Samstag, 29. August 2015

Rückblick August

Ich bemühe mich ja immer, dass ich auch einige deutschsprachige Blogs hier erwähne... aber irgendwie waren die diesen Monat wohl alle im Sommerurlaub. Jedenfalls habe ich keine schönen Artikel gefunden, die ich euch hier verlinken wollen würde. Wenn ihr andere Empfehlungen für mich habt, freue ich mich natürlich sehr! So weit also hier die Premiere: Eine komplett englisch-sprachige...

Top 5
  • Ich bin ja selbst 21 und befinde mich somit mitten in den "Scary 20s". Die Tippsammlung bei Zen Habits fand ich deshalb sehr hilfreich!
  • Der ein oder andere von euch kennt das vielleicht: Ihr kommt abends nach Hause und habt absolut keine Lust zu kochen. Wie ihr das ändern könnt, erfahrt ihr auf The Kitchn.
  • Ich finde es ja immer wieder interessant, wie unterschiedlich man in den verschiedensten Ländern isst. Wie ihr das beste für euch da mitnehmen könnt, erfahrt ihr bei Avacado a Day
  • Wisst ihr, was die wichtigste Zutat zu einem gesunden Lebensstil ist? Die Antwort findet ihr diesen Monat bei No Meat Athlete
  • Schon mal versucht, Gewicht zu verlieren, aber es hat nicht geklappt? Vielleicht gelingt es euch ja mit diesem kleinen Spiel, das ihr ebenfalls bei Zen Habits.






Donnerstag, 27. August 2015

Das Geheimnis zum erfolgreichen Meal Planing!

Ich gebe zu, dass ich von allein nicht auf die Idee gekommen wäre, diesen Post zu schreiben. Ich bin eine Planerin. Ich weiß gern im Voraus, was mich erwartet. Ich habe gern alles unter Kontrolle. Deshalb habe ich schon meine Mahlzeiten im Voraus geplant, seit ich allein wohne. Doch durch Freunde habe ich jetzt gelernt, dass das nicht jeder so macht oder schafft. Das Problem ist, dass dann ausgerechnet am Sonntag Abend der Kühlschrank leer ist oder man nicht weiß, was man kochen soll, aber schon halb verhungert ist. Die Alternative? Fertigprodukte oder Fast Food und beides ist ja nicht ganz so toll. Also habe ich mir mal überlegt, was ich so alles tue, um meine Mahlzeiten zu planen.

Schritt 1: Rezeptfundus anlegen

Kochbuch
Ich koche größtenteils nach Rezepten. Das heißt nicht unbedingt, dass ich mich sklavisch daran halte, aber zumindest bei der Auswahl der Zutaten und der groben Zubereitung halte ich mich daran. In meine Kochbücher schaue ich regelmäßig rein und markiere gute Rezepte mit Post-its oder ich schneide Rezepte aus Zeitschriften aus. Andere Rezepte sammle ich beispielsweise über Pinterest. Die meisten meiner Rezepte sortiere ich aber ganz analog in einem eigenen Ordner. Mehr davon, wie man Rezepte findet und organisiert hat Lexa schon mal ausführlich geschrieben.

Schritt 2: Schafft euch eine Basis

Ein Großteil der Rezepte beruhen darauf, dass frische Zutaten mit stärkehaltigen Beilagen und Gewürzen kombiniert werden. Dazu kommt oft noch eine mehr oder weniger frische Eiweißquelle (Fleisch, Eier, Milchprodukte, Hülsenfrüchte, Soja-Produkte...) und verschiedene Extras. Viele der Beilagen und Gewürze sind lang haltbar. Wenn ihr euch davon schon im Vorhinein einen Vorrat schafft, braucht ihr beim wöchentlichen Einkauf nur die frischen Zutaten besorgen. Das ist insbesondere ein Vorteil für diejenigen unter euch, die nicht nach Rezepten kochen. Ihr könnt dann einfach die frisch eingekauften Lebensmtitel mit den (gesunden) Vorräten kombinieren. 
Vorräte
Schritt 3: Rezepte aussuchen

Wer einen Rezeptfundus angelegt hat, hat jetzt die Qual der Wahl. Ich jedenfalls habe haufenweise Rezepte, die ich gern noch probieren will. Meistens treffe ich die Wahl anhand der frischen Produkte, die ich einkaufen müsste. Dabei gehe ich danach, was gerade Saison hat, worauf es Rabattaktionen gibt und wie ich gerade Lust habe. In meinem Single-Haushalt spielt es auch noch eine Rolle, wie ich Sachen aufbrauchen kann. Will ich ein Rezept mit frischem Blumenkohl machen, gibt es auch noch an weiteren Tagen Rezepte mit Blumenkohl. Die Rezepte ideal zu planen ist deshalb fast eine Denksportaufgabe, aber eine, die zumindest mir Spaß macht.
Wer nicht gern nach Rezepten kocht, kann sich zumindest ein oder zwei Hauptzutaten für die Mahlzeiten der nächsten Woche aussuchen.
Wenn ich meine Rezepte für die Woche ausgesucht habe, notiere ich mir direkt, was ich dafür einkaufen muss und habe somit auch gleich meine Einkaufsliste erstellt.

Schritt 4: Mahlzeiten verteilen

Am Wochenende haben die meisten von uns mehr Zeit und Lust zum Kochen, unter der Woche weniger. Deshalb achte ich darauf, dass es unter der Woche eher schnelle Mahlzeiten gibt, die wenig Aufwand beim Kochen benötigen oder für die ich alternativ schon am Wochenende etwas vorbereiten kann. Am Wochenende gibt es dementsprechend Mahlzeiten, die aufwendiger sind.
Wer generell nicht gern kocht, kann auch immer direkt die doppelte Portion im Vorraus kochen. Leichter wird die ganze Sache auch, wenn man öfter mal das selbe isst. So esse ich zum Frühstück und zum Mittagessen unter der Woche meist das selbe, was mir den Einkauf und die Zubereitung erheblich vereinfacht.

Bildquellen: Andreas Morlok, Ingrid Nickel  / pixelio.de, Eigenes Bild 

Dienstag, 25. August 2015

Rückblick KW 34

Weiter geht es mit dem Genießen der Ferien! Ich habe immer noch viel zu tun, aber ich fange so langsam an, wirklich zu entspannen. Zumindest hatte ich jetzt schon ein paar Tage lang die psychosomatischen Bauchschmerzen nicht mehr, die mich in der Klausurphase begleitet haben :/
Jedenfalls habe ich ganz viele Sachen gemacht, für die ich sonst keine Zeit habe (oder sie mir nicht nehme): Aufwendig kochen, lesen, schreiben, lange Workouts, Serien gucken, nähen, mich mit Freunden treffen... Ich kann gar nicht glauben, wie schnell die Zeit dadurch schon wieder rum gegangen ist. 
A propos Ferien: Mich verschlägt es bald nach Amsterdam. Habt ihr Tipps, was man unbedingt besuchen sollte und wo man toll essen kann?

Kommen wir also zu den Einkäufen dieser Woche. Ich muss zugeben, dass ich ein wenig übertrieben habe, andererseits musste ich eben auch ein paar Vorräte wieder auffüllen. Trotz allem bin ich knapp in meinen 20€ Budget für diese Woche geblieben (na gut, eigentlich habe ich 26,65 gezahlt, aber davon sind allein 4,99 € für Batterien gewesen!)
Pflaumen (0,99), Bananen (1,25), Frühlingszwiebeln (0,49), Paprika (1,09), Möhren (0,79), Salat (0,59), Kartoffeln (1,99) TK-Erbsen (1,72), Mais (0,98), Pizzatomaten (0,45), Joghurt (0,65), Frischkäse (0,99), Käse (1,99), Eier (1,39), Vanillezucker (0,25), Mehl (1,39), Haferflocken (0,39), Müsli (1,49), Cracker (1,79), Roggentoastbrötchen (0,99) = 21,66

Essen

Frühstück
 Noch mal das gebackene Kaffee-Oatmeal von letzter Woche. Dazu gab es eine Nektarine.
Ab und zu darf es auch mal einfach sein: Müsli mit Aprikosen und Pflaumen. Später kam übrigens noch Milch dazu.
 Endlich habe ich mal wieder Zeit für Hirse! Hier gab es sie mit Banane und Cashew-Erdnussbutter.
 Ein Klassiker bei mir: Joghurt-Pancakes mit Ahornsirup.
Ich bin zwar nicht so ein wahnsinniger Pflaumen-Fan und mag den Kuchen nicht wirklich gern, aber dieser Smoothie hat genauso geschmeckt! Interesse am Rezept? ;)
Natürlich gab es auch noch mal Pancakes. Ich liebe sie einfach und im Moment habe ich ja die Zeit dazu.
Und noch mal Hirse, dieses Mal mit Blaubeeren.

Mittagessen

 Bratkartoffel-Feta-Pfanne. Warum nicht! War allerdings nicht sooo überragend.
Diese Feta-Kartoffel-Küchlein leider auch nicht. Vermutlich hätte ich sie noch länger ruhen lassen sollen, als im Rezept angegeben, aber ich war schon mega hungrig! Dazu gab es einen bunten Salat.
Mal wieder: Sieht nicht lecker aus, ist es aber. Erbsencremesuppe, die es ganz sicher noch mal geben wird. Dazu gab es leckere Cracker!
Und zweimal Thunfisch-Gemüse-Nudelauflauf. Der war leider auch nicht so der Kracher, aber ganz nett. Zweimal gab es ihn, weil ich finde, dass Aufläufe sich für eine Portion nicht so lohnen und ich es ja liebe, wenn ich nur aufwärmen muss.
Kartoffel-Wedges sind einfach göttlich!!! Leider waren die hier ein bisschen versalzen, aber immer noch lecker. Dazu gab es selbstgemachte Soja-Bratlinge, die leider nicht ganz so toll waren.
Zu guter letzt noch mal eine Kartoffelpfanne mit Zucchini, Aubergine, Paprika, Tomate und Zwiebel. Lecker mit Thymian und Rosmarin abgeschmeckt und so viel, dass ich nur 3/4 geschafft habe!

Abendessen

Es gab mal wieder etwas aus dem Garten meiner Eltern, dieses Mal eine Gurke. Schmeckte toll zum Salat.
Hach, sieht er nicht herrlich aus? Ich werde diese Sommer-Salate vermissen!
Eine Smoothie-Bowl gab es auch noch. Und Pflaumen passen perfekt in mein liebstes Rezept, das auch bald sienen Weg auf den Blog finden wird.
Hier gab es einen Snack/Abendessen. Eine Freundin hat zum Geburtstag mit Essen eingeladen, allerdings erst für 21 Uhr... unmachbar für mich ;) Deshalb gab es einen Salat und sogar noch einen Cracker vorher. Nicht, dass ich mich davon beim Geburtstag hätte hindern lassen... Aber hey, ich habe da ganz viele selbstgemachte gebrannte Mandeln genascht und Mandeln sind ja per se gesund, nicht wahr ;)
Noch mal ein kleiner Salat.

Snacks
Von dem Geburtstag habe ich diese superleckeren Nussecken mitbekommen. Die Freundin hat sich übrigens selbst übertroffen und nicht nur alles Essen selber gemacht, sondern auch komplett gluten- und laktosefrei! Ich freue mich immer sehr, wenn jemand so viel Rücksicht nimmt und es ist ihr auch echt super gelungen!


Sport
  • Montag: Body HIIT, 30 Minuten
  • Dienstag: Krafttraining, 40 Minuten
  • Mittwoch: Pilates, 60 Minuten
  • Donnerstag: Krafttraining, 29 Minuten
  • Freitag: Zumba, 60 Minuten
  • Samstag: REST
  • Sonntag: Fitball, 45 Minuten


Samstag, 22. August 2015

Ein zweiter Geburtstag

Stellt euch vor, ihr habt eine Krankheit. Eine Krankheit, die so schlimm ist, dass sie eure Organe befällt. Und dann arbeitet eines eurer Organe so schwach, dass ihr nicht mehr sicher sein könnt, wie lang es überhaupt noch durchhält.
Wenn es sich bei diesem Organ um eure Nieren handelt, könnt ihr mit großen Einschränkungen noch weiter leben. Sollte es sich aber um euer Herz oder eure Lunge handeln, sieht es schon ganz anders aus. Wenn ihr in solch eine Situation kommt, müsst ihr eure ganze Hoffnung darauf setzen, dass rechtzeitig ein passender Organspender gefunden wird.

Organspende
In Deutschland gibt es 2014 1339 Menschen, die für eine Organspende in Frage gekommen wären. Davon waren aber gerade mal 864 als Organspender registriert. Das sind knapp 500 Organspenden, die nicht vollzogen werden konnten. Natürlich sind unter diesen 500 auch Menschen, bei denen aus medizinischen Gründen keine Organspende möglich gewesen wäre. Aber dennoch ist es eine große Zahl verpasster Chancen.

Es gibt zwei Arten der Organspende: Einmal die Lebendspende, wo eine Niere oder Teile der Leber übertragen werden können. Alle anderen Organspenden dürfen nur vorgenommen werden, wenn der Hirntod eingetreten ist, aber das Herz-Kreislauf-System noch aufrecht erhalten wird. Es gibt dabei keine Altersgrenze, entscheidend ist der allgemeine Gesundheitszustand der Organe, der vor der Spende überprüft wird. Die einzigen Ausschlusskriterien für eine Organspende sind eine akute Krebserkrankung oder eine Infektion mit HIV. Gespendet werden können grundsätzlich alle Organe, Hornhaut, Blutgefäße, Haut, Sehnen, Bänder und Knochen.

Der Hirntod, die Voraussetzung für eine Organspende, kann zum Beispiel nach einem Unfall oder einem Herzstillstand eintreten. Wird bei letzterem trotz Wiederbelebung das Gehirn zu lang nicht mit Sauerstoff versorgt, können irreparable Schäden auftreten. Bei den meisten Menschen tritt der Herzstillstand vor dem Hirntod auf, weswegen so wenig Menschen überhaupt für eine Organspende in Frage kommen. Der Hirntod wird von der Wissenschaft als sicheres Zeichen für den Tod des Menschen anerkannt, da es sich dabei um einen völligen Ausfall dessen handelt, was den Menschen ausmacht.
Für eine Organspende muss der Hirntod von zwei unabhängigen Medizinern bestätigt und über
längere Zeit beobachtet werden. Als nächstes kann der Organspender als solcher gemeldet werden. Mit einer Analyse des Bluts und der Gewebemerkmale wird bestimmt, wer für eine Spende in Frage kommt. Dann werden die Organe in einer Operation entnommen. Nach der Operation wird die Leiche in einem möglichst würdevollem Zustand den Angehörigen übergeben.
Die Deutsche Stiftung Organspende und die Stiftung Eurotransplant verteilen derweil die Organe in Deutschland und ganz Europa. Möglichst schnell wird jetzt das Organ an den Ort transportiert und dem Empfänger eingesetzt. Die Empfänger müssen zwar ihr Leben lang in Behandlung bleiben, können jedoch meist in ihren Alltag zurückkehren. Die Organspende ermöglicht ihnen einen zweiten Geburtstag.

Geburtstag
Natürlich ist Organspende ein heikles Thema, aber jeder von uns sollte sich Gedanken darüber machen. Stellt euch vor, ihr habt einen Unfall und eure Familien müssen plötzlich entscheiden, ob eure Organe gespendet werden sollen oder nicht. Die meisten haben nie über dieses Thema geredet, dem entsprechend wissen viele nicht, ob sie wirklich im Sinne ihres Angehörigen handeln oder nicht. Aber allein schon, weil die Familie in diesem Moment schon genug andere Probleme hat, finde ich es wichtig, dass man sich schon vorher mit dem Thema befasst und im Zweifelsfall auch eine Organspende von vornherein ablehnt.
Hier erhaltet ihr Informationen darüber, wie man einen Organspendeausweis erstellt. Auf diesem gibt es übrigens auch die Möglichkeit, eine Organspende abzulehnen. Wer einen Organspendeausweis erstellt und immer bei sich trägt, kann sicher gehen, dass seine Entscheidungen auch nach dem Tod berücksichtigt werden.
Ich selbst habe schon seit einigen Jahren einen Organspendeausweis, in dem ich einer Organspende mit bestimmten Einschränkungen zugestimmt habe. Ich bin Christin und glaube, dass ich meinen Körper nach meinem Tod nicht mehr brauche. Warum also eine leere Hülle zurücklassen, wenn ich damit Menschenleben retten kann? Jeder von uns kann vielleicht einmal eine Organspende benötigen. Und genauso hat jeder von uns die Möglichkeit, ein oder mehrere Leben durch eine Organspende zu retten. Ihr habt die Wahl. Trefft sie.

Bildquellen: Thorben Wengert,  Michael Bührke, gabi hamann  / pixelio.de

Donnerstag, 20. August 2015

Wenn die Seele hungert - Emotional Eating

Wir alle kennen Filme à la Bridget Jones, wo die Protagonistin sich mithilfe von Schokolade und Pralinen von ihrem Liebeskummer ablenkt. Aber leider steckt hinter diesem Thema nicht nur ein lustiges Klischee, sondern ein ernsthaftes Problem: Emotional Eating. Emotionen werden mit Essen bekämpft, häufig sogar mit richtigen Fressattacken. Oft entsteht dadurch sogar ein Teufelskreis, der schwer zu durchbrechen ist (einen etwas sachlicheren Post von mir zu diesem Thema findet ihr hier).
Auch ich hatte schon häufig mit Emotional Eating zu kämpfen. Ich will nicht von mir behaupten, dass ich "geheilt" bin, aber ich habe zumindest einige Strategien für mich gefunden, wie ich mit diesem Thema umgehen kann.

Schritt 1: Den Auslöser erkennen

Tagebuch
In der Phase, wo ich am meisten mit Emotional Eating zu kämpfen hatte, hatte ich gleichzeitig Probleme mit einigen meiner Freunde. Nach jedem Treffen überkam mich das Bedürfnis, an den Süßigkeitenschrank zu gehen und mich zu bedienen. Inzwischen weiß ich, dass es an dieser gestörten Beziehung lag und habe (allerdings auch aus anderen Gründen) keinen Kontakt mehr zu jenen Freunden. Allerdings habe ich erst im Nachhinein erkannt, dass die Fressattacken und diese Freundschaften in direktem Zusammenhang standen. Um einen solchen Zusammenhang früher festzustellen, hilft ein Tagebuch über die Fressattacken:
  • Wann treten sie auf? (Datum, Uhrzeit)
  • Was habt ihr davor gemacht? (Mit wem, wo usw.)
  • Ist an dem Tag vielleicht etwas geschehen, was euch verletzt hat?
Wenn ihr nicht einen sofortigen Zusammenhang erkennt, ist das nicht schlimm. Mit der Zeit werdet ihr sicherlich Regelmäßigkeiten feststellen.

Schritt 2: Emotionen annehmen

Emotionen
Ich erinnere mich noch genau daran: Aufgrund eines Missverständnis und einer nicht angekommenen Mail glaubte ich, dass ich nicht bei meiner Wunsch-Universität angenommen wäre. Fast schon automatisch wurden meine Schritte in Richtung Küche gelenkt, ich bewaffnete mich mit einem Löffel und beschäftigte mich mit einem Glas Erdnussbutter. Es tat nicht weniger weh, dass mein Traum scheinbar zerplatzt war. Aber die Erdnussbutter lenkte mich ab.
Emotional Eating heißt nicht nur, dass man viel isst. Es heißt vor allem, dass man Emotionen mit Essen kompensiert. Will man also diesen Teufelskreis verlassen, muss man die Emotionen annehmen, so schwer das auch ist.
  • Fühlt in euch hinein. Was spürt ihr? Wut, Trauer, Enttäuschung, Agression?
  • Wie und wo hat sich das Gefühl eingenistet? Ist es wie Feuer in euren Adern? Ein schwerer Stein im Bauch? Ein dicker Kloß im Hals?
  • Erlaubt euch diese Gefühle. Weint. Schreit. Schlagt auf ein Kissen ein.
Gefühle sind nichts Schlechtes. Unsere Gesellschaft will uns immer einreden, dass wir nie etwas anderes als Freude empfinden dürfen, dass wir immer perfekt sein müssen. Aber das ist nicht die Wahrheit. In Wahrheit sind wir manchmal erschöpft, wütend, traurig, schuldig, verletzt, einsam oder verwirrt. Das ist okay. Diese Gefühle gehören zu euch und ihr dürft sie ausleben.

Schritt 3: Alternativ-Handlungen schaffen

Bücher
Die Emotionen zuzulassen, statt sie mit Essen zu betäuben, sollte euch schon ein gutes Stück weiterbringen. Allerdings kann Emotional Eating manchmal schon so zur Gewohnheit geworden sein, dass es nicht reicht, sich mit seinen eigenen Emotionen zu beschäftigen. Hier müssen dann neue Gewohnheiten geschaffen werden, zum Beispiel Tagebuch schreiben, mit Freunden telefonieren, sich mit einem guten Buch oder Fernsehen ablenken, ein schönes heißes Bad nehmen, Fotos aus dem letzten Urlaub ansehen...
Ich persönlich hatte hier das Glück, dass ich umgezogen bin. In einer neuen Umgebung passen wir unsere Gewohnheiten automatisch an. Zusammen mit der Tatsache, dass ich meinen Auslöser entfernt habe, hat das dazu geführt, dass ich schon länger keinen "Rückfall" mehr hatte. Im Zweifelsfall weiß ich jedoch, dass ich mich immer an eine Freundin wenden kann oder ich kann mich mit Fernsehen ablenken und beruhigen, ehe ich mich meiner Gefühlswelt stelle.

Bildquellen: Dieter Schütz,  günther gumhold, Erwin Lorenzen  / pixelio.de

Mittwoch, 19. August 2015

Hinfallen, Aufstehen, Krone richten

Ich habe 2013 mein Abi gemacht. Damals war ich mir absolut sicher, dass ich Lehrerin für Gymnasium/Gesamtschule werden wollte. Auch das Fach Deutsch war schnell gefunden, da ich Lesen und Literatur liebe. Das Problem war jedoch, dass ich ja noch ein zweites Fach brauchte und, da Deutsch ja nicht gerade unbeliebt ist, möglichst ein Fach, das meine Einstellungschancen steigern würde. Aus verschiedenen Gründen fiel meine Wahl auf Mathe. Ich hatte zwar nie Matheleistungskurs, aber ich stand 1 in Mathe und hatte auch Spaß daran.

Dann begann das Studium und mir wurde schnell klar, dass ich nicht so geeignet für das Mathe-Studium war, wie ich dachte. Zumindest hier in Aachen unterscheidet sich das Studium für Mathe-Lehramt nur im Umfang von einem reinen Mathe-Bachelor; zu einem Großteil werden die Veranstaltungen zusammen absolviert, was natürlich entsprechende Erwartungen fördert. Wir durften uns sogar von einer Professorin anhören "Mathe-Lehramts-Studenten fallen bei mir immer durch. Machen Sie lieber einen Bachelor in Mathe und ziehen sie dann das restliche Lehramts-Studium durch."
Aber ich war ja schon immer mit viel Disziplin und einer "Jetzt erst recht"-Mentalität ausgestattet, weswegen ich mich durchbiss. Im ersten Semester war das von Erfolg gekrönt, zwar nicht notentechnisch, aber immerhin hatte ich beide Klausuren bestanden. Allerdings ging es danach immer mehr abwärts. Es gibt dafür mehrere Gründe: Ich hatte nach meinen fehlenden Semesterferien durch den Armbruch mit Burnout-Symptomen zu kämpfen und konnte deshalb nicht mehr so intensiv lernen, wir hatten extrem anspruchsvolle Professoren und auch der Stoff wurde natürlich immer anspruchsvoller. Jedenfalls fiel ich durch Klausuren durch, obwohl ich so hart gelernt hatte.

So auch dieses Semester. Während ich in Deutsch und Pädagogik gut zuercht kam/komme, bin ich in Mathe wieder durch die Klausur gefallen. Für mich war es jetzt Zeit, ein Fazit zu ziehen. Auch wenn ich glaube, dass ich eine gute Mathelehrerin werden könnte und das Mathe-Studium seine guten Seiten hatte, kann ich so nicht mehr weitermachen. Die Erkenntnis kommt im 4. Semester vielleicht ein bisschen spät, aber noch nicht zu spät. Ab diesem Wintersemester werde ich deshalb anfangen, Englisch zu studieren. Damit ist zwar ein guter Teil meines Lebensplans ziemlich durchgeschüttelt, aber ich kann immerhin sagen, dass ich die Krone wieder aufgesetzt habe und weitergehen kann.

Bildquelle:  www.gratisography.com

Dienstag, 18. August 2015

Rückblick KW 33

Irgendwie habe ich momentan das Gefühl, dass ich nur unterwegs bin und zu nichts genug Zeit habe. Das ist relativ normal für mich. Unnormal ist hingegen, dass mir das in den Ferien passiert, denn dann habe ich normalerweise echt viel Zeit. Aber gut, das zeigt immerhin, dass ich die Ferien bis zum Limit ausnutze und nicht nur verschwende. Und in zweieinhalb Monaten Ferien wird es wohl auch den ein oder anderen Moment zum Verschnaufen geben.
Rucola (1,38), Aubergine (0,75), Zucchini (0,40), Champignons (1,29), Sojasprossen (0,18), Möhren (1,29), Cherrytomaten (1,29), Nektarinen (0,79), Zucker-Aprikosen (0,79), TK-Spinat (0,59), Maultaschen (1,39), Pitas (1.49), Käse (1,94), Joghurt (1,50), Eier (2,49), Öl (2,39), BH-Waschnetze (5,95) = 25,40€

Ähm ja, wie war das noch mal mit den guten Vorsätzen? Man muss sie brechen, nicht wahr? Na ja, theoretisch bin ich noch in meinem Budget von 20€ pro Wocheneinkauf. Das Wäschenetz ist ein kleiner Luxus, aber in den normalen Wäschenetzen leiden meine BHs tatsächlich ziemlich und neue BHs sind noch teurer, nicht wahr? Ansonsten waren mit dem Öl, dem Spinat und dem Öl ja auch Sachen dabei, die ich nicht nur diese Woche benutzen werde, von daher ist das okay.

Essen

Frühstück

Ich hätte ja echt erwartet, dass ich von den Overnight-Oats jetzt genug habe. Aber sie sind einfach so verdammt praktisch vorzubereiten und schnell zu essen. Deshalb hier die Version mit einer Nektarine.
Ich musste natürlich feiern, dass ich endlich Ferien habe! Deshalb gab es zwei Körner-/Vollkornbrötchen. Außerdem hatte mir ein Kumpel einen Gutschein für Kaffee überlassen, weshalb es noch richtig guten Kaffee gab.
Pancakes durften natürlich auch nicht fehlen. Ich habe mich mal an Nektarinen-Pancakes probiert, die zwar mit Ahornsirup ganz gut schmeckten, aber noch nicht perfekt waren.
Und noch mal Overnight-Oats. Dieses Mal mit einem Obstsalat.
Ein weiteres schnelles Essen: Obstsalat und ein Smoothie (Möhre, Banane, Milch, Spinat). Im Moment rotiere ich ein wenig damit, dass ich relativ spät aufwache und dann schnell ins Fitness-Studio will, weshalb das Frühstück leider etwas zu kurz kommt.
 Mjam: Gebackenes Kaffee-Oatmeal mit Brombeeren aus dem Garten meiner Eltern
Am Sonntag war ja leider besch... Wetter. Die Lichtsituation war also ziemlich schlecht, deshalb auch das Foto. Es gab übrigens einen leckeren "Cookie" mit Erdnussbutter zum Frühstück.

Mittagessen
Was gibt es, sobald ich wieder mehr Zeit zum Kochen habe? Klar, gefüllte Crêpes! Diese hier waren mit einer süß-sauren (und versalzenen) Gemüsemischung gefüllt.
Auberginen-Döner. Das war echt das erste Mal, dass ich mich gefragt habe, wozu da normalerweise noch Fleisch rein kommt.
Und es gab noch mal Crêpes, allerdings in der süßen Variante.
Ein heißer Anwärter auf die unappetitlichste Mahlzeit des Jahres. Aber einfach nur lecker: Pellkartoffeln mit Thunfischdip.
Eine interessante Idee: Mit Spaghetti gefüllte, geröstete Paprika. Hat leider nicht so ganz funktioniert, vor allem, weil ich die Spaghetti nicht zu so schönen Nestern drehen konnte, wie man eigentlich sollte. Und um ehrlich zu sein hat mir auch ein bisschen die Sauce gefehlt (ja, ab und zu passiert das auch).

Abendessen
Montag war ich shoppen und hatte nicht dran gedacht, mir Essen einzupacken. Dazu gab es beim Bäcker auch noch Laugenstangen im Angebot. Also hatte ich eine Laugenstange beim Shoppen und eine danach mit Käse.
Pitas mit Gemüse-Käse-Füllung und Rucola-Salat mit Paprika.
Ein großer Salat pro Woche darf nicht fehlen! Hier mit Möhren, Paprika, Mais, Rucola und Käse.
Pita mit übriger Crêpe-Füllung und ein Salat. Schlechtes Wetter = schlechtes Licht, sorry.
Ich bin wahrscheinlich die einzige, die gern auch Brot, Nudeln, Reis etc. ohne alles isst, oder? Hier gab es jedenfalls ein sehr leckeres Pita ohne alles, Käse und Salat mit Mais.
 Schließlich noch ein schnelles Essen - Salat mit Möhren, ein Saatencracker und Käse.

Sport
  • Montag: REST
  • Dienstag: Krafttraining, 40 Minuten
  • Mittwoch: Zumba, 60 Minuten
  • Donnerstag: Krafttraining, 30 Minuten
  • Freitag: Slim Circuit (Kraft- & Stepintervalltraining), 30 Minuten
  • Samstag: REST
  • Sonntag: Krafttraining, 30 Minuten