Donnerstag, 30. April 2015

Rückblick April & No Complaign


Und damit ist schon der vierte Monat in diesem Jahr zuende. Ich hoffe ja sehr, dass ihr bei dem schönen Wetter nicht allzu viel vor dem Rechner gehangen habt (so wie ich...), sondern vor allem draußen wart! Die wichtigsten Artikel diesen Monat verpasst ihr dennoch nicht, denn ich habe sie ja wie immer für euch rausgesucht. Zuvor möchte ich allerdings noch auf ein anderes Thema eingehen.

Ich habe neulich die Lift-Challenge "Cultivate Happiness (Plan)" angefangen. Eine der Tagesaufgaben bestand daraus, dass man sich nicht beschweren solle, also "no complaining". Mir ist das ganz schön schwer gefallen und mir ist erst mal bewust geworden, wie oft ich mich am Tag eigentlich über Dinge beschwere. Eigentlich hätte ich dazu nämlich keinen Anlass: Ich bin gesund, habe keine finanziellen Sorgen, wohne in einer tollen Wohnung, habe liebe Menschen in meinem Leben, kann das studieren, was ich machen will... Um diese ganzen Sachen mehr zu wertschätzen und mich nicht von Kleinigkeiten aus der Bahn werfen zu lassen, möchte ich mir im Mai ganz besonders vornehmen, mich nicht mehr so viel zu beschweren. Weil das allein natürlich langweilig ist, würde ich gern ein Projekt mit euch allen machen: Aus No Complaining und Campaign (Englisch: Kampagne) wird dabei No Complaign. Ich würde mich freuen, wenn möglichst viele von euch mitmachen, das Bild teilen oder den Hashtag benutzen, um zumindest einmal über das Thema nachzudenken. Natürlich wird es auch hier entsprechend weitere Erfahrungsberichte von mir geben.

Nun aber wieder zurück zu dem üblichen Programm für das Monatsende.

Top 5
  • Es ist oft schwer, im Alltag etwas an seinen Gewohnheiten zu verändern. Kleine Veränderungen können aber oft schon Großes bewirken. Eine Sammlung solcher Veränderungen findet ihr diesen Monat bei fannetastic food.
  • Seid ihr euch sicher, dass eure Ernährung zu euch passt? Um das festzustellen, solltet ihr ganz schnell zu bevegt wechseln!
  • Passt es zusammen, dass man eine emanzipierte Frau sein und gleichzeitig gut aussehen will? Einen beeindruckenden Artikel zu diesem Thema könnt ihr diesen Monat bei elle nachlesen.
  • Wie funktioinert Cardio-Training richtig? Einen Artikel dazu und die größten Mythen über Ausdauertraining hat diesen Monat Mark von MarathonFitness veröffentlicht.
  • In der Hektik unseres Alltags vergessen wir es oft, uns um uns selbst zu kümmern. 45 kleine Schritte, um das wieder zu integrieren, könnt ihr bei Tiny Buddha nachlesen
Falls ihr das noch nicht getan habt, würde ich mich übrigens sehr freuen, wenn ihr noch einmal bei meiner Umfrage zur Verbesserung des Blogs teilnehmen würdet. Vielen Dank!

 Das Bild wurde mit Canva erstellt.

Mittwoch, 29. April 2015

A Day in the Life VII

Die ersten Antworten der Umfrage haben ergeben, dass ihr es hier gern persönlicher hättet. Also gut, wenn ihr mehr aus meinem Leben erfahren wollt, dann kriegt ihr eben einen typischen Tag für dieses Semester! ;)

6:57 Mein Wecker klingelt. Eigentlich eine humane Uhrzeit, aber mein Biorhythmus mag es doch lieber später. Hilft aber alles nichts, es ist ja Uni. Aufstehen, ins Bad, anziehen.

7:15 Frühstück! Im Sommersemester ernähre ich mich morgens meist nur von Overnightoats. Die kann man einmal in der Woche für die ganzen restlichen Tage vorbereiten und sie sind in allen Variationen lecker. Heute mit Hafermilch, Chiasamen, Trockenfrüchten, Haferflocken, Gojibeeren und einem Apfel. Nach dem Foto kam noch das unschöne Rhabarber-Kompott drauf.

7:25 Mein größtes Laster: Morgens checke ich einmal am PC, was alles passiert ist, während ich geschlafen habe.

8:00 Auf in die Uni!

8:20 Ankunft an der Uni. Am Eingang zu meinem Gebäude verteilt eine nette Dame Äpfel und Info-Zettel. Ihr glaubt ja wohl nicht, dass ich Gratis-Essen verkommen lasse, erst recht nicht, wenn es gesund ist...

8:30 Die Mathe-Vorlesung beginnt.

9:30 Ende der Vorlesung. Zusammen mit Freunden gehe ich in den Lernraum. Wir kriegen jede Woche zwei schwierige Aufgabenzettel, deshalb haben wir alle gut zu tun. Wobei speziell ich noch ziemlich müde bin. Deshalb...

10:30 Zeit für Kaffee! Praktischerweise ist eine Kaffeebar direkt in dem Gebäude des Lernraums. Das hängt allerdings nicht miteinander zusammen, wir gehen immer in diesen Lernraum, weil dort praktisch alle aus unserem Studiengang rumhängen (übersetzt: Leben ;))

11:20 Ich beende meine Aufgaben. Erst geht es zur Post ein Päckchen wegbringen, dann zu Rewe, weil ich glutenfreies Mehl brauche (eine Freundin von mir ist glutenintolerant). Und da es die Soja-Creme im Angebot gibt, kommt die auch gleich mit.

11:45 Mittagessen für mich. Eigentlich ein bisschen zu früh, aber das macht es später für mich leichter. Den Salat habe ich natürlich von zuhause mitgebracht.

12:15 Mathe-Tutorium.

14:00 Ankunft zuhause. Ich entspanne erst mal ein bisschen und fange mit diesem Post an.

14:25 Ich habe noch einiges für die Uni zu erledigen. Wenn der Dozent schon sagt, dass es sich um "reine Fleißarbeit" handelt, vergrößert das nicht gerade die Motivation... (Ich muss aus einem Text bestimmte, vorgegebene Wörter raussuchen und dann mit dem vorherigen und nachfolgenden Wort in eine Liste einfügen).

15:15 Workout-Suche. Ich habe normalerweise immer schon im Vorhinein meine Workouts geplant, aber heute entscheide ich spontan, dass ich zu meinem Lauf noch ein kleines Blogilates Workout für den Rücken machen will. Der kommt bei mir immer ein bisschen zu kurz.

15:30 Workout

16:20 KG-Übungen und jede Menge Wasser

16:30 Duschen

 16:45 Woran merkt man, dass man zu viel am PC sitzt? Es ist einem peinlich, wie oft man es aufschreiben muss, wenn man über seinen Tag bloggt. Äh, ja. Immerhin tue ich etwas Sinnvolles, erweitere diesen Post und plane einen neuen Roman. (Na ja, gut, ich suche auch nach einer neuen Kaffeemaschine und finde zwei Serien, die auf meine To-Watch-Liste kommen). Dazu: Ein Kaffee (entkoffeiniert, Hallo Sucht) und zwei Stücke Rhabarber-Kuchen.

17:30 Normalerweise ist das keine Uhrzeit zum Abendessen für mich, erst recht nicht, wenn ich erst so kurz vorher einen Snack hatte. Aber ich kann die ganze Zeit nur an Essen denken. Also koche ich schon mal. Meine nächsten Läufe muss ich wohl so planen, dass ich kurz danach eine Mahlzeit habe, sonst nehme ich wieder zu... Es gibt übrigens eine Gemüsepfanne aus Möhre, Zwiebel, Knoblauch, Grünkohl und Hirse, abgeschmeckt mit Zitronensaft und marokkanischem Gewürz (klingt merkwürdig, schmeckte aber super).

18:20 Wieder zurück am PC... ja, ich weiß.

18:55 Spülen und erneut "ausgehfertig" machen.

19:15 Auf gehts!

19:30 Treffen mit Freunden. Wir gucken uns den neuen Avengers OV im Kino an. Der Film war übrigens ganz gut. Natürlich nicht wirklich tiefgründig und ohne Realitätsbezug bei den Spezialeffekten (das passiert, wenn man mit Naturwissenschafts-Studenten befreundet ist), aber echt lustig und gute Unterhaltung für ein paar Stunden. Ach ja, zu viel Popcorn hatte ich auch. Zum Glück habe ich das Popcorn mit einem Kumpel geteilt und habe irgendwann den sozialen Riegel vorgeschoben. Wenn ich nämlich sage, dass ich nichts mehr möchte, halte ich mich meistens sogar daran.

22:40 Wieder daheim. Bett fertig machen und Haare waschen (Dieses Jahr habe ich eine Pollenallergie bekommen. Damit die vielen in den Haare hängenden Pollen mich nicht die ganze Nacht über reizen, wasche ich die Haare jetzt immer erst kurz vorm Schlafen. Beim Duschen vorher habe ich sie dafür ausgelassen).

23:08 Im Bett zum Lesen. Derzeitiges Buch: Terry Pratchetts "Echt zauberhaft". Ich liebe Terry Pratchetts Bücher.

23:49 Licht aus und gute Nacht!

Dienstag, 28. April 2015

Rückblick KW 17

Diese Woche ging irgendwie viel zu schnell rum. Neben Arztterminen und der Uni bin ich gefühlt zu total wenig gekommen. Das heißt nicht, dass ich nicht genug Zeit gehabt hätte, ich war nur oft einfach auch so fertig, dass ich nichts mehr wirklich machen wollte oder konnte.

Immerhin habe ich mich jetzt für einen 5km-Lauf angemeldet. Ziemlich verrückt... Einerseits laufe ich zwar schon länger und habe vor der Distanz keine Angst. Andererseits bin ich letzten Juni das letzte Mal regelmäßig gelaufen und bis auf ein paar PFTs praktisch seit Oktober gar nicht. Aber ich habe noch zwei Monate Zeit bis zum Rennen und bis dahin sollte ich locker wieder im Laufen sein. Ich hoffe nur, dass meine Schuhe das aushalten, zu allem Übel habe ich in letzter Zeit nämlich relativ viel Geld verbraten und neue Schuhe müssen da nicht unbedingt sein...

Zu guter letzt würde ich euch noch einmal bitten, noch einmal ganz schnell bei meiner wirklich kurzen Umfrage zur Verbesserung des Blogs teilzunehmen.

Essen

Frühstück
Ja, es gibt einfach nichts Besseres. Die Overnight-Oats gab es auch diese Woche ganze viermal. In einer Kombination aus Apfel, Joghurt, Haferflocken, Weizen, Trockenfrüchten, Chiasamen, Blütenpollen und Leinsamen.
Aber dann hat man auch noch mal auf anderes Lust: Roggentoastbrötchen mit Feigenmarmelade und Erdnussbutter, dazu ein Joghurt mit Birne, Zimt und Kokosblütenzucker. 
So sieht übrigens mein Esstisch aus. Meine Mutter hatte mir Ostern selbstgebackenen Stuten mitgegeben, der jetzt mit Kaffee-Schokocreme, Schokostreuseln und Feigenmarmelade vernichtet wurde.
 Und Sonntag schließlich Pancakes mit Banane und selbstgemachtem Rhabarbersirup.

Mittagessen
Ein Lieblingsessen von mir: Vollkornpasta mit (Soja-) Sahnesauce, Hackbällchen und Brokkoli. Für die Vitamine dazu ein kleiner Salat mit Möhren, Kichererbsen und Balsamico-Essig.
Viel Pasta diese Woche. Das Budget war eben knapp, da sind Nudeln die erste Wahl. Dieses Mal mit einer weiteren Lieblingssauce aus Linsen, Möhre, Tomaten und Parmesan.
Und ein neues Lieblingsgericht: Süßkartoffelauflauf mit einer tollen Zimt-Zucker-Kruste und Sonnenblumensamen.
Und noch mal mit "Russischem Hackfleischtopf". Der besteht aus Lauch, Zwiebe, Tomaten und Hackfleisch (bei mir Sojaschnetzel).
Noch mal ein gefülltes Crêpe, wohl aber das letzte für die nächste Zeit. Die Füllung aus roten Linsen, Bohnen und Spinat war nämlich leider gar nicht gut.


Abendessen
 Geröstete Süßkartoffelspalten mit Rosinen und Sonnenblumensamen. Gut zum Mitnehmen! 
 Salat mal drei. Einmal mit Kichererbsen, Mais, Möhren und Paprika...
 
 ... einmal mit Mais und Karotten und noch einem Roggentoastbrötchen mit Rührei dazu...
 ... und mit Gurke und Mais. Dazu ein Vollkornbratling und Reste von den Nudeln mit Linsen...

... last, but not least noch einmal das volle Programm: Mais, Möhren, Gurke, weiße Bohnen und ein Vollkornbratling.

Mal zur Abwechslung: Smoothie aus Joghurt, Banane und Grünkohl mit Granola und Trockenfrüchtemix.

Snacks
Was für ein toller Snack... "Cookie Dough" aus Kichererbsen und mit Schokochips. Das Rezept werde ich allerdings noch ein bisschen anpassen.


Sport
  • Montag: Cardio/Kickboxen, "Fun Kickboxing and HIIT Cardio Workout Challenge - HIIT Fat Burner with Warm Up & Cool Down" (FitnessBlender), 30 Min
  • Dienstag: Krafttraining (Beine), 43 Min
  • Mittwoch: Krafttraining (Arme), 37 Min
  • Donnerstag: REST
  • Freitag: Joggen, 3,3 km, 27 Min
  • Samstag: HIIT & Abs, "Day 3 - 5 Day Workout Challenge to Burn Fat & Build Lean Muscle - HIIT Cardio & Abs" (FitnessBlender), 52 Min
  • Sonntag: Krafttraining (Ganzer Körper), "Fat Blasting Total Body Strength and Toning Workout"(FitnessBlender), 40 Min

Samstag, 25. April 2015

App und ein Ei: Glow

Nachdem ich euch ja schon mal mit Verhütungsmethoden und Sport während der Menstruation gequält habe, möchte ich das Thema fürs erste mit dieser schönen App abschließen. Glow ist eine Art Tagebuch, wo man mit dem beantworten weniger Fragen langfristig einen sehr interessanten Überblick über das eigene (Wohl-) Befinden während des Zyklus hat.

Name: Glow Perioden
Verfügbar für: Android, iOs
Preis: Kostenlos

Pro:
  • Wenige, einfache Fragen. Zum Ausfüllen der täglichen Fragebögen braucht man maximal fünf Minuten.
  • Die Antworten werden individuell ausgewertet. Es gibt immer wieder Tipps und Erklärungen zu den Angaben und der momentane Stand im Zyklus wird ausgerechnet.
  • Es gibt täglich Umfragen zu den Themen Verhütung, Gesundheit, Umgang mit der eigenen Periode etc. Ich finde es ganz witzig, die Meinung oder Angewohnheiten anderer Frauen kennen zu lernen.
  • Die App ermutigt zu einer gesunden Ernährung, genügend Schlaf und ausreichend Bewegung. Definitiv ein großer Pluspunkt, wenn man über den eigenen Tellerrand hinaus blickt!
  • Es gibt Möglichkeiten, sich beispielsweise für die Pille eine Erinnerung oder einen Alarm zu stellen.
Kontra:
  • Manche der Tests sind zu aufwändig, als dass man sie regelmäßig machen würde. Ich wiege mich z.B. nicht täglich, mache nicht den CM-Test und messe auch nicht meine Körpertemperatur nach dem Aufwachen.
  • Bei Apps dieser Art muss man sich immer im Klaren darüber sein, dass die Daten eventuell auch weitergeleitet werden. Da es sich hier um relativ sensible Daten handelt, muss jeder selbst wissen, ob er die weitergeben will.
  • Die App ist derzeit leider nur auf Englisch verfügbar.
Was es bringt 

Für Frauen wie mich, die noch keine Kinder haben wollen, ist die App definitiv nur eine nette und interessante Spielerei und "bringt" in dem Sinne nichts. Allerdings ermutigt sie einen, sich täglich mit seinem Körper und seinem Befinden zu beschäftigen, was heute oft untergeht.
Interessant wird die App für Frauen, die versuchen ein Kind zu bekommen oder die dadurch verhüten wollen, dass sie während ihrer fruchtbaren Tage sexuelle Aktivitäten vermeiden. Hier wird Glow dadurch interessant, dass es den aktuellen Stand im Zyklus voraussagt. Allerdings gilt natürlich, dass diese Voraussagen nicht 100% stimmen müssen.

Bildquelle: https://lh3.ggpht.com/jmSCQrMHb8TkUwl9acNEzBkH4DZdYLlFxIf0CRAYz6kPUM90d97mhsAhVCDxBibCqA=w300

Donnerstag, 23. April 2015

Läuft, oder?

Mal Hand aufs Herz: Wie oft lasst ihr euch einfach nur auf das Sofa fallen, wenn ihr nach Hause kommt? Wie oft habt ihr schon das Auto auch nur für kleinste Erledigungen genommen, weil draußen so schlechtes Wetter war? Wie viele Tage in der Woche verbringt ihr die ganze Zeit sitzend am Schreibtisch?
Wir laufen heutzutage viel zu wenig. Kein Wunder, das meiste kommt ja mittlerweile zu uns, ob es die Pizza vom Lieferservice, die Unterhaltung aus Fernseher oder PC oder die Klamotten vom Online-Shoppen sind. Doch warum ist Laufen so wichtig und sollte wieder eine Rolle bei uns spielen?

Laufen
Der Mensch wurde zum Gehen geschaffen. Unsere Vorfahren haben täglich viele Kilometer zurückgelegt, einfach nur um sich Nahrung zu beschaffen. Der Körper hat sich zwar seitdem verändert, aber noch immer ist Laufen eines der Dinge, die er am besten kann. Nicht ohne Grund befinden sich in den Beinen die größten Muskeln des Körpers.
Wegen Bürojobs und unserer allgemeinen Bequemlichkeit, machen wir mittlerweile nur noch 1.500-4.000 Schritte am Tag. Um unsere Gesundheit und unseren Körper optimal zu erhalten, bräuchten wir aber eigentlich mindestens 10.000 am Tag!

Zum Laufen wurde mittlerweile eine Vielzahl an Studien durchgeführt. Ich will hier nur die präsentieren, die mich am meisten beeindruckt haben. Ganz vorn ist dabei eine Studie, die besagt, dass wir unser Leben verlängern können, wenn wir weniger lang sitzen. Auch wenn wir Besprechungen und Unterhaltungen im Gehen abhalten, sind wir im Schnitt produktiver und kreativer.
Spaziergang
Durch mehr Bewegung sorgen wir auch dafür, dass unser Körperfettanteil langsam und konstant gesenkt wird (natürlich mit der entsprechenden Ernährung). Auch ein "Mittagstief" nach fettigem Essen kann durch einen Spaziergang verhindert werden. Gerade das Spazieren an der frischen Luft stärkt außerdem unser Imunsystem und füllt unsere Vitamin-D-Speicher.
Laufen wirkt außerdem meditativ. Für die meisten von uns ist Gehen ganz intuitiv, etwas, worüber wir nicht nachdenken müssen. Das gibt uns wiederum Zeit, uns über andere wichtige Dinge Gedanken zu machen und Stress abzubauen.

Wie aber können wir unser Schrittpensum erhöhen, ohne dass unsere wertvolle Zeit für stundenlange Wanderungen drauf geht? Auch hier für gibt es ein paar einfache Tricks:
Shoppen
  • Parkplätze immer so weit wie möglich vom Ziel entfernt wählen oder das Auto direkt stehen lassen.
  • Beim Fahren mit Bus und Straßenbahn mal eine Haltestelle früher aussteigen.
  • Klassisch, aber immer noch gut: Treppenhaus statt Lift.
  • Klamotten wieder im Geschäft kaufen, statt faul mit dem Laptop auf dem Sofa.
  • Bewusst nicht immer alles in Reichweite stellen, sondern auch mal so, dass man durch den ganzen Raum gehen muss.
  • Die Mittagspause für einen kleinen Spaziergang nutzen, vielleicht auch zur nächsten Salatbar.
  • Hörbücher beim Spazieren hören, statt Bücher zu lesen.
Bildquellen: Rainer Sturm, Radka Schöne, TiM Caspary  / pixelio.de

Dienstag, 21. April 2015

Rückblick KW 16

Ich bin euch ja noch einen Rückblick zusätzlich zu diesem Wochenrückblick schuldig - den Rückblick zur Fastenzeit. Ich hatte mir ja vor allem vorgenommen, dass ich mein Handy ab 20 Uhr ausmachen wollte... und bin kläglich gescheitert. Mir ist es mittlerweile echt zu langweilig, nur Serien zu gucken. Für die Zukunft muss ich mir wirklich noch vornehmen, dass ich wieder mit Handarbeit oder so ähnlich anfangen, um einfach meine Hände ein bisschen zu beschäftigen. Immerhin gelingt es mir mittlerweile vor dem Schlafen gehen mindestens die letzte Folge beim Serien schauen ohne Handy/Tablet auszukommen.

Diese Woche begann für mich außerdem ein neuer Fitness-Blender-Plan. Nachdem ich mich ja letztes Mal zu sehr bevormundet gefühlt habe, wollte ich unbedingt den Cross-Training-Plan ausprobieren. Da sind nur drei Workouts pro Woche vorgegeben, d.h. zwei oder drei kann ich selbst auswählen. Die Workouts vom Plan werde ich hier nicht so detailliert schildern (es lohnt sich wirklich den Plan zu kaufen und ich gönne den beiden den Lohn für ihre Arbeit).
Ansonsten hat der Unistress wieder zugeschlagen, weshalb es mal wieder nicht so viele Fotos gibt, ich gelobe aber Besserung.

Essen

Frühstück

 Diese Woche war ich wohl langweilig. Unter der Woche gab es vor allem Overnight-Oats mit Haferflocken, Trockenfrüchten, Chiasamen, Joghurt, Birne bzw. Apfel. So oft wollte ich die aber nicht für euch fotografieren ;)
Ich konnte auch meine Reisflocken endlich aufbrauchen. Die gab es mit einer Banane, Milch und Kakao.
 Leckerer Chiapudding mit Birne und Goji-Beeren, oben drauf Bio-Schoko-Granola.
Und natürlich gibt es diese Woche auch einen Smoothie zu bewundern. Hier mit Banane, Grünkohl, Trockenfrüchten, Hanfproteinpulver, Blütenpollen, Kakao, Kakaonibs und Schokochips.

Mittagessen
 Mein letztes Marley-Spoon-Gericht, das es auch zweimal gab.
Donnerstag ging es mir gelinde gesagt bescheiden. Netterweise hat mir meine Mutter gebratene Nudeln mit Hähnchen, Möhren und Lauchzwiebeln (selbst gemacht) vorbei gebracht und ich habe noch Brokkoli drauf getan.
Kichererbsen-Puttanesca mit Polenta. Die Polenta hat mir am besten geschmeckt (Parmesan und Olivenöl in Verbindung sind halt unschlagbar).

Abendessen
Salat gab es diese Woche auch wieder mit Feta, Möhren, Mais und Gurke. Ich liebe übrigens die Kombination von Feta und Balsamico!
Ein großer Smoothie am Samstag aus einem kleinen Apfel, Kirschen, Wirsing, einer Möhre, Trockenfrüchten, Blütenpollen und Joghurt.

Sport
  • Montag: REST
  • Dienstag: FitnessBlender PFT: Run 9:38 Min, Push Up 12/17, Squat 32, Plank 1:11 Min, Sit & Reach +16,5, 40 Min
  • Mittwoch: Krafttraining (Ganzer Körper), "Advanced Kettlebell Workout -Kettlebell Weight Loss Routine" (FitnessBlender), 30 Min
  • Donnerstag: Krafttraining (Beine), 30 Minuten
  • Freitag: REST
  • Samstag: Krafttraining (Arme), 38 Minuten
  • Sonntag: HIIT, "HIIT Cardio and Abs Workout - 30 Minute At Home HIIT Workout with Abs Exercises" (FitnessBlender), 30 Minuten

Samstag, 18. April 2015

Lieblingsstücke

Ich hätte nicht gedacht, dass ich so schnell wieder Lieblingsstücke zusammen kriege, aber umso besser, dann habt ihr wenigstens etwas zu lesen! Ich hoffe, euch gefällt auch das ein oder andere Stück!

 Invisibobbles

Sie waren eigentlich der Grund, warum ich auf die Idee mit den Lieblingsstücken gekommen bin und dann habe ich sie für die erste Ausgabe direkt vergessen... Aber das macht ja nichts, denn dafür sind sie jetzt hier. Invisibobbles schädigen die Haare weniger als normale Haargummis, was z.B. durch täglichen Sport sehr leicht passieren kann. Bei mir halten die Invisibobbles noch dazu sehr gut und verursachen vor allem keine Kopfschmerzen.

Downton Abbey

Hier bin ich wohl eine der letzten, die auf den Zug aufspringt. Aber das macht gar nichts, denn so konnte ich direkt mehrere Staffeln hintereinander schauen! Downton Abbey beschäftigt sich mit einer Adelsfamilie (und deren Dienerschaft) aus der Zeit um den ersten Weltkrieg. Die Serie hat ein interessantes Drehbuch, sehr schöne Kostüme und eine tolle Kulisse. Unbedingt reinschauen!

Hülle

Ich gehöre jetzt auch schon etwas länger zu den stolzen Tablet-Besitzern und da ich mein Tablet vor allem mobil nutze, musste eine Hülle her. Diese tolle Hülle habe ich bei Amazon entdeckt und mich sofort in den kleinen Elefanten verliebt! (In mein Tablet bin ich übrigens sowieso verliebt)

Kokosblütenzucker

Ich trete ja neuen Superfoods immer skeptisch gegenüber, aber gerade beim Kokosblütenzucker hat mich dann doch irgendwann die Neugier gepackt. Und ja, der schmeckt wirklich toll. Pur finde ich ihn ganz furchtbar, aber gerade auf Porridge hat er eine sehr feine Note nach Karamell, die wirklich super dazu passt.


Wasserfilter

In meiner neuen Wohnung ist das Wasser leider derartig verkalkt, dass es wirklich schon weiß und trüb aus dem Wasserhahn kommt. Das fand ich ziemlich eklig, obwohl ich es ja normalerweise nicht trinke, sondern nur zum Kochen und für Kaffee und Tee nutze. Trotzdem musste ein Wasserfilter her. Ich habe mir diesen von Brita gekauft und bin damit bis jetzt sehr zufrieden. Außerdem trinke ich jetzt auch generell fast nur noch Wasser aus der Leitung, sodass ich trotz Kosten für neue Filter günstiger weg komme als vorher.


Bildquellen: http://ecx.images-amazon.com/images/I/41PUMfiIfIL._SY355_.jpg, http://www.amazon.de/gp/product/B00RN0FAIW?psc=1&redirect=true&ref_=oh_aui_detailpage_o08_s00, http://ecx.images-amazon.com/images/I/414%2B4lMO5yL._SY355_.jpg

Donnerstag, 16. April 2015

Direkt auf den Löffel - Marley Spoon

Im Gegenzug für diesen Artikel habe ich kostenlose Mahlzeiten von Marley Spoon erhalten. Was ich in diesem Artikel äußere, ist aber trotzdem meine eigene und ehrliche Meinung, die nicht durch Marley Spoon beeinflusst wurde.

Wer amerikanische Blogs verfolgt, kennt vielleicht schon Blue Apron, Cook Smarts oder wie sie alle heißen: Dienstleister, die Rezepte planen oder sogar Lebensmittel liefern. Das Ziel ist, dass man sich selbst nicht mehr so viele Gedanken über das Einkaufen oder das Planen von gesunden Mahlzeiten machen muss. Mit Marley Spoon ist dieser Trend jetzt auch nach Deutschland gelangt. Wie das bei Marley Spoon abläuft, möchte ich euch hier vorstellen.

Auswahl

Jede Woche werden auf der Internetseite von Marley Spoon verschiedene Rezepte veröffentlicht. Kunden können sich dann aussuchen, ob sie die Rezepte dieser Woche ausprobieren wollen. Minimum ist dabei, dass man sich mindestens vier Portionen liefern lässt (für jedes Rezept muss man sich dazu mindestens zwei Portionen liefern lassen). Außerdem kann man sich aussuchen, ob man sich das Essen mittwochs oder freitags jeweils von 8-12 Uhr liefern lassen will.

Lieferung

Geliefert werden alle Waren und Gewürze, die man für das jeweilige Essen braucht. Lediglich Basics wie Öl zum Anbraten, Salz, Pfeffer und Zucker, muss man zuhause haben. Milchprodukte, Fleisch und Fisch werden gekühlt geliefert. Obst, Gemüse und frische Kräuter werden nicht gekühlt, aber dank kurzer Transportwege ist das kein Problem. Die Waren sind laut Marley Spoon bis zu vier Tage im Kühlschrank haltbar. Besonders gut gefiel mir hier, dass die Verpackungen alle recyclebar sind. Die meisten Lebensmittel sind in Papiertüten eingepackt. Fleisch und Fisch werden mit recyclebaren Kühlelementen geliefert und sind zur Isolation in Schafwolle verpackt. Wer möchte, kann den Müll auch zu Marley Spoon zurücksenden.
Marley Spoon achtet darauf, bei der Auswahl der Lebensmittel ökologisch und saisonal zu arbeiten, eine artgerechte Haltung der Tiere zu garantieren und möglichst viele biologische Lebensmittel zu verwenden. Die Lebensmittel haben also schon eine hohe Qualität, was sich aber leider auch im vergleichsweise hohen Preis niederschlägt.

Zubereitung

Für jedes Gericht bekommt man eine eigene Tüte mit Lebensmitteln, sodass man ganz genau weiß, was für welches Gericht verwendet werden soll. Außerdem erhält man eine Rezeptkarte, auf der nicht nur die Geschichte hinter der Auswahl des Gerichts steht, sondern auch eine ausführliche Kochanleitung mit Bildern. Hier folgt allerdings schon mein nächster Kritikpunkt - die Reihenfolge der Rezepte ist manchmal etwas wirr. Z.B. könnte man ein Pesto sehr gut schon als erstes vorbereiten (um auch nicht in Zeitnot zu kommen), es wird aber erst als vorletzter Schritt gewählt.
Die Zubereitung der Gerichte ist zwar teilweise schon anspruchsvoll, dank der detaillierten Anleitung aber kein Problem. Ich bin teilweise an die Grenzen meiner Küche gestoßen, das liegt aber auch daran, dass ich nur eine sehr kleine Küche mit zwei Herdplatten, einem Mikrowellenofen und keiner vernünftigen Arbeitsfläche habe. Dadurch, dass ich die Rezepte etwas umgestellt habe (Reis schon am Tag vorher gekocht, Pesto einige Stunden früher vorbereitet etc.), war das aber insgesamt kein Problem.

Gerichte

Ich durfte drei Gerichte von Marley Spoon ausprobieren: Forelle in Kartoffelkruste, Spanferkel mit Walnusspesto und Okraschoteneintopf mit braunem Reis und Mangochutney.

Der Fisch hat mich sehr überrascht. Ich bin normalerweise kein großer Fischesser, aber durch die Kartoffelkruste hat mir das Gericht unglaublich gut geschmeckt. Auch die gebratene Sellerie als Beilage hätte ich nie gewählt - sie passte sich aber harmonisch in das Gericht ein und hat gar nicht so aufdringlich geschmeckt wie erwartet.

Das Spanferkel war mein absolutes Highlight. Ich bereite ja sehr selten selbst Fleisch zu und bin da dem entsprechend auch nicht sehr versiert. So leckeres Fleisch habe ich aber definitiv noch nie selbst gemacht (und ich weiß nicht, wann ich es das letzte Mal woanders so gut gegessen habe). Der Salat war für mich zu viel und ein bisschen zu Sellerie-lastig, aber Pesto und Fleisch waren definitiv Spitzenklasse.
Von dem letzten Gericht, dem Okraschoteneintopf, war ich hingegen etwas enttäuscht. Das Mango-Chutney war super lecker, aber der Eintopf hat einfach nur scharf geschmeckt. Ich konnte die einzelnen Gemüse-Arten nicht heraus schmecken und es war für mich auch so schon zu scharf zum essen.

Meine Meinung

Schade finde ich vor allem den hohen Preis der Gerichte. Zwei Portionen kosten bereits 19€, das ist normalerweise fast das Budget, mit dem ich eine ganze Woche für alle Mahlzeiten auskomme (allerdings verändert sich da anscheinend gerade einiges bei Marley Spoon). Auch die Tatsache, dass man immer nur zwei Portionen bestellen kann, ist zwar logistisch nachvollziehbar, für Singles aber ungeeignet. Auch mit der Auswahl der Gerichte bin ich nicht ganz zufrieden. Es gibt zwar immer Angaben, ob die Gerichte für Allergiker oder Vegetarier geeignet sind, wer jedoch komplett auf etwas verzichten will/muss, hat bei Marley Spoon nur eine relativ eingeschränkte Auswahl. Viele Gerichte sind auch sehr fettig und weisen hohe Kalorienzahlen auf. Hier besteht also noch Verbesserungspotential, was sich allerdings mit einer größeren Verbreitung von Marley Spoon von selbst ergeben könnte.
 Mir gefällt das Konzept von Marley Spoon wirklich gut. Ich habe den Luxus, dass ich genug Zeit habe, mich um gesunde Ernährung zu kümmern, aber das geht nicht jedem so. Mit Marley Spoon kann man diese Verantwortung getrost abgeben. Der Service funktioniert schnell und einwandfrei, außerdem steht immer eine Hotline zur Verfügung. Bei meiner Bestellung gab es einige Probleme, die jedoch schnell und sehr freundlich behoben wurden. Dadurch dass man sich die Rezepte aussuchen kann, kann man zudem auf seine persönlichen Vorlieben eingehen. Für einen kompletten Kochanfänger könnten die Gerichte teilweise schwierig (aber nicht unmöglich!) sein, wer jedoch schon ein bisschen geübter ist, kann durch Marley Spoon eine neue Herausforderung finden. Mir hat besonders gut gefallen, dass ich verschiedene Lebensmittel wie Kapern oder Okraschoten probieren konnte, was mir sonst nicht möglich gewesen wäre. Wer also seinen Horizont in Sachen Ernährung ein bisschen erweitern will, ist bei Marley Spoon genau richtig.