Sonntag, 30. Oktober 2016

Rückblick Oktober: Versagen, 80/20, "gesund", Glück, Social Detox, Vorbilder

In letzter Zeit fällt es mir irgendwie zunehmend schwerer, neue gute Blogposts für die Monatsrückblicke zu finden. Dabei lese ich noch genauso viele Blogs wie sonst und hoffe auch, dass sich nicht plötzlich die Qualität dieser Blogs gleichzeitig drastisch verschlechtert hat. Aber immerhin habe ich ein paar Blogartikel gefunden, die mir diesen Monat wirklich gut gefallen haben. Viel Spaß damit!
  • Wir glauben immer, dass Versagen furchtbar schrecklich ist. Aber es kann auch seine positiven Seiten haben, wie Whitney von sometimes, always, never beleuchtet. 
  • Die 80/20-Regel besagt, dass man nur 80% der Leistung braucht, um 100% Erfolg zu haben, wenn man denn hart genug arbeitet. Wie man das auf das Training umsetzen kann, könnt ihr bei MarathonFitness nachlesen.
  • Ein gesundes Leben hat viele Vorteile, aber manchmal ist es nur belastend. Deshalb sollte man sich daran erinnern, dass "gesund" nur ein relatives Wort ist, wie bei The Real Life RD erklärt wird. 
  • Auch glücklich sein ist relativ und kann sehr schnell erreicht werden. Ein paar Inspirationen dazu findet ihr bei Peaches and Pies.
  • Diesen Monat hat Whitney von sometimes, always, never auch sehr interessant von ihrem Social Detox berichtet. Das hat mich auf jeden Fall zum Nachdenken gebracht!
  • Mir ist klar, das ich in meiner Rolle als Bloggerin auf eine gewisse Weise ein Vorbild bin. Ich tue deshalb mein bestes, um dieser Rolle gerecht zu werden. Deshalb fand ich auch diesen Post von hummusapien sehr interessant und anregend!






Freitag, 28. Oktober 2016

Saftige Kürbismuffins mit Schokostreuseln

Ich liebe es, dass Kürbis so variabel einsetzbar ist. Vor allem Kürbispürree ist ideal, um den Herbstgeschmack in Desserts oder süßem Gebäck zu verstärken. Wenn man dann noch Zimt, Muskatnuss und Ingwer dazu packt... hat man mich praktisch schon am Wickel.
Netter Bonus dieser Muffins: Sie sind auch noch mit Streuseln gemacht, was ich ja sowieso liebe. Und Schokostreusel sind umso besser!

Ergibt ca. 10 Muffins.

Für die Muffins:
  • 100g Hafermehl
  • 3/4 TL Zimt
  • 1/4 TL gemahlene Muskatnuss
  • 1/8 TL gemahlener Ingwer
  • 1/4 TL Salz
  • 1/2 TL Natron
  • 125g Apfelmus (ungesüßt)
  • 70g brauner Rohrzucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Ei
  • 125g Kürbispürree
Für die Streusel:
  • 35g Hafermehl
  • 45g brauner Zucker
  • 1/4 TL Zimt
  • 30g Butter oder Margarine
  • 50 g Schokostreusel
Die trockenen Zutaten für die Muffins in einer Schüssel vermischen. Das Apfelmus mit dem Zucker und dem Ei schaumig schlagen. Mit etwas niedrigerer Geschwindigkeit das Kürbispürree unterrühren. Auf niedrigster Stufe nun die trockenen Zutaten mit dem Rest vermengen. Den Teig in die vorbereiteten Muffinförmchen füllen.
Die Streuselzutaten verkneten (geht am besten mit den Händen). Achtung, bei Streuseln lässt sich die Butter nicht durch Apfelmus ersetzen! Den fertigen Streuselteig auf die Muffins geben und etwas eindrücken (sonst fallen die Streusel beim Essen ständig runter).
Die Muffins bei 200°C für 25 Minuten backen. Dabei immer wieder kontrollieren, da die Schokolade schnell verbrennt!
Guten Appetit!

Mittwoch, 26. Oktober 2016

Warm up - der wichtigste Teil des Workouts

Seit fast drei Monaten darf ich ständig mit schicken Bandagen um meine Knie herumlaufen, weil ich eine Ansatzreizung beider Patella-Sehnen habe. Der Grund dafür? Zu wenig aufwärmen. Ich dachte, dass es schon reicht, wenn ich vor dem intensiven Krafttraining vier Minuten auf den Crosstrainer springe. Doch vier Minuten reichen zum Aufwärmen beileibe nicht aus. Woran liegt das? Und wie wärmt man sich richtig auf?

Unser Körper kann erstaunliches leisten. Als Fluchttier können wir diese Fähigkeiten auf die Sekunde abrufen, riskieren damit aber auch Verletzungen und langfristige Schädigungen. Besser ist es deshalb, wenn man seinen Körper wortwörtlich auf Betriebstemperatur bringt. Dazu muss der Motor angeregt werden, was beim Körper dem Herz-Kreislauf-System entspricht. Durch das Aufwärmen erhöht sich der Puls und Stoffwechselprozesse werden angeregt. Die Sauerstoffaufnahme verbessert sich und die Muskeln werden besser durchblutet, was eine Übersäuerung während des Trainings verhindert. Außerdem wird die Zusammenarbeit von Muskeln und Nerven angeregt. Dies steigert die Reaktionsfähigkeit und beugt Ermüdung vor. Die Muskeln können sich dank der verstärkten Durchblutung besser zusammenziehen und dehnen. So wird Verletzungen der Muskeln vorgebeugt. Des Weitere hat das Warm up sogar einen schützenden Einfluss auf die Gelenke, denn es wird mehr Gelenkflüssigkeit produziert. Zu guter Letzt wärmen wir auch unser Gehirn auf, denn es herrscht erhöhte Konzentration und Reaktionsbereitschaft.

Wer es 100% richtig machen will, sollte zum Aufwärmen 10-15 Minuten einplanen. Aufwärmen beginnt mit klassischem Cardio-Training. Das kann zum Beispiel Joggen, Seilchenspringen, Fahrradfahren, Crosstrainer, Rudern usw. sein. Wichtig ist, dass man es langsam angeht, um den Körper nicht zu überfordern. Insbesondere Untrainierte sollten sich beim Warm up zurückhalten. Wenn der Körper nach 5-10 Minuten warm geworden ist, beginnt das spezifische Aufwärmtraining. Dies hängt von der Sportart ab, die man danach betreiben will. Bereitet man sich auf das Krafttraining vor, bedeutet spezifisches Aufwärmen Kraftübungen mit dem Körpergewicht oder leichten Gewichten und vielen Wiederholungen.
Beim Cardiotraining kann das Warm Up im spezifischen Teil ruhig schon an die oberen Belastungsgrenzen gehen. Für Ballsportarten empfiehlt es sich, beim spezifischen Aufwärmen schon typische Bewegungen wie Werfen, Fangen, Schießen usw. zu üben. Wichtig ist, dass beim spezifischen Aufwärmen genau die Muskeln angesprochen werden, die später im Training besonders beansprucht sind.

Leider gibt es noch mehr Faktoren, die das optimale Aufwärmtraining beeinflussen. So hängt die dauer des benötigten Warm ups vom Alter ab - je älter man wird, desto länger muss man sich aufwärmen. Auch die Tageszeit spielt eine Rolle: Direkt nach dem Aufstehen ist der Körper kalt und die Muskeln sind verklebt. Wer morgens trainiert sollte deshalb mehr Zeit zum Aufwärmen einplanen. Wer draußen trainiert, muss in den kalten Jahreszeiten ebenfalls länger aufwärmen.
Beim Aufwärmen sollte man immer von groß nach klein gehen - also zuerst die großen Muskeln aufwärmen, dann die kleinen. Der Grund dafür ist, dass die großen Muskeln wie etwa in den Beinen den Körper schneller aufwärmen können als die kleinen Muskeln in Rumpf und Armen.
Schließlich ist es auch noch wichtig, dass nach dem Aufwärmen nicht zu lang gewartet wird. Schon nach wenigen Minuten reduziert sich nämlich die Körpertemperatur wieder und das Verletzungsrisiko steigt erneut.

Bildquellen:  VisualHunt.com

Dienstag, 25. Oktober 2016

Rückblick KW 42: Ausruhen

Diese Woche hat mich leider eine wirklich fiese Erkältung erwischt. Montagabend hatte ich solche Halsschmerzen, dass ich dachte, ich bekomme eine Mandelentzündung. Am nächsten Tag waren die Halsschmerzen zum Glück besser, dafür bekam ich Schnupfen und meine Nasennebenhöhlen waren zu. Alles nicht weiter schlimm, aber ich wurde spontan für Samstag zur Buchmesse eingeladen und wollte dafür natürlich fit sein. Also habe ich mich ausnahmsweise mal ausgeruht und mit Tee, Medikamenten, Schlaf und Vitaminen vollgehauen. Das hat dann auch geklappt, ab Freitag ging es mir körperlich deutlich besser. Nur mein Hals hat ab da wieder Ärger gemacht und ich konnte nicht sprechen. Aber das wird sich sicherlich auch in den nächsten Tagen geben!
Mir fällt es normalerweise wirklich schwer, mir selbst eine Pause zu gönnen. So lange ich noch einen Funken Energie in mir habe, ziehe ich alles durch. Doch diese Woche habe ich sogar größtenteils auf Sport verzichtet. Von der Halsregel her hätte ich gedurft, aber ich war einfach viel zu schlapp und hatte keine Lust.
Und ich brauchte nicht sofort zwei Kleidungsgrößen größer oder habe alles an Kondition und Kraft auf einmal verloren. Das klingt jetzt vielleicht bescheuert, aber solche Gedanken finden schon mal hinter meiner Stirn ihren Platz. Insofern habe ich hoffentlich meine Lektion gelernt!

Essen

Frühstück
Müsli mit Kiwi und Pflaume - nun ja, Müsli geht halt einfach immer!
Porridge für einen wunden Hals. Da hätte ich wohl auch nichts runterbekommen, was nicht schon breiig gekocht war!
Herr Kürbis hat seine Rolle als Krankenpfleger sehr ernst genommen und mir beispielsweise French Toast zum Frühstück gemacht.
Brot mit Erdnussbutter und Marmelade und dazu ein großer Gesund-werd-Smoothie: TK-Spinat, TK-Erdbeeren, Möhre, Maca, Joghurt.
Irgendwie stehe ich im Moment auf diese Brot-Rührei-Obst-Kombination. Allerdings muss ich mir dringend mal neuen süßen Brotaufstrich besorgen!
Dieses Semester habe ich eine Vorlesung um 8:30, was für mich Höchststrafe ist. Dem kann man nur mit einem Bananenporridge und viel Erdnussbutter behelfen!

Mittagessen
 Reste von der Pizza und Reste vom Tzaziki mit Möhren und Gurke. Perfekt!
Tja, ich will hier ja nichts beschönigen: Ich bin unglaublich ungeschickt #fürmehrrealität. Lecker war dieser Smoothie aus Spinat, Apfel, Kürbis und Joghurt aber dafür! Dazu gab es Brot mit Mortadella, auf die ich diese Woche ziemliche Lust hatte.
 Keine Woche ohne. Strammer Max schmeckt einfach zu gut! Dazu gab es Snackmöhren.
 Messeverpflegung. Ich hatte zwei Sandwiches mit Käse, Gurken, Spinat, Margarine und Ei.
Und mein erster Spinat-Salat seit Ewigkeiten. Dazu gab es Möhre und Sellerie und ein Mortadella-Brot mit Ei.

Abendessen
Herr Kürbis hat gekocht! Pasta mit einer Tomaten-Hackfleisch-Paprika-Möhren-Sauce und Parmesan. Und die Kombination aus Handy und Blogger sorgt leider für ein verdrehtes Bild.
Ich mag keine Hühnersuppe. So gar nicht. Aber die soll ja bei Erkältungen unschlagbar sein und mit Blick auf meine Pläne habe ich mich dann doch überwunden. Drin war aber ganz viel Ingwer und Sojasauce, um einen asiatischen Touch reinzubringen.
Fail... und zwar nicht nur das Foto. Ich wollte eigentlich ein Rezept für eine asiatische Nudelsuppe entwickeln, aber die Nudeln quollen derart auf, dass es eher Nudeln mit Curry-Sauce waren. Lecker war das aber trotzdem!
Ich stehe im Moment ziemlich auf Pasta. Hier haben wir Möhren- und Vollkornpasta in einer Sauce aus Hokkaido-Kürbis, Knoblauch und Speck.
Und noch mal Pasta... dieses Mal mit einer Sauce aus roten Linsen, Sellerie, Frühlingszwiebeln, Tomaten und Knoblauch.

Snack
Gebacken habe ich natürlich auch und dieses Rezept für saftige Kürbismuffins mit Schokostreuseln wird bald online kommen!

Sport
  • Montag: Krafttraining, 60 Minuten
  • Dienstag: REST
  • Mittwoch: REST
  • Donnerstag: Yoga, 25 Minute Anytime Vinyasa Flow - Yoga with Lesley Fightmaster, 25 Minuten
  • Freitag: REST
  • Samstag: REST
  • Sonntag:Yoga, 20 Minuten

Sonntag, 23. Oktober 2016

Lieblingsstücke Herbst 2016

Es ist echt lange her, dass ich euch meine Lieblingsstücke gezeigt habe! Dabei hat sich inzwischen wieder so einiges angesammelt. Aber ich lasse am besten die Produkte selbst für sich sprechen.

Isana Rasieröl Sensitiv: Ich hatte in letzter Zeit immer wieder mit sehr empfindlicher Haut und Rasierbrand zu kämpfen. Dieses Rasieröl verwendet man statt Rasiergel, wobei man es im Unterschied dazu erst etwas einwirken lässt. Das Rasieren funktioniert wunderbar und der Vorteil ist, dass die Haut schon während der Rasur gepflegt und geschützt wird. Großes Lob von mir!

Audible: Früher habe ich beim Sport ja immer Musik gehört oder zuhause nebenbei Fernsehen geschaut. Im Fitnessstudio ist das etwas schwieriger, aber ich habe mittlerweile entdeckt, dass sich Hörbücher perfekt für mich eignen. Und da Audible ziemlich viele Hörbücher zu einem guten Preis hat, bin ich hier seit Monaten unterwegs.

Lederhandschuhe: Diese Lederhandschuhe mit Kaschmirfütterung habe ich mir in Florenz gegönnt. Ich hoffe sehr, dass ich sie nicht verlieren werde, wie mir das sonst öfters mit Handschuhen passiert. Denn sie sind nicht nur kuschlig weich, sondern halten auch den Wind beim Fahrradfahren hervorragend ab. Und obwohl ich normalerweise nicht auf Knallfarben stehe, liebe ich dieses Rot!

Kürbis: Seit der Herbst angefangen hat, kann ich es gar nicht erwarten, die vielen Kürbisrezepte wieder zu machen. Ich mag ja vor allem Butternut- und Hokkaidokürbisse, selten auch mal einen Spaghettikürbis.


Kakaonibs: Ich habe vor Ewigkeiten schon mal darüber geschrieben, aber wollte das noch mal hervorheben. Kakaonibs sind mittlerweile zum Standard in meiner Küche geworden. Ich benutze sie für alles, für das man sonst Schokochips nimmt. Da es sich um Teile der gerösteten Kakaobohne handelt, sind sie außerdem gesünder als Schokolade mit einem tollen schokoladigen Geschmack.

Alnatura Frühstücksbrei: Den habe ich durch Herrn Kürbis kennen gelernt. Der Frühstücksbrei ist von der Konsistenz noch mal ein bisschen anders als Porridge und schmeckt deutlich nussiger. Eine tolle Abwechslung!

Freitag, 21. Oktober 2016

Feiner Hafer-Zimt-Apfelkuchen

Das hier ist wieder eines der Rezepte, dass ich unglaublich gern zuhause gegessen hatte. Und wie das nun mal so ist, hatte ich ziemliche Angst davor, es "gesünder" zu machen. Manchmal braucht man eben ungesunde, unglaublich leckere Rezepte, nicht wahr? Vor allem hatte ich Angst, dass ein Vollkornmehl die feine Struktur des Kuchens zerstören würde. Deshalb war ich umso glücklicher, als mir die Idee kam, Hafermehl zu benutzen. Hafermehl kann man kaufen oder ganz einfach herstellen, indem man Haferflocken im trockenen (!) Mixer püriert. Daraus ergibt sich ein sehr feines Vollkornmehl. Da der Kuchen ja sowieso anders schmecken würde, habe ich noch eine gute Portion Zimt dazu getan - für das besondere Winter-Apfelkuchen-Kuscheldecke-Kakao-Gefühl!

Für eine Springform:
  • 125g ungesüßtes Apfelmus
  • 100g Zucker
  • 1 Paket Vanillezucker
  • Zitronensaft
  • 3 Eier
  • 250g Mehl
  • 2 TL Backpulver (gestrichen)
  • 1-1,5 TL Zimt
  • Evtl. Milch
  • 750g Äpfel
Das Apfelmus mit Zucker, Vanillezucker und Zitronensaft verrühren. Nach und nach die Eier dazu geben, dabei nach jedem Ei mindestens 30 Sekunden auf höchster Stufe rühren. Mehl, Backpulver und Zimt portionsweise zum Kuchen geben. Der Kuchen sollte schwer reißend sein - also im Zweifelsfall noch etwas Mehl oder Milch dazu geben. Den Teig in eine gefettete Springform geben.
Die Äpfel waschen, vierteln und entkernen. Dann auf der Seite der Schale lange Einschnitte machen. Die Viertel (oder bei großen Äpfeln Achtel) mit den eingeschnittenen Seiten nach oben in den Teig drücken. Für 40-50 Minuten bei 175-200°C backen.

Mittwoch, 19. Oktober 2016

Wanted: Kürbis

 Schon seit Wochen kann ich es nicht mehr abwarten, dass es endlich Kürbisse zu kaufen gibt. In den meisten Supermärkten lagen die zwar schon ab Anfang/Mitte September aus, aber da war es ja noch so warm, dass keine richtig herbstlichen Gerichte passen wollten. Jetzt sind sie jedoch endlich da und ich kann endlich all die tollen Gerichte machen. Zeit also, sich auch mal mit den theoretischen Fakten zum Kürbis zu befassen.

Was ist Kürbis?

Kürbisse gehören zur Familie der Kürbisgewächse. Diese lassen sich vor allem in die Sorten Cucurbita argyrosperma, Feigenblatt-Kürbis, Moschus-Kürbis (darunter fällt der Butternut-Kürbis), Riesen-Kürbis (dazu gehört auch der Hokkaido) und Gartenkürbis (hier hin gehört der Spaghetti-Küribs). Im amerikanischen Sprachraum ist diese Unterscheidung klarer: Kürbisse, die reif geerntet und kurz danach verzehrt werden, heißen Summer Squash, unreif geerntete Kürbisse mit langer Lagerzeit Winter Squash. Pumpkin sind alle großen, runden Kürbisse.

Warum Kürbis?

Kürbisse enthaltet zunächst mal wieder viele Ballaststoffe. Aber durch ihre orangene Farbe verrät sich schon, dass sie auch viel Beta-Carotin enthalten. Beta-Carotin kann vom Körper zu Vitamin A umgewandelt werden und ist wichtig für die Augen. Studien lassen außerdem vermuten, dass Kürbis-Extrakt Giftstoffe ausschwemmt, den Blutzuckerspiegel reguliert und die Insulintoleranz verbessert. Kürbisfleisch ist außerdem harntreibend, da es viel Wasser und Kalium enthält.

Ebenfalls nicht zu missachten sind die Kürbiskerne. Sie können roh, geröstet oder als Öl verzehrt werden. Kürbiskerne enthalten Tryptophan, was die Stimmung aufhellen kann. Außerdem enthalten sie Phytosterole, sekundäre Pflanzenstoffe, die das LDL-Cholesterin senken. Schließlich können Kürbiskerne bei Prostataleiden helfen.


Wie wird Kürbis genutzt?

Kürbisse lassen sich in vielen verschiedenen Varianten zubereiten. Man kann sie kochen, braten oder im Ofen rösten (vor der Zubereitung sollte man sich immer informieren, ob der Kürbis geschält werden muss). Gekochter Kürbis kann auch püriert werden. Kürbispürree ist vielfältig beim Backen oder im Porridge einsetzbar. Eine ganz besondere Rolle spielt der Spaghetti-Kürbis, dessen Fasern gekocht die Form von kleinen Spaghettis annehmen.


Übrigens
  • Zucchini gehören auch zur Kürbisfamilie. Sie sind Gartenkürbisse.
  • Wenn Kürbisgerichte bitter schmecken, sollte man sie nicht verzehren. Es könnte sich dann um giftige Kürbisse handeln. 
  • Der größte Kürbis der Welt wog am 12.10.2014 1054,01kg. 
Bildquelle:  Visual hunt

Dienstag, 18. Oktober 2016

Rückblick KW 41: Alles ist relativ

Diese Woche war irgendwie noch mal ziemlich durcheinander. Ich hatte mehrere Termine, das Wochenende war komplett von einer Konferenz belegt und dazu kam noch die weiter andauernde Pflege von Herrn Kürbis. Ich muss dazu gestehen, dass meine Ernährung deshalb auch nicht die beste gewesen ist. Allzu oft habe ich für meinen Geschmack zu Bäckereiprodukten, Riegeln, Fastfood und schnellen Snacks gegriffen. Dazu kommt noch, dass meine Snackvorräte gerade erschöpft sind.
Für die nächste Woche nehme ich mir also vor, ein paar gesunde Snacks herzustellen und mich vor allem wieder um für meine Ernährung zu interessieren. Aus irgendeinem Grund war die mir diese Woche teilweise echt egal. Auch der Sport lief leider nur so mäßig - trotz Ferien hatte ich mit Zeitmangel zu kämpfen und war am Sonntag dank Schlafmangels und einer Erkältung viel zu erledigt. Aber es kann ja nur besser werden, wenn die Struktur des Semesters da ist!

Essen

Frühstück
Ein großes Rührei und zwei Scheiben Brot mit Erdnussbutter nach einem anstrengenden Training am Morgen. Vorher gab es übrigens schon eine Banane, ganz auf leeren Magen trainieren kann ich nicht.


Müsli mit Milch und Obst ist halt das einfachste Frühstück, wenn man keinen Plan hat und müde ist.

Pancake-Morgen mit Herrn Kürbis. Wir haben uns noch mal einen ruhigen Tag gegönnt, ehe der Semester-Wahnsinn beginnt!

Mittagessen
Ich muss ja gestehen, ich liebe diese kleinen Camemberts. Baked Beans kann ich dafür nur in Maßen essen, aber gebuttertes Toast ist toll. Hach ja, ein gelungenes Mittagessen!
Ein "kleines" Mittagessen, aber dringend benötigt. Danach ging es nämlich zur Nachhilfe. Abends gab es dann noch einen Restaurantbesuch, wo ich leckere Tagliatelle mit Lachs und Tomaten hatte.
Am Sonntag haben Herr Kürbis und ich am Konferenzmorgen ein bisschen verschlafen, also hatte ich zum Frühstück nur schnell zwei Bananen. Umso glücklicher war ich, als ich nach Konferenzende dann endlich zuhause frühstücken konnte.

Abendessen
 Hähnchen mit bunten Bohnen und Avocado - göttlich! Das Rezept folgt auf jeden Fall!
Wie würfelt man mein Lieblingsessen zusammen? Viel Knoblauch, Rosmarinkartoffeln, Salat mit Vollkorn-Croutons. Check, check, check und noch so viel mehr leckere Sachen!
Pasta mit getrockneten Tomaten und Pilzen. War ganz okay, aber leider nicht mein Lieblingsessen.
Sonntag-Abend hatte ich theoretisch für Essen geplant, aber Herr Kürbis und ich waren zu müde zum Kochen. Ab und zu muss eben auch mal Pizza beim Netflix-Gucken auf dem Sofa sein!

Snack

Für den Geburtstag einer Freundin habe ich Nussmuffins gebacken. Die sind so gut gelungen, dass ich das Rezept für euch notiert habe!

Sport
  • Montag: Krafttraining, 50 Minuten
  • Dienstag: Sh'bam, 45 Minuten
  • Mittwoch: REST
  • Donnerstag: Krafttraining, 60 Minuten
  • Freitag: Krafttraining, 25 Minuten
  • Samstag: REST
  • Sonntag:REST

Sonntag, 16. Oktober 2016

App und ein Ei: Habitica

Ich habe bisher immer mit Bewunderung von den Leuten gelesen, die eine tatsächliche To-Do-List anlegen. Bei mir gibt es zwar auch so eine Liste, aber die bleibt meistens in meinem Kopf. Wenn ich mich aufraffen kann, ist es toll, wenn ich die einzigen Punkte abhaken kann. Aber ich hasse das Erstellen einer To-Do-Liste, weil es mich immer mehr unter Druck setzt. Jetzt habe ich aber eine To-Do-List, die ich seit einigen Wochen benutze und die tatsächlich Spaß macht. Das Stichwort: Gamification.

Name: Habitica
Verfügbar für: Android, iOs
Preis: Kostenlos, In-App-Käufe möglich

Pro:
  • Habitica verbindet To-Do-Listen und Gewohnheiten mit einem Rollenspiel. Wer Aufgaben erledigt, kann leveln, Ausrüstung kaufen und erhält später sogar niedliche kleine Haustiere.
  • Man kann sowohl als Einzelkämpfer, als auch in Gruppen bestehen. Entweder man bildet eine Gruppe mit Freunden, in der man Quests besteht oder man wird Teil der unzähligen Gilden und Challenges.
  • Die To-Do-Liste ist komplett frei bestimmbar. Man kann Gewohnheiten, Dailys und einmalige To-Dos eintragen, aber auch den Schwierigkeitsgrad, Fälligkeitsdatum, Wiederholungen und Unterpunkte bestimmen.
  • Habitica setzt voraus, das man ehrlich mit sich selbst ist. Dazu gehört zum einen, dass man Gesundheit verliert, wenn man seine Dailies nicht schafft. Man kann aber auch Gewohnheiten bestrafen (ich bestrafe mich z.B. selbst, wenn ich Süßigkeiten esse).
  • Wer etwas nicht sofort versteht, kann im ausführlichen Habitica-Wiki nachlesen.
  • Über das Internet kann man auch jederzeit am PC seine Aufgaben synchronisieren. Das macht zum Beispiel das Eingeben von langen Aufgaben manchmal leichter.
  • Falls man im Urlaub oder sonst wie an der Erfüllung der Aufgaben verhindert ist, kann man sich ins Gasthaus begeben. Dann gibt es keinen Schaden.
Kontra:
  • Die App und Webseite sind auf Englisch.
  • Die App steht leider noch ziemlich weit hinter der Webseite zurück. Nicht nur, dass viele Reiter unterschiedlich benannt sind, die Webseite ist auch viel übersichtlicher. 
  • Habitica ermöglicht es nicht, bestimmte Tasks nur einmal in der Woche abzuhaken. Wenn ich beispielsweise einkaufen eingebe, muss ich das entweder als To-Do machen und jedes Mal neu planen oder als Daily und hoffen, dass ich immer an einem Tag einkaufen gehe. 
Was es bringt

Mir hilft Habitica gerade sehr, meine vielen verschiedenen Tätigkeiten zu koordinieren. Ich liebe es, dass ich für jede erledigte Aufgabe Belohnungen bekomme und habe auch eine Gruppe, mit der ich Quests erledige. Momentan kämpfe ich allerdings damit, dass ich immer wieder kleine To-Dos machen will, um größere zu vermeiden. Insgesamt werde ich wohl weiterhin an Habitica festhalten, weil ich dadurch einfach mehr erledigt bekomme!

Bildquelle: http://vignette3.wikia.nocookie.net/habitrpg/images/f/f2/Hrpg_banner_wiki.png/revision/latest?cb=20150731082201

Freitag, 14. Oktober 2016

Einfacher Nudel-Spinat-Auflauf

Ich liebe Nudelaufläufe. Die meisten davon haben allerdings viel zu viel Käse, jedenfalls von den Nährwerten her (sonst: Allen Käse zu mir!). Dieser Nudelauflauf ist jedoch nicht nur mit meinen Lieblingen Spinat, Knoblauch und Zwiebeln, sondern auch mit Feta und Frischkäse, was ihn zwar cremig-käsig, aber nicht zu fettig macht. Und man braucht anders als bei vielen Rezepten nur einen Topf und eine Auflaufform zur Zubereitung!

Für eine große Portion:
  • 150g Vollkornnudeln
  • 200g Spinat (TK)
  • 1 Zwiebel
  • 1 große Knoblauchzehe
  • 150g Frischkäse
  • 125g Feta
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • Öl
Die Zwiebeln und den Knoblauch fein hacken. Öl in einem Topf erwärmen und Zwiebeln und Knoblauch darin dünsten. Wasser im Wasserkocher zum Kochen bringen und in den Topf geben, wenn die Zwiebeln glasig sind. Das Wasser salzen und die Nudeln hinzufügen.
Wenn die Nudeln drei Minuten gekocht haben, den tiefgefrorenen Spinat hinzugeben. Noch einmal alles für 5-6 Minuten kochen lassen, bis die Nudeln weich sind.
Das Wasser abgießen. Im Topf den Frischkäse mit der Nudel-Gemüse-Mischung vermengen. Den Feta zerkrümeln und ebenfalls dazu geben. Mit den Gewürzen abschmecken.
Alles in die gefettete Auflaufform geben und für 20 Minuten bei 200°C backen.

Guten Appetit!