Freitag, 30. Dezember 2016

Jahresrückblick 2016

 Januar

Du hast viele Termine geplant, egal ob das Fahrsicherheitstraining, das Kochevent oder Tage mit der Familie. Denk also dran, dass du um deiner selbst willen in dieser Zeit ruhig mal den Haushalt, Sport etc. zurückstellen kannst.

So richtig hat das nicht geklappt, wenn ich ganz ehrlich bin. Ich habe meinem Perfektionismus mal wieder alle Ehre gemacht und alles durchgezogen. Einerseits ist das natürlich immer toll, weil nichts leiden muss. Andererseits erschöpft mich so was auch immer ziemlich. Aber hey, als Jahresstart war das gar nicht so schlecht!

Februar


Diesen Monat wirst du vermutlich fast nur mit der Uni beschäftigt sein, weil du so früh Klausuren schreibst. Lass dich aber ansonsten nicht unter Druck setzen und entspann dich lieber nach einem langen Lerntag.

Das Lernen hat dieses Jahr echt gut geklappt. Ich habe sehr früh angefangen und musste dadurch an den einzigen Tagen weniger machen. Allerdings war ich aufgrund der Länge der Lernphase am Ende trotzdem ziemlich fertig. Und Panik habe ich auch gemacht, aber das gehört für mich wohl dazu. Immerhin habe ich aber auf genug Entspannung und Gegenprogramm geachtet. Nur die sozialen Kontakte hätten mal wieder besser sein können. Immerhin war ich mit meiner Mutter bei der Aschenbrödel-Ausstellung und hatte ein tolles Wochenende in Dresden!

März

Das nächste Praktikum ist da! Du wurdest auf diese Zeit ein Semester lang vorbereitet, also erinner dich an das, was du dort gelernt hast. Hoffentlich kannst du in der Zwischenzeit auch selbst unterrichten und ganz viele andere tolle Erfahrungen mitnehmen.
Genieß aber auch deine Ferien!

Mein Praktikum war wirklich schön. Ich konnte mehrmals selbst unterrichten und habe viele wichtige neue Einblicke für mich gewonnen, die mich hoffentlich zu einer besseren Lehrerin machen werden. Allerdings ist prägend für mich im März, dass der liebe Herr Kürbis in mein Leben getreten ist. Wir hatten zwar beide unsere Ferien ziemlich verplant und konnten dadurch nicht ganz so viel Zeit miteinander verbringen, wie wir gern gewollt hätten, aber wir hatten trotzdem eine schöne Zeit. Und auch allein habe ich meine Ferien mit Kochen, Backen, Basteln, Schreiben und Sport ziemlich gut rumgekriegt.

April


April, April! Wie viel Spaß hast du in deinem Leben? Wie kannst du Spaß und Arbeit ausbalancieren? Wobei hast du Spaß und wie könntest du noch mehr Spaß in deinem Leben unterbringen?

Ich hatte im April unglaublich viel Spaß. Noch immer war ich total geflasht von diesem tollen neuen Menschen in meinem Leben und den vielen neuen Plänen, die er mitgebracht hat. Der April ist nur so an mir vorbeigerauscht. Nach einem langen Jahr voller Pause konnte ich endlich wieder alles hochfahren, weil meine Akkus aufgeladen waren. Ich war bei einer Freundin in Karlsruhe, habe mich zu einigen Kreativtreffen mit Freunden getroffen, war in Heidelberg und auf einer Konferenz meines Studienwerks. Anders als sonst war es eher ein Problem, meine Arbeit überhaupt mal zu beachten - aber ich konnte auch schon gut mit meiner Bachelor-Arbeit anfangen und hatte selbst daran Spaß.

Mai

Der Mai ist der Monat, wo bei dir immer schon die Sommerlaune aufkommt. Also gönn dir ein paar neue Klamotten, geh Laufen und stell dir ein paar schöne Blumen hin, um mehr Freude in den Alltag zu bringen.

Die Sommerlaune war nur teils teils da, weil das Wetter im Mai ja nicht so ganz berauschend war. Aber ein paar mal habe ich schon draußen auf der Terasse gesessen und wenn es manchmal auch nur zum Lernen war. Außerdem waren wir im Urlaub, der zwar ein bisschen verregnet war, aber dennoch wunderschön. 

Juni

Mittlerweile müsstest du in der heißen Phase deiner Bachelor-Arbeit sein und drehst vermutlich schon durch. Denk dran, dass dir Hausarbeiten bisher immer leicht gefallen sind und das hier nur eine etwas längere Hausarbeit ist. Und: Vergiss nicht, dir auch mal Pausen zu gönnen!

Dieser Rat kam im Juni genau richtig. Ich bin nämlich ein paar Wochen lang echt durchgedreht und habe mich gestresst - mit dem Ergebniss, dass ich in den letzten beiden Juni-Wochen dann kaum etwas zu tun hatte. Ich hoffe, dass mir das jetzt ein für alle Mal eine Lektion war!
Nichtsdestotrotz habe ich jedoch auch entspannt, indem ich Serien geguckt, genäht, geschrieben, Sport gemacht und viel gekocht habe. Auch meine Liebe für Yoga habe ich wiederentdeckt. Noch lieber hätte ich den Sommer genossen, aber der war im Juni ja praktisch nicht vorhanden.

Juli

Alles Gute zur Schnapszahl! Zeit für ein bisschen Selbstreflexion: Wo stehst du mittlerweile im Leben? Was könntest du besser machen? Was ist schon gut so, wie es ist?

Ich denke, in diesem Juli konnte ich wirklich sagen, dass ich zufrieden damit war, wo ich im Leben stand. Klar, gibt es immer ein paar Problemchen, aber insgesamt ging es mir gut. Vor allem bei Sport und Ernährung hatte ich endlich den Mittelweg gefunden, der zu meinem Leben passt. 

August

Na, wie sieht es dieses Jahr mit Urlaub aus? Du hast ihn dir verdient! Leg dich wenigstens täglich in die Sonne, damit auch zuhause Urlaubs-Feeling aufkommt.

So einen richtigen Urlaub gab es im August nicht. Aber ich habe mich zumindest ein paar Mal in die Sonne gelegt. Leider war auch der restliche August relativ stressig - Abgabe der Bachelorarbeit, Umschreibung, Intensivwoche bei der Nachhilfe... Das ließ insgesamt wenig Urlaubsstimmung aufkommen.

September

Dreiviertel des Jahres sind schon herum. Also höchste Zeit, für den Rest des Jahres noch mal Vollgas zu geben! Setz dir für diese letzten Monate noch einmal Ziele und entwickel einen Plan, wie du sie erreichen kannst!

Der September war schon eher ein Urlaubsmonat. Ich war auf zwei Tagungen und in Florenz. Ziele für die nächsten Monate habe ich mir auch gesetzt, allerdings hatten die weniger mit Schreiben zu tun. Der Oktober sollte als Vorbereitung auf das Semester und die nächsten Monate gelten, der November ist dem NaNo gewidmet und im Dezember sauge ich alles an möglicher Weihnachtsstimmung auf.

Oktober

Jetzt sollte der Studienwechsel endlich gelungen sein und du kannst mit Englisch anfangen. Lern deine Kommilitonen kennen und hab eine gute Zeit!

Das mit dem Kennenlernen von Kommilitonen hat leider nicht ganz so geklappt, der Studienwechsel aber zum Glück schon. Allerdings musste ich feststellen, dass ich alt geworden bin - jedenfalls fühle ich mich deutlich älter als meine Kommilitonen! Zudem hat das Studium nicht so ganz meinen Erwartungen entsprochen - Einführungsveranstaltungen sind halt langweilig.


November

November heißt Schreiben! Du willst ja wieder am NaNoWriMo teilnehmen und hoffentlich gelingt dir das auch. Setz dich nur nicht so unter Druck wie letztes Jahr und halt dir vor allem die Wochenenden zur Entspannung frei!

Geschrieben habe ich definitiv, aber nicht mit weniger Druck. Am Ende des Monats war ich ausgebrannter denn je und froh, dass ich durch war. Fürs nächste Jahr muss ich mir gut überlegen, ob ich mir den NaNo noch mal antue. Aber Spaß beim Schreiben hatte ich dennoch, das ist wohl das wichtigste.

Dezember

Genieß dieses Jahr besonders die Weihnachtszeit. Sag lieber bei ein paar Terminen ab und genieß dafür die Dekoration, die Gerüche in der Luft, das Farben- und Lichterspiel... Schalt mal einen Gang runter.

Voll gescheitert. Der Dezember war für mich unglaublich anstrengend, ich habe vier der fünf Wochenenden außerhalb verbracht und hatte auch unter der Woche immer unglaublich viele Termine. Ich habe mich jedenfalls unglaublich gestresst gefühlt und die Weihnachtsstimmung ist erst ziemlich spät aufgekommen. Allerdings muss ich dazu auch sagen, dass die Treffen mit den anderen auch sehr schön waren - es sind nun mal die liebsten Menschen, mit denen man im Dezember zusammenkommt.

Mittwoch, 28. Dezember 2016

Rückblick Dezember: Emotional Eating, Pause, Selbstliebe u.v.m.

Dezember: Der Monat der Rückblicke. Auch bei Frisch und knackig bin ich schon mitten in diesem Wahnsinn angekommen. Aber eigentlich ist das hier ja ein "ganz normaler" Rückblick - denn die besten Posts von anderen Blogs präsentiere ich euch ja unabhängig jeden Monat.
  • Ich bin eigentlich absolut kein Fan von Emotional Eating. Diesen Post von Avocado a Day fand ich jedoch sehr interessant und anregend.
  • Noch mal zum Thema Intuitiv Essen. Kath von KathEats hat das Buch schon vor einer Weile gelesen und präsentiert jetzt, inwiefern sie sich tatsächlich noch an diese Prinzipien hält.
  • Die meisten von uns sind 24/7 beschäftigt - kein Wunder, es gibt ja immer genug zu tun. Warum eine Pause jedoch trotzdem sinnvoll ist und was das ganze mit Kokosnüssen und Äpfeln zu tun hat, könnt ihr bei sometimes, always, never nachlesen.
  • Ebenfalls in diese Richtung geht dieser Post von Robin von RealLifeRD: Wir könne nicht immer 100% geben, auch nicht beim Sport.
  • Die Feiertage sind fast schon vorbei, aber das Stresslevel steigt ja zu Silvester wieder und Feste kommen im ganzen Jahr auf uns zu. Wichtig ist es dennoch, an diesen Tagen die Selbstliebe nicht zu vergessen. Tipps dazu findet ihr bei Avocado a Day.

Dienstag, 27. Dezember 2016

Meine Lieblingsposts aus 2016

Die Zeit zwischen den Jahren bedeutet für mich immer Stillstand. Wenn man - so wie ich - sich von den Geschäften fern hält und sich noch von den stressigen Weihnachtstagen erholt, passiert an diesen Tagen nicht viel. Zeit also, sich an 2016 zu erinnern!

Ernährung 
  • Das Intuitive Essen hat ganz schön viel bei mir verändert - wobei ich mittlerweile sagen kann, dass sich seit diesem Post auch wieder einiges geändert hat! 
  • Dennoch gibt es ein paar Punkte, auf die ich immer noch beim Essen achte.
  • Ich bin mittlerweile wieder die Königin der Snacks. Aber es gibt eine ganz bestimmte Regel, nach der ich meine Snacks aufbaue.
  • Ist das Supermarktessen eigentlich wirklich bio? Mit Biosiegeln habe ich mich dieses Jahr auch beschäftigt.

Sport
  • Mittlerweile bin ich über ein Jahr im Fitness-Studio. Seitdem hat sich mein Training ganz schön verändert.
  • Sport ist mehr als verbrannte Kalorien - der Titel dieses Posts sagt eigentlich schon alles aus, was ich dazu schreiben könnte!
  • Zur ausgeglichenen Bewegung gehören vier Komponenten: Kraft, Ausdauer, Mobilität und Koordination!
Selbstliebe
  • Vermutlich ein ganz wichtiges Thema für die meisten: Wie erfüllt man seine guten Vorsätze
  • Dieses Jahr habe ich den Juni zum Sparmonat erklärt und meine besten Tipps mit euch geteilt.
  • Außerdem habe ich mich mit Gewohnheiten beschäftigt.
  • Selbstliebe war für mich dieses Jahr ein zentrales Thema. Wie ich versuche, mit mir selbst gut umzugehen, erkläre ich in diesem Post.

Samstag, 24. Dezember 2016

Mache dich auf und werde licht

Für mich fängt heute wieder das schönste Fest des Jahres an. Genau genommen hat es schon gestern angefangen, denn Herr Kürbis und ich sind gestern zu meiner Familie gefahren. Obwohl ich echt gern allein wohne, ist es doch immer wieder schön, nach Hause zu kommen.

Nach Hause kommen - das ist für viele ein großes Merkmal von Weihnachten. Weihnachten heißt, dass wir nach Hause kommen können, uns ganz auf unsere Lieben konzentrieren und die alltäglichen Probleme für ein paar Tage verdrängen dürfen. Für die Christen auf der Welt bedeutet Weihnachten zudem die Erinnerung daran, dass Gott seinen Sohn zu uns geschickt hat - auch Jesus durfte an diesem Tag "nach Hause kommen".

Viele Menschen werden dieses Weihnachten jedoch nicht nach Hause kommen können. Die Liste beginnt bei den Geflüchteten auf der ganzen Welt, den Menschen, die durch Krieg oder Naturkatastrophen ihr Zuhause verloren haben, den Obdachlosen, den Menschen, die in diesem Jahr jemanden verloren haben, den Menschen, denen es aufgrund von Krankheiten auch über die Feiertage nicht möglich ist, nach Hause zu kommen.
Neben Geschenken, Weihnachtsganz und Lametta dürfen wir auch diese Menschen nicht vergessen. Und ob christlich oder nicht - dieses Lied erinnert daran, dass wir alle etwas dazu beitragen können, um diese Welt zu erhellen.

In diesem Sinne: Frohe Weihnachten!

Freitag, 23. Dezember 2016

Zimt-Kirschpunsch

Ich hatte vor einigen Wochen mal in meinem Rückblick-Post von Zimtkirschen geschrieben. Das ist natürlich keine neue Sorte, sondern ein Nebenprodukt davon, als ich diesen Punsch das erste Mal probiert habe. Mittlerweile weiß ich, dass Kirschen im Punsch wirklich bäh sind und es unglaublich schwierig ist, Kirschsaft zu bekommen (selbst im großen Supermarkt gibt es nur Nektar aus höchstens 60% Früchten und mit zugesetztem Zucker).
Das hier ist vermutlich nicht der gesündeste Kirschpunsch, aber auf gar keinen Fall der ungesündeste und nicht zu vergleichen mit den industriell hergestellten, völlig überzuckerten Glühweinen. Zudem schmeckt der Punsch auch völlig alkoholfrei sehr gut, sodass ich ihn wirklich jedem empfehlen kann.
Zusätzlich ist der Punsch sehr schnell und ohne großen Aufwand zubereitet - also geht noch mal schnell in den Supermarkt und holt alle Zutaten!

Man nehme:
  • 1l Sauerkirschsaft
  • 3 Zimtstangen
  • 4 Nelken
  • 1 Bio-Orange
  • 1 Päckchen Vanillezucker (Luxusvariante: Ausgekratze Vanilleschote)
  • evtl. brauner Rohrzucker
Aus der Mitte der Orange zwei große Scheiben ausschneiden. Alle Zutaten zusammen in einen Topf geben und aufkochen. Danach die Herdplatte ausschalten, den Topf aber auf der heißen Platte stehen lassen. Nach 20 Minuten Zimt, Nelken und Orange aus dem Topf fischen (man kann auch einen Teefilter benutzen).
Den Punsch eventuell mit dem Zucker abschmecken.
Für einen Punsch mit Umdrehungen, nach Geschmack Kirsch- oder Orangenlikör oder Amaretto dazugeben.

Mittwoch, 21. Dezember 2016

Meine Minimal-Ziele für gesundes Leben

Ich hoffe, dass ihr nicht schon genervt von meinen ganzen Stress-Posts seid. Aber ich entdecke gerade unheimlich viele Facetten davon, wie ich mit Stress umgehen kann. Wie ich vom Kopf her Stress vermeide, habe ich euch ja schon berichtet. Im Zuge dessen, dass im Stress nun mal nicht alles perfekt sein kann, habe ich einige Minimal-Ziele ausgearbeitet, die mir wichtig sind und mich gut fühlen lassen.

1. Proteine

Ich weiß, dass ich bei Stress dazu neige, vor allem Kohlenhydrate zu mir zu nehmen. Die sind nun mal auch am schnellsten da, wenn man zwischendurch hungrig ist - Obst, ein Schokoriegel, ein schneller Snack vom Bäcker. Um mich dennoch ausreichend mit Proteinen zu versorgen, achte ich im Moment verstärkt darauf, dass ich nach jeder anstrengenden Sporteinheit einen Proteinshake zu mir nehme und sonst täglich meine BCAAs trinke. Abgesehen davon esse ich momentan tatsächlich mehr Fleisch und Fisch als sonst. Zum einen deshalb, weil ich tatsächlich gerade große Lust auf Fleisch habe. Zum anderen, weil es einfacher ist, auswärts so an Proteine zu kommen. Die meisten vegetarischen oder veganen Alternativen bestehen ja oft nur aus Gemüse und Nudeln oder Reis, teilweise noch mit einer fettigen Sauce dazu. Da greife ich persönlich lieber auf omnivore Alternativen zurück, wobei das natürlich jedem selbst überlassen ist.

2. Trinken

Verhältnismäßig leicht umzusetzen ist, dass man auch bei Stress viel trinkt. Mittlerweile ist es ja halbwegs normal, dass man den ganzen Tag mit einer großen Wasserflasche herumläuft und man wird nicht mehr komisch dafür angeguckt. Mir ist es wichtig, dass ich meinen Flüssigkeitshaushalt immer ausgeglichen halte, wenn ich mich schon nicht ganz gesund ernähre. Dazu kommt ja auch, dass Essen von außerhalb häufig sehr salzig ist, sodass man auch Wasser einlagert.
Auf der anderen Seite versuche ich, weitestgehend auf Softdrinks zu verzichten. Natürlich gibt es Situationen, in denen ich eine Cola trinke, um abends wach zu bleiben oder weil ich einfach Lust darauf habe. Aber das bleibt dann die Ausnahme. Auf Alkohol versuche ich in stressigen Zeiten zu verzichten. Der strengt nämlich den Körper noch zusätzlich an. Außerdem fühle ich mich am nächsten Tag immer müder und kaputter, wenn ich zuvor Alkohol trinke, was in einer insgesamt stressigen Zeit nicht gerade von Vorteil ist.

3. Bewegung

Im Stress kann einem schon mal die Zeit für den Sport abhanden gehen. Das finde ich aber nicht schlimm, denn man ist ja meistens sowieso mehr unterwegs als sonst. Ich persönlich erledige ja alles zu Fuß oder mit dem Fahrrad, sodass ich in stressigen Zeiten so automatisch an mehr Bewegung komme. Dadurch stresse ich mich weniger, dass ich zusätzlich noch zum Sport komme und achte
lieber darauf, dass ich den Sport dann so richtig genieße, wenn ich Zeit dafür habe.

4. Schlaf

Es klingt echt langweilig, aber ich priorisiere immer Schlaf, wenn ich eine stressige Zeit habe. Es ist nämlich eine Sache, wenn man viel Stress hat und ständig unterwegs ist. Eine ganz andere Sache ist, wenn man seinem Körper dann auch noch die nötige Ruhezeit verwehrt. Der Körper braucht nun mal die Zeit, um sich von der Anstrengung zu erholen.
Auch wenn ich dadurch vielleicht den lustigsten Teil der Party verpasse oder nicht so viel Zeit für meine Hobbys habe, ist es mir wichtig, dass ich meine acht Stunden Schlaf bekomme. Für mich macht es einen absoluten Unterschied, wie ich mit Stress umgehe - und wenn ich ehrlich bin, fühlt sich Schlaf in stressigen Zeiten sowieso wie ein Luxus an, den ich mir gern gönne.

Bildquellen:  Visualhunt (oberes Bild: Arya Ziai - CC BY)(mittleres Bild: Rubbermaid Products - CC BY)

Dienstag, 20. Dezember 2016

Rückblick KW 50: Gnadenbringende Weihnachtszeit

Eigentlich habe ich diesen Titel gewählt, um darüber zu schreiben, dass sich bei mir die meisten Probleme gerade in Wohlgefallen auflösen. Aber je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr kommen mir die Schlagzeilen der letzten Tage ins Gedächtnis. Anschlag in Berlin. Menschenverachtender Krieg in Aleppo. Trumps Machtspielchen.
Es fällt mir schwer, diese Welt zu ertragen oder positiv ins neue Jahr zu schauen. Ich habe das Gefühl, dass wir vor einem gewaltigen Wandel stehen, dessen Ausmaße wir noch nicht erkennen können. Wie können wir uns dann jetzt auf die banalen Freuden von Weihnachten konzentrieren?
Ganz einfach: Indem wir festhalten, was wir haben. Wir mögen die Welt nicht verstehen und nicht wissen, was die Zukunft bringt. Aber jeder von uns hat seine Lieben, jeder hat einen Funken Hoffnung, den er in die Welt einbringen kann.

Essen

Frühstück

Joghurt, Orange, viel Zimt und Müsli bzw. Haferflocken mit Walnüssen - das ist gerade echt mein Standardgericht zum Frühstück und soooo lecker!
Ich habe allerdings auch noch jede Menge Äpfel zuhause - also gab es mal Müsli mit Milch und Apfel.
Oder auch Schoko-Porridge mit einer Orange dazu.
Wie jedes Jahr hat meine Mutter zu Nikolaus Stutenkerle gebacken, aber wir haben uns erst diesen Donnerstag gesehen. Also gab es Freitagmorgen dann einen von den Stutenkerlen mit Butter, Schokoplatten und Erdbeermarmelade.
Am Samstag habe ich mir auch so einen Stutenkerl mit Herrn Kürbis geteilt. Als Sättigungsbeilage gab es dieses Rührei/Omelette mit Spinat, Zwiebel, Käse und Schinken.
Merke: 1. Bleib bei deinen bewährten Pancake-Rezepten. 2. Veränder das Rezept nicht, bevor du es wenigstens einmal probiert hast (Kürbis-Lebkuchen-Pancakes mit selbstgemachtem roten Sirup).

Mittagessen

Da ich momentan keine Lust auf Salat habe, habe ich mal zur Abwechslung Schupfnudeln mit Spitzkohl und Ei gemacht. Den dritten Tag habe ich dann nicht für euch fotografiert, aber es war ein hervorragendes Essen!
Die wenigen Fotos vom Abendessen diese Woche kommen übrigens daher, dass ich relativ viel eingeladen war. An einem Abend gab es ein Drei-Gänge-Menü mit Tomatensuppe, Flammkuchen und Eis, dann Ravioli mit Lachs, Spitzkohl-Süßkartoffel-Eintopf und Grenadine-Birnen mit Pekannusscrumle und Eis... ich wurde gut versorgt!
Käsebrot mit Ei - immer toll, besonders auf frischem Brot. Und der nette Herr Kürbis hat für den gesunden Part gesorgt und diesen Smoothie in meinem Kühlschrank als Überraschung deponiert!
So einen Strammen Max hatte ich schon lange nicht mehr. Lecker!


Abendessen
Toll, wenn man nicht kochen muss! Herr Kürbis hatte noch Curry übrig, sodass wir nur Reis kochen mussten und selbst das hat er erledigt, während ich bei der Krankengymnastik war!
Nudelauflauf mit Wurzelgemüse. Der war sehr lecker und ich hatte viel Spaß beim Kochen!
Gemüserisotto mit Schinken und Käse. Das scheint nur eine kleine Portion, ist aber unglaublich sättigend.
Nach einem Weihnachtsmarktbesuch brauchte ich dringend diese Wurzelgemüse-Linsensuppe. Rudolph guckt auch schon ganz neidisch!

Snack
Am dritten Advent haben wir Plätzchen gebacken und verziert! Damit fängt für mich die Weihnachtszeit erst so richtig an!

Sport
  • Montag: Krafttraining, Bodystyling II, 60 Minuten
  • Dienstag: Krafttraining, 60 Minuten
  • Mittwoch: REST
  • Donnerstag: Body HIIT, 30 Minuten
  • Freitag: Krafttraining, 35 Minuten
  • Samstag: Joggen, Intervalltraining, 47 Minuten
  • Sonntag: REST
Ich verabschiede mich an dieser Stelle in die Weihnachtsferien. Ihr werdet in den nächsten zwei Wochen zwar weiterhin Posts von mir lesen, aber von den Rückblick-Posts nehme ich mir "frei", um die Weihnachtsferien genießen zu können. Wir sehen uns im neuen Jahr!

Sonntag, 18. Dezember 2016

Was ich durch den Fitbit über mich gelernt habe

Ich habe jetzt seit etwa drei Monaten den Fitbit Charge HR und und trage ihn regelmäßig. Für mich ist es allerdings nicht einfach nur eine erweiterte Pulsuhr. Er hilft mir auch, mich insgesamt besser zu verstehen. Falls ihr also noch ein Weihnachtsgeschenk in der höherpreisigen Kategorie sucht, kann ich den Fitbit wärmstens empfehlen!

Schlaf

Ich bin wirklich überrascht, wie exakt der Fitbit misst, wenn ich einschlafe. Meistens lese ich ja noch ein paar Minuten im Bett, bevor ich wirklich schlafe und der Fitbit erkennt trotzdem sofort, wenn ich dann versuche zu schlafen.
Außerdem schlafe ich extrem unruhig. Teils wusste ich das schon, weil mir schon viele Leute gesagt haben, dass ich mich nachts sehr viel hin und her wälze. Aber ich bin tatsächlich jede Nacht ein- bis zweimal länger wach, ohne dass ich mich am nächsten Tag daran erinnern kann. Ergo komme ich nur selten auf meine benötigten acht Stunden Schlaf, selbst wenn ich rechtzeitig ins Bett gehe. Mit siebeneinhalb Stunden reinem Schlaf scheine ich zwar auch gut durchzukommen, aber dafür muss ich nominell acht Stunden schlafen.

Schritte

Über die Genauigkeit des Fitbits kann man hier streiten. In den letzten Tagen habe ich mein Schrittziel entweder beim Spülen oder Geschenke einpacken erreicht, also keinesfalls Tätigkeiten, bei denen man viel geht. Aber insgesamt glaube ich, dass der Fitbit die Schritte schon halbwegs genau aufzeichnet. Ich bewege mich dabei täglich im Mittel bei etwa 7.500 Schritten, womit ich definitiv nicht gerechnet hätte. Aber es summiert sich eben auf: Meine Lagerhaltung im Keller, der Weg zum Fitness-Studio, die Strecken in der Uni...
Noch interessanter war für mich, dass ich an normalen Tagen fast jede Stunde auf 250 Schritte komme, ohne mich dafür anzustrengen. Natürlich gibt es Stunden, in denen ich nur am PC sitze und entsprechend kaum Schritte mache, aber insgesamt bewege ich mich doch relativ konstant (ich vermute ja, es könnte etwas damit zu tun haben, dass die Toilette sich am anderen Ende meiner Wohnung befindet und ich so viel trinke *hust*).

Sport

Der Fitbit erkennt bei mir relativ unzuverlässig von selbst, ob ich Sport mache oder nicht. Auch die zurückgelegten Strecken, wenn ich mal joggen gehe, weichen im GPS-Tracking vom Tracking des Fitbits ab.
Beim Sport gab es insgesamt für mich am wenigsten Überraschungen, weil ich ja schon vorher immer eine Pulsuhr hatte. Ich finde den Fitbit als Armband ohne Pulsgurt jedoch unendlich angenehmer. Endlich nicht mehr den Pulsgurt zurecht rücken müssen, damit die Messung beginnt! Für mich als vergesslicher Mensch ist es außerdem super, dass ich nie extra an den Fitbit denken muss, weil ich ihn immer schon am Handgelenk habe.

Kalorien

Natürlich war es für mich interessant, inwiefern ich wirklich Kalorien verbrenne. Der Fitbit bietet hierzu eine sehr genaue Zahl, da er ja den Puls kontinuierlich misst. Für mich war interessant zu sehen, dass ich an den meisten Tagen fast 200kcal mehr verbrenne, als die meisten Kalkulatoren für meine Größe, Gewicht und Aktivität als Leistungsumsatz angeben. Oft komme ich durch Sport sogar über diese Zahl drüber und verbrenne weit mehr als 2000 Kalorien.
An Restdays gibt es natürlich gleichzeitig Tage, an denen ich diese Zahl auch wieder unterschreite. Allerdings gleicht es sich am Ende der Woche aus. Egal, ob ich eine aktive oder faule Woche hatte, in den meisten Wochen bleibt die Zahl der insgesamt verbrannten Kalorien relativ gleich.
Für mich hat diese Erkenntnis dazu geführt, dass ich noch entspannter esse als sonst. Ich weiß, dass ich mit meiner normalen Ernährung an den meisten Tagen etwa äquivalent zu meinen verbrannten Kalorien esse - das erklärt übrigens auch, warum ich mich an Tagen, wo ich getrackt habe, meistens nach meinem "Leistungsumsatz" noch hungrig gefühlt habe.

Insgesamt hat mir der Fitbit gezeigt, dass mein Lebensstil deutlich aktiver ist, als ich dachte. Ich muss mich nicht wundern, dass ich vielleicht mehr Hunger habe als andere - ich bewege mich ja auch mehr. Meine einzige Baustelle ist noch immer der Schlaf, allerdings weiß ich nicht, ob ich das jemals beheben kann oder ob ich einfach eine angeborene schlechte Schläferin bin.

Freitag, 16. Dezember 2016

Winterliche Nuss-Muffins

Ich erinnere mich noch ziemlich gut daran, als ich meinen ersten Nussknacker bekam. Gewünscht hatte ich mir einen aufwendig verzierten Nussknacker, so wie die Figuren, die bei meiner Oma an Weihnachten herausgekramt wurden. Aber natürlich bekam ich nur einen kindersicheren, schlichten Nussknacker. Nichtsdestotrotz war ich glücklich damit und verbrachte eine Weile nur damit, Nüsse zu knacken und zu essen. Das führte letztlich dazu, dass ich einen Ausschlag von dem ganzen Fett bekam, aber ich assoziiere immer noch den Herbst und Winter mit Nüssen.
Deshalb bin ich mir ziemlich sicher, dass ich diese Muffins noch ein paar Mal backen werde. Sie gehen ganz schnell und lassen sich mit vielen verschiedenen Nüssen machen. Zimt sorgt für eine weitere winterliche Note, während die Datteln einen Karamell-Geschmack hineinbringen. Und da ich so schlecht im Beschreiben von Geschmacksnoten bin, müsst ihr die Muffins einfach selbst probieren!

Für 12 Muffins:
  • 200g Mehl
  • 2 TL Backpulver (gestrichen)
  • 75g Speisestärke
  • 1,5 TL Zimt
  • 3 Eier
  • 125g Apfelmus (ungesüßt)
  • 75g Zucker
  • 150g verschiedene Nüsse
  • 100g Datteln (entsteint)



Nüsse und Datteln klein hacken. In einer Schüssel Mehl, Backpulver, Zimt und Stärke vermischen. In einer weiteren Schüssel Eier, Apfelmus und Zucker schaumig aufschlagne. Die Mehlmischung vorsichtig unterrühren. Die Nüsse unterheben.
Den Teig in die vorbereiteten Muffinförmchen geben. Bei 160-180°C für 20 Minuten backen.
Guten Appetit!

Mittwoch, 14. Dezember 2016

Selbstliebe im Dezember: Entspannung in den Feiertagen

Ich weiß, dass ich euch seit geraumer Zeit mit meinem Stress volljammere und das ist in der Weihnachtszeit natürlich nicht besser geworden. Aber trotzdem habe ich in den letzten Tagen und Wochen Strategien gefunden, um mit diesem Stress umgehen zu können. Zur Halbzeit des Monats (denn für die wenigsten von uns endet der Stress an Weihnachten) und im Countdown auf Weihnachten möchte ich gern diese Tipps mit euch teilen.

Für mich war es eine ganz wichtige Erkenntnis, dass ich zusätzlich zu all dem Stress nicht auch noch perfekt sein muss. Ich muss nicht jeden Tag aufwendige Salate oder die gesündesten Mahlzeiten essen. Stattdessen tut es auch ein schneller Smoothie zwischendurch und das hundertste Nudelgericht. Dann mache ich eben nur eine intensive Yogarunde, die mich vielleicht körperlich nicht an meine Grenzen bringt, aber dafür beruhigt.
Genauso ist es mit Geschenken: Natürlich ist es schön, wenn ich für jeden das Geschenk finde, das zu 100% passt oder unglaublich schöne Gegenstände selbst herstelle. Natürlich suche ich w
eiterhin Geschenke, über die sich die Personen freuen werden, aber ich zerbreche mir nicht mehr ganz so sehr den Kopf. Außerdem bestelle ich häufiger mal etwas über das böse große "A" oder halte meine Geschenkideen simpel. Es bringt niemandem etwas, wenn ich total ausgebrannt unter dem Tannenbaum sitze. Dann besser mal nur 80% schaffen.

Ein Nachteil der Introvertiertheit ist, dass ich Menschen unglaublich anstrengend finde, egal, wie gern ich sie habe. Deshalb ist der Gedanke des ausgebuchten Dezembers mit all seinen Weihnachtsfeiern, Geburtstagen und besonderen Aktionen für mich auch eher ein Albtraum. Noch dazu kommt, dass bei mir der Schlaf wahnsinnig unter solchen Terminen leidet. Ich kann nicht sofort ins Bett kippen, sondern brauche erst mal meine 30-45 Minuten, ehe ich runter gekommen bin und schlafen kann. Für diese Weihnachtszeit habe ihc mir deshalb das Motto "Qualität statt Quantität" gesetzt. Ich gehe zwar schon zu allen Weihnachtsfeiern hin, verlasse diese aber auch früh genug. Die meisten Weihnachtsfeiern haben ja kein abendfüllendes Programm. So gerne ich mich mit meinen Freunden und Bekannten unterhalte, so viel besser fühle ich mich auch, wenn ich stattdessen etwas früher nach Hause gehe und mir meine Ruhe gönne.

Genuss spielt in der Weihnachtszeit auf allen Ebenen eine wichtige Rolle. Auch wenn ich mich in der Weihnachtszeit gestresst fühle, versuche ich sie, so gut es geht, zu genießen. Dazu hilft es mir zum Beispiel, einfach mal durch die dunklen Straßen zu laufen und die schönen Weihnachtsbeleuchtungen zu bestaunen. Der Geruch von Marzipan, Zimt, Nelken und Anis, der in der Weihnachtszeit allgegenwärtig ist. Das Flackern der Kerzen am Adventskranz. Der Geschmack von Schokolade, Marzipan, Nüssen und vielem mehr, wenn ich mein tägliches Lindt-Adventskalender-Türchen öffne (Herzliches Dankeschön an meine Mutter und den Lindt-Werksverkauf an dieser Stelle!) Meine geliebte Weihnachtsdeko, die nur in dieser Zeit des Jahres aus dem Keller hervorkommt.
Die meisten dieser Punkte hören sich nach Meditation an und tatsächlich ist es das ein Stück für mich. Weihnachten hat ganz bestimmte Rituale, die einige von uns schon seit der Kindheit praktizieren. Da kann es manchmal schwierig sein, diese Rituale nicht als weitere Pflicht im Weihnachtstrubel anzusehen. Aber wenn wir ehrlich mit uns selbst sind, sind es doch genau diese Rituale, die die Weihnachtszeit für uns ausmachen. Weihnachten ist trotz aller Konsumkritik und allem Stress noch immer die Zeit, wo wir mit unseren Lieben zusammenkommen und genießen. Mehr braucht es nicht.

Bildquelle mittleres Bild: lumpi via Visual Hunt

Dienstag, 13. Dezember 2016

Rückblick KW 49: Tu, was du kannst

Der Weihnachtsstress hat offiziell bei mir zugeschlagen. Letztes Wochenende bis Montag Nachmittag waren wir weg, dieses Wochenende habe ich schon wieder eine Nacht auswärts verbracht. Dazu kamen drei Partys (zwei davon an einem Abend) und einmal Plätzchen backen. Auch wenn das alles rückblickend Spaß gemacht hat, war ich doch ziemlich im Stress, um gleichzeitig mit der Uni Oberwasser zu behalten. Ich gehe zwar momentan zu extrem wenigen Veranstaltungen, aber ich arbeite relativ gewissenhaft nach und muss Übungen und Hausaufgaben abgeben. Dazu kommen dann so spaßige Sachen wie ein kaputtes Fahrrad und die Suche nach Geschenken.
Beim Rest habe ich dafür ziemlich entspannt agiert. Sport war diese Woche wieder mal nur wenig, dafür habe ich mehr Yoga gemacht. Yoga finde ich unglaublich praktisch, weil es mich einerseits auch psychisch entspannt, man nicht danach duschen gehen muss und wenig Aufwand hat (Yogamatte ausrollen und fertig). Auch beim Essen habe ich mich weitestgehend auf meinen Kühlschrank und andere verlassen. Vielleicht war das nicht meine beste Woche, aber dafür habe ich den Stress hinter mich gebracht (die nächste Woche wird entspannter) und mich gleichzeitig nicht überfordert.

Essen

Frühstück
Herr Kürbis hatte Obstsalat geschnibbelt, ich hatte Wraps über - also gab es einen Wrap mit Mandelmus und Obstsalat.
Die andere Hälfte des Obstsalats gab es mit Haferflocken, Granola und Joghurt.
Diese Wraps schienen ewig zu halten... Also gab es hier noch mal einen Wrap mit Banane und Erdnussbutter und dazu Rührei.
Ein kleiner Smoothie, bestehend aus Apfel, Orange, Möhre, Supergreens Pulver, Joghurt, Spinat und Maca-Pulver. Dazu endlich den letzten Wrap mtit Banane und Erdnussbutter.

Mittagessen
Eigentlich hatte ich mir Essen für unterwegs eingepackt, aber nach anderthalb Wochen war die Reispfanne dann doch schlecht geworden (merkwürdigerweise nur in der einen Hälfte der Dose). Also gab es ein Brötchen mit einem vegetarischen (Kartoffel-) Burger vom Bäcker.
Wie schon gesagt - ich bin gerade echt nicht gut im Mahlzeiten planen. Deshalb habe ich auch viel zu spät bemerkt, dass ich kein Brot mehr daheim hatte. Statt mir dann belegte Brote für ein Mittagessen unterwegs zu machen, bin ich auf Brötchen mit Käse und Laugenstange mit Margarine ausgewichen. Dazu gab es zwei hartgekochte Eier und die Reste vom Frühstückssmoothie.
Ich weiß ehrlich gesagt nicht mehr genau, was in diesem Smoothie drin war... Vermutlich Joghurt, Spinat und Möhre, meine Standards. Aber es war außerdem das Supergreens-Pulver von Pur Ya! drin. Ich mag solche Pulver, weil ich dann weiß, dass in meinem Smoothie viele wichtige sekundäre Pflanzenstoffe enthalten sind. Das Pulver schmeckt etwas streng, aber ich arbeite auch noch an der richtigen Dosierung und Kombination.

Abendessen
Wir haben von Herrn Kürbis' Eltern Fleisch mitbekommen und dieses Festmahl gezaubert: Filet in Bacon gewickelt, Spätzle mit Röstzwiebeln, Prinzessbohnen und eine Pilz-Gemüse-Sahnesauce. Mjam!
Glücklicherweise war von der Pilzsauce am nächsten Tag noch etwas übrig, sodass ich mir nur noch Nudeln dazu kochen musste. Allerdings hat mir dieses Essen unglaublich schwer im Magen gehangen. Da war ich fast schon froh, dass ich sonst so wenig Sahnesaucen esse!
Bei viel Stress lacht man sich ja auch gern mal eine Erkältung an. Präventiv habe ich deshalb asiatisch angehauchte Hühnersuppe gekocht. Drin waren Hühnerbrust, Möhren, Sellerie, Porree, Petersilienwurzel, Paprika, Erbsen, Vollkornspaghetti, Sambal olek und Ingwer.
 Noch mal Hühnersuppe...
Herr Kürbis und ich wollten eigentlich eine Brokkoli-Sahnesauce und Reis machen. Letzterer hat uns zu lang gedauert und die Sahne war leider im Oktober abgelaufen. Also gab es eine improvisierte Käsesauce zum Brokkoli. Immerhin der Lachs dazu war geplant!

Snack
Trotz allem habe ich es geschafft zu backen! Es gab diese Süßkartoffelmuffins.
Und die letzten Lebkuchen wurden zum Glück auch verzehrt. Die konnte ich nämlich nicht mehr sehen.

Sport
  • Montag: REST
  • Dienstag: Krafttraining, 60 Minuten
  • Mittwoch: Yoga, "Balancing Ocean Flow - Yoga With Adriene", 25 Minuten
  • Donnerstag: Krafttraining, 60 Minuten
  • Freitag: Joggen, Intervalltraining, 30 Minuten
  • Samstag: Krafttraining, Plank & Burn Bodyweight Circuit, 25 Minuten
  • Sonntag: REST