selbst zu finden. Durch die Liebe, die mir entgegen gebracht wird, konnte ich endlich auch anfangen, mir selbst Liebe entgegen zu bringen.
Schließlich bin ich nach der Entschluss zum Studienwechsel und einem Jahr Wartezeit auch in meinem neuen Studium angekommen.

Noch ist längst nicht alles perfekt - ich meckere hier oft genug darüber, wenn mir etwas nicht gelingt oder dass mir mein Studium nicht gefällt. Aber ich bin auch noch lange nicht in einem Alter, wo ich bereit bin, meinen endgültigen Platz zu finden. Vielmehr möchte ich noch weitere interessante Reisen bestreiten - in dem Wissen, dass ich eine Heimat habe, wohin ich immer zurückkehren kann.

Dienstag, 21. Februar 2017

Rückblick KW 7: Emotional erschöpft

Es ist vollbracht! Meine Klausur für dieses Semester ist geschrieben und bestanden! So richtig durchgesickert ist das bei mir aber noch nicht. Gar nicht so einfach, vom Stress-Hektik-Arbeits-Modus in den Ferien-Modus umzuschalten. Da ist es gut, dass ich in den nächsten Wochen so viel geplant habe, dass gar keine Langeweile aufkommen kann ;)
Dieses Wochenende fing es schon damit an, dass wir auf einem Paarseminar waren. Nachdem wir beide in den letzten Wochen viel zu tun hatten, war es wirklich schön, sich noch mal bewusst Zeit zu zweit zu gönnen und Raum für Gespräche zu haben. Ich muss jedoch auch gestehen, dass ich gemerkt habe, dass ich emotional gerade sehr verletzlich und erschöpft bin. Tiefgründige Gespräche wühlen mich gerade eher auf, als mir Freude zu bereiten. Am Wochenende habe ich viel Schlaf und Pausen benötigt. Aber nichtsdestotrotz kann ich sagen, dass ich ein solches Seminar oder einfach bewusste Zeit zu zweit jedem empfehlen würde!

Essen

Frühstück

Ich habe immer noch kein passendes Frühstück gefunden. Gut, vorbereitet waren immerhin Bananen-Haferflocken-Pancakes, die es selbstverständlich mit Erdnussbutter gab. Das dritte Foto habe ich euch mal erspart.
Ferienfrühstück? Na ja. Ich bin direkt mal um fünf Uhr wach gewesen und wusste, dass mich mein normales Frühstück niemalsnicht bis zum Mittagessen satt halten würde. Also gab es erst mal nur Rührei und Brot mit Erdnussbutter, Quark und Honig.
Brot mit Quark und Marmelade und Erdnussbutter. Ich kann euch ehrlich nicht mehr sagen, was alles in dem Smoothie drin war. Ich vermute aber, dass es Spinat, Banane, Quark, Joghurt, Kakao, Zimt, Möhre und Supergreens waren.

Mittagessen
Spätzle sind zwar lecker, aber auch aufwendig. Deshalb habe ich letzte Woche direkt zwei Portionen gemacht.


Polenta, mein absolutes Wohlfühlessen. Dafür war diese Woche eigentlich zu schönes Wetter, aber geschmeckt hat es trotzdem. Hier in der Kombination mit Feta, Cocktailtomaten und Spinat.
Ich mag es total, dass dieses Nudelgericht mit Möhren, Linsen und Tomaten so einfach ist. Leider habe ich praktisch nichts an dem Original verändert, sodass ich es euch nicht präsentieren kann.
 Noch mal Polenta, dieses Mal mit Spinat und Eiern. War auch ziemlich lecker!
Am Sonntagabend herrschte in meinem Kühlschrank gähnende Leere, also haben Herr Kürbis und ich Essen bestellt. Ich hatte Lust auf asiatisch und habe Bami Goreng mit Curry und Ente bestellt. Mjam!

Abendessen
Ich kann immer noch nicht so recht glauben, dass es diese Woche echt wieder Salate gab! Mit Paprika, Möhre, Hühnerbrust, Joghurtdressing und Hefeflocken: Mjam! Dazu gab es noch eine Portion Spätzle.
 Noch mal Salat, hier mit schön viel Käse.
Und eine Laugenstange. Ich komme von den Dingern einfach nicht los, kriege sie aber auch nicht in Vollkorn hin :(

Snack
Meine Klausur diese Woche fand von 12:00-13:30 Uhr statt. Wann soll man denn da essen? Da wir eine halbe Stunde vorher da sein sollten (und dann doch nur doof rumstanden), hätte ich mit Hinfahrt vor 11:00 mittagessen müssen. Den geplanten Süßkartoffelsalat habe ich da noch nicht runtergekriegt. Also gab es ein Quarkbrot mit Marmelade, was auch ganz gut gereicht hat (in der Prüfung selbst war mir eher schlecht, als dass ich Hunger hatte).
Unser Snack nach der Bahnfahrt. Das war übrigens das erste Mal, dass ich mir ernsthaft ein Auto gewünscht habe. Volle Züge, doofe Mitfahrer, großer Umweg... Mäh. Aber der Obstsalat hat mich versöhnt.

Sport
  • Montag: Bodystyling II, 60 Minuten
  • Dienstag: REST
  • Mittwoch: Krafttraining, 40 Minuten
  • Donnerstag: Jumping Kompakt, 30 Minuten
  • Freitag: Krafttraining, 40 Minuten
  • Samstag: Joggen, 30 Minuten
  • Sonntag: REST

Bring mich zum Kochen: Das Backbuch. Die besten Rezepte aus aller Welt

Kochbuch
Falls es jemandem noch nicht aufgefallen ist: Ich backe wahnsinnig gern. Dazu gehören aber immer seltener die Klassiker, viel lieber lasse ich mich von anderen Kulturen inspirieren. Deshalb habe ich mich umso mehr gefreut, als ich dieses Backbuch entdeckt habe. Denn was gibt es Besseres, als sich einmal um die Welt zu kochen?

Titel: Das Backbuch. Die besten Rezepte aus aller Welt.
Verlag: Parragon
Umfang: 377 Seiten
Preis: ca. 13€
Liebste Rezepte: Äppelkaka, Babka-Schokohefekuchen, Jüdischer Honigkuchen, Kaffee-Hefeschnecken
Bitte nicht nachmachen: Torta Caprese

Die Rezepte in diesem Buch sind nach ihrer Herkunft geordnet. Unter den Kategorien "USA & Kanada", "Lateinamerika",  "Mittelmeerraum", "Osteuropa & Russland", "Australien und Neuseeland" usw. lassen sich viele verschiedenartige Backkulturen entdecken. Neben den Rezepten gibt es auch immer wieder kurze Informationstexte zu den Back- und Naschtraditionen. Man erfährt etwa, was die "grande catastrophe" in einem französischen Haushalt ist oder wie die Cupcakes ihren Siegeszug um die Welt starteten.

Am schönsten ist jedoch die liebevolle Aufbereitung der Rezepte. Jedes Rezept hat seine eigene Doppelseite mit detailreichen Farbfotos. Die Schritt-für-Schritt-Anleitungen sind auch bei komplizierteren Rezepten leicht nachzuvollziehen und die angegebene Zubereitungszeit liefert eine ziemlich
gute Einordnung.
Neben dem schönen Layout hat jedoch vor allem die Vielfalt dieses Backbuchs mein Herz gewonnen: Von Cookies über Törtchen, Tartes und Baiserrolle hin zu Brötchen, von Mississippi-Schoko-Pie über Mango-Reis-Tarte bis hin zu Jalapeno-Maisbrot und Knoblauch-Kräuter-Brotschnecken bietet dieses Rezeptbuch etwas für jeden Geschmack und Anlass. Ich besitze dieses Buch jetzt schon seit fast zwei Jahren und bin trotz meiner Backleidenschaft noch nicht durch alle Rezepte gekommen (den Babka habe ich dafür schon zweimal gemacht, weil er so gut schmeckt). Ganz große Empfehlung für alle experimentierfreudigen Bäcker von euch!




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Sonntag, 19. Februar 2017

#shelfie-Sunday

Die liebe Lexa hat zu einer Blogparade aufgerufen und zwar zu einem Thema, was genau meins ist: Bücher. Ich liebe Bücher. Schon als Kind habe ich total gern gelesen. Inzwischen liebe ich es auch, Bücher zu besitzen. Für mich ist es ein tolles Gefühl, auf Regale voller Bücher zu blicken. Und hier ist der Ausblick auf meine Regale.

Dieses Regel steht direkt an meinem Sofa. Im untersten halb-sichtbaren Regalbrett befinden sich meine Vampir-Fantasy-Romane (nein, nicht nur Twilight, wobei ich die auch noch aus meiner Jugend habe). Darüber ist eine Mischung aus Urban Fantasy, SciFi und Steampunkt. Es folgen die High-Fantasy-Romane, die sich noch den Platz mit viel Deko teilen müssen. Darüber sind ganz viele Coming-Off-Age-Romane. Es folgt mein Regalbrett für historische Romane und darüber für Thriller.


Das hier ist mein neustes Regal und deshalb noch verhältnismäßig leer - das wird sich ändern! Unten sind meine Kochbücher, gefolgt von den DVDs. Darüber finden sich Sachbücher, Liebesromane und Kreativ-/DIY-Bücher, Spiele und Rätselhefte. Entschuldigt übrigens bitte die komischen Winkel bei den Fotos - an den Wänden hängen Bilder von mir und anderen Personen, die ich nicht einfach so veröffentlichen wollte.

Mal kein Billy-Regal :D Diese Vitrine habe ich von meinem mittlerweile verstorbenen Großonkel übernommen und ich liebe sie! Darin befinden sich nur meine absoluten Lieblingsbücher. Unten haben wir die Romantasy-Romane. Darüber befinden sich Walter Moers' Werke und "Die Gilde der Schwarzen Magier". Ein ganzes Brett habe ich Terry Pratchett gewidmet, das wird aber irgendwann nicht mehr reichen. Darüber sind meine High-Fantasy-Lieblinge (u.a. mit dem "Game of Thrones"-Schuber). Und dann folgen meine Lieblingsbücher von Cornelia Funke und die Otori-Saga.

Für eine Wohnung von 35 Quadratmetern sind das eine ganze Menge Bücher... Und ich plane, das noch zu erweitern! Es gibt noch ein Regal in meiner Wohnung, das bisher von Deko und Büro-/Uni-Materialien besetzt ist, das im Zweifelsfall aber auch noch für meine Bücher genutzt werden wird. Ansonsten erwischt mich dieser Shelfie-Sunday in einer der seltenen Situationen, wo ich Platz in meinen Regalen habe. Ich habe allerdings auch schon wieder mein Auge auf verschiedene andere Bücher geworfen, das wird also nicht lang so bleiben.
Und noch ein letztes Wort: Wie ihr seht, stapelt sich in meinen Regalen auch die Deko. Zum einen habe ich für die Deko sonst zu wenig Platz, zum anderen nehmen die meisten Bücher ja auch nur zwei Drittel des Regals ein - wozu also den Platz verschwenden? Und schließlich mag ich es auch, dass meine Regale nicht aussehen wie in der Unibibliothek, sondern eben wie Teile meines Wohnzimmers.

Freitag, 17. Februar 2017

Röst-Blumenkohl-Suppe

Noch so ein Gericht, um das schmuddelige Winterwetter zu vergessen. Diese Suppe hat die Cremigkeit einer 1A-Sahnesuppe, aber ohne Sahne - Mandelmilch sei dank! Ich bin mir übrigens ziemlich sicher, dass man sie dadurch ganz leicht veganisieren kann, wenn man den Käse durch Hefeflocken ersetzt.
Den besonderen Geschmack bekommt diese Suppe nämlich durch den gerösteten Blumenkohl. Sie wird dadurch etwas aufwendiger, aber auch unglaublich lecker!

Für zwei Portionen:
  • 1 Drittel Kopf Blumenkohl
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zwiebel
  • 1 Karotte
  • 200g Knollensellerie
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1/4 TL Thymian
  • 2 EL Mehl
  • 400ml Gemüsebrühe
  • 110ml Mandelmilch
  • 50g geriebenen Gouda
  • Salz und Pfeffer
  • Olivenöl
Den Blumenkohl putzen und in feine Röschen teilen. Den Knoblauch putzen und in dünne Scheiben schneiden. Knoblauch und Blumenkohl mit einem Esslöffel Olivenöl, Salz und Pfeffer vermengen. Auf ein Backblech legen und bei 200°C 40 Minuten lang rösten (zwischendurch wenden).
In der Zwischenzeit Zwiebel, Karotte und Sellerie putzen und würfeln. Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Zwiebelwürfel darin zwei bis drei Minuten dünsten. Dann Sellerie und Möhre dazu geben und 5 Minuten dünsten.
Den gerösteten Knoblauch fein hacken. Knoblauch, Blumenkohl, Lorbeerblatt, Thymian und Mehl in den Topf geben und gut umrühren. So lange weiter braten lassen, bis das Mehl nicht mehr sichtbar ist.
Das Gemüse mit der Brühe aufkochen und 10 Minuten lang kochen. Dann Mandelmilch und Gouda dazu geben und so lange umrühren, bis der Käse geschmolzen ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Guten Appetit!

Übrigens: Falls ihr Lust auf noch mehr winterliche, vegetarische oder vegane Rezepte habt, schaut mal beim Veggie-Kochevent vorbei!

Mittwoch, 15. Februar 2017

Februar: Beziehungen

Das Thema Beziehungen habe ich mir ausgesucht, weil Beziehungen in meinem Leben eine sehr große Rolle spielen. Dabei meine ich nicht nur Herrn Kürbis, sondern auch die vielen anderen Beziehungen in meinem Leben mit meiner Familie und meinen Freunden. Die Menschen in meinem Leben geben mir Halt und Kraft, lenken mich ab und unterstützen mich, wenn ich es brauche. Gleichzeitig habe ich immer wieder Probleme damit, Beziehungen aufrecht zu erhalten - gerade wenn ich jemanden nicht regelmäßig sehe, bin ich ziemlich schlecht darin, mich ab und zu zu melden. Außerdem bin ich introvertiert, Zeit mit anderen Menschen kostet mich Energie, die ich in Zeit allein wieder auffüllen muss.

Im Februar möchte ich mir vornehmen, meine Beziehungen zu anderen Menschen noch einmal mehr wertzuschätzen und zu überdenken. Ich fühle mich im Moment, als ob das Beziehungsgefüge in meinem Leben sich sehr grundsätzlich verändert. Die langsame Lösung von der Familie zeigt sich immer deutlicher in meinem Leben. Gleichzeitig verändert sich die Art der Freundschaft. Ich bin mir nie sicher, wie lang die bestehenden Freundschaften noch bleiben und inwiefern mein persönliches Wachstum diese Freundschaften vielleicht auch behindert. Schließlich möchte ich aber auch nicht alles in meine Partnerschaft stecken - auch die sind in meiner aktuellen Lebensphase zu unstetig, so sehr ich mir das Gegenteil wünsche und erhoffe.
 
Ein Date haben


Ich finde es auch in bestehenden Beziehungen wichtig, dass man Sachen nur zu zweit macht und dafür auch mal größere Vorbereitungen trifft. Allerdings hatte ich beim Aufschreiben der Vorsätze nicht bedacht, dass Herr Kürbis und ich im Februar beide Klausuren schreiben.Wir sind nicht unbedingt zu einem klassischen Date gekommen. Allerdings waren wir mit einem befreundeten Paar in der Oper - schon ein ziemlich gutes Doppeldate. Außerdem werden wir auf ein Paar-Seminar fahren. Und nein, den Valentinstag haben wir nicht groß gefeiert. Wir haben da zusammen Zeit verbracht (das war mir wichtig), aber alles andere ist uns zu viel Kommerz.

Treffen mit meiner Familie organisieren


Meine Familie wohnt relativ nah an meinem Studienort. Auf der einen Seite ist das total toll, weil wir uns so schnell erreichen können und meine Eltern mir oft mit Werkzeug usw. aushelfen. Auf der anderen Seite gibt es aber auch nicht die Notwendigkeit, Treffen miteinander aufwendig zu verabreden - und dann geschieht es auch kaum.
Leider wird es in diesem Monat nicht mehr klappen, dass wir uns alle treffen. Meine Schwester schreibt Vorabiklausuren, meine Eltern haben Termine und ich auch. Dafür werde ich aber länger zu Herrn Kürbis' Familie fahren, was ich auch sehr gut finde, um über das Thema Beziehungen nachzudenken.

Ein besonderes Treffen mit Freunden organisieren

Auch mit meinen Freunden bin ich mittlerweile in einem relativ vorhersehbaren Tritt gelandet. Das heißt nicht, dass ich die Zeit mit meinen Freunden nicht genieße, ich würde nur gerne wieder eine besondere Aktion starten.

Ein Überraschungsgeschenk

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft, nicht wahr?

Meine Omas anrufen

Ich mag meine Omas sehr, aber ich komme im Alltag fast nie dazu, die beiden anzurufen. Dabei ist es eigentlich total schön, wie sehr die beiden sich freuen, wenn ich mich mal wieder melde. Vielleicht schaffe ich es diesen Monat, den beiden diese Freude zu machen.

Dienstag, 14. Februar 2017

Rückblick KW 6: Kreativität

Eigentlich ist "Kreativität" ja erst mein Motto für den März, aber diese Woche hat es mich schon gepackt. Meine Muse hat sich nämlich anscheinend Winterurlaub in wärmeren Gefilden genommen und mich für Dezember und Januar allein gelassen. Gut, ich brauchte auch die Pause ein bisschen, aber gerade in den letzten Januarwochen habe ich doch darunter gelitten, dass ich keine Lust zum Schreiben, keine Ideen für Blogposts und keine Muße zum Basteln hatte.
Diese Woche dann hatte ich total viel kreative Energie. Ich habe neue Deko für meine Wohnung gekauft und arrangiert, viele, viele Blogposts für die nächsten Wochen vorbereitet und wieder genäht. Außerdem hat mein Gehirn schon wieder ein paar Ideen für Romane gewälzt. Jetzt muss ich nur noch die Zeit für all die Kreativität finden, denn bis morgen ist erst mal noch Lernen angesagt!

Essen

Frühstück
Noch mal eine Smoothie-Runde... In diesem hier war Joghurt, Banane, Himbeere, Hafermilch, Möhre und SuperGreens. Dazu gab es wieder Brot mit Frischkäse und Marmelade.
Noch mal Brot mit Frischkäse und Marmelade. Dieses Mal gab es dazu aber eine Banane und ein Joghurt-Chia-Pudding (mit SuperGreens, deshalb die Farbe).
Ich bin immer noch auf der Suche nach einem tollen Frühstück. Nächster Versuch: Süßkartoffelwürfel in Kokosöl gebacken auf Chiapudding (Mandelmilch, SuperGreens, Chiasamen, Peanutbutter-Cookie-Proteinpulver). Leider beides ein Reinfall!
Smoothiebowl: TK-Mango, Möhre, Joghurt, SuperGreens, Zimt. Dazu gab es einen Bananen-Schoko-Muffin.
Auf Pancakes verzichten? Niemals! Da mich die normale Portion Pancakes aber über den halben Tag sättigt und ich Herrn Kürbis zu mir eingeladen hatte, gab es Sonntag nur die halbe Portion. War aber mindestens genauso lecker!

Mittagessen
Restefest! Es gab die restlichen Wedges und das Röstegemüse von letzter Woche. Außerdem leckeres Rührei!
Strammer Max, aber mal ohne Zwiebeln. Dafür gab es eine Gemüsebeilage aus geröstetem Blumenkohl, gedünsteten Möhren und Brokkoli.
Dasselbe Gemüse, allerdings mit Käsebrot und Rührei.
Rechts erst mal das gesunde Highlight... selbstgemachter Himbeer-Joghurt (Naturjoghurt, TK-Himbeeren, etwas Süßstoff). Dazu gab es Brot mit Bruschetta-Paste und überbackenem Mozzarella... von dem bin ich jetzt offiziell enttäuscht. Er schmeckt einfach wie Gummi.
 Keine Woche ohne...
Eine Laugenstange (yay) mit Brokkoli, Möhren und Blumenkohl. Davor hatte ich einen Himbeer-Joghurt (s.u.), deshalb ohne Proteinquelle.
Lasst die Pauken und Trompeten erklingen... ich hatte Lust auf einen Salat! Es gab Spinat mit Möhre und Paprika, gebackener Hähnchenbrust, Hefeflocken und einem cremigen Joghurtdressing. Und es hat mir geschmeckt! Dazu eine lecker-fluffige, salzbefreite Brezel, die mir Herr Kürbis mitgebracht hat.

Abendessen

Memo: One-Pot-Pasta lässt sich nicht gut aufbewahren! Lecker war die Pasta mit Zitrone und Grünen Bohnen aber trotzdem nicht zuletzt dank des Parmesans!
Memo 2: Suppen mit Nudeln sind am Ende keine Suppen mehr und die Nudeln eklig weich. In Kombination mit zu großen Selleriestücken war diese Suppe am Ende richtig eklig. Netterweise hat Herr Kürbis sich ihrer erbarmt!

Diese Blumenkohlsuppe wäre richtig lecker gewesen... wenn ich nicht so langsam die Nase voll von Suppen hätte. Das Rezept bekommt ihr trotzdem!
Comfort food: selbstgemachte Käse-Spinat-Spätzle mit Röstzwiebeln. Das war wirklich ultralecker, ich merke allerdings auch, dass ich so fettiges Essen echt nicht mehr gut vertrage und es mir sehr schwer im Magen liegt.
 Süßkartoffel-Salat mit Paprika, Zwiebeln, Mais und Kidneybohnen. War nur so mäßig.
Das Käsefest ging weiter! Es gab Überbackene Crêpes mit einer Füllung aus Spinat und Quark. Und ich glaube, mein Käsebedürfnis ist erst mal gestillt...

Snack
Noch ein Rezept wird es für diese leckeren Bananen-Schoko-Muffins geben!
Hier ist noch mal der selbstgemachte Himbeerjoghurt. Dieses Mal mit einer Mohnzucker-Mischung.

Sport
  • Montag: Zumba, 45 Minuten
  • Dienstag: FitBall kompakt, 30 Minuten
  • Mittwoch: REST
  • Donnerstag: Krafttraining, 40 Minuten
  • Freitag: Sh'bam, 45 Minuten
  • Samstag: Krafttraining, 40 Minuten
  • Sonntag: REST
PS: Feiert ihr heute den Valentinstag? Herr Kürbis und ich sind dienstags eh immer zusammen, aber abgesehen von unserem regulären Tanzkurs werden wir nichts machen und es gibt erst recht keine Geschenke.