Freitag, 29. April 2016

Möhren-Pasta mit Gemüse-Linsen-Sauce

Als ich Kind war, gab es mindestens einmal in der Woche Pasta. Wir konnten einfach nicht genug davon kriegen und ich hätte wohl immer gesagt, dass Pasta mein Lieblingsgericht sind. Was ich damals nicht wusste, ist, was die Weizenpasta mit meinem Blutzuckerspiegel machte und dass ich viel zu viel davon aß. Inzwischen weiß ich diese Dinge ja, aber Pasta esse ich immer noch gern, nur eben in der Vollkornversion. Wenn mir das aber zu wenig ist, gebe ich noch Gemüsenudeln dazu - und weil die Saison für Zucchini längst noch nicht da ist, eben diese Möhren-Variante. Die Sauce dazu ist vollgepackt mit Gemüse und pflanzlichem Protein, also ein echter Allrounder.

Für zwei leckere Portionen Sauce:
  • 100g Pizzatomaten (aus der Dose)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Möhre
  • 100g Linsen
  • Erbsen (TK)
  • Grünkohl (TK)
  • 1 TL Olivenöl
  • 1 TL Weißweinessig
  • 1 Prise Zucker
  • Salz & Pfeffer
Zwiebel, Knoblauch und Möhre putzen und hacken. Die Tomaten in einem Topf zum Kochen bringen. 100ml Wasser dazu geben, dann das vorbereitete Gemüse, den Grünkohl und die Linsen. 7-8 Minuten köcheln lassen, dann die Erbsen hinzugeben und noch einmal 6-8 Minuten kochen. Zum Schluss mit Öl, Essig und Zucker würzen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.




Für die Pasta:
  • 160g Vollkornspaghetti
  • 5 Möhren
 Die Möhren schälen und mit einem Spiralschneider oder Julienneschäler in Pastaform bringen. In einem Topf Wasser zum Kochen bringen, dann salzen. Die Vollkornspaghetti in den Topf geben und das Wasser aufkochen lassen. Nach drei Minuten die Möhren-Spaghetti hinzugeben. Die Nudeln ganz normal weiterkochen und abgießen.
Mit der Sauce vermengen, eventuell mit Parmesan bestreuen und servieren.
Guten Appetit!

Mittwoch, 27. April 2016

Rückblick April: Before & After, Cravings, Gewohnheiten, Einstellungen usw.

Der April ist total an mir vorbei gerauscht. Einerseits schade, andererseits lag es aber auch an den vielen schönen Sachen, die ich gemacht habe. Dennoch habe ich es irgendwie geschafft, dass ein paar schöne Artikel für euch zu finden. Viel Spaß damit!
  • Obwohl ich momentan nicht mit FitnessBlender trainiere, verfolge ich den Verlauf dieses Phänomens. Deshalb fand ich Kellis Geschichte so unglaublich berührend. 
  • Man kann es nicht häufig genug wiederholen. Trinken ist wichtig! Tipps und witzige Apps dazu wurden euch diesen Monat auf Peaches and Pies vorgestellt.
  • Mit food cravings hattet ihr bestimmt auch schon zu tun. Die müssen aber nicht immer negativ sein, wie ihr bei Avocado a day nachlesen könnt.
  • Gewohnheiten haben unglaublich viel damit zu tun, wie ihr euer Umfeld gestaltet. Tipps zur Umfeldgestaltung für die beliebtesten Gewohnheiten findet ihr diesen Monat bei Healthy Habits.
  • Es gibt viel, was einen daran hindern kann, ein gesundes Leben zu führen. Aber die Probleme, die auf Summer Tomato geschildert werden, hatten die meisten (ich auch) sicher nicht auf dem Schirm.
  • Auch etwas, dass ich wieder und wieder sagen könnte: Kalorien zählen ist Mist. Wer mir nicht glaubt, liest noch mal bei Fannetastic food nach.
  • Kann man steuern, ob man abnimmt oder Muskeln aufbaut? Ja! Wie das geht, lest ihr am besten bei MarathonFitness nach.

Dienstag, 26. April 2016

Rückblick KW 16: Back on track

Das mit dem Back on track hat diese Woche leider nur bedingt geklappt. Finanziell schon mal überhaupt nicht, aber das lag daran, dass ich meinen monatlichen Großeinkauf ausgerechnet jetzt hatte und auch in der Drogerie noch mal ziemlich zugeschlagen habe. Dafür sollte die Versorgung für die nächsten Wochen jetzt sicher sein und ich muss nur noch frische Produkte kaufen (hoffentlich denke ich da auch selbst dran ;)).
Auch bei der Ernährung hat es nur bedingt geklappt. Ich kann aber immerhin schon sagen, dass ich zwar zu viel gegessen habe, dafür aber deutlich gesünder. Insbesondere beim Frühstück habe ich den Eiweiß-Anteil wieder hoch gefahren, das macht für mich einiges aus. Außerdem bin ich wieder dazu übergegangen, dass ich mir nach dem Abendessen zeitig die Zähne putze, damit ich nicht wieder in mein abendliches Langeweile-Essen verfalle.
Von der Uni her bin ich auch so langsam wieder in den Tritt gekommen. Ich habe Bücher für meine Bachelor-Arbeit ausgeliehen und durchgearbeitet. Sogar die ersten Zeilen sind schon geschrieben, was 100% mehr als in der letzten Woche ist (Wer behauptet noch mal, ich könne kein Mathe? Ach ja, die Uni.).  Auch hier hätte ich wohl mehr schaffen können, aber der Haushalt stand einfach mal im Fokus und den habe ich immerhin komplett erledigt.
Zumindest beim Sport kann ich behaupten, dass es deutlich besser gelaufen ist. Dienstag kam sogar noch ein recht ungeplantes Workout dazu, weil ich trotz eines anstrengenden Tages Lust auf Bewegung hatte. Da bin ich ja die letzte, die mir das selbst verwehren würde und habe noch eine Runde Freeletics hinterher geschmissen.
All diese Bemühungen sind allerdings ein bisschen dahinter zurückgetreten, dass wir am Wochenende in Heidelberg waren. Dort hatten wir dafür aber umso mehr Spaß, weshalb es für mich kein "Versagen" ist. Man ist nur einmal jung und ich gedenke, das voll auszukosten!

Essen

Frühstück



Die Overnight-Oats-Saison hat wieder angefangen! Das musste ich natürlich gebührend feiern: Dreimal Overnight-Oats mit Banane, einmal noch mit Schoko und einmal mit Orange. Es wird Sommer, Freunde!
Bei Herrn Kürbis gab es wie schon oft Brötchen mit Erdnussmus und Banane. Dazu ein Frühstücksei.

Mittagessen
Noch ein Nachtrag aus der letzten Woche: Ingwer-Hähnchen mit Kokos-Curry-Spinat (beides nicht so der Renner) und roh mariniertem Süßkartoffelsalat (der umso mehr!).
Ich liebe einfach Pampe zum Essen, auch wenn sie nicht sehr fotogen ist: Polenta-Gemüsesuppe mit Schinkenstreifen.
Chili ist einfach super. Hier hatten wir ein total eiweißreiches Süßkartoffel-Linsen-Chili.
Fritattas und ich werden wohl keine Freunde mehr. Das hier ist ein erneuter misslungener Versuch zu einer Fritatta mit Kohlrabi, Mais, Zwiebeln, Schinken und Kräutern. Dazu Dinkelbrot.
 Dieses Essen war ein kleiner Planungsfehler - oder ein geplantes Drei-Gänge-Menü, je nachdem,  ob ihr Herr Kürbis oder mich fragt ;) Nach dem Tanzkurs wollten wir gefüllte Paprika machen, nur dauerte die zu lang. Also gab es erst mal einen Salat, um den groben Hunger zu stillen, dann die übrige Reisfüllung, als die Paprika endlich im Ofen waren und schließlich hat jeder von uns auch nur eine Paprika geschafft.
Schließlich noch das große Curry nach Herr Kürbis' Halbmarathon - mit Hähnchen, Zucchini, Paprika, Möhren, Knoblauch, Zwiebel und Kokosmilch.

Abendessen

Oh, ich war bei diesem Essen im absoluten Himmel: Couscous, Falafel, Möhren-Dattel-Salat und Gurke.
Zeit für Smoothies: Erdbeeren (TK), Banane, Grünkohl, Mais, Möhre, Minze, Total Nutri Greens, Zitronensaft, Maca-Pulver und Joghurt.
Noch mal ein Smoothie. Ich musste nämlich mein Tiefkühlfach frei machen und einiges an gefrorenem Obst verbrauchen: Blaubeeren (TK), Orange, Grünkohl, Möhre, Minze, Daily Greens, Maca-Pulver, Joghurt.
Ich mag Snackteller. Dieser hier war mit einem übrigen Brötchen mit Erdnussbutter und Mandelmus, Möhren und Mais mit Feta.
Und noch einer: Möhren-, Gurke- und Selleriesticks mit Bärlauchdipp und Mettwürstchen.

Snack
Ich bin ja leidenschaftliche Zug-Esserin. Deshalb musste ich ein bisschen was für unsere Bahnfahrt in den Süden vorbereiten. Hier zum Beispiel Quinoa-Happen mit Feta, Grünkohl und Tomaten.
Und auch diese Süßkartoffel-Honig-Riegel durften mit uns auf Reisen gehen.

Sport
  • Montag: Krafttraining, 35 Minuten
  • Dienstag: Freeletics (Prometheus), 25 Minuten
  • Mittwoch: Zumba, 60 Minuten
  • Donnerstag: Krafttraining, 35 Minuten
  • Freitag: Intervalltraining auf dem Laufband, 30 Minuten
  • Samstag: REST
  • Sonntag: REST

Sonntag, 24. April 2016

Bring mich zum Kochen: 20 Minuten sind genug

Wenn ich koche, dann habe ich meist schon ziemlichen Hunger. Was für eine Folter ist es dann, wenn ich neben dem gut riechenden Topf stehe und ich noch warten muss, bis das Essen fertig ist! 20 Minuten sind für mich hingegen eine gute Zeit zum Kochen. Deshalb allein hat dieses Kochbuch sich einen Platz in meinem Herzen verdient.

Titel: 20 Minuten sind genug
Verlag: Gräfe und Unzer Verlag
Umfang: 192 Seiten
Preis: ca. 12 €
Liebste Rezepte: Cajun-Gemüsepfanne, Palermo-Pasta, Nudelpfanne mit Pilzen
Bitte nicht nachmachen: Penne mit Thunfisch,

Erst einmal finde ich hier mal wieder die Einordnung der Rezepte genial - die sind nämlich zunächst nach "Alles aus einem Topf" und "Alles aus einer Pfanne" sortiert. Ideal für faule Menschen wie mich! Dazu gibt es noch Gerichte mit Nudeln, Fleisch, Fisch, zum Sattessen und Desserts. Für jeden sollte hier also etwas dabei sein!
Die Rezepte
an sich sind wieder aus aller Welt, mit Fokus auf die mediterrane Küche. Das macht aber nichts, denn es sind so viele leckere Gerichte dabei, dass andere Geschmacksrichtungen gar nicht fehlen. Mich freut an den Rezepten vor allem, dass es so viele Gerichte mit Bohnen, Kichererbsen und anderen Hülsenfrüchten gibt. Die werden in normalen Kochbüchern ja gern mal übersehen, dabei sind sie schnell gemacht und eine tolle Eiweißquelle! Genauso gibt es jedoch eine Reihe von Gerichten mit Fleisch und Fisch, die ebenfalls sehr gut nachzukochen sind.
Jedem Kapitel vorangestellt sind außerdem noch mal kleine Tipps und Mini-Rezepte wie Dips, Beilagen oder Aufstriche. Dadurch kann man die einzelnen Rezepte natürlich immer wieder variieren und neu erfinden. Gut finde ich außerdem das große Kapitel über Snacks. Die Snacks sind nämlich zum großen Teil sehr gut zum Transportieren und man kann sie wunderbar vorher vorbereiten.
Alle Rezepte in dem Buch sind für zwei Personen ausgelegt, sodass das auch die Rechenarbeit für einen Single-Haushalt wie meinen vereinfacht ;)

Freitag, 22. April 2016

Power-Muffins mit Süßkartoffeln

Ich mag ja wirklich keine Etiketten. Aber bei diesem Rezept muss ich dann doch ein bisschen mit den Etiketten angeben. Es ist nämlich gluten- und laktosefrei, vegan, ohne Zucker und vollgepackt mit Vitamin A, B2 und E, Mangan, Kupfer, Magnesium und Ballaststoffen! Dafür ist leider der Eiweißanteil etwas niedrig und das Fett ein bisschen hoch, aber irgendwo muss man ja Abstriche machen. Diese Muffins sind jedenfalls echte Alleskönner und eine richtig gute Wahl, wenn ihr mal einen süßen Snack braucht!

In sechs Muffins kommen:
  • Eine kleine Möhre (ca. 60g)
  • 120g gekochte Süßkartoffel
  • Zwei Bananen
  • 60g Rosinen
  • 30g Kokosflocken
  • 70g gemahlene Haselnüsse
  • 60g gehackte Mandeln
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Backpulver


Möhre, Süßkartoffel und Bananen in einem Mixer pürieren (bei einem Hochleistungsmixer muss die Möhre dafür nicht einmal zerkleinert werden). Die Mischung in eine Schüssel geben und die anderen Zutaten sorgfältig unterrühren. Den Teig gleichmäßig auf sechs Muffinförmchen aufteilen. Für 30 Minuten bei 175°C backen und fertig sind die Powermuffins!
Guten Appetit!

Mittwoch, 20. April 2016

Countdown: Zehnmal Luxus, den sich jeder leisten kann

Luxus steht laut dem Duden für "kostspielige, verschwenderischer, den normalen Rahmen (der Lebenshaltung o. Ä.) übersteigender, nicht notwendiger, nur zum Vergnügen betriebener Aufwand". Meine Definition von Luxus ist ein wenig anders. Für mich sind Luxus all die Dinge, die ich machen, dass ich mich gut fühle, aber nicht selbstverständlich sind. Und davon gibt es eine ganze Menge Gewohnheiten, die man ganz einfach integrieren kann.
  1. Kerzenlicht: Kerzenlicht ist warm. Es wirkt durch das Flackern beinah hypnotisierend. Außerdem liebe ich den Bienenwachsgeruch. Wenn ich abends meine ganze Wohnung in Kerzenlicht tauche, dann komme ich mir so vor, als hätte ich ein Date mit mir selbst und genieße mein Buch oder meinen Film ganz besonders.
  2. Frisch gemahlener Kaffee: Ich liebe Kaffee und wenn es nicht so ungesund wäre, würde ich vermutlich am Tag an die zehn Tassen trinken. Von zuhause bin ich einen Kaffee-Vollautomaten, also sehr guten Kaffee-Geschmack, gewöhnt. Seit meinem Auszug muss ich wieder mit der Filtermaschine leben, aber ich habe mir zumindest eine elektrische Kaffeemühle* gekauft. Der Kaffee schmeckt dadurch so viel besser! Wenn ihr keinen Kaffee trinkt, könnt ihr z.B. losen Tee statt Teebeuteln nehmen, was meiner Meinung nach auch besser schmeckt.
  3. Massagen: Kosten nichts und tun so unendlich gut. Wer keinen Partner oder Familie zuhause hat, denen man eine Massage "aufdrücken" kann, kann sich auch selbst mithilfe eines Igelballs oder einer Blackroll verwöhnen (ja, das Verspannungen lösen mit der Blackroll ist für mich auch "guter Schmerz" und Luxus).
  4. Teezeremonie: Obwohl meine Teezeremonie zuhause weit von denen der großen asiatischen Meister entfernt ist, genieße ich es, aus dem Teekochen eine kleine Zeremonie zu machen. Ich höre zu, wie das Wasser blubbert, rieche am Tee, während ich ihn dosiere und sehe langsam zu, wie das Wasser sich färbt.
  5. Zeit nehmen: Normalerweise multitaske ich häufig oder folge einem genau festgelegten Zeitplan. Damit komme ich insgesamt gut zurecht, aber manchmal freue ich mich auch, wenn ich mir für etwas länger Zeit nehmen kann. Das kann eine ausgefallene Frisur sein, ein gutes Buch oder ein leckeres Gericht.
  6. Gerüche: Ich liebe lecker duftende Bodylotions und Duschgels. Für mich ist es immer ein ganz besonderer Luxus, wenn ich in der Dusche das Duschgel sorgfältig aufschäumen kann und mich danach eincreme (siehe Tipp 4). Normalerweise nehme ich dafür Produkte von den Eigenmarken von DM, in letzter Zeit habe ich mich aber auch in die tollen Produkte von Weleda verliebt, die leider aber nicht ganz so billig sind. 
  7. Blumen: Blumen geben einer Wohnung nicht nur ein paar schöne Farbkleckser und guten Geruch, sondern machen die ganze Atmosphäre lebendiger. Wenn ihr wilde Blumen pflückt (vorher über Naturschutz informieren!) oder Blumen auf dem Wochenmarkt kauft, geht das auch mit kleinem Geld!
  8. Kulinarische Reisen: Auch wenn Reisen viel Spaß machen, sind sie leider auch ziemlich teuer. Aber zumindest kulinarisch lässt sich das ganze meist ganz gut umsetzen. Mittlerweile finden sich im Internet überall Blogs, auf denen man landestypische Rezepte nachlesen kann. Diese lassen sich oft mit normalen Zutaten und nur einigen speziellen Gewürzen o.ä. realisieren - und schon ist man geschmacklich am anderen Ende der Welt! 
  9. Wellness-Ecke: Jeder hat eine Ecke in der Wohnung, die er nicht so recht nutzt. Richtet diese Ecke als eure Wellness-Ecke ein. Mit ein paar schönen Tüchern, etwas Dekokram, Kerzen usw. kann diese Ecke zu eurem ganz persönlichen Fluchtort aus dem Alltag werden.
  10. Fühlen: Es ist vermutlich kein Geheimnis, dass ich auf Flausch stehe. Aber wirklich bewusst Zeit zum Wahrnehmen nehme ich mir selten. Aber ab und zu wickele ich mich in meine Kuscheldecke und genieße einfach nur den weichen, flauschigen Stoff auf meiner Haut und die Wärme um meinen Körper.
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Bildquellen: , via Unsplash

Dienstag, 19. April 2016

Rückblick KW 15: Prioritäten

Ich finde es immer wieder spannend, wenn neue Menschen ins eigene Leben treten. Denn man lernt durch diese neuen Menschen meist nicht nur neue Fakten über deren Leben oder kommt in Diskussionen zu spannenden Einsichten. Oft ist es auch so, dass man sich selbst mehr oder weniger unterbewusst verändert, Handlungsweisen übernimmt oder eigene Reaktionen anpasst.
Im Moment bin ich definitiv in einer solchen Phase, wo mein Leben sich in einem Umbruch befindet. Nicht auf der Oberfläche, aber in vielen Kleinigkeiten. Ich habe dieses Semester ganz wenig Uni, muss dafür aber eben meine Bachelorarbeit und eine semesterbegleitende Seminararbeit schreiben. Dazu kommt, dass ich natürlich noch immer so viel Zeit wie möglich mit Herrn Kürbis verbringen will, aber gleichzeitig eben mein "restliches Leben" im Gleichgewicht halten muss. Einerseits ist es da gut, dass Herr Kürbis und ich viele gleiche Interessen haben und beispielsweise zusammen Sport machen, gesund kochen oder Serien schauen. Andererseits fehlt mir diese Zeit momentan irgendwie trotzdem an allen Ecken und Enden. Vor allem der Haushalt und ein wenig die Uni leiden da im Moment drunter. Aber meine Prioritäten haben sich eben im Moment verschoben - Haushalt und Uni-Arbeiten mit langen Fristen können warten, mir sind gerade andere Sachen wichtiger. Und vermutlich ist das für meinen inneren Perfektionisten genau die richtige Einstellung.

Auf der anderen Seite zeigt sich allerdings auch, dass ich in den letzten Wochen ein bisschen zu viel Spaß hatte: Zu viel gegessen (Mehrere Brunch-Termine, viel zwischendurch, viel auswärts), zu wenig Sport gemacht (bedingt durch Erkältung, Urlaub und Faulheit), zu viel Geld ausgegeben (Urlaub, Shoppen, auswärts essen, Urlaub in Florenz gebucht), zu wenig für die Uni getan (Praktikumsbericht muss überarbeitet werden, mit der Bachelorarbeit anfangen), zu wenig gebloggt (Fotos vergessen, keine neuen Beiträge geschrieben). Mein Vorsatz für diese Woche ist entsprechend, dass ich diese Sachen so nach und nach wieder in den Griff bekomme und meine üblichen Muster wieder adaptiere bzw. anpasse. Ob das wirklich geklappt hat, berichte ich dann mal nächste Woche ;)


Essen

Frühstück
So sieht mein Frühstück bei Herrn Kürbis aus. Daran muss ich dringend etwas ändern, denn zum einen sind zwei Brötchen schlicht und ergreifend zu viel für mich (obwohl ich sie so gern esse...), zum anderen ist daran viel zu wenig Protein. Mal schauen, wie ich mit der Kombi Joghurt + 1 Brötchen + 1 Frucht weiterkomme.
 
Meine neue Brötchenliebe ging sogar so weit, dass ich bei mir zuhause Brötchen geholt habe. Nun ja, dieses spezielle gab es allerdings als Snack zwischendurch.
Süßkartoffel-Schoko-Auflauf mit Joghurt und einer Orange. War unglaublich lecker!
Mir war klar, dass ich am Wochenende trotz mehr Zeit keine Lust für Pancakes etc. haben würde. Also habe ich diese Rosinenschnecken vorgebacken und hatte dazu eine Orange und Joghurt.
Noch mal so ähnlich: Zwei Rosinenschnecken mit selbstgemachtem Blaubeer-Joghurt.

Mittagessen
Pasta Primavera (Vollkornpasta, Putenfleisch, Zuckerschoten, Cherry-Tomaten, Basilikum, Pecorino) bei Herrn Kürbis.
 Mittelmäßiges Chilirezept... dazu gab es Quark und Vollkornbrot/-brötchen.
 Mal ein bisschen leichter: Curry mit Blumenkohl, Möhren, Zwiebel und Mais.
Das hier wird ein neues Rezept für euch: Puten-REispfanne mit Avocado und fruchtiger Salsa.
Noch mehr Rezept-Fotoshooting: Gemüse-Minz-Cremesuppe mit Falafel.

Abendessen
Ein erster Schritt in Richtung Alltag war für mich, dass es mal wieder Salat gab. Da hatte ich dank dem frühlingshaften Wetter auch richtig Lust drauf. Drin waren Möhren, Mais, Gurke und ein Ei.
Zwischendurch gab es allerdings auch diesen tollen Smoothie mit Grünkohl, Banane, Erdbeeren (TK), Total-Nutrigreens, Joghurt und Kakaonibs.
 Ein bisschen speziell, aber sehr lecker: Möhrensalat mit Datteln auf einem Salatbett mit Falafel.

Sport
  • Montag: Krafttraining, Athena (Freeletics), 25 Minuten
  • Dienstag: REST
  • Mittwoch: Crosstrainer, 25 Minuten
  • Donnerstag: Tanzen, 60 Minuten
  • Freitag: REST
  • Samstag: Krafttraining + Joggen, 50 Minuten
  • Sonntag: Sh'bam, 45 Minuten

Sonntag, 17. April 2016

Mythen rund um Sport und Ernährung aufgeklärt

Es gibt ein paar Mythen in der Ernährungs- und  Sportwelt, die einfach nicht tot zu kriegen sind. Ich bin mir sicher, dass ihr auch schon den ein oder anderen davon gehört und für wahr gehalten habt. Dabei basieren diese Mythen oft nur auf falsch interpretierten oder zu stark gehypten Statistiken. So etwas mutiert dann leicht und wird von allen möglichen Medien verbreitet, bis es sich im Wissen der "Masse" festgesetzt hat.

Eier erhöhen den Cholesterinspiegel

Es ist wahr, dass Eier Cholesterin beinhalten. Allerdings stellt unser Körper den größten Teil des benötigten Cholersterins selbst her. Überschüssiges Cholesterin wird entweder nicht aufgenommen oder die körpereigene Produktion wird gestoppt. Lediglich wer schon einen erhöhten Cholesterinspiegel hat, sollte nicht zu viele Eier essen.
Weder wegen des Cholesterins noch wegen der Kalorien sollte man übrigens auf das Eigelb verzichten - es hat besonders viele Nährstoffe, die sonst verloren gehen (und Lebensmittelverschwendung ist es auch).

Sport ist erst ab 30 Minuten zum Abnehmen effektiv

Wer abnehmen will, muss leider auf die einfache Bilanz der Kalorienzufuhr und -verbrennung zurückgreifen. Die Kalorien werden tagsüber durch unsere normalen Bewegungen und andere Vorgänge des Lebens in unserem Körper,  z.B. der Verdauung, verbrannt. Auch Sport kann Kalorien verbrennen. Sport verbrennt die Kalorien jedoch von der ersten Minute an.
Was der Körper verbrennt, also Fett oder gespeicherte Kohlenhydrate, ist dann noch mal eine ganz andere Frage, die von vielen einzelnen Faktoren abhängt.

Grüne Smoothies sind immer gesund

Allein die Farbe eines Smoothies sagt leider nichts über dessen Gesundheit aus, sondern was tatsächlich drin ist. Smoothies mit viel Obst und etwas Grünzeug enthalten zwar viele Vitamine, aber leider auch viel Fruchtzucker, der in der flüssigen Form besonders schnell aufgenommen wird und zum berüchtigten schnellen Steigen und Sinken des Blutzuckerspiegels führt. Besser ist es, wenn man für seinen grünen Smoothie eine gute Balance zwischen Gemüse und Obst hält. Um die Nährstoffe ausgewogen zu halten, sollte auch eine Fett- (z.B. Nüsse oder Nussmus) und Proteinquelle (Proteinpulver, Joghurt, Milch) hinzugefügt werden. Und: Abgesehen von Menschen, die zunehmen müssen, sollten Smoothies nicht zusätzlich zu den normalen Mahlzeiten getrunken werden.

Rohe Süßigkeiten sind gesünder als andere

Dieser Mythos ist nur teilweise falsch. Natürlich sind rohe, selbstgemachte Süßigkeiten gesünder als Kuchen, Muffins und Teilchen vom Bäcker o.ä. Allerdings basieren Rohkost-Süßigkeiten häufig auf großen Mengen von Nüssen und Datteln, was sie sehr fettig und zuckerhaltig macht. Sie sind also nicht per se gesünder - können aber wie alles in entsprechenden Maßen selbstverständlich genossen werden.

Krafttraining führt zu weiblichen Schwarzeneggern

Nein, nein und nochmals nein. Es gibt zwar einige weibliche Bodybuilder, aber die haben auch einen entsprechend rigorosen Ernährungs- und Sportplan (oder helfen nach...). Wer keinen Leistungssport treibt und sich gesund ernährt, wird keine Muskeln à la Arnie bekommen, selbst wenn man häufig und mit schweren Gewichten trainiert. Für das Muskelwachstum sind nämlich Hormone nötig und um derart große Musklen zu bekommen, haben Frauen nicht genug Testosteron.


Mobilisation, Crosstrianing und co. sind nur für Extremsportler

Auch das ist leider falsch. Denn wer immer nur eine Sportart betreibt, reizt auch immer nur dieselben Muskeln, Sehnen und Bänder. Das führt über kurz oder lang zu Schäden, die wiederum lange Trainingspausen zur Folge haben können. Deshalb ist es auch für "Weekend Warriors" wichtig, den Körper möglichst umfassend zu stärken. Dazu gehört, dass sämtliche Muskeln des Körpers sowie die Ausdauer trainiert werden sollten. Außerdem sind Mobilisations- und Dehnungsübungen wie z.B. mit der Blackroll wichtig für die Regeneration und den Schutz.

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