Dienstag, 31. Mai 2016

Rückblick KW 21: Konzentration

Ich habe ja meinen Urlaub so richtig genossen und nur Dinge getan, die mir Spaß machen. Die Retourkutsche kam dann prompt diese Woche. Nicht nur, dass ich bis zum 2.6. eine Gruppenarbeit abgeben musste, mir wurde auch klar, dass ich innerhalb der nächsten zwei Wochen meine Bachelor-Arbeit in der ersten Version fertig haben sollte und ich mein Lernzeug bis Ende Juni vorbereiten muss. Entsprechend war diese Woche von viel Arbeit geprägt - oder hätte es sein sollen. Meine Konzentration war nämlich so lausig, dass ich das nicht einmal dem Schlafentzug oder meiner Erkältung zuschieben kann. Ständig war ich abgelenkt, sei das jetzt durch Prokrastination im Internet oder Aufgaben im Haushalt, die "unbedingt jetzt" erledigt werden mussten. So war es dann nötig, drei volle Arbeitstage einzulegen (neben den jeweils halben Arbeitstagen Montag und Mittwoch), in denen ich letztlich vermutlich nur die Arbeit von anderthalb geschafft habe. Hoffentlich wird das in den nächsten Wochen besser, sonst sehe ich nämlich sehr schwarz für meine Semesterplanung.

Essen

Frühstück
So sieht Frühstück nach einer Woche Urlaub aus. Ich hatte noch Joghurt und etwas Müsli, Obst hatten wir zum Glück schon vorher besorgt.
Das hier war dann schon eher nach meinem Gusto. Übrigens sorry für die schlechte Bildqualität - meine Kamera ist im Urlaub kaputt gegangen und ich muss derzeit wieder auf das Handy ausweichen.
Frühstück bei Herrn Kürbis: Brötchen mit Leberwurst, Erdnussbutter und Banane, sowie ein Ei und Kaffee in der Aachen-Tasse.
Noch mal bei Herr Kürbis (und tatsächlich gab es dieses Frühstück auch ein drittes Mal, da habe ich nur das Foto vergessen).
Gab es hier auch schon ewig nicht mehr, nicht wahr? Bananen-Protein-Pancakes mit Kakaonibs. Ich war total erstaunt, welche Mengen man aus diesem Rezept rausbekam, aber der Geschmack hat mich leider nicht so überzeugt.
Sonntags mache ich eigentlich immer ein besonderes Frühstück - hier fehlte allerdings die Zeit dazu. Deshalb gab es Müsli und Granola mit Sojamilch, Banane und Apfel.

Mittagessen
Ausnahmsweise mal eine Woche, in der ich vor allem abends gekocht habe. Zum Mittagessen gab es hier Pasta-Reste mit Mais, Kidneybohnen, Zwiebel und Thunfisch.


Salatauswahl der Woche mit Möhren, Rote Beete, Räuchertofu, Feta, Erdmandeln und Falafel-Resten.
Mit dem Sommer kommt auch meine Lust auf Smoothies zurück! Hier gab es einen Smoothie aus Banane, Himbeeren, Grünkohl, Möhre, Total NutriGreens und Sojamilch mit getrockneten Aprikosen, Rosinen, Cashews und Bananenchips.

Abendessen
Diese Falafel-Burger wollte ich unbedingt Herrn Kürbis zeigen und als Rezept fotografieren. Leider ging die Konsistenz mal so gar nicht, weshalb Herr Kürbis zwar den guten Geschmack genießen konnte, das Rezept aber leider nicht entstand.
 Nudeln mit Tomatensauce, Kichererbsen und Rucola (oder eher andersherum). Nicht so der Bringer.
Bei einem Kochevent haben Herr Kürbis und ich ein exzellentes Curry gekocht. Drin waren Süßkartoffeln, Kichererbsen, Möhren, Zucchini, Paprika, Lauch, Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer, Zitronengras, Koriandersamen, Kokosmilch und Erdnussmus. Das hat nicht nur unseren Gästen gut geschmeckt!
Pasta mit superleckerer Sauce von Herrn Kürbis. Viel zu viel gegessen (deutlich mehr als auf dem Teller), aber es war einfach lecker.
Tomatencremesuppe mit Süßkartoffel, Erdmandeln und Feta. Kann man mal machen, muss man aber nicht.
 Eine Portion Süßkartoffel-Quinoa-Chili. Vor allem für Herrn Kürbis gekocht, der zum einen Süßkartoffeln liebt und zum anderen das hier als Post-Workout-Mahlzeit nach einem Matschlauf bekommen hat.
Bei Herrn Kürbis wiederum bekam ich Bratreis mit Paprika, Möhre und Pak Choi. Letzteren habe ich zum ersten Mal probiert, er ist aber nicht so 100% meins.

Snack
 Natürlich durfte auch diese Woche kein Backwerk fehlen. Es gab schwedische Zimtschnecken.
 Zwischen Nachhilfe und Sport: Apfel-Erdbeer-Mus und ein Proteinriegel.
Bananen mit Mandelmus, damit ich nicht völlig verhungert zu dem Kochevent musste.
Und schließlich ein paar Aprikosen mit Erdnussbutter. War ganz nett, aber ich hatte es besser in Erinnerung.
Vom Chili war leider nicht genug für mich und einen hungrigen Herrn Kürbis da. Deshalb gab es für mich ein halbes Roggentoastbrötchen mit Mandelmus und Granola mit Sojamilch.

Sport
  • Montag: Kraft, 45 Minuten
  • Dienstag: REST
  • Mittwoch: Yoga, "30 Minute Yoga Flow and Lots of Side Planks! with Lesley Fightmaster" (Fightmaster Yoga), 30 Minuten
  • Donnerstag: Joggen, 25 Minuten
  • Freitag: Kraft, 45 Minuten
  • Samstag: Bodystyling I + Zumba, 90 Minuten
  • Sonntag: REST

Sonntag, 29. Mai 2016

Rückblick Mai - Unmögliches, Partys, Perfektion, Ausdauertraining, Biggest Loser, Gewohnheiten uvm.

Der Mai hat uns Sonne, Sommergefühle und gute Laune gebracht - und viele gute Blogposts! Deshalb fasse ich mich dieses mal auch kurz und lasse die Posts für sich selbst sprechen!
  • Ihr alle könnt das Unmögliche schaffen - indem ihr ganz klein anfangt. Wie genau könnt ihr auf Live your Legend nachlesen. 
  • Wie geht man mit Partys und co. um, wenn man eine bestimmte Ernährungsweise einhalten will oder muss? Tipps dazu gab es diesen Monat bei Eigener Weg.
  • Ihr müsst nicht perfekt sein. Ganz und gar nicht. Wie ihr euch die Perfektion abgewöhnt, erfahrt ihr bei Lovely by Lucy.
  • Ein spannendes Lexikon des Ausdauertrainings, in dem man immer wieder nachschlagen kann, findet ihr seit diesem Monat bei BalanceAkt!
  • Ihr alle kennt die krassen Veränderungen, die es bei Kandidaten Biggest Loser jedes Jahr gibt. Doch dahinter steckt viel Druck, eine extrem strenge Diät und ein krasses Sportpensum. Ob das langfristig gut geht, hat eine Studie untersucht, die bei SummerTomato vorgestellt wurde.
  • Gewohnheiten werden im nächsten Monat hier eine große Rolle spielen. Eine kleine Vorschau dazu gibt es aber schon bei MarathonFitness.
  • Ihr wollt lange gesund bleiben? Dann dürft ihr diese fünf Lebensmittel, die bei NoMeatAthlete vorgestellt würden, nicht verpassen! 
  • Kennt ihr das Motto "Health at every size"? Bei Avocado Nutrition wurde diesen Monat sehr ausführlich erklärt, wie man ihn zu verstehen hat.  
  • Es wird ja immer deutlicher, dass eine fettarme Ernährung den Cholesterinspiegel nicht unbedingt positiv beeinflusst. Warum das so ist und wie man es besse rmacht, könnt ihr bei Anne von fannetastic food nachlesen.





Freitag, 27. Mai 2016

Doppel-Erdnuss-Energieriegel

Erdnüsse sind toll. An dieser Stelle könnte ich die Beschreibung schon abbrechen, aber vielleicht gibt es ja den ein oder anderen Banausen unter euch, der mir widerspricht. Demjenigen kann ich sagen, dass Erdnüsse in jeder Form unglaublich lecker sind, man sie gut verarbeiten kann und sie ein tolles Nährstoffprofil haben. Ideal also, um die Basis für Energieriegel zu bilden. Wenn dann auch noch Datteln, Amaranth und Haferflocken dazu kommen, muss ich hoffentlich gar keine Überzeugungsarbeit mehr leisten, oder?

Für 8-12 Riegel:
  • 150g Haferflocken
  • 40g gepuffter Amaranth
  • 100g Erdnüsse
  • 100g Datteln (entkernt)
  • 75g Honig
  • 130g Erdnussbutter
  • 60g Öl
  • 1 Prise Salz
Eine große Pfanne ohne Öl erhitzen. Haferflocken, Amaranth und Erdnüsse darin goldbraun rösten. Achtung: Bei mir ist lange gar nichts passiert und dann ist vor allem der Amaranth sehr schnell verbrannt. Also gut aufpassen und regelmäßig umrühren!
Die Datteln grob hacken.
In einer mikrowellenfesten Schüssel Honig, Erdnussbutter, Öl und Salz so lang erhitzen, bis die Erdnussbutter geschmolzen ist und sich alles zu einer homogenen Masse verrühren lässt.
In einer großen Schüssel alle Zutaten gut miteinander vermengen. Eine Auflaufform mit Backpapier auslegen und die Masse hinein geben. Für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen, dann in die gewünschten Portionen schneiden und genießen!
Guten Appetit!

Mittwoch, 25. Mai 2016

Worauf ich beim Essen achte

Ich würde immer noch sagen, dass ich definitiv intuitiv esse und diese "Ernährungsweise" für mich das richtige ist. Aber im Moment habe ich das Gefühl, dass ich mein Essen noch "verbessern" könnte und will trotz des Intuitiven Essens meinen Körper so gesund und abwechslungsreich wie möglich ernähren. In manchen Fällen ist das gar kein großes Problem mehr. Ich fühle mich schlecht, wenn ich an einem Tag keine ausreichende Menge an Gemüse hatte und esse zum Frühstück lieber Haferflocken als Brötchen und co. Aber es gibt einige Bereiche, die ich immer noch verbessern könnte. Das hier soll keine Anweisung werden, was ihr mehr essen sollt, denn das ist von Mensch zu Mensch verschieden. Aber vielleicht könnt ihr es als Anregung nehmen, um eure Ernährung zu erweitern und noch gesünder zu gestalten.

1. Proteine

Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass ich es genauso wichtig finde, dass man genügend Fette und Kohlenhydrate zu sich nimmt. Damit habe ich persönlich jedoch kein Problem. Ich könnte Pasta, Reis, Brot und Müsli sogar trocken hinunter schlingen, esse Vollfett-Milchprodukte, brate mit Öl und liebe Nüsse und Nussmus. Bei den Proteinen kann es bei mir jedoch schon mal eng werden. Das ist natürlich schlecht, denn unsere Muskeln bestehen aus Proteinen und auch wichtige Botenstoffe unseres Körpers sind Proteine. Der Körper kann zwar theoretisch Proteine aus anderen Nährstoffen aufbauen, leichter ist es für ihn jedoch, diese Proteine aus den Muskeln zu entnehmen. Da ich letzere ganz gerne behalten würde, achte ich darauf, in jeder Mahlzeit einen Anteil an Proteinen zu haben. Der kommt dann aus Milchprodukten, Hülsenfrüchten, Tofu, Eier, Fleisch oder Fisch.

 2. Grünes Gemüse

Grünes Gemüse gehört zu den Gemüsesorten, die am reichsten an Vitaminen und Mineralien sind, jedenfalls wenn man die dunkleren Sorten wählt. Diese Gemüse sind typischerweise reich an Vitamin C, Pro-Vitamin A, Carotinoiden, Folsäure, Mangan und Vitamin K. Zudem enthalten sie verhältnismäßig viel Proteine und Ballaststoffe. Einige Vertreter dieser Gruppe wie etwa Brokkoli und Spinat sind außerdem reich an Eisen, was für mich immer ein eher kritischer Wert ist. Meine liebsten grünen Gemüsesorten sind Feldsalat, Spinat und Rucola als Salat, Grünkohl, Spinat, Möhren- und Kohlrabigrün fürden Smoothie oder Brokkoli und Rosenkohl in anderen Gerichten. Wenn ich gar keine Zeit habe, versuche ich zumindest eines der Greens-Pulver in meine Nahrung zu integrieren, die es mittlerweile ja bei jedem Nahrungsergänzungsmittel-Hersteller gibt.

3. Buntes Gemüse

Wenn man mich ließe, könnte ich vermutlich ständig meine liebste Salatkombination aus Möhren, Mais und Gurke essen. Zum Mittagessen würrden mir ebenfalls Möhren, Brokkoli, Zwiebeln und Knoblauch reichen. Auch wenn das natürlich immer noch besser ist, als kein Gemüse zu essen, ist doch eine abwechslungsreiche Ernährung zu empfehlen. Deshalb versuche ich, meinen Wocheneinkauf und damit auch das, was letztlich auf meinem Teller landet, möglichst bunt zu halten. Denn die Farbe eines Gemüses sagt auch etwas über dessen Inhaltsstoffe aus und damit auch über die wichtigen Nährstoffe, die wir zu uns nehmen. Beispielsweise sind orange-gelbe Gemüsesorten carotinoinreich, woraus der Körper Vitamin A gewinnen kann, gelb-rote Gemüse enthalten Lycopin, einen Radikalenfänger, rot-blau-lilane Gemüseorten Anthocyane, Antioxidantien usw. Deshalb versuche ich auch immer wieder Gemüse in meine Ernährung zu integrieren, die nicht unbedingt meine Lieblinge sind, aber ernährungstechnisch einfach wichtig.

Bildquellen: (Mittleres Bild: Indiana Public Media / CC BY-NC) / Visual Hunt

Dienstag, 24. Mai 2016

Life from my Phone 2

Selten habe ich von euch so gute Rückmeldung auf ein neues Format bekommen - also keine Frage, dass ich solche Postings noch mal machen werde! Derzeit erhole ich mich ein bisschen vom Urlaubsstress (ironisch, ich weiß) und hatte deshalb noch keine Zeit, meine Urlaubsfotos zu sortieren und hochzuladen. Aber diesen Post hier konnte ich dafür ja schon länger vorbereiten und so müsst ihr nicht ohne einen Dienstags-Post aus meinem Leben auskommen.


An: Eine gute Freundin von mir.
Was: High Heels.
Warum: Die Freundin ist Anfang des Jahres umgezogen und hat nun endlich ihre Einweihungs-Party geschmissen. Wir haben ausgemacht, dass wir uns dafür richtig schick machen und ich musste ihr zeigen, welche wunderschönen Schuhe ich dadurch endlich anziehen konnte (hab allerdings nicht lange durchgehalten, weil ich mit dem extrem dünnen Absatz nicht gut tanzen konnte).


An: Herrn Kürbis.
Was: Mein Schrank.
Warum: Da wir bei einander übernachten, lassen wir auch schon mal Wäsche beim anderen... Die Tatsache, dass ein "fremder" Mensch jetzt seinen festen Platz in meinem Schrank hat, macht die Bezieungs-Sache noch mal realer.


An: Herrn Kürbis.
Was: Salat und Tofustreifen.
Warum: Im Urlaub hatte ich Herrn Kürbis vorher nur Bilder von Desserts geschickt. Ich wollte ihm beweisen, dass wir auch gesund essen.


An: Meine Schwester.
Was: Ein Bild von der Futterbox, wo man Möhrengrün usw. lassen kann.
Warum: Zum einen finde ich die Idee total toll, dieses Grün in einer Extra-Kiste zu sammeln - als Kleintierhalter nehmen wir nämlich auch immer Grün für unsere Häschen mit. Zum anderen lieben meine Schwester und ich Schlappohrkaninchen und da musste ich ihr dieses Foto einfach schicken.


An: Eine Freundin.
Was: Eine Lichterkette, die ich beim Besuch bei ihr angefangen habe.
Warum: Ich wollte ihr beweisen, dass ich diese Lichterkette fast zwei Wochen nach dem Besuch endlich fertig gemacht hatte.

An: Meine Schwester.
Was: Stoff.
Warum: Meine Schwester und ich lieben beide Ballett. Diesen wundervollen Stoff haben mir Freundinnen von einem Stoffmarkt mitgebracht, bei dem ich leider nicht mitkonnte. Ich kann es gar nicht abwarten, etwas Schönes daraus zu machen!

An: Meine Mutter.
Was: Screenshot von einer Wetterapp.
Warum: Das war der Morgen von Herrn Kürbis' Halbmarathon, bei dem ich als Zuschauerin am Streckenrand gefroren habe. Zum Glück schien die Sonne relativ warm, sodass ich nicht erfroren bin!
An: Meine Kreativ-Freundinnen.
Was: Ein Kissen.
Warum: In Aachen wird die Maibaum-Tradition noch hochgeschrieben und in einem Schaltjahr muss das Mädchen den Baum stellen bzw. ein Herz besorgen. Da ich etwas Längerlebendes machen wollte und diese süße Idee (das Herz ist oben offen und kann für Nachrichten benutzt werden) gefunden habe, habe ich stattdessen einen Kissenbezug genäht, der ziemlich kurz vor knapp fertig geworden ist. Weil ich den Bezug mit Freundinnen angefangen hatte, musste ich denen natürlich das Ergebnis zeigen.

Freitag, 20. Mai 2016

Schwedischer Apfelkuchen - Äppelkaka

Schwedisches Essen ist toll. Damit meine ich jetzt nicht nur Köttbullar von Ikea, sondern alles, was ich bisher von dort probiert habe. In Zimtschnecken könnte ich mich zum Beispiel reinlegen, diese typisch schwedischen Mandelpfannkuchen sind super lecker und der Äppelkaka auch. Natürlich habe ich ihn ein bisschen verändert, um ihn noch gesünder (und leckerer?) zu machen, deshalb darf ich euch hier das Rezept präsentieren.

Für eine Springform (26cm Durchmesser):
  • 175g + 3 EL brauner Zucker
  • 1 EL feine Haferflocken
  • 1 EL Semmelbrösel
  • 230g Apfelmus
  • 1 EL neutrales Öl (optional)
  • 4 Eier
  • 175g Roggenmehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • 4-6 Äpfel, entkernt und in Scheiben geschnitten
  • 2 EL Zimt
  • 140g gehackte Mandeln oder Walnüsse
Den Ofen auf 175°C vorheizen. Die Springform einfetten oder mit Backpapier auslegen. Haferflocken, Semmelbrösel und einen Esslöffel braunen Zucker vermischen und den eingefetteten Boden der Springform damit bestreuen.
Apfelmus, Öl, Eier und Zucker vermischen und schaumig rühren. Mehl und Backpulver unterrühren. Zum Schluss den Zitronensaft mit dem Teig vermengen. Den Teig in die Springform geben, dann mit den Apfelscheiben belegen. Zimt und die restlichen zwei Esslöffel Zucker vermischen und den Kuchen damit bestreuen. Zum Schluss die Mandeln gleichmäßig über den Kuchen geben.
Den Kuchen 50 Minuten backen lassen, dann heiß servieren oder abkühlen lassen.

Das Original-Rezept stammt aus "Das Backbuch. Die besten Rezepte aus aller Welt", erschienen bei Parragon Books 2014.

Mittwoch, 18. Mai 2016

Warum manchmal weniger mehr ist

Wir alle wollen heutzutage immer das meiste aus unserer Zeit herausholen. HIIT, Intervalltraining, Supersets und co. sind die passenden Stichwörter. Aber unser Körper kann das nicht lang durchhalten. Selbst wenn ihr ein oder zwei Tage zur Regeneration pro Woche einplant, wird euer Körper dauerhaft hochintensives Training nicht gut wegstecken. Das liegt nicht etwa daran, dass ihr keine professionellen Athleten seid: Selbst die schaffen es körperlich nicht, immer auf der Höhe zu sein und haben oft im Alter gesundheitliche Beschwerden. Als Alternative macht es deshalb Sinn, regelmäßig auf ruhigere Low Intensity Workouts zu achten.

Gerade für Ausdauersportler können Low Intensity Workouts auch ein wichtiger Teil des Trainings sein. Denn wer für längere Distanzen wie einen Marathon trainiert, muss nicht nur die nötige Kraft in den Muskeln dazu aufbauen, sondern auch die (Kraft-) Ausdauer. Entsprechend kann ein Workout mit niedrigerer Intensität dazu führen, dass man diese Ausdauer aufbaut und den Körper dadurch stärkt. Noch dazu kann ein solches Workout auch vor allem neurologisch wirken. Lange Ausdauereinheiten sind Lektionen für unser Gehirn in den Bereichen Durchhaltevermögen und Selbstdisziplin.
Im übrigen haben auch Low Intensity Workouts positive Effekte auf unsere Gesundheit. Auch sie stärken unseren Stoffwechsel und Muskeln. Genauso wie bei einem HIIT-Workout werden Endorphine ausgeschüttet, die uns glücklich machen. Zu guter letzt kann Low Intensity für unsere Herzgesundheit sogar besser sein. Gerade Anfänger profitieren davon mehr als von extremen Anstrengungen.

Low Intensity Workouts können auch Teil der Regeneration sein. Gerade bei Muskelkater bringt es oft wenig, wenn man einfach nur die Beine hochlegt. Das sollte man zwar auch ab und zu tun, jedoch macht es insgesamt Sinn, sich moderat zu bewegen. Denn was wir als Muskelkater bezeichnen, sind letztlich nichts als viele kleine Muskelfaserrisse - Verletzungen, die wir zunächst heilen lassen sollten, bevor wir wieder ins normale Training einsteigen. Außerdem kann ein zu rigoroser Trainingsplan zum gefürchteten Übertraining führen: Ein Zustand, in dem der Körper chronisch ermüdet ist, weniger Leistung zeigen kann und die Verletzungsgefahr steigt. Durch moderates Training werden die Muskeln besser durchblutet und können so auch leichter regenerieren, als wenn sie nicht bewegt werden. Denn mit dem Blut können fehlende Nährstoffe und Bausteine ins Muskelgewebe transportiert werden.

Aber was genau gilt jetzt als Low Intensity Workout? Ein einfaches Beispiel dafür wäre ein entspannter Spaziergang in der Natur, der natürlich noch zahlreiche andere Vorteile hat. Wer das Fitness-Studio lieber nicht verlassen möchte, kann auch ca. 30 Minuten lang rudern, Rad fahren oder laufen. Wichtig dabei ist, dass das Tempo so niedrig gehalten werden sollte, dass man sich dabei noch ohne Probleme unterhalten könnte. Aber auch ruhige Yoga-Workouts, Stretching-Sessions oder Mobilisations-Übungen können als Low Intensity Workout gezählt werden. Wichtig ist dabei - wie immer - dass ihr euch gut dabei fühlt.

Bildquellen: pexels.com, VisualHunt.com

Dienstag, 17. Mai 2016

Rückblick KW 19: Pläne

Ich mag Pläne. Ich mag es, wenn Dinge nach Plänen funktionieren. Ich wäre total der To-Do-Listen-Mensch - wenn ich nicht immer vergessen würde, welche zu erstellen. Denn ich mag jede Art von Listen, ich mag es, wenn ich etwas abhaken kann, ich mag es, wenn alles so funktioniert, wie ich mir das vorgenommen habe. Im letzten Jahr habe ich unglaublich stark nach Plänen gelebt, vielleicht sogar zu stark. Andererseits tat mir diese Struktur in meinem Leben sehr gut und bot mir Orientierung. Momentan funktioniert diese rigorose Struktur nicht so ganz, wobei es immer besser wird, je länger das Semester voranschreitet.
Meine Finanzpläne funktionieren allerdings nicht so gut. Deshalb gilt es für mich jetzt, an allen möglichen Ecken Geld zu sparen. Da Essen meine Hauptausgabe ist, werde ich auch hier ansetzen. Vor allem für den Juni plane ich eine Spar-Challenge, an der jeder von euch gern teilnehmen kann. Ein paar Posts zum Sparen werde ich auf jeden Fall dann auch für euch bereitstellen.
Abgesehen von dieser Meta-Ebene war meine Woche auch so von Plänen durchzogen. So hat mein Plan mit dem mehr Fotografieren schon wieder nicht hingehauen, tut mir leid! Zum einen gab es einen neuen Trainingsplan im Fitness-Studio, auf den ich mich sehr freue. Zum anderen stehen für mich bald wieder zwei schnell aufeinander folgende Trips auf dem Plan, sodass ich diese Woche mit Packlisten beschäftigt war. Und bei einem dieser Urlaube bin ich wieder für das Essen zuständig (ganz uneigennützig), sodass ich auch hier wieder mit Essensplänen und Einkaufslisten jongliert habe. Aber der Punkt bei Plänen ist eben der: Auch wenn sie am Anfang viel Arbeit erscheinen, nehmen sie einem langfristig viel Arbeit ab!

Essen

Frühstück



Diese Woche gab es wieder Overnightoats mit Bananen und Himbeeren (TK). Und ein fast leeres Glas Erdnussbutter ♥

Mittagessen
Ihr erinnert euch vielleicht noch, dass ich dieses Essen an Karfreitag hatte. Nun, Herr Kürbis war da nicht da und ihm wollte ich dieses tolle Essen zeigen. Also gab es am Montag Seelachs auf Rucola-Tomaten-Gemüse mit Polenta.
Vollkornnudeln mit Spitzkohl und Tofu. So ein einfaches, leckeres Gericht, dass ihr es bald als Rezept hier wiederfinden werdet!

Abendessen


Ich bin immer noch bei den Snackplatten - es gibt meist Rohkost mit einem leckeren Dip, ansonsten eine Eiweißquelle, wie Käse und Schinken oder ganz klassisch ein Ei.

Allerdings sind die Snackplatten nicht ganz so transportabel, vor allem nicht, wenn es so warm ist. Durchweichtes Gemüse wollte ich dann nicht essen, deshalb gab es ein Räucherfischbrötchen. Und eine Laugenstange und eine Käsebrezel...

Snacks

Das warme Wetter hat mich ziemlich überrascht und so habe ich nicht dran gedacht, dass ich meine Zitronen-Mohn-Muffins mal lieber in den Kühlschrank stelle. Als Resultat sind sie mir samt und sonders verschimmelt. Also gab es als schnelle Lösung diesen Mugcake.
Snack vor dem Fitness-Studio: Polenta-Reste und ein Ei.
Und ich hatte diese Woche richtige Gelüste nach Brokkoli. Also gab es den als Snack mit Möhren. Leider habe ich statt Pfeffer die Harissa-Gewürzmischung erwischt, was zwar auch lecker war, aber nicht das, was ich mir erhofft hatte. Nun ja, die Banane mit Erdnussbutter danach hat es wieder rausgerissen.

Sport
  • Montag: Sh'bam, 45 Minuten
  • Dienstag: REST
  • Mittwoch: Krafttraining, 27 Minuten
  • Donnerstag: Crosstrainer, 15 Minuten, Trianingsplan erstellen, 30 Minuten
  • Freitag: REST
  • Samstag: Joggen, 30 Minuten
  • Sonntag: Krafttraining (Freeletics Persephone + Bauch-Rücken-Übungen), 52 Minuten