Samstag, 31. Oktober 2015

Rückblick Oktober

Für diesen Post leiere ich mir jeden Monat eine lustige Moderation aus dem Ärmel. Etwas à la "Wie schnell ist der Monat doch vorbeigegangen". Wetter geht auch immer ganz gut oder ich schreibe etwas zu den Postings, die ich gefunden habe. Ehrlich gesagt finde ich diese Moderation meist selbst ziemlich langweilig, aber was soll man machen. Dieser Post besteht eben daraus, dass ich mal andere sprechen lasse und selbst die Klappe halte. Also tue ich das jetzt auch und lasse euch durch die Top-Posts dieses Monats klicken.

Top 5
  • Bei Healthy Habits waren diesen Monat industrielle Lebensmittel auf dem Prüfstand. Da ging es einmal um Zuckerersatz und um die Täuschung bei Lebensmitteln. Beides sehr lesenswerte Artikel!
  • Ich war sicher nicht die einzige, die diesen Monat mit einer Erkältung flach lag. Welche (überraschenden) natürlichen Hilfsmittel es gegen eine Erkältung gibt, könnt ihr bei fannetastic food nachlesen.
  • Eine Diät bringt meistens nichts, weil sie zu einschränkend ist. Ein neues Konzept haben deshalb Katrin und Daniel von bevegt entwickelt, nämlich die "Möglichst-Diät".
  • Wir alle kennen die "Cheat-Meals" und ich habe auch schon beschrieben, wie gefährlich die sein können. Bei Rachel von Avocado a Day erfahrt ihr, wie ihr besser mit "Ausrutschern" umgehen könnt.
  • Obst und Gemüse sind die Grundpfeiler einer gesunden Ernährung. Umfangreiches Grundwissen könnt ihr euch mit diesem Post von MarathonFitness anlesen.







Donnerstag, 29. Oktober 2015

Kartoffel-Spitzkohl-Lasagne

Lasagne ist ja eigentlich ein tyisch italienisches Gericht. Zumindest in der vegetarischen Version benutzt man ja auch gern Zucchini, Aubergine, Tomate, Paprika und anderes mediterranes Gemüse. Das hat aber mittlerweile leider nicht mehr Saison. Wer sich aber mal an etwas anderes wagen will, kann mal diese Kartoffel-Lasagne probieren. Der einzige Nachteil - diese Lasagne ist nicht gerade fettarm. Aber dafür total lecker!

Für zwei Portionen:
  • 1kg mehligkochende Kartoffeln
  • 250g Spitzkohl
  • 2 Knoblauchzehen 
  • 1 EL Öl
  • 1 EL Mehl
  • 250ml Milch
  • 100g Gorgonzola
  • 100g geriebenen Käse oder 50g geriebenen Parmesan
Die Kartoffeln waschen und sauber bürsten. Dann für 20-25 Minuten in Salzwasser kochen.
Derweil die Spitzkohlblätter in 1-2cm breite Streifen schneiden. Den Spitzkohl in ein mikrowellenfestes Gefäß geben und 1-2 EL Wasser hinzufügen. Dann 2-3 Minuten bei 900 Watt in die Mikrowelle geben (bzw. bis der Spitzkohl zusammenfällt).
Den Knoblauch schälen und fein hacken, dann mit dem Spitzkohl vermengen.
Die Kartoffeln nach dem Kochen leicht abkühlen lassen, bis man sie anfassen kann. Dann die Kartoffeln in 1cm breite Scheiben schneiden.
Das Öl in einem Topf erhitzen und das Mehl darin bräunen. Die Milch eingießen, dabei ordentlich mit einem Schneebesen rühren. Die Sauce einkochen lassen und den Gorgonzola darin schmelzen. Die Sauce mit Salz und Pfeffer ordentlich abschmecken.
Den Ofen auf 160° vorheizen. Abwechselnd Kartoffelscheiben, Spitzkohl und Sauce in die Form geben, bis alles aufgebraucht ist. Zum Schluss den geriebenen Käse darüber geben. Nach 20 Minuten im Backofen kann die Lasagne genossen werden.

Guten Appetit!

Dienstag, 27. Oktober 2015

Rückblick KW 43

Diese Woche war ich leider nicht ganz so auf der Höhe, wie ich mir das zum Uni-Start gewünscht hätte. Ich war nämlich ziemlich erkältet und das ist noch untertrieben gesagt. So schlecht ging es mir schon lang nicht mehr. Das lag gar nicht so sehr am Husten und Schnupfen (obwohl ich auch fiese Halsschmerzen hatte), sondern vor allem daran, dass ich generell so erschöpft war. Ich habe lang nicht mehr so wenig Lust auf Sport gehabt, weil ich einfach fertig war.  Ich habe mich über die Woche zwar zum Yoga gezwungen und war am Donnerstag sogar im Fitnessstudio, mit dem Ergebnis, dass ich Freitag beim Arzt war, weil es mir wieder so viel achlechter ging. Das Wochenende habe ich dann mit einer Wagenladung Medikamente auf dem Sofa verbracht. Auch mal eine nette Abwechslung, sonst würde ich mir selbst eine solche "Faulheit" nämlich nie durchgehen lassen!

Es gab aber auch positive Sachen in dieser Woche. Zum einen habe ich endlich meine Kamera bekommen und kann nun tausendmal bessere Bilder selbst bei schlechtem Licht machen. Für mich gab es übrigens die Samsung NX3000. Die Kamera durfte ich in Amsterdam schon von meiner Schwester ausleihen und war begeistert. Außerdem könnte ich mir irgendwann sogar weitere Objektive oder Blitze kaufen, was sie auch langfristig geeignet macht.
Außerdem darf ich bereits die ersten guten Zahlen auf der Waage vermelden! Ich konnte tatsächlich schon das erste Kilo abnehmen. Das liegt sicherlich auch stark an den Wassereinlagerungen, aber ist natürlich ein guter Erfolg, vor allem, weil ich mir ja trotzdem so einiges gegönnt habe. Meine Strategie hat aber vor allem dazu geführt, dass ich weniger zwischendurch snacke, was wohl auch stark zu der Abnahme beigetragen hat. Ich hoffe auf jeden Fall, dass es so weitergeht!

Einkäufe
Kaum dass ichhier vom Wochenmarkt schwärme, gehenich direkt wieder nicht hin... aber ich bin letztes Wochenende ja weggefahren (dafür auch die Cola und Merci) und hatte keine Zeit. Der Wochenmarkt und der Supetmarkt liegen nämlich leider genau in entgegen gesetzter Richtung...

Salat, Zwiebeln, Knoblauch, Möhren, Champignons, Äpfel, Bananen, Zitronenschale, Merci, Cola = 13,88€

Essen

Frühstück


Mit dem Beginn der Uni hat bei mir auch die Porridge-Saison wieder angefangen. Nur dass ich mir noch überlegen muss, wie ich die schön serviert kriege. Diese Woche hatte ich jedenfalls die Variante Apfel, Schoko-Banane und Birne.

Nach einigen Tagen war mir selbst Porridge dann zu anstrengend. Also gab es Müsli mit einem Apfel und Hafermilch.
Außerdem einen Mugcake, der angeblich wie ein Erdnussbutter-Cookie schmecken sollte. Hat er nicht, war aber trotzdem lecker.
Und am Sonntag schließlich: Cookiedough-Pancakes. Ein kleines Fest, weil ich nämlich a) genug Energie zum Pancake-Machen hatte und b) wieder etwas schmecken konnte.

Mittagessen
Brokkolisuppe mit Linsengarnitur. Die Suppe war ganz okay (allerdings schmecke ich diese Woche auch herzlich wenig), aber die Linsen passten nicht so richtig.
Brokkoli-Käse-Reis mit pinken Bohnen. War okay, aber sehr gut vorzubereiten.
Gefüllte Paprika mit den letzten Paprikas aus dem Garten meiner Eltern. In der Füllung waren übrigens Reis, Linsen, Tomatenmark, Käse und Zwiebel.
Kürbis-Haselnuss-Suppe. Die sah in meinem Rezeptbuch sehr fancy aus, ich mag aber mein Rezept lieber.
Samstag hatte ich dann Lust auf Suppe. Ich hatte zwar nicht alle Zutaten vorrätig, aber eine Suppe mit Möhre, Sellerie, Porree, Vollkorn-Nudeln und Bohnen (für Protein) habe ich dann doch auf die Reihe gekriegt.
Und noch eine Runde Kürbisrisotto. Mjam!

Abendessen
Das passiert auch selten: Ich war do fertig, dass mir die Vorstellung Salat zu essen schon zu anstrengend war. Also gab es ein Vollkornbrötchen mit Erdnussbutter und Feigenmarmelade und eine Banane.



Salat gab es aber dann doch, nämlich mit Paprika, Gurke (beides aus dem Garten meiner Eltern!), Möhren, Mais, Reis, Linsen und Bohnen in verschiedener Variation.

Snack
Meine Familie sabotiert mich anscheinend gern beim Abnehmen... anders kann ich es mir nicht erklären, dass sie mir diese köstlichen belgischen Pralinen geschenkt hat. Aber ich kann da dann einfach auch nicht widerstehen...
 
Tee gab es diese Woche natürlich literweise. Ich konnte mein Geheimrezept leider nicht machen, weil ich keine frischen Kräuter mehr habe. Also gab es die Tees, die ich sonst so hier habe (z.B. Marrokanische Minze) oder Ingwer mit Salbeitee aus der Apotheke.
Schließlich konnte ich meine Finger natürlich auch diese Woche nicht vom Backen lassen. Deshalb gab es ein großes Bananenbrot. Theoretisch sollte das auch nach Kaffee schmecken (ich habe jedenfalls welchen reingekippt), praktisch leider nicht.

Sport
  • Montag: REST
  • Dienstag: Yoga, "Day 14 - Mindful Hatha Yoga Workout - 30 Days of Yoga" (Yoga with Adrienne), 16 Minuten
  • Mittwoch: Yoga, "Day 17 - Happiness Boost Yoga - 30 Days of Yoga", 34 Minuten
  • Donnerstag: TRX, 45 Minuten
  • Freitag: REST
  • Samstag: REST
  • Sonntag: REST

Samstag, 24. Oktober 2015

Wanted: Knollensellerie

Knollensellerie
Die meisten von uns kennen Knollensellerie nur als merkwürdige weiße Würfel in der Suppe. Man muss dazu wohl auch ergänzen, dass die Knollensellerie an sich nicht gerade attraktiv aussieht und auch nicht sonderlich schmackhaft ist. In Verbindung mit anderem Gemüse wird die Knollensellerie jedoch zum absoluten Alleskönner und kann sehr schön Aromen balancieren. Dazu ist sie gesundheitlich auch noch ein echter Kracher.

Was ist Knollensellerie?

Bei Knollensellerie handelt es sich um ein Mitglied der Familie der Doldenblütler. Die Sellerie, die wir hier verzehren, wird auch als "Echte Sellerie" bezeichnet. Innerhalb dieser Sorte gibt es noch einmal die Unterscheidung zwischen der Knollensellerie, der Staudensellerie und der Schnittsellerie. Die Knollensellerie ist technisch gesehen eine Rübe, die halb unter der Erde wächst. Von der Knolle gehen auch die Wurzeln der Selleriepflanze ab.

Warum Knollensellerie?

Die Knollensellerie ist besonders reich an ätherischen Ölen. Daher hat sie nicht nur ihren würzigen Geschmack (allerdings milder als bei der Stangensellerie), sondern wirkt auch blutdrucksenkend. Der hohe Kaliumgehalt in der Knollensellerie ist nicht nur wichtig für Sportler in der Regeneration, sondern fördert auch die Entwässerung.
Zudem enthält Knollensellerie Terpene. Diese bekämpfen Pilze und schädliche Bakterien in Mund, Rachen und im Magen-Darm-Bereich. Außerdem enthält sie Vitamin B1, B2, C und E, sowie Eisen und Calcium.
Knollensellerie wird auch eine aphrodisierende Wirkung nachgesagt, die allerdings noch nicht wissenschaftlich belegt werden konnte.

Suppengemüse
Wie wird Knollensellerie genutzt?

Knollensellerie kann man sehr vielfältig nutzen. Sie ist sowohl roh, als auch gekocht verzehrbar. In Salaten kennt man sie meist vom berühmten Walldorf-Salat. Generell ist die Kombination von Sellerie und Apfel sehr lecker.
Wer Sellerie nicht bloß in der Suppe essen will, kann sie auch geröstet probieren. Zusammen mit Möhren, Kartoffeln oder anderem winterlichen Gemüse schmeckt das sehr gut. Eine kalorienarme, leckere Alternative zum Kartoffelpürree ist auch das Selleriepürree.
Absolut genial sind Sellerieschnitzel. Dazu große Scheiben von der Sellerie abschneiden und in kochendem Wasser garen. Anschließend die Scheibe wie ein Schnitzel panieren und braten.

Übrigens 
  • Das Apiol, ein ätherisches Öl in der Sellerie, wurde im Mittelalter zum Schwangerschaftsabbruch benutzt. Es kann in hohen Dosen auch zu Schäden an Leber und Nieren führen.
  • Sellerie spielte im alten Ägypten eine wichtige Rolle. Sieger der Nemëischen Spiele erhielten einen Kranz aus geflochtenen Sellerieblättern und die Blüten und Blätter wurden als Grabbeigaben benutzt.
  • Der Name "Sellerie" geht auf das altgriechische Selinon zurück. Die sizilianische Stadt Selinunt, deren Namen ebenfalls auf Selinon zurückgeht, hatte als Wappen den Zipfel eines Sellerieblatts.
Bildquellen: w.r.wagner  / pixelio.de

Donnerstag, 22. Oktober 2015

Lieblingsstücke Sommer/Herbst

Bei mir haben sich schon wieder einige Lieblingsstücke angesammelt. Während einige von euch manche von diesen Lieblingsstücken sicherlich kennen, werden andere vielleicht überrascht sein. Ich hoffe jedenfalls, das jeder von euch etwas Neues findet!


Tee

Ich bin ja immer schon passionierte Tee-Trinkerin und jetzt ist endlich wieder die Jahreszeit dazu! Seit Tagen stehe ich bei mindestens einer Kanne pro Tag, Tendenz steigend. Am liebsten mag ich den "Spanische Orange"-Tee von Teekanne, aber ich liebe auch Chai, Pfefferminz und die meisten Yogi Teas.

Stulpen

Eine Freundin von mir ist sehr kreativ und hat mit mir zusammen ja auch schon meine Sporttasche genäht. Wenn sie mir nicht gerade bei meinen Nähprojekten hilft, näht und bastelt sie selbst fleißig und verkauft das dann auch. Ich habe mir bei ihr unter anderem diese wunderschönen Stulpen gekauft, die nicht nur schön warm, sondern vor allem kuschlig sind!


TRX

Ich probiere ja immer noch fleißig neue Kurse im Fitness-Studio aus. Einer der Kurse, die mir noch fehlten, war TRX. Dabei arbeitet man mit Gurten bzw. Schlaufen in die man Hände oder Füße steckt, um dann Übungen zu machen (schöner ist das hier erklärt). Ich war bei meinem ersten Training allein und das war auch gut so, denn ich habe kläglich versagt und das bei Übungen wie Lunges oder Plank (also Sachen, die ich sonst echt beherrsche). Aber nun ist mein Ehrgeiz geweckt und ich werde definitiv öfter wortwörtlich in den Seilen hängen.

Känguru-Chroniken

Die kennen sicher mal wieder alle außer mir schon. Meine Freunde haben jedenfalls schon ziemlich lang davon geschwärmt und nachdem ich ein reduziertes Audible-Abonnement bekommen habe, habe ich sie mir schließlich als Hörbuch fürs Fitness-Studio gekauft. Das war eindeutig ein Fehler, ich bin dort vermutlich als die Frau verschrien, die mitten im Training komisch auflacht. Aber das Buch ist es absolut wert!

Taizé-Gesänge

Seit ich aus Taizé zurück bin, singe ich ständig oder habe einen Ohrwurm. Grund dafür sind die Taizé-Gesänge. Da diese nur aus ein bis zwei Zeilen bestehen, die oft wiederholt werden, sind sie natürlich ziemlich eingänglich. Und meiner Meinung nach auch ziemlich schön und sehr meditativ. Eine ganz gute Auswahl findet ihr auf Youtube.

The Broken Circle

Einer der bewegendsten Filme, die ich seit langem gesehen habe. Ich gebe zu, dass ich ihn noch nicht ganz verstanden habe und ihn dazu noch einige Male sehen muss. Aber der Film hat eine solche Kraft und Emotionstiefe, die man selten erlebt. Keine leichte Kost, aber es lohnt sich. Und obwohl ich sonst kein Fan von Blues bin, habe ich mir den Soundtrack ebenfalls gekauft. 


Handtasche

Ich bin ja manchmal ein typisches Mädchen, manchmal aber auch praktisch orientiert. Dazu gehört, dass ich mir bestimmte Sachen für den (all-) täglichen Gebrauch kaufe. Dann müssen sie natürlich besonders vielseitig und neutral sein, aber gleichzeitig sehr haltbar. Mittlerweile brauchte ich dringend eine neue Handtasche, wobei ich gleichzeitig auch eine relativ große Handtasche wollte. Meine Wahl ist auf dieses Schmuckstück gefallen und ich liebe sie heiß und innig.



Bildquellen: http://ecx.images-amazon.com/images/I/515Hlxx0ulL._SX314_BO1,204,203,200_.jpg, https://secure-i6.ztat.net//large/LC/15/1H/03/YC/11/LC151H03Y-C11@10.jpg

Dienstag, 20. Oktober 2015

Rückblick KW 42

Ich hatte ja letzte Woche schon angekündigt, dass ich jetzt mal doch an meiner Figur arbeiten möchte. Mein Sport bleibt weitesgehend gleich. Ich denke, dass mein momentanes Pensum ganz gut ist. Ich werde kaum mehr machen können, weil das Semester nächste Woche wieder anfängt, aber es sollte mir auch gelingen, dass ich nicht weniger tue.
Im Umkehrschluss heißt das aber auch, dass ich vor allem an meiner Ernährung arbeiten werde. Das heißt aber nicht, dass ich mich jetzt in eine Extrem-Diät stürzen werde. Ich gebe zu, dass ich im ersten Eifer wieder mein fddb-Konto aktiviert habe, aber es siegte dann doch die Faulheit... Kalorien zählen ist einfach zu aufwendig.
Also habe ich mir einige kleine Regeln überlegt, die ich nach und nach umsetzen möchte.
  • Versuchen, abends auf Süßigkeiten zu verzichten. Die sind nämlich so ziemlich das ungesundeste, was ich am ganzen Tag esse und es wäre schön, wenn ich die abends einfach streichen könnte.
  • Bei jeder Mahlzeit auf Proteine achten. Ich will schließlich keine Muskeln verlieren, sondern fett und außerdem machen Proteine langfristig satt.
  • Wieder mehr Obst und Gemüse essen und den Anteil von verarbeiteten Kohlenhydraten verringern. Das heißt nicht, dass ich in irgendeiner Weise Low Carb machen möchte, sondern einfach weniger Brot und Nudeln essen möchte. Bleiben werden Haferflocken, Reis, Hirse, Polenta usw.
  • Mehr auf den Fettgehalt achten. Das heißt für mich vor allem, dass ich für die nächsten Wochen auf Rezepte mit fetten Milchprodukten wie Sahne, Käse oder Créme fraîche verzichten werde und meinen Konsum von Nussmus einschränke.
  • Meinen Nachmittags-Snack gesünder halten. Ich esse dann nämlich meist Kuchen oder andere Backwaren. Selbstgemacht sind die zwar trotzdem immer halbwegs gesund, aber es wäre schön, wenn ich entweder noch gesündere Rezepte benutzen würde oder direkt auf frische Lebensmittel zurückgreife.
Einkäufe
Es ging endlich wieder auf den Markt! Dort gab es Äpfel, Birnen, Möhren, Kartoffeln, Porree und eine Knollensellerie für 7€.
Im Supermarkt kamen außerdem dazu: Salat (0,69), Käse (1,96), Frischkäse (0,99), geriebener Käse (1,19), Eier (1,69) = 6,52€.

Essen

Frühstück
Lecker: Rührei mit Speck und ein Apfel.
Ein grüner Smoothie musste auch mal sein. Drinnen waren: Möhrengrün, Möhren, Birne, Milch, Sonnenblumenkernbutter, Blütenpollen. Mit selbstgemachtem Granola als Deko und Sattmacher..
Ganz klassisch: Hirse mit Hafermilch gekocht, Zimt, Ahornsirup und Apfel.
Pancakes gab es natürlich auch. Diese hier waren mit Rosinen und Sonnenblumenkernen und die passende Nussbutter gab es auch dazu.
Noch einmal Hirse. Dieses Mal allerdings mit Wasser gekocht. Dazu gab es einen Apfel, Ahornsirup und eine große Portion Erdnussbutter.

Mittagessen



Ich hatte wieder Lust auf Salat, habe allerdings die Zusammensetzung verändert. Einen Teil der Sellerie habe ich nämlich im Ofen geröstet. Zusammen mit Möhren und Apfel ergibt das einen wunderbaren Salat. Dazu gab es Käse.
Schließlich hatte ich dann kein Grünzeug mehr übrig, also gab es den Sellerie-Möhre-Apfel-Salat mit Rührei.

Abendessen
Passt nicht so ganz zum Abnehmen, ich weiß. Aber ich musste einfach diese Käsespätzlepfanne mit Brokkoli probieren!
Gerollte Lasagneblätter (also eher Canneloni) mit einer Füllung aus Porree, Möhre, Knoblauch und Frischkäse.
Kartoffelpäckchen mit Brokkoli und Parmesan. Das hätte mein neues schnelles Rezept werden können, wenn die Kartoffeln schneller gar geworden wären.
Ein leckerer Eintopf aus Kartoffeln, Möhren, Porree und Zwiebel. Der Frischkäse kam ursprünglich nur als Deko drauf, aber die Kombination schmeckte so lecker, dass ich noch viel mehr davon untergerührt habe. Mission Protein erfüllt!
Am Freitag war ich dann im Vapiano und habe mir leckere Kürbisravioli bestellt. Ein Traum!

Sport
  • Montag: TRX, 45 Minuten
  • Dienstag: Intervalltraining auf dem Laufband, 28 Minuten
  • Mittwoch: TRX, 34 Minuten
  • Donnerstag: REST
  • Freitag: Intervalltraining auf dem Laufband, 33 Minuten
  • Samstag: REST
  • Sonntag: REST

Samstag, 17. Oktober 2015

Anfänger Guide: Fette

Fette sind schon seit Jahren der Buhmann in der Ernährung. Sie sind für Zunahme und Übergewicht zuständig, für Erkrankungen und Todesfälle. Dabei stimmt hier mal wieder die Perspektive nicht so richtig. Nicht die Fette sind schuld an den genannten Folgen, sondern vielmehr dass wir übertrieben viel davon konsumieren. Bevor man jedenfalls die Fette beschuldigt, sollte man sich zunächst darüber informieren.

 Fette - was ist das?

Fette sind von den drei Grundnährstoffen die energiereichsten. Das macht es leicht, die Schuld für Übergewicht o.ä. den Fetten zuzuschieben. Doch Fett hat eine wichtige Aufgabe im Körper: Es hilft, fettlösliche Vitamine aufzunehmen, ist ein wichtiger Energiespeicher und Zellbaustoff und ist auch für das Gehirn sehr wichtig. Vor allem für Frauen ist eine ausreichende Versorgung mit Fett wichtig, damit der Zyklus nicht gestört wird.
Fette kann man in die ungesättigten und gesättigten Fettsäuren aufteilen. Die Unterscheidung geschieht dabei, ob es in den Fettsäuren (auf molekularer Ebene) nur einfache oder auch doppelte Bindungen gibt. Von den ungesättigten Fettsäuren gibt es wiederum einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Insbesondere die letzteren sind sehr wichtig für unseren Körper, weil er sie nicht selbst herstellen kann. Mehrfach ungesättigte sind zum Beispiel in fettem Seefisch wie Lachs und Makrele, aber auch Nüssen und Pflanzenölen enthalten.
Die letzte Kategorie der Fette sind die Transfette. Sie werden auch entartete Fette genannt, was schon verdeutlicht, wie ungesund sie sind. Transfette entstehen, wenn Fette sehr hoch erhitzt werden. Sie kommen häufig vor allem in industriell gefertigten Lebensmitteln vor, wo sie für eine länger Haltbarkeit sorgen. Man findet sie zum Beispiel in Margarine, Chips oder frittiertem Essen. Transfettsäuren erhöhen das Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erkranken immens, weshalb man sie so stark wie möglich vermeiden sollte.

Was ist mit dem Cholesterin?

Im Zusammenhang mit Fetten taucht immer wieder die Diskussion über Cholesterin auf. Denn eine fettarme Ernährung kann nachgewiesen die Menge an "bösem" Cholesterin im Blut senken. Neuere Studien zum Thema Cholesterin zeigen jedoch mittlerweile, dass unser Körper
Cholesterin auch selbst herstellt und zwar in viel größerer Weise, als wir es je durch die Ernährung zu uns nehmen könnten. Cholesterin scheint für den Körper also sehr w
ichtig zu sein. Wer eine ausgewogene Ernährung praktiziert, sollte sich also bei seinem Fettkonsum keine Gedanken über den Cholesterin-Spiegel machen. Laut DGE sollte etwa ein Drittel der Energiezufuhr eines Tages aus Fetten bestehen.

Hug a Fat Month

Es kommt immer wieder in Mode, dass man Fett für alle Krankheiten und Übergewicht zum Schuldigen macht. Das Problem an der ganzen Sache ist aber nicht das Fett. Es sind wir, die keinen maßvollen Umgang mit fettigen Lebensmitteln pflegen oder zu viel vom falschen Fett essen. Statt daran etwas zu ändern, kaufen wir aber lieber fettreduzierte Lebensmittel.
Ich sage nicht, dass wir alles Fett essen sollten, was uns so über den Weg läuft. Aber ich finde, dass wir unsere Angst vor Fett verlieren könnten. In meiner Küche habe ich Keimöl, Sesamöl, Olivenöl, Kokosfett, Sonnenblumenkerne, Walnüsse, Mandeln, Kürb Sonnenblumenkern-Mus und Erdnussbutter. Ich benutze stets nur einen Esslöffel davon (na gut, vom Nussmus auch schon mal mehr, aber ich arbeite dran) und bin trotzdem noch nicht übergewichtig oder habe einen zu hohen Cholesterinspiegel. Im Gegenteil ich bin der festen Überzeugung, dass das Fett meine Ernähung in allen Komponenten nur zum Positiven verändert und damit auch meine Gesundheit. Denkt also mal über eure Einstellung zu Fett nach. Und wenn ihr schon dabei seid, macht es mir nach und knuddelt euer Erdnussbutterglas oder die Olivenölflasche.

Bildquelle: skitterphoto.com