Samstag, 28. November 2015

Rückblick November

Na, genießt ihr gerade auch die Ruhe, bevor der Dezember-Wahnsinn los geht? Dann nehmt euch doch die Zeit für ein paar Blogposts!

Top Artikel

  • Gerade in diesen grauen Wintermonaten kann die Motivation zur gesunden Ernährung und zum Sport schon mal verloren gehen. Wie gut, dass ihr bei Greatist 45 Gründe findet, die dafür sprechen!
  • Wir wissen ja, dass die Sätze "Eigentlich... aber" nie gut sind. So auch "Eigentlich liebe ich meinen Körper, aber...". Einen überzeugenden Artikel zu dem Thema findet ihr bei Jack's Balancing Act.
  • Ebenfalls ein Artikel zu diesem Thema: Die meisten drehen durch, wenn sie merken, dass sie zugenommen haben. Was eine Zunahme eigentlich bedeutet, wird bei Huffington Post erklärt.
  • Ich bemühe mich ja immer noch um das intuitive Essen, doch oft genug scheitere ich schon morgens, weil ich einfach nicht hungrig werde, ehe ich morgens aus dem Haus muss. Durch den Artikel von The Real Life RD kann ich damit jedoch gelassener umgehen.
  • Kennt ihr das, wenn ihr euch einfach nur entspannen wollt, aber in einem Gedankenkarusell gefangen seid? Auch Jasmin ging es lange so, doch auf Healthy Habits stellt sie eine Methode vor, mit der sie diese Art der Unruhe los wurde.
  • Der Dezember steht ja für viele auch für leckere Weihnachtsplätzchen. Die sind meist jedoch mit ziemlich viel Zucker. Welche Zuckerersätze es gibt, könnt ihr sehr ausführlich bei Greatist nachlesen.



Donnerstag, 26. November 2015

Das etwas andere Granola

Die meisten unter euch wissen, dass ich Haferflocken sehr gern in meinem Frühstück mag. Sie sind ein nährwerttechnisches Meisterwerk und sättigen mich lang. Ich trinke aber auch gern Smoothies zum Frühstück, weil die so viele Vitamine haben. Um jedoch wirklich satt zu werden, brauche ich darin noch etwas zum Kauen und da kommt das Granola ins Spiel. Das mag ich nämlich am liebsten als Topping auf Smoothies. Ich mache meine Granolas außerdem gern selbst, weil ich so die Kontrolle über Zucker, Fett und Zusätze habe. Deshalb bin ich auch immer auf der Suche nach neuen Rezepten und habe dabei dieses hier entwickelt.

Warum ist das Rezept anders?

  • Es ist zunächst einmal weniger süß und fettig, da nur etwas Ahornisrup, Vanillezucker und Öl genügen. Die Sonnenblumenkerne sorgen außerdem für sehr gesunde Fettsäuren.
  • Es schmeckt anders als die meisten Granolas, da es viele Gewürze enthält. 
  • Es ist nicht ganz so crunchy wie normales Granola, aber mal eine nette Abwechslung.
Übrigens finde ich, dass das Granola durch die Gewürze und die Trockenfrüchte sehr weihnachtlich wirkt, also probiert es unbedingt noch im Dezember aus!

Für ein mittelgroßes Glas Granola benötigt ihr:
  • 60g Sonnenblumenkerne
  • 40g Haferflocken
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 TL geriebener Muskat
  • 1/2 TL Ingwer-Pulver
  • 1/2 TL Salz
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1/2 EL Ahornsirup
  • 1 1/2 EL neutrales Öl
  • 70g Rosinen
  • 70g getrocknete Cranberries
Zunächst die Sonnenblumenkerne, Haferflocken, Gewürze und den Vanillezucker gut vermengen. Dann den Ahornsirup und das Öl dazugeben und so lange rühren, bis eine klebrige Masse entstanden ist. Nun die Trockenfrüchte dazugeben und untermischen.
Den Backofen auf 150°C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Granola-Masse auf dem Backpapier verteilen. Alles für 15 Minuten backen lassen. Dann das Granola abkühlen lassen und in einem luftdichten Gefäß aufbewahren.

Dienstag, 24. November 2015

Rückblick KW 47

Die Ereignisse der letzten zwei Wochen haben mich stark beschäftigt. Ich möchte gar nichts mehr zu Terror und Trauer sagen, denn das ist nicht Ziel dieses Blogs. Aber ich habe mich definitiv noch einmal intensiver damit beschäftigt, wie ich mein Leben sehe und was ich wirklich will. Für mich kamen dabei vor allem zwei Gedankengänge heraus:
Zum einen habe ich gemerkt, dass ich mich niemals darin einschränken möchte, etwas mit Freunden zu erleben. Am letzten Samstag hatte ich Freunde zu Besuch, wir haben Pralinen gegessen und Pizza bestellt. Nur einen Tag danach ging es mit anderen Freunden zum Burger essen und danach für Nachtisch ins Vapiano. Und zwei Tage danach hatten wir einen wundervollen Abend mit Pralinen und Cocktails. Was für diese Stunden für mich NICHT im Vordergrund stand, waren meine Gesundheit oder gar Figur. Denn die vergangenen Tage haben mir gezeigt, dass mir die Zeit mit meinen Freunden wichtiger ist und vor allem das Glück und die Kraft, die ich aus solcher Zeit schöpfe.
Zum anderen beschäftige ich mich im Moment mit der Zukunft dieses Blogs. Mir macht das Bloggen sehr viel Spaß, so viel, dass ich sogar Geld dafür ausgebe, indem ich eine neue Kamera anschaffe oder eine eigene Domain kaufe (ist schon länger in Vorbereitung). Aber als Kehrseite stecke ich auch wahnsinnig viel Zeit in diesen Blog und bekomme nichts dafür zurück. Ich habe häufig das Gefühl, dass ich in einen riesigen Wald hinein schreie, aber nichts zurück kommt. Das lässt mich wiederum darüber nachdenken, wie gut meine Zeit hier investiert ist und ob ich nicht wichtigere Dinge damit anfangen könnte, z.B. ehrenamtliches Engagement. Das hier ist definitiv nicht das Todesurteil für diesen Blog (ich habe noch Posts geschrieben, die etwa bis zum Jahresende ausreichen), aber ich möchte einfach nur diese Gedanken mit euch teilen, weil ich trotz der wenigen Rückmeldungen das Gefühl habe, dass das Projekt Frisch und knackig nicht nur mich betrifft.

Einkäufe

Ich bin ja sehr froh darüber, dass mein Supermarkt keine Probleme macht, wenn ich mit meinen wiederverwendbaren Obstnetzen daher komme. Die Leute gucken zwar doof, aber daran bin ich ja schon etwas länger gewöhnt ;)
Äpfel, Kiwi, Zwiebeln, Möhren, Salat, Porree, TK-Blumenkohl, Käse, Parmesan, Eier, Schinken, Pfeffer, Kaffee, weiße Riesenbohnen, Mais

Essen

Frühstück
Auch wenn ich ein grandioses Wochenende hatte, heißt das nicht, dass ich neben all dem Spaß auch ein bisschen Zurückhaltung üben kann. Deshalb gab es am Montag nur einen grünen Smoothie aus einem Apfel, Spinat, Milch, Blütenpollen und einer Möhre. Dazu wie so oft Müsli.
 Porridge-Mania! Orange-Karamell-Schokoporridge und eine Kiwi für die Vitamine.
 Apfel-Porridge mit getrockneten Cranberries. Ein Traum!
 Und hier dann noch mal ganz Standard einfach nur Apfel.
Dann hatte ich aber mal wieder Lust auf etwas anderes, also gab es gebackene Kürbis-Porridge mit Schokostreuseln. Allerdings habe ich ehrlich gesagt nur die Schokolade rausgeschmeckt und nicht den Kürbis...
Zum Glück habe ich endlich mal dran gedacht mehr Obst zu kaufen als nur die Äpfel für mein Porridge! Also gab es einen Smoothie aus einer Banane, einer Möhre, TK-Beeren, TK-Spinat, Blütenpollen und Milch mit einem selbst gemachten Granola, für das in den nächsten Wochen auch noch das Rezept folgt.

Mittagessen
Am Montag gab es noch mal Reste vom Blumenkohl-Auflauf. Es war gut, dass ich letzte Woche so ein schönes Foto gemacht habe, denn Reste sehen ja bekanntlich nie gut aus... Außerdem lag hier noch die Schwierigkeit darin, dass ich kurz nach der Aufnahme dieses Fotos über die Form gestolpert war und der Auflauf dadurch etwas dekonstruiert war ;)
Lecker und schnell? Geht! Linseneintopf mit Möhre, Porree und Speck.
Nur mit dem schön ist das immer so eine Sache... Überbackener Porree im Schinkenmantel mit Reis.
Hier ging wiederum beides... und wie! Vollkornspaghetti mit Kürbiscarbonara und viel Parmesan.
Am Samstag ging es dann zum ersten Mal seit langem in meine alte Heimat. Es gab nämlich ein wirklich schönes Treffen mit meinem ehemaligen Erdkunde-LK und dazu Raclette.
Tja, was soll ich hierzu sagen... Das war Reis mit einer Blumenkohlsauce und auch wirklich ganz gut... nur eben ganz und gar nicht fotogen :D

Abendessen

eine Salate sahen sich diese Woche relativ ähnlich (es gab noch einen weiteren, dessen Foto ich vergessen habe): Möhre, Paprika, Ei und Schinken.
Ich liebe solche Resteteller! Salat mit Möhren, Reis mit Ketchup, Schinken und ein Ei = perfektes Abendessen!
Und schließlich noch ein schnelles, aber sehr intuitives Essen: Müsli mit Milch und einer Orange (meiner ersten dieses Jahr). War genau, was ich brauchte!

Sport
  • Montag: TRX, 38 Minuten
  • Dienstag: REST
  • Mittwoch: Krafttraining, 50 Minuten
  • Donnerstag: Sh'bam, 45 Minuten
  • Freitag: TRX, 38 Minuten
  • Samstag: Zumba, 60 Minuten
  • Sonntag: REST

Samstag, 21. November 2015

Countdown: 10 Wege, um Plastik einzusparen

Wir alle wissen mittlerweile, dass Plastik nicht wirklich umweltfreundlich ist. Um es herzustellen, wird Öl gebraucht, was eine endliche Ressource ist und dazu weder in der Gewinnung, noch in der Verarbeitung umweltfreundlich. Dazu kommt aber auch noch, dass uns Plastik mittlerweile auch in der Entsorgung große Probleme bereitet. So sind unsere Meere mittlerweile von Plastik und Mikropartikeln, die den Bewohnern des Meeres unbeschreiblichen Schaden zufügen. Deshalb wird es Zeit, dass wir unser Verhalten ändern und vielleicht schon mit ein paar kleinen Tricks Großes bewirken.
  1. Beutel statt Plastiktüten. Das gilt nicht nur allgemein, sondern besonders für extrem dünne Plastiktüten, denn die sind besonders schädlich für die Umwelt (und sollen nicht ohne Grund verboten werden). Um Gemüse und Obst im Supermarkt einzupacken (siehe dazu auch Nr. 2), könnt ihr zum Beispiel diese Netzbeutel nehmen.
  2. Gemüse auf dem Markt statt im Supermarkt kaufen. Im Supermarkt sind nämlich die meisten Sachen eingeschweißt oder in Folien verpackt (Bestes Beispiel: In unserem Supermarkt sind Bio-Gurken eingeschweißt, normale aber nicht. Wo bleibt da die Logik?). Auf dem Markt gibt es die selben Sachen meist zum gleichen Preis ohne Plastik-Verpackung und oft in einer besseren Qualität.
  3. Leitungswasser statt Plastikflaschen. PET-Flaschen werden mittlerweile zwar recyclet, aber was ist besser als eine recyclete Plastikflasche? Keine Plastikflasche! Wer sich (unbegründet) Sorgen um die Qualität des Leitungswassers macht, kann stattdessen auch Wasser in Glasflaschen kaufen.
  4. Kein Kaugummi kauen. Das klingt verrückt, aber wusstet ihr, dass Kaugummis vermutlich aus Kunststoffen bestehen? (Das vermutlich bezieht sich darauf, dass Genaues wegen des Produktgeheimnisses nicht klar ist) Das ist auch ein Grund dafür, warum ausgespuckte Kaugummis auf Straßen etc. praktisch nie wieder abgehen.
  5. Kaffee zuhause machen. Die meisten von uns trinken gern Kaffee, auch unterwegs. Allerdings haben die beliebten Kaffeebecher immer Plastikdeckel. Deshalb einfach in einen guten (Thermo-) Becher investieren und den Kaffee schon zuhause kochen. Wer dafür keine Zeit hat, kann immerhin lieb fragen, ob beim Bäcker der Kaffee auch in den eigenen Becher abgefüllt wird.
  6. Dosen statt Folie. Mal eben schnell was mitnehmen? Reste in den Kühlschrank legen? Dann raus mit den kleinen Frühstücksbeuteln oder der Frischhaltefolie... Zeit das zu ändern! Investiert in ein Set richtig guter (Tupper-) Dosen. Noch besser sind natürlich Behälter aus Glas, aber die sind für unterwegs unpraktisch und teuer. Ein Set Dosen kann aber wiederverwendet werden und senkt somit euren Verbrauch an Plastik.
  7. Holzbürsten statt Plastikbürsten. Jede Frau besitzt mindestens eine Bürste und die meisten haben welche aus Plastik. Allerdings gibt es mittlerweile auch schon relativ günstige Holzbürsten mit Naturborsten zu kaufen. Das gleiche Spiel gilt natürlich auch für Kämme.
  8. Natürliches Peeling verwenden. Noch ein "wusstet ihr". Wusstet ihr, dass die Peelingpartikel ebenfalls aus Plastik sind? Dabei kann man sich Peeling ganz leicht selbst machen, zum Beispiel mit altem Kaffeesatz, Salz oder Zucker als Peelingpartikel und Sahne als Peelingmasse.
  9. Einkaufstüten als Müllbeutel. Natürlich sollte man besser keine Einkaufstüten benutzen, aber manchmal lässt es sich nicht vermeiden. Um die Einkaufstüten dann nicht zu verschwenden, sollte man sie möglichst lange wiederverwenden. Ihre letzte Bestimmung kann die Einkaufstüte dann als Müllbeutel finden.
  10. Lederschuhe kaufen. Das ist natürlich eine ethische Frage, denn Vegetarier und Veganer werden diesen Tipp wohl nicht befolgen. Allerdings spart man mit Lederschuhen nicht nur Plastik, sondern hat auch oft viel länger davon. 
Bildquellen: stokpic.com (oberes Bild), unsplash.com

Donnerstag, 19. November 2015

What I eat in a day

Ich finde es ja immer wieder interessant, wenn Blogger so etwas posten, also dachte ich mir, ich zeige euch mal, wie meine Mahlzeiten an einem typischen Tag aussehen. Natürlich ist nicht jeder Tag so: Oft genug kommt auch etwas dazwischen, sodass ich zwischendurch einen Snack brauche. Der kann mal gesund sein und aus Rohkost oder Obst bestehen, manchmal aber auch schnell irgendwas vom Bäcker sein. Außerdem erwische ich mich abends oft genug dabei, dass ich aus Langeweile snacke, oft Müsli oder Erdnussbutter (mit Datteln). Aber prinzipiell sieht mein Tagesprogramm so aus:

Direkt nach dem Aufstehen gibt es für mich einen halben Liter stilles Wasser. Das regt nicht nur den Stoffwechsel an, sondern füllt auch den Wasserhaushalt wieder auf. Denn nachts trocknet der Körper aus und braucht morgens erst mal ordentlich Flüssigkeit.
Danach gibt es eine Tasse Grünen Tee oder Kaffee. Ich versuche, mir letzteren direkt nach dem Aufstehen abzugewöhnen, aber leider mit noch nicht so viel Erfolg.
Ich mag gern Frühstück, das auf Haferflocken basiert, weil es mich lange satt hält. Bei mir gibt es also meist je nach Jahreszeit Overnight Oats, Müsli oder Porridge. Damit habe ich auch schon dank des Joghurts oder der Milch einen guten Eiweiß-Anteil intus. Außerdem gibt es immer etwas saisonales Obst als ersten Vitaminkick. Mein Frühstück fällt aber eher klein aus, riesige Mengen kann ich vor allem früh am Morgen nicht essen. Salziges geht auch nur ganz schlecht.

 Mittags esse ich dann am liebsten eine warme Mahlzeit. Die besteht meist aus viel Gemüse, Soja, Hülsenfrüchten oder Eiern als Eiweißlieferant und Hirse, Reis, Vollkornnudeln oder Couscous.
Dadurch, dass ich morgens und abends nicht wahnsinnig viel esse, brauche ich nachmittags einen Snack. Um diese Uhrzeit habe ich meist auch Lust auf etwas Süßes. Ich versuche allerdings, dass ich mittlerweile nur noch selbst Gebackenes esse, um die Zucker- und Fettmenge kontrollieren zu können. Meist gibt es also ein Stück Gebäck und dazu noch mal eine Tasse Kaffee gegen das Mittagstief.

Abends esse ich gern leicht, weil ich sonst nicht gut schlafen kann. Im Sommer liebe ich Salate, die möglichst bunt sind. Im Winter darf es dann auch schon mal eine Suppe, Brot oder eine warme Kleinigkeit. Auch gern abends auf meinem Teller: Reste.

Nach dem Abendessen kommt dann mein größtes Laster. Schon seit meiner Kindheit/Jugend bin ich es gewohnt, abends vor dem Fernseher etwas Süßes zu essen. So wirklich bin ich da noch nicht rausgekommen, aber man gönnt sich ja sonst nichts. Also gibt es abends meist Schokolade oder eine andere Süßigkeit. Natürlich esse ich nicht die gesamte Menge, die ihr auf dem Foto sehen könnt. Meist sind es 2-3 Riegel einer Tafel Schokolade oder ein anderer Schokoriegel. Meine Präferenz geht übrigens stark in Richtung dunkle Schokolade, speziell von Lindt, da ich finde, dass die mein "Schoko-Bedürfnis" schneller stillt.


Dienstag, 17. November 2015

Rückblick KW 46

Diese Woche war unglaublich stressig für mich. Ich dachte ja eigentlich, dass ich momentan alles im Griff habe, aber zumindest Montag bis Mittwoch kam es mir so vor, als ob ich nur vom einen Termin zum anderen hüpfen würde. Natürlich hätte ich es mir wesentlich leichter machen können: Kein Sport, nicht selber kochen. Aber leider habe ich ja relativ hohe Ansprüche an mich selbst, weshalb ich das auch noch getan habe. Zu guter letzt muss ich ja auch ein wenig für die Uni tun... Es war Stress. Mehr als eine Mahlzeit wurde vor dem PC gesessen (u.a. jetzt), aber manchmal muss man eben Abstriche machen. Spätestens im Dezember legt der Stress dann für mich eine kleine Pause ein.
Auf der anderen Seite habe ich diese Woche gemerkt, dass Kurzmeditationen mir noch mal einen Energieschub geben können. Ich hoffe sehr, dass ich das als langfristige Angewohnheit etablieren kann, Meditationen stehen nämlich schon seit längerem auf meiner To-Do-Liste!

Einkäufe

Ich liebe es, dass mein Supermarkt reduziert Produkte "Vom Vortag" anbietet. Die Paprika habe ich für nur einen Euro bekommen und selbst jetzt, eine Woche später sehen sie noch genauso gut aus wie "frische" Paprika. Ein Hoch aufs Sparen und den Kampf gegen Lebensmittelverschwendung!
Meine Gänge zum Markt sind auch aus genau dem selben Grund: Dort kann ich die Lebensmittel genau nach meinem Bedarf kaufen!
Paprika, Salat, Speck, Käse, Orangenschale, Vollkornmehl, Zimt, Backkakao, Mohn, Schupfnudeln.
Möhren, Spitzkohl, Äpfel, Birnen.

Essen
 Bei diesem Müsli war entweder Milch oder Joghurt dabei. Auf jeden Fall aber eine Birne!
 Porridge, Porridge, Porridge - hier mit Apfel und Rosinen.
 Die Schokovariante ist immer furchtbar zu fotografieren, aber sehr lecker!
Ein Green Smoothie: Möhre, Birne, Möhrengrün, Kokosblütenzucker, Hanfproteinpulver, Blütenpollen und Backkakao. Obendrauf war der letzte Rest vom selbstgemachten Granola.
Noch eine Runde Müsli, dieses Mal mit Apfel und Mandelmilch.
Ich mag diese Roggentoastbrötchen einfach super gern und da ich im Moment viel süßen Aufstrich verbrauchen muss, bieten die sich einfach an. Hier gab es dazu ein Rührei und eine Kiwi.
Und hier an einem Tag, an dem ich das mit dem Protein nicht so ernst genommen habe ;) Mit Erdnussbutter und einer Birne.

Mittagessen
Durch Zufall habe ich entdeckt, dass ich einen Spaghettikürbis gekauft habe. Also gab es den gleich mal mit Tomatensauce.
Diese Woche habe ich auch meine Liebe zu Reis wieder entdeckt und so gab es zu Spitzkohl, Zwiebeln und Speck eine Portion davon.
Schupfnudeln mit Mohnstreuseln und Orangesauce. Während mir die Sauce nicht ganz so gut geschmeckt hat, fand ich die Schupfnudeln mit Streuseln genial. Das wird es häufiger geben!
Ein Standardgericht für mich im Winter: Spitzkohl und Zwiebeln mit Schupfnudeln (schmeckt noch besser mit Rauchsalz!)
Das muss im Winter auch immer sein: Curry mit Paprika, Möhren, Zwiebeln, Knoblauch, Kidneybohnen und Reis.
Und noch ein letztes Essen: Gemüseauflauf (Blumenkohl, Mais) mit Streuseln. Auch mal eine nette Abwechslung!

Abendessen


Meine neue Strategie für Salate lautet dieses Jahr, dass ich möglichst variable Zutaten benutze. Deshalb gab es diese Woche mit Thymian geröstete Möhren und Sellerie zusammen mit Paprika und Kidneybohnen auf Salat oder Spitzkohl.
In der Uni etwas praktischer ist allerdings ein Roggentoastbrötchen mit Erdnussbutter und ein Apfel.
Noch mal eine Salatkombination: Spitzkohl mit Mais, dazu Reste vom Curry.

Sport
  • Montag: Bodystyling II, 60 Minuten
  • Dienstag: TRX, 38 Minuten
  • Mittwoch: Zumba, 60 Minuten
  • Donnerstag: TRX, 40 Minuten
  • Freitag: Yoga, 75 Minuten
  • Samstag: REST
  • Sonntag: Sh'bam, 45 Minuten

Sonntag, 15. November 2015

Worte zu diesen Tagen

Dies ist kein politischer Blog. Er wird es auch nie sein, denn das ist nicht, worüber ich schreiben möchte. Aber über die derzeitigen Geschehnisse kann ich nicht schweigen. Egal, ob der Flugzeugabsturz über Ägypten, der Terroranschlag oder die furchtbare Nacht des Horrors in Paris, der Hass scheint uns Menschen eingenommen zu haben.

Ich finde kene Worte für diese schrecklichen Taten. Für das unendliche Leiden, die Toten, die vielen Menschen, die noch jahrelang mit den Schmerzen und Traumata dieser Nacht zu tun haben werden. Das haben andere schon besser getan. Ich kann nur sagen, dass mein Beileid diesen Menschen gilt und ich in Gedanken bei ihnen bin.

Doch darum geht es mir auch nicht. In der Nacht von Freitag auf Samstag kam der Terror plötzlich in meiner Welt an. Ich schaltete gerade zufällig in die Länderspielübertragung, die gerade geendet hatte - und plötzlich war nur noch das Wort "Terror" überall. Terror im weitetesten Sinne - als Wort für die schrecklichen Attacken und als Wort für die Angst, die Paris in jener Nach beherrschte. Je länger ich fernsah, desto stärker wurde das flaue Gefühl in meinem Bauch, desto mehr fürchtete ich mich. Warum erst jetzt, wenn der Terror bereits seit Monaten in Syrien tobt? Ich kann mich von der Schuld nicht freisprechen, dass ich diese Attacken immer weit von mir geschoben habe, denn Syrien oder der Irak sind für mich fast schon eine andere Welt. Doch Paris ist nur wenige Stunden von meiner Heimat entfernt. Plötzlich war der Schrecken so nah, dass ich mich damit befassen musste.

Was für eine Welt ist das geworden, in der wir leben? Auf der einen Seite sind die furchtbaren Menschen, die andere durch Krieg und Terror aus ihrer Heimat vertreiben, auf der anderen Seite die furchtbaren Menschen, die jene Heimatlose beschimpfen und vertreiben. So viele unter uns behaupten einer Religion anzugehören, die Nächstenliebe predigt oder nehmen dieses Ideal zumindest gern in Anspruch - doch geben wir es auch selbst weiter? Horcht in euch hinein: Wie viel Ablehnung und Hass verspürt ihr für die Menschen um euch herum und wie wenig Liebe?

Die furchtbaren Geschehnisse der letzten Tage lassen uns Trauer, Wut und Angst spüren. Meine erste Tat am Samstag Morgen war, den Fernseher anzuschalten, um an Neuigkeiten zu kommen. Was mich sah, schockierte mich zutiefst. Danach hatte ich eine repräsentative Aufgabe für mein Stipendium, wo ich positive Energie und Freude ausstrahlen musste. Am liebsten hätte ich das abgesagt, denn so eine Einstellung kam mir heuchlerisch vor. Doch dann kam ein anderer Gedanke auf: Ist das nicht genau, was die Terroristen wollen? Wurden in Paris nicht Orte der Freiheit, Freude, Freundschaft und Jugend angegriffen, um genau diese Ideale in Frage zu stellen?

Die Antwort auf diese Taten dürfen nicht Angst vor der Welt oder Wut auf Ausländer sein. Wir dürfen Trauer verspüren, ja, wir müssen sogar um die vielen Opfer trauern. Aber danach müssen wir die Tränen abwischen und weitermachen. Wir müssen unsere Ideale - friedlich - verteidigen und sie mit den vielen Menschen teilen, die derzeit in unser Land strömen. Liberté Egalité und Fraternité sind einmal mehr nicht nur das Motto Frankreichs, sondern die Ideale, die wir alle als unser kostbarstes Gut behandeln sollten. Lasst uns nicht mit Furcht und Wut in die neue Woche blicken. Lasst uns neue Hoffnung sähen, Hoffnung, die vielleicht eines Tages den Frieden bringen kann. Denn aus vielen kleinen Funken der Hoffnung kann ein Lichtermeer werden, das eines Tages die Welt erhellt.

Samstag, 14. November 2015

{Meal prep} Wintersalat mit gerösteter Sellerie

Während ich letztes Jahr um diese Zeit die Nase voll von Salaten hatte, habe ich dieses Jahr noch nicht genug. Der Trick ist allerdings, dass ich nicht mehr bloß dieselben Salate mache, sondern saisonal ein bisschen variiere. Dieser Salat kommt da gerade recht. Außerdem lässt er sich super am Sonntag vorbereiten, sodass man dann genug für die ganze Woche hat. Einzig das Dressing mische ich persönlich jeden Tag neu, man kann es jedoch auch schon einmal für die ganze Woche mischen. Dann aber bitte getrennt aufbewahren und erst kurz vor dem Servieren zum Salat geben, da die Blätter sonst welk werden.

Für eine Wochenportion Salat benötigt man:
  • 150g Feldsalat
  • 3/4 Sellerieknolle
  • Möhren
  • 2 Äpfel
  • 1 Dose Kichererbsen
  • 1 EL Öl
  • Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer, Zucker
Für das Dressing pro Portion:
  • 1 EL neutrales Öl
  • 1 EL fruchtiger Essig (z.B. Apfelessig) oder Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer
  • evtl. Schale von einer Bio-Zitrone
Die Sellerie in ein Zentimeter dicke Scheiben schneiden, dabei das Wurzelwerk entfernen. Die Schale abschneiden (am besten mit einem Messer). Dann die Scheiben in 1x1cm dicke Würfel schneiden. Die Sellerie-Würfel in eine Schüssel geben, Öl, eine Prise Salz und nach Geschmack Salz und Pfeffer dazu geben, dann gut mischen. Als nächstes die Sellerie-Würfel in eine Auflaufform geben und für ca. 30 Minuten bei 180°C im Ofen rösten. Dabei mehrmals die Würfel wenden/umrühren. Nach dem Rösten abkühlen lassen und dann in einer Dose in den Kühlschrank stellen.
Den Salat gründlich waschen, eventuell mehrmals (Feldsalat ist oft sandig). Dann sorgfältig in einer Salatschleuder trocken schleudern. Falls der Salat aufbewahrt wird, eine Dose mit Küchenpapier auskleiden und den Salat noch etwas trocknen lassen, ehe er in den Kühlschrank wandert. Die Dose sollte so groß sein, dass der Salat darin nicht gequetscht wird.
Die Möhren schälen und das untere Ende abschneiden. Auf einer Küchenreibe fein reiben, dann ebenfalls in einer Dose in den Kühlschrank stellen.
Das Wasser der Kichererbsen abschütten. Die Dose hält sich, mit Alufolie bedeckt, einige Tage im Kühlschrank.
Die Äpfel waschen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. In eine Dose geben und gut mit dem Zitronensaft vermischen. So halten die Äpfel sich, ohne braun zu werden. Auch in den Kühlschrank damit.

Vor dem Servieren, das Dressing anrühren. Alle Zutaten in entsprechender Menge in eine Schüssel geben. Das Dressing darüber geben.

Guten Appetit!