Sonntag, 31. Juli 2016

Rückblick Juli

Diesen Monat habe ich mir wirklich Mühe gegeben, jeden Sonnenstrahl aufzufangen - es waren ja leider nicht so viele, zumindest nicht hier. Interessanterweise habe ich nach einigen sehr produktiven Tagen am Anfang des Monats meinen PC in der Freizeit kaum noch angerührt - stattdessen war ich lieber draußen oder habe genäht und gelesen. Dennoch sind einige Blogposts zusammen gekommen, die unglaublich tiefgründig sind. Viel Spaß beim Lesen und darüber Nachdenken!
  • Ihr habt sicher schon mal von dem Mythos "Long and lean" gehört, also lang und schlank. Einige Körper mögen natürlicherweise so aussehen, aber für jeden, der seinen Körper so formen will, ist das nicht möglich. Warum ihr stattdessen "strong and lean" anstreben solltet, könnt ihr bei Girls Gone Strong nachlesen. 
  • Ich habe mir hier schon unzählige Male vorgenommen, dass ich mein Leben jetzt aber ändern will - und es nie durchgezogen. Woran das liegen könnte, hat Patrick von Healthy Habits diesen Monat erklärt. 
  • Detox ist Quatsch - unser Körper kann sich ganz allein entgiften. Das Denken hingegen kann man ganz aktiv entgiften, zum Beispiel, indem man eine Zeit lang auf körperkritische Fotos usw. in den sozialen Medien verzichtet. Eine Anleitung dafür findet ihr bei Avocado a Day.
  • Lebensmittelverschwendung muss nun wirklich nicht sein. Einige Tipps, wie ihr das verhindern könnt, findet ihr bei beVegt.
  • Wie ihr dann ein positives Körperbild entwickeln könnt, erläutert wiederum Robyn von Real Life RD.
  • Und auch diesen Post von Real Life RD musste ich unbedingt mit euch teilen. Am besten ihr setzt dort ein Lesezeichen oder druckt ihn aus. Jedes Mal, wenn ihr dann unter Selbstzweifeln und Frustration leidet, bringt dieser Post euch hoffentlich wieder auf die richtige Spur.

Freitag, 29. Juli 2016

Bananenbrot mit Erdnussbutter

Gibt es eine bessere Kombination als Banane und Erdnussbutter? Ich glaube nicht. Deshalb seht ihr hier nicht fast jede Woche ein Brötchen mit Banane und Erdnussbutter, die Kombination kommt auch ganz oft in anderen Zusammenhängen bei mir vor (z.B. Erdnussbuttercookie-Proteinshake und Banane).
Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich schon mal ein Rezept für ein Bananenbrot mit Erdnussbutter hier gepostet habe, aber ich kann es beim besten Willen nicht mehr finden. Genauso sicher bin ich mir allerdings, dass es dieses Mal ein anderes Rezept ist. Insofern macht es auf jeden Fall nach - ich hatte noch nie ein Bananenbrot, das gleichzeitig so saftig und locker gebacken war!

Für einen Laib Bananenbrot:
  • 3 reife Bananen
  • 80g Joghurt
  • 85g Erdnussbutter
  • 3 EL neutrales Öl
  • 2 Eier
  • Vanillezucker
  • 50-100g Zucker*
  • 160g Vollkornmehl
  • 3/4 TL Natron
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Prise Muskatnuss
*Ich finde immer, dass Bananenbrot eigentlich keinen zusätzlichen Zucker braucht, weil es schon sehr süß ist. Da meine Erdnussbutter leicht gezuckert ist, habe ich deshalb gar keinen Zucker hinzugefügt.

Die Bananen in einer Schüssel zermatschen, dann mit Joghurt, Erdnussbutter und Öl glatt rühren. Die Eier nach und nach in die Schüssel schlagen. Schließlich Vanillezucker und Zucker hinzugeben. Als letztes Mehl, Natron und die Gewürze vorsichtig unterrühren.
Den Teig in eine gefettete Kastenform geben. Für ca. 45 Minuten bei 180°C backen. Am besten noch warm servieren.

Mittwoch, 27. Juli 2016

Sport ist mehr als verbrannte Kalorien

Seit etwa zwei Jahren besitze ich eine Pulsuhr, die ich regelmäßig benutze. Ich bin ein Statistik-Freak, weshalb es mir gefällt, wenn ich genau weiß, wie sich diese und jene Pulsrate anfühlt, wie lang ich trainiert habe und in welchen "Zonen" ich mich im Training pulsmäßig befunden habe. Die Pulsuhr teilt mir aber auch mit, wie viel Kalorien ich während eines Workouts verbrenne (berechnet durch meinen Puls, Alter, Gewicht und Größe). Während ich das auf der einen Seite sehr interessant finde, setzt es mich auf der anderen Seite auch unter Druck. Sollte ich vor einer Yoga-Einheit nicht noch ein HIIT-Training machen, um mehr Kalorien zu verbrennen? War das intensive Krafttraining doch nicht so anstrengend, wie es sich angefühlt hat?
Je länger ich über dieses Thema nachdachte, desto mehr wurde mir klar, dass ich Sport nicht einfach als Mittel zur Kalorienverbrennung ansehen darf. So hat es vielleicht bei mir angefangen, aber mittlerweile ist es so viel mehr als das.

Zum einen heißt eine niedrige Kalorienzahl nicht, dass ich ein schlechtes Workout hatte. Es kann sich um ein Workout gehandelt haben, das vor allem die kleinen Muskeln angesprochen hat, also beispielsweise Pilates oder Training für die Armmuskeln. Trotzdem ist es wichtig, diese Muskeln zu trainieren. Gerade die Rumpfmuskulatur ist wichtig, um im Alltag oder bei anderen Kraftübungen Halt zu geben. Die Arme sollten wiederum auch trainiert werden, um ein Gleichgewicht der Muskeln im Körper zu bewahren (sonst wird nämlich auch das Muskelwachstum an den großen Muskeln vermindert, aber das ist ein anderes Thema). Ich persönlich trainiere ja auch nicht für eine bestimmte Sportart, insofern ist es mir wichtig, dass alle Muskeln trainiert werden. Daher muss ich also auch den Kompromiss eingehen, dass einige Workouts vielleicht weniger Kalorien verbrennen und dafür umso wichtiger für den Muskelaufbau sind.

Muskelaufbau und Kalorienverbrennung sind aber nicht die einzigen Prozesse, die durch Sport in Gang gesetzt werden. Sport fördert auch generell den Stoffwechsel, regt das Immunsystem an, vermindert das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Verletzungen des Bewegungsapparats, stärkt die Knochen und sorgt für einen besseren Schlaf. Noch dazu hat Sport auch eine Menge psychologische Effekte: Er schafft ein besseres Körper- und Selbstbewusstsein, schüttet Glückshormone aus, senkt das Risiko für einige psychische Erkrankungen und baut Stress ab.
Ich persönlich muss aus medizinischer Sicht nicht abnehmen. Warum sollte ich mich dann also nur auf die Aspekte von Sport konzentrieren, die das Abnehmen fördern und konzentriere mich nicht auf die restlichen positiven gesundheitlichen Effekte?

Zu guter Letzt sollte Sport nie nur als Mittel zum Zweck gesehen werden. Das war am Anfang bei mir auch so, keine Frage, aber inzwischen sehe ich in Sport so viel mehr. Sport ist oft der einzige Moment des Tages, wo ich einfach abschalten kann und mich nur auf meinen Körper und das sein im "Hier und Jetzt" konzentriere. Und Sport macht mir persönlich am meisten Spaß, wenn er abwechslungsreich ist. Mal heißt das für mich, dass ich gern hochintensives Krafttraining mache oder eine Stunde lang Zumba tanze. Manchmal gehe ich aber auch lieber gemütlich Laufen oder mache eine Runde Yoga. Wichtig ist, dass ich mit Spaß dabei bin.

Die einfachste Lösung wäre vermutlich, dass ich die Pulsuhr einfach weglasse. Aber mittlerweile ist die Uhr dank ihrer Zeitfunktion auch ein guter Indikator dafür, wie viel ich mich in der Woche bewegt habe oder dank der Pulsanzeige, wie mein Körper gerade auf die neue Übung reagiert. Ich werde also vermutlich weiterhin die Pulsuhr behalten und lediglich versuchen, ein bisschen weniger auf die Kalorienzahl zu starren.

Bildquellen:  Visualhunt

Dienstag, 26. Juli 2016

Rückblick KW 29: Geduld

Ich bin wirklich kein geduldiger Mensch. Meine Geduld erstreckt sich allenfalls auf Kinder und das auch nur in Maßen. Ihr wollt gar nicht wissen, wie oft ich schon laut und wild gestikulierend oder stumm mit zusammengebissenen Zähnen über Menschen, Gegenstände oder Computerprogramme geflucht habe.
Mit mir selbst bin ich jedoch mit am ungeduldigsten. Egal, was ist, ich habe zu funktionieren und zwar zu 100%. Keine gesunde Einstellung und ich arbeite auch seit langem daran, dass die sich ändert. Aber nur mit mäßigem Erfolg, wie sich gezeigt hat. Ende letzter Woche hatten mich ja Rückenschmerzen mehr und mehr aus dem Verkehr gezogen, aber ich habe mein Sportprogramm trotzdem weiter durchgezogen und mir keine Pause gegönnt. Das Ergebnis war dann, dass ich am Sonntag mit Übelkeit, Kreislaufbeschwerden und starken Schmerzen zu kämpfen hatte, die mich dann Montag zum Arzt gezwungen haben. Ergebnis: Nierenbeckenentzündung, Antibiotika, Sportverbot.
Auch wenn ich ungern zum Arzt gehe, hat es gut getan, dass mir offiziell Ruhe verordnet wurde. Ich habe Siestas eingelegt und nur das getan, worauf ich Lust hatte. Auch im Wissen, dass ich mich für das Wochenende schonen musste, weil Herr Kürbis und ich wieder einen Wochenendtrip geplant hatten. Dennoch hatte mich spätestens ab Mittwoch wieder die Ungeduld mit mir selbst gepackt - da kommt wohl noch einiges an Arbeit auf mich zu.
Mit diesem Schonprogramm konnte ich mich jedoch so weit erholen, dass wir am Wochenende wieder auf große Tour in halb Deutschland gehen konnten -d eshalb auch wieder weniger Fotos als sonst.

Essen

Frühstück
Overnightoats mit Pfirsich. Waren leider noch zu sauer!
Von diesen Schoko-Banane-Overnightoats habe ich erst mal nur die Hälfte geschafft. Keine Ahnung, ob wegen der Aufregung vor meiner Klausur oder der Krankheit.
Immerhin dieses Marmeladenbrot habe ich vor der Klausur noch runterbekommen.
Die restlichen Overnightoats und ein Brot mit Snickersaufstrich und Banane. Mjam!
Das nächste Glas Erdnussbutter musste dran glauben und wurde natürlich restlos mit Bananen-Overnight-Oats verwertet.
Ich schaue mal, ob ich euch bald das Rezept für dieses leckere Frühstück da lasse. Davor muss ich es allerdings noch ein bisschen perfektionieren.


Mittagessen
Kein Hunger - das kenne ich kaum von mir. Noch beunruhigender wurde es, als ich nicht einmal Erdnussbutter und Banane runtergekriegt habe.
Nach und nach kam der Appetit aber dann zurück. Salat mit Mais, Paprika, Möhre und Käsebrot.
Salat mit Gurke, Paprika, Möhre und Restcurry...
... und Salat mit Mais, Gurke, Möhre, Feta und Käsebrot.
Einer meiner Minzsmoothies mit Granola und einem unfotografierten Käsebrot (ratet mal, worauf ich gerade stehe ;))

Abendessen
Immerhin dieses Curry habe ich dann endlich mit Appetit gegessen. Drin waren Möhren, Zucchini, Ingwer, Paprika, Erbsen, Lauch, Hähnchen und Rote Linsen. Dazu gab es tollen Vollkorn-Jasminreis!
 Rezept wurde in meinem Kochbuch als "italienische Käsespätzle" beschrieben. Stattdessen waren es dann doch nur Gnocchi mit Zwiebeln und Käse.
 Mir schmeckte allerdings diese Variante mit Zucchini, Mais und Feta sehr viel besser.
 Und Herr Kürbis hat mich mal wieder mit einem meiner neuen Lieblingsessen verwöhnt: Vollkornpasta mit Spinat, Hüttenkäse und Räucherlachs!

Snack
Einen Nachmittag musste ich mich vor dem Tanzkurs noch mal versorgen.
Ansonsten habe ich natürlich auch gesnackt, aber wenig fotografiert. Es gab vor allem den Pfirsichkuchen und die Blaubeer-Orangen-Muffins aus den letzten Wochen.

Sport
  • Montag: REST
  • Dienstag: REST
  • Mittwoch: REST
  • Donnerstag: Yoga, "33 Minute Yoga Total Body Workout with Lesley Fightmaster", 33 Minuten
  • Freitag: Krafttraining, 55 Minuten
  • Samstag: REST
  • Sonntag: REST

Sonntag, 24. Juli 2016

Selbstliebe-Sonntag: Drei Schritte, um aus dem Gedankenkarusell zu entkommen

Ich habe neulich hier über positiven Stress berichtet und glaube auch immer noch, dass es den gibt. Aber es gibt eben leider auch den negativen Stress, der in unserem Alltag schnell die Überhand nimmt. Zumindest in meinem Fall ist es dann so, dass ich schnell in einem Gedankenkarusell gefangen bin: Ich fange lauter Aufgaben an, die ich natürlich nicht alle gleichzeitig beenden kann, schiebe Deadlines hin und her und kann vor lauter Sorgen keinen klaren Gedanken fassen, was für meine Arbeit meist noch kontraproduktiver ist. Je weniger ich eine Aufgabe schaffe, desto mehr Angst macht mir das wieder und das Karusell dreht sich von neuem.
Da ich mit diesen Schwierigkeiten schon eine ganze Weile zu kämpfen habe, habe ich mir mittlerweile ein paar Strategien zurecht gelegt. Nicht alle davon funktionieren immer oder sind auf jede Lebenslage übertragbar, aber insgesamt sind sie eine gute Basis, um dem Stress zu entkommen.

Schritt 1: Pause

Tatsächlich ist dieser Schritt schon der schwierigste, denn wenn man im Gedankenkarusell ist, kann man sich ja vermeintlich keine Pause gönnen. Für mich ist in solchen Momenten aber essentiell, dass ich mir bewusst mache, dass ich mich gerade in dem Karusell befinde und "aussteige". Ich verlasse dann meinen Arbeitsplatz und mache mir eine leckere Tasse Kaffee oder drehe eine Runde um den Block, um meine Gedanken zu lösen. Dann lausche ich in mich hinein und versuche ganz wertfrei wahrzunehmen, was gerade mit mir los ist. Was macht mir am meisten Sorgen? Warum? Kann ich das abstellen und wie? Gerade am Anfang ist diese Analyse der Situation oft schwierig. Mir hilft es manchmal auch, mich mit Freunden auszutauschen oder alles schriftlich festzuhalten, um einen besseren Überblick zu bekommen.

Schritt 2: Prioritäten

Im Gedankenkarusell ist das Putzen meiner Wohnung für mich genauso wichtig wie die Abgabe einer Hausarbeit und das Treffen mit Freunden. So blöd es aber auch klingt, Prioritäten verschieben sich in Stress-Situationen. Mir hilft es deshalb, mir ganz klar zu machen, was wirklich jetzt erledigt werden muss und was noch ein paar Tage oder Wochen warten kann.
Als erstes notiere ich mir deshalb alle Deadlines. Alles mit Deadlines binnen einer Woche bekommt bei mir höchste Priorität. Als nächstes kommen Sachen, die sich ebenfalls grundsätzlich nicht verschieben lassen, aber keine Deadline haben, z.B. Einkaufen, Wäsche waschen oder Arzttermine. Schließlich kommen Sachen, die zwar nicht zwingend notwendig sind, sich aber sonst nicht wiederholen lassen: Spezielle Treffen mit Freunden, Specials im Fitness-Studio, wetterabhängige Aktivitäten etc. Anschließend kommt all das, was ohne Probleme auch noch ein bisschen warten kann: Putzen, zusätzliche Kurse und Projekte, Deadlines binnen zwei bis drei Wochen.

Schritt 3: Plan entwerfen

Mit der Priorisierung aus Schritt 2 kann man dann einen Plan entwickeln. Mir persönlich hilft es, einen solchen Plan wirklich physisch, also auf Papier, aufzuschreiben, man kann ihn aber natürlich auch digital erstellen. Beim Planen kommt es natürlich auch ein bisschen darauf an, wie gut man sich kennt: Wie lang braucht man für die einzelnen Aufgaben? Wann kann man besser arbeiten? Will man einen Plan, in dem sämtliche Stunden verplant sind oder nur gröbere Vorgaben?
Ich persönlich kann zum Beispiel am besten damit arbeiten, wenn in meinem Plan zwar Tagesziele vorgegeben sind, ich jedoch variabel entscheiden kann, wann ich die angehen möchte. Der Plan hilft mir dann nicht nur, meine Aufgaben besser zu verteilen, er gibt mir auch die Sicherheit, dass alles so machbar ist, wie ich mir das Vorstelle. Außerdem kann ich auf einem solchen Plan abstreichen, wenn ich einen Aufgabe erledigt habe - das motiviert mich immer total.



Bildquellen: Visual hunt: Robert S. Donovan (CC BY-NC), IvanWalsh.com (CC BY)

Freitag, 22. Juli 2016

Mediterrane Tomatensuppe mit Paprika, Zucchini und Reis

Dieses Rezept habe ich vor etwa zwei Jahren entdeckt und dieses Jahr endlich genug abgewandelt, um es euch hier präsentieren zu können. Es geht super leicht, ist total lecker und gesund. Vegetarier wird dieses Rezept ebenfalls sehr freuen. Wenn es eine vegane Alternative zu Feta gibt (die mir nicht bekannt ist), kann man das Rezept sogar ganz leicht veganisieren. Also ohne viele Worte:

Für zwei hungrige Esser:
  • 1 Paprika
  • 1 Zucchini
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Zweibe Thymian
  • 500g Tomaten
  • 200ml Gemüsesuppe
  • 200g Feta
  • 2 EL Tomatenmark
  • 50ml Milch
  • 120g Vollkornreis
  • Öl zum Anbraten
  • Salz, Pfeffer, Paprika edelsüß
In einem Topf den Vollkornreis mit der doppelten Menge Salzwasser 30 Minuten lang kochen. Das Gemüse putzen und fein würfeln. Zunächst Öl in einem großen Topf erhitzen und Zwiebel und Knoblauch darin anbraten. Paprika und Zucchini kurz mitbraten, dann mit Tomaten, Brühe und Thymian dazu geben. 10-15 Minuten garen, bis das Gemüse weich ist. In der Zwischenzeit den Feta zerkrümeln bzw. würfeln. Nach der Garzeit Milch, Tomatenmark und den fertigen Reis in die Suppe geben. Den Feta hinzufügen und alles so lang erwärmen, bis der Feta geschmolzen ist. Alles mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver abschmecken.

Guten Appetit!

Das Original-Rezept stammt aus dem Kochbuch "Vegetarisch. Das Goldene von GU", Gräfe und Unzer Verlag 2010.

Mittwoch, 20. Juli 2016

Trainingsmethoden für den Muskelaufbau

Ich hatte ja schon immer viel mehr Spaß am Krafttraining als am Cardiotraining. Seit ich weiß, dass Frauen keine Schwarzenegger-Arme bekommen, nur weil sie ein paar Hanteln länger angucken, traue ich mich auch an gezielte Muskelaufbau-Pläne. Aber welche Methoden gibt es da eigentlich?

Allen Trainingsmethoden zugrunde liegt, dass man einen Überlastungsreiz setzt. Das heißt, dass der Muskel so stark beansprucht wird, dass er sogar schon überanstrengt wird. Als Konsequenz baut unser Körper neue Muskeln auf. Diesen Überlastungsreiz setzt man im Endeffekt mit allen hier vorgestellten Methoden. Sie lassen sich jedoch in zwei Gruppen aufteilen. Entweder man überlastet die Muskeln mit gesteigertem Gewicht oder mit einer Vielzahl von Wiederholungen.

Die erste Methode ist das Pyramiden-Training. Dabei steigert man entweder die Wiederholungen pro Runde oder fängt mit einer hohen Wiederholungszahl an und senkt diese dann. Genauso kann man beim Pyramidentraining auch das Gewicht verändern, das man benutzt. Bei einer aufsteigenden Pyramide macht man zunächst also 5 Liegestütze, dann 10, dann 15 usw.
Eine Abwandlung vom Pyramiden-Training ist das Training mit Abnehmenden Sätze. Hierbei reduziert man auch in jeder Runde die Gewichte, macht jedoch - anders als beim Pyramiden-Training - keine Pausen zwischendurch. Als Beispiel kann man zunächst Ausfallschritte mit 30 Kilo Gewicht machen, dann 20, dann 15 usw. Dabei sollte man jedoch immer auf die Ausführung achten, um keine Verletzungen zu riskieren!

Eine Alternative zum Pyramiden-Training sind Supersätze. Dabei kombiniert man zwei Übungen, die
je ohne Pause hintereinander trainiert werden. Besonders effektiv wird das, wenn man zwei Übungen für gegensätzliche Muskelpartien kombiniert. Beispielsweise macht man 12 Kniebeugen und 12 Mal Kreuzheben, 12 Kniebeugen, 12 Mal Kreuzheben, 12 Kniebeugen, 12 Mal Kreuzheben und erst dann eine Pause. Ähnlich funktionieren Tri-Sets, wobei hier drei Übungen miteinander kombiniert werden.

Wer mit einem Partner trainiert, kann auch auf Intensiv-Wiederholungen setzen. Dabei wählt man das Gewicht so, dass man nur eine bestimmte Anzahl von Wiederholungen schafft. Kann man das Gewicht allein nicht mehr heben, hilft ein Partner, allerdings gerade so, dass man die Übung allein schafft - sonst wäre ja kein Trainingseffekt vorhanden.

Schließlich gibt es noch zwei Methoden, die auf die Ausführung der Übungen setzen. Zum einen wären da die Teilwiederholungen. Bei dieser Methode macht man zuerst einen ganz normalen Satz der Übung, setzt die Gewichte dann aber nicht ab, sondern wiederholt die ausgeführte Bewegung noch mal ganz klein. Bei Crunches wird beispielsweise am Ende des Satzes oben gehalten und dann der Oberkörper in kleinen Bewegungen noch ein Stück höher gehoben.
Bei der Höchstkontraktion beendet man die Bewegung ebenfalls nicht einfach so, sondern man hält am höchsten Punkt an und nutzt noch einmal alle vorhandene Muskelkraft - das sorgt im Übrigen auch für ein verstärktes Körpergefühl.

Egal, was ihr trainiert, achtet immer darauf, dass ihr die Übungen richtig ausführt, gut aufgewärmt seid und nicht zu hohe Gewichte wählt. Denn so schön Fortschritt auch ist, mit Verletzungen sollte man ihn auf gar keinen Fall bezahlen!

Bildquellen: (LyndaSanchez / CC BY-SA ), Visualhunt.com , Marcin Milewski, (tookapic.com)

Dienstag, 19. Juli 2016

Rückblick KW 28: Kräfte sammeln

Diese Woche ging es bei mir ganz viel darum, Kräfte zu sammeln. Dazu gehört zum einen der Sport. Mir macht das ja wirklich viel Spaß, aber wenn ich in einer Woche viel unterwegs bin, ist Sport doch irgendwie ziemlich anstrengend. Außerdem schlaucht mich das intensive Krafttraining immer noch ganz schön, sodass ich keine dritte Krafteinheit in der Woche schaffe - gut, dass ich in zwei Wochen wieder einen neuen Plan kriege, wo ich das einfließen lassen kann.
Ansonsten hatte ich diese Woche verhältnismäßig viele Verabredungen dafür, dass es Klausurphase ist. Gleichzeitig musste ich mich noch vom vorherigen Wochenende erholen und gegen Ende der Woche hat mich eine Nierenbeckenentzündung mehr und mehr außer Gefecht gesetzt. Also habe ich ganz viel genäht, die dritte Staffel "Elementary" durchgesuchtet, geschlafen, gelesen und darauf geachtet, dass ich meine Freizeit aktiv und ruhig gestalte. Interessant war dabei, dass ich wirklich gar keine Lust hatte, mich an den PC zu setzen. Das kommt relativ selten bei mir vor, aber ich werde da ganz sicher nicht gegensteuern ;) Von Vorteil war diese Woche sicherlich, dass ich kaum zuhause gekocht habe - weniger Haushalt zu erledigen!

Wie sammelt ihr neue Kraft?

Essen

Frühstück

Welche Woche vergeht ohne Overnight Oats? Diese Woche gab es die Kombinationen Banane-Kirsche, Banane-Schoko und Pfirsich-Mohn.
Es gab aber auch mal ein Brot mit Erdnussbutter und Banane und Smoothie mit Spinat, Möhren, Minze, Zitronenmelisse und TK-Beeren.
Ich musste außerdem meine Hirse aufbrauchen. Also gab es eine große Portion Hirse mit Banane und Erdnussbutter.
Am Sonntag haben Herr Kürbis und ich uns dann was gegönnt: Bagels mit Frischkäse und Lachs, dazu Rührei mit Schnittlauch.

Mittagessen
Nach der letzten Woche brauchte ich erst mal viele grüne Smoothies. Hier zum Beispiel Kirsche-Ananas mit Spinat, Möhre und Granola. Dazu ein Käsebrot.
In dem Smoothie war übrigens auch das  Raab Vitalfood Reisprotein aus der nu3-Box. Es gefällt mir viel besser als das Reisprotein von MyProtein. Zwar immer noch ein bisschen sandig, aber wesentlich feiner und besser aufgelöst!
Frühstück kann man ja bekanntlich zu jeder Tageszeit essen. Hier gab es Brot mit Erdnussbutter und Banane oder Käse, Erdbeeren und selbstgemachter Stracciatella-Joghurt.
Sehr brotlastig diese Woche, fällt mir gerade auf. Hier gab es Brot mit Bruschetta-Paste (habe ich zum Geburtstag bekommen), Möhren, Rührei mit Schnittlauch (oder Schnittlauch mit Rührei?) und Gouda.
Smoothie mit Käsebrot. In dem Smoothie waren Banane, Spinat, Joghurt, Möhre, Kakaonibs und Backkakao.
 Ein Sandwich mit Käse und ein Green Smoothie (Pfirsich, Reisprotein, Möhre, Spinat).
Und schließlich noch Strammer Max mit doppeltem Spiegelei und Zwiebel, sowie einem Smoothie mit Beeren, Spinat, Minze, Zitronenmelisse, Möhre und Gurke.

Abendessen
 Bei Herrn Kürbis gab es Omlett, gefüllt mit rotem Reis mit Paprika und Erbsen. Dazu gab es noch einen Salat und Erdbeeren.
 Wir waren bei einem Freund eingeladen und haben Curry bekommen. Dort habe ich natürlich nicht fotografiert, sondern hier ist ein altes Foto.
Kartoffelpfanne mit Feta, Kidneybohnen, Zucchini und Paprika. Schnell mal alles zusammen geschmissen ;)
 Abendessen bei Herrn Kürbis: Nudeln mit Erdnüssen, Gurke in Sojasauce und Lachs.
Einen Nudelauflauf haben wir auch gezaubert. Darin waren Zucchini, Tomaten, Frühlingszwiebeln, Nudeln, Quark, Ei und Parmesan.

Snack
Es gab noch Butterkuchen... Mjam, mjam, mjam!
Ein kleiner Snack, bevor ich zum Midsemesterball der Tanzkurse gegangen bin. Dort hatten wir ein kleines Mitbring-Buffet organisiert, aber ich wollte nicht allzu hungrig sein.
 Ende der Woche gebacken und verputzt: Pfirsichkuchen.
Und schließlich waren auch noch Puddingbrezeln von meinem Geburtstag übrig. Gemacht haben wir die übrigens mit diesem Rezept, wobei man die doppelte Menge Pudding nehmen sollte.

Sport
  • Montag: Sh'bam, 45 Minuten
  • Dienstag: Yoga, "32 Minute Hip Vinyasa Flow Day 85 Yoga Fix 90 with Lesley Fightmaster" (Fightmaster Yoga), 32 Minuten
  • Mittwoch: Krafttraining, 52 Minuten
  • Donnerstag: REST
  • Freitag: Yoga, "Vinyasa Flow Focus on Butts and Guts ;-) Day 12 Yoga Fix 90 with Lesley Fightmaster", 32 Minuten
  • Samstag: Krafttraining, 50 Minuten
  • Sonntag: Cardio, Freeletics "Athena Endurance", 35 Minuten