Mittwoch, 28. Januar 2015

Rückblick: Januar

Der Januar stand bei mir ganz im Zeichen des Wandels. Ich hoffe, dass es bei euch genauso war, aber eher, weil ihr euch an eure neuen Vorsätze gehalten habt! Das Thema der Vorsätze hat jedenfalls auch viele Blogger interessiert und so findet ihr einige interessante Links dazu, aber natürlich auch vieles mehr! In diesem Monat gab es übrigens so viele gute Artikel, dass ich mich gar nicht für fünf entscheiden konnte. Deshalb findet ihr hier diesen Monat neun gute Artikel.
  • Seid ihr euch noch nicht sicher, was euch das neue Jahr bringen soll? Dann kann euch dieser interaktive Artikel auf Greatist weiterhelfen!
  • Dieser Artikel wurde zwar schon vor einiger Zeit veröffentlicht, erreichte mich aber erst diesen Monat per Mail. Wer die Grundlagen der Ernährung und Ernährungssupplements noch nicht kennt, wird hier alles herausfinden!
  • Gesund Essen gehört zu euren Vorsätzen, aber ihr könnt euch einfach nicht überwinden? Diese 19 Tipps von No Meat Athlete können euch helfen!
  • Und wer Überzeugung in anderer Form braucht: So sehen 2000 Kalorien in verschiedenen (Fastfood-) Restaurants aus!
  • Bisher seid ihr immer an euren Vorsätzen gescheitert? Dann waren es vielleicht einfach nicht die richtigen Vorsätze. Wie ihr die richtigen findet, könnt ihr hier nachlesen!
  • Eure Vorsätze drehen sich nur darum, euch zu ändern? Wie wäre es, wenn ihr euch stattdessen annehmt und liebt? Ein gutes Beispiel ist da Jessi Kneeland bei Greatist!
  • Bei Greatist ging es auch darum, wie sich das Frauenbild in den letzten hundert Jahren verändert hat. Fazit: Ärgert euch nicht wegen eurer Figur, in ein paar Jahren kann die schon wieder "in" sein und das Idealbild ändert sich sowieso ständig!
  • Wer Soja skeptisch gegenüber steht, kann sich diesen Monat sehr ausführlich bei beVegt informieren
  • Ihr habt das Gefühl, ihr würdet immer versagen? Wie ihr "eiserne Willenskraft" erlangt, könnt ihr bei SummerTomato nachlesen!

Sonntag, 25. Januar 2015

Mikrowellen-Porridge

Im Winter mag ich am liebsten ein warmes Porridge zum Frühstück. Aber in der Früh habe ich meist selten die Zeit, noch die Lust, mich dafür an den Herd zu stellen. Deshalb bin ich unendlich dankbar für die Entdeckung des Mikrowellen-Porridges - ihr ja vielleicht auch?

Für eine Portion:
  • 30-50g feine Haferflocken
  • 10g Kleie (optional, für mehr Brei-Konsistenz)
  • 150-200ml Milch
  • 10g Proteinpulver (optional, für besser Bindung)  
  • 1/2TL Chia-Samen (optional, für bessere Bindung)  
  • Spaß-Zutaten (Obst, Nüsse, Trockenfrüchte, Mohn, Ahornsirup, Honig, geraspelte Karotten, geraspelte Zucchini, pürierter Kürbis, Nussmus...) 
  • Passende Gewürze: Zimt, Vanille, Muskatnuss, Kardamom, Lebkuchengewürz...
Die trockenen Zutaten in eine hohe (!) Schüssel geben und vermengen. Obst waschen/schälen, in kleine Würfel schneiden und dazu geben. Die Milch erst zum Schluss hinzufügen, da die Chiasamen das ganze sonst verklumpen.
Dann kommt das Porridge für 3 Minuten bei 600 Watt in die Mikrowelle. Das ganze 5-10 Minuten ziehen lassen (dann saugen die Haferflocken die Flüssigkeit richtig schön auf) und noch mal für 1-2 Minuten bei 900 Watt anstellen (Achtung, die Milch kann leicht überkochen und eine Sauerei in der Mikrowelle verursachen!).
Rausnehmen und genießen!
Meine Lieblingsvarianten sind übrigens mit einem kleinen Apfel, Zimt und Muskatnuss oder Birne und einem Esslöffel Kakao.

Mittwoch, 21. Januar 2015

Blau, blau, blau strahlt der Bildschirm

Ich habe mir als guten Vorsatz für dieses Jahr gesetzt, dass ich abends weniger am Handy sein will. Nicht nur weil ich es dämlich finde, dass ich mich nicht mehr auf eine Sache komplett konzentrieren kann, sondern auch, weil ich hoffe, dass ich dann besser einschlafen kann. Aber warum sagt man überhaupt, dass man dann besser schlafen kann und welche Strategien gibt es?

Es ist schon länger bekannt, dass wir es abends eher vermeiden sollten, allzu lang auf Bildschirme zu starren. Das liegt daran, dass die Bildschirme sehr viel blaues Licht ausstrahlen. Genau dieses blaue Licht hemmt jedoch unsere Zirbeldrüse, die im Gehirn sitzt, daran Melatonin auszuschütten. Normalerweise sorgt das Melatonin dafür, dass wir müde werden. In einem normalen Tag-Nacht-Rhythmus steigt der Melatoninspiegel stark an, sobald es dunkel wird und verringert sich dann wieder im Laufe der Nacht. So wird unser Einschlafen und Aufwachen gesteuert.
Je mehr wir uns jedoch blauem Licht aussetzen, desto mehr wird dieser Rhythmus durchbrochen. Hieran ist vor allem die neue Technik Schuld: LED-Bildschirme haben nämlich einen sehr viel höherne Blau-Anteil als alte Leuchtstoffröhren-Bildschirme. In Studien wurde bereits nachgewiesen, dass deshalb der Schlaf von Menschen, die an LED-Bildschirmen arbeiten, gestört ist.

Wenn man möchte, kann man das blaue Licht aber auch gezielt als Wachmacher einsetzen. Wer abends beispielsweise noch einige Stunden lang ausnahmsweise konzentriert arbeiten muss, der kann durch eine Veränderung der Farben am Bildschirm durchaus noch einmal einen Energiekick bekommen. Auch im Bereich der Schichtarbeiten gibt es mittlerweile Überlegungen, ob man die Arbeiter durch blaues Licht am Arbeitsplatz besser wachhalten kann. Gleichzeitig könnten Brillen, die das blaue Licht aus dem Tageslicht filtern, dann dafür sorgen, dass Schichtarbeiter besser schlafen können oder ein Jetlag verhindert wird.
Genauso können wir übrigens verhindern, dass wir uns durch das Arbeiten am Bildschirm zu lange wach halten. Einfach den Monitor so rötlich wie möglich stellen. Mittlerweile gibt es sogar Apps und Programme, die die Lichtzusammensetzung am Bildschirm an den Sonnenrhythmus in der jeweiligen Region anpassen.

Dennoch ist es immer noch am besten, abends das Handy und den PC auszuschalten. Mir persönlich fällt das gerade mit dem Handy schwer. Es ist doch so einfach, nebenbei beim Fernsehen Candy Crush zu spielen oder noch mal kurz Instagram zu checken, statt zu lesen... Aber es gibt einige Tipps und Tricks, die ich in den nächsten Wochen anwenden will, um mich langsam vom Handy am Abend zu entwöhnen.
  • Legt das Handy an einen Platz, wo ihr es sehen und hören könnt, es aber nicht erreicht, ohne aufzustehen. So sieht man zwar immer noch, wenn man Nachrichten und Anrufe bekommt, aber die Hemmschwelle "mal eben" das Handy zu nehmen, ist viel höher.
  • Löscht dämliche Spiele vom Handy. Ich habe gemerkt, dass ich wesentlich schlechter einschlafen konnte, als ich noch regelmäßig ein Jump'n'Run-Spiel gespielt habe. Denn durch die Aufregung stieg mein Puls und meine Müdigkeit sank gen Null. Deshalb habe ich das Spiel schließlich gelöscht.
  • Macht eine feste Uhrzeit aus, ab der ihr das Handy ausmacht. Man will zwar immer erreichbar sein, aber gerade nachts muss man das normalerweise ja nicht, denn dann will man ja schließlich schlafen. Ich will mir vornehmen, dass ich demnächst ab 22 Uhr abends unter der Woche nicht mehr erreichbar bin, sofern kein Notfall vorliegt. Wer mich wirklich erreichen muss, hat auch meine Festnetznummer. 
Bildquellen: Konstantin Gastmann, Th. Reinhardt, GG-Berlin  / pixelio.de

Sonntag, 18. Januar 2015

Wanted: Kurkuma

Kurkuma kennen sicher die wenigsten, die meisten werden es jedoch schon einmal zu sich genommen oder selbst benutzt haben. Denn Kurkuma gehört u.a. zu den Bestandteilen jeder Curry-Gewürzmischung und sorgt dort vor allem für die gelbe Farbe. Doch neben seinen tollen Färbeigenschaften kann Kurkuma noch viel mehr - ein Grund, einen Artikel darüber zu schreiben!

Was ist Kurkuma?

Kurkuma oder auch Gelbwurzel oder Gelber Ingwer ist eine Pflanze, die vor allem in Indien angebaut wird. Für das Gewürzpulver, das wir kennen, werden die Wurzeln der Pflanze getrocknet und gemahlen.

Warum Kurkuma?

Kurkuma ist vor allem für die Verdauung sehr gut. Es regt die Produktion von Magensaft an und sorgt damit dafür, dass wir unser Essen besser verdauen können. Gerade nach großen Mahlzeiten ist es deshalb sinnvoll, etwas Kurkuma zu sich zu nehmen. Auch die Leber wird von Kurkuma deutlich entlastet.
Kurkuma unterstützt den Körper aber auch bei der Bildung von T-Zellen. Diese sind für ein funktionierendes Immunsystem unerlässlich, weshalb Kurkuma auch gut gegen Erkältungen einsetzbar ist.
Wissenschaftliche Experimente lassen außerdem vermuten, dass Kurkuma ein natürlicher Helfer im Kampf gegen den Krebs sein könnte bzw. das Krebswachstum überhaupt hemmen könnte. Genaue Beweise gibt es aber natürlich noch nicht. Fest stehen allerdings die antioxidantische und entzündungshemmende Wirkung von Kurkuma.

Wie wird Kurkuma genutzt?

So sieht die Kurkumapflanze aus
Bei uns findet sich Kurkuma meist im Curry wieder, ist aber auch in Suppen sehr lecker. Obwohl Kurkuma oft der Hauptbestandteil der Curry-Gewürzmischungen ist, sollte für eine optimale Aufnahme jedoch noch extra Kurkuma hinzugefügt werden. Wichtig ist jedoch, Kurkuma mit Fett zu sich zu nehmen, da es der Körper sonst nur schwer aufnehmen kann. Auch Piperin, das ihn schwarzem Pfeffer vorkommt, hilft dem Körper bei der Aufnahme.
Wer sich gerade in der Erkältungszeit auf Kurkuma verlassen will, kann zum Beispiel diesen Kurkuma-Lassi von Green Kitchen Stories probieren oder Kurkuma auf eigene Faust in Smoothies hinzufügen.

Übrigens 
  • Kurkuma wird auch von der Lebensmittelindustrie für seine gelbe Farbe geschätzt. Dort wird es vor allem Margarine, Senf oder Wurst als E100 zugesetzt.
  • In der traditionellen Ayurveda wird Kurkuma als reinigend und energiespendend betrachtet.
  • Oft wird der sehr teure Safran mit dem deutlich billigeren Kurkuma gestreckt. Da sich das Kurkuma im Kontakt mit Basen wie z.B. Natronlauge braun-rot verfärbt, kann dies jedoch leicht getestet werden. 
Bildquellen: Joujou,  Irene Iten  / pixelio.de

Freitag, 16. Januar 2015

Alles muss weg! {Aufbrauchchallenge}

Es fing eigentlich ganz harmlos an: Auf Instagram sah ich ein Foto, auf dem die Userin ihre ganzen DM-Rechnungen von 2014 addiert hatte. Ich führe, seit ich allein wohne, Haushaltsbuch und dachte, dass das doch auch mal ganz interessant sein könnte. Dann der Schock: Ich hatte 2014 allein für Kosmetika 263€ ausgegeben!
Natürlich neigt man bei einer solchen Summe dazu, sich zu rechtfertigen. Meine Rechtfertigung: Ich habe von meinen gängigen Kosmetika immer ein benutztes und eins auf Vorrat, damit ich immer Ersatz habe, sollte ich etwas nicht schnell genug nachkaufen (ratet mal, was noch nie passiert ist...). Aber der Vorrat ist derzeit ein bisschen zu sehr aus dem Ruder gelaufen und auch die Mengen an Lebensmitteln, die ich bei meinem Auszug mitgenommen habe, sind viel zu hoch. Es muss also eine Aufbrauchchallenge her und zum Anfang möchte ich euch präsentieren, was sich bei mir so alles angesammelt hat. (Wer sich mir anschließen möchte, kann gern kommentieren, dann können wir ja sogar eine gemeinsame Challenge draus machen.)

Abkürzungen: P = Packung, G=Glas, D=Dose, F=Flasche, *=Anzahl der angebrochenen Gegenstände

Lebensmittel:
  • 2 D Kichererbsen
  • 0,5 P Leinsamen
  • 1 G Paranüsse
  • 6 F Öl ******
  • 1 P Gojibeeren
  • 1 P Sojaschnetzel *
  • 1 F Süßstoff *
  • 1 G Spekulatiuscreme
  • 5 G Marmelade
  • 2 P Rohrzucker *
  • 5 D verschiedene Bohnen
  • 1 G brauner Reis
  • 1 P Datteln
  • 1 P gepuffter Amaranth *
  • 0,5 P Couscous
  • 2 G Honig *
  • 1 P Lasagneblätter *
  • 0,5 P Getrocknete Ananans
  • 1 P Milchreis
  • 1 P Linsen *
  • 1 P Buchweizen *
  • 1 P Hirse
  • 0,5 P Reisflocken 
  • 1 P Polenta *
  • 0,75 P Hefeflocken 
  • 1 G Mohn *
  • 1 P Blütenpollen *
Kosmetik:
  • 3 F Spülung **
  • 32 F Nagellacke (alle *)
  • 1,5 F Nagellackentferner *
  • 2 P Haarfarbe
  • 5 P Puderreste *****
  • 3 F Duschgel **
  • 2 P Fußcreme *
  • 2 D Rasiergel *
  • 4 F Shampoo ***
  • 1 F Peeling *
  • 2 D Deo *
  • 3 P Handcreme ***
  • 2 P Lippenpflege **
  • 1 D Haarpflege *
  • 2 D Haarspray **
  • 2 D Schaumfestiger **
  • 10 Lippenstifte (alle *)
  • 13 Lidschatten + 1 Palette (alle *)
  • 1 D Maske *
  • 2 P Rasiercreme *
  • 19 P Lipgloss (alle *)

Mittwoch, 14. Januar 2015

Nachmittag ohne Müdigkeit

Gerade gab es ein leckeres Mittagessen, jetzt würde man sich gern vollgestopft auf das Sofa legen und für ein paar Minütchen die Augen zu machen. Nur geht das schlecht, weil man auf der Arbeit ist oder für die Uni lernen muss. Da wird bei den meisten sofort die Standleitung zum Kaffee aufgebaut. Während ich nicht glaube, dass Kaffee per se schlecht ist, ist es doch nicht zu bestreiten, dass zu viel Kaffee negative Auswirkungen hat. Aber wie kann man sich trotzdem wach halten?

Es kommt drauf an, was drin ist!

Und zwar nicht im Kaffee, sondern in euch. Dass eine fettreiche, große Mahlzeit müde macht, ist kein Geheimnis. Also bleibt als erste Lösung natürlich, daran zu arbeiten: Versucht mal, euer Mittagessen leichter zu gestalten, zum Beispiel mit Obst, Salaten oder mitgebrachten gemüselastigen Gerichten. Wenn es umbedingt etwas sehr fettreiches sein muss, esst wenigstens nicht alles auf einmal, sondern mach zwei Portionen daraus, die ihr mit 1-2 Stunden Pause esst. Damit kann der Körper nicht nur schon mal etwas verdauen, sondern ihr merkt vielleicht, dass ihr eigentlich nach der Hälfte schon satt seid.
Wer dann trotzdem noch müde ist, sollte nicht zuerst nach dem Kaffee greifen, sondern zunächst ein großes Glas Wasser trinken. Denn häufig braucht unser Körper auch einfach mehr Flüssigkeit, die ja auch bei der Verdauung eine wichtige Rolle spielt.

Nutzt eure Pause effektiv

Damit meine ich nicht, dass ihr so schnell wie möglich essen sollt, um wieder zurück an die Arbeit zu kommen. Viel besser ist es, wenn ihr raus an die frische Luft geht. Das veränderte Licht und die bessere Luft verhindern meist ebenfalls Müdigkeit (alternativ: regelmäßig im Büro lüften!). Außerdem kann ein ruhiger Spaziergang nach dem Mittagessen die Verdauung anregen und so auch gegen das Fresskoma angehen.
Wenn schlechtes Wetter ist, reicht aber auch oft ein Gang durch die Firma, ein paar mal Treppensteigen oder einige Kniebeugen, um den Kreislauf wieder in Schwung zu bringen. Nur anstrengenden Sport solltet ihr direkt nach dem Essen vermeiden.

Aus der Trickkiste

Natürlich gibt es auch gegen das Nachmittagstief einige Tricks. Eine Möglichkeit ist zum Beispiel, sich möglichst warm zu halten. Das klingt zunächst paradox, weil es ja dann noch kuscheliger und müde machend ist... Aber oft werden wir auch einfach müde, weil uns kalt ist.
Wer gar nicht auf seinen Koffeinkick verzichten kann, kann zunächst versuchen, den Kaffee mit Tee zu ersetzen. Dadurch seid ihr zwar nicht ganz koffeinfrei, aber die Menge des Koffeins ist geringer.
Wer trotz allem überhaupt nicht in die Pötte kommt, sollte es vielleicht mit einer Kurzmeditation oder Autogenem Training für 10-20 Minuten versuchen. Auch danach fühlt man sich erfrischt und kann wieder weiterarbeiten wie zuvor.

Gutes Gelingen!

Bildquellen: Cynthia Vieider, Andrea Damm, birgitH  / pixelio.de

Sonntag, 11. Januar 2015

Countdown: 10 Dinge, die ihr JETZT verändern könnt

Neues Jahr, neues Glück denken sich viele. Besonders Gesundheit, Ernährung und Sport wollen viele verändern. Aber wo anfangen, wenn man noch komplett neu auf diesem Gebiet ist? Deshalb habe ich hier zehn Punkte gesammelt, mit denen ihr anfangen könnt. Und vielleicht kann auch schon der ein oder andere "Fortgeschrittene" sich Tipps abgucken!
  1. Wasser statt Softdrinks, Saft oder Alkohol trinken. Alle drei Getränke enthalten leere Kalorien in Form von Zucker (bzw. Alkohol). Wer sonst täglich eine Flasche Cola trinkt und diese durch Wasser ersetzt, spart insgesamt 420 Kalorien!
  2. Keine Margarine/Butter auf dem Brot. Ich will niemandem Fett verbieten, aber Aufschnitt wie Käse, Wurst, Nutella o.ä. enthalten schon genug Fett. Den Unterschied merkt man meist kaum.
  3. Nutzt Werbepausen für Sport. Statt euch von Werbung von McDonalds, Süßigkeiten o.ä. verführen zu lassen, nutzt die Zeit besser für ein paar Liegestütze, Kniebeugen oder Situps!
  4. Die Pfanne mit Öl einreiben statt es hineinzugießen. Wieder: Ich denke nicht, dass Fett per se böse ist, sondern nur in einer zu großen Menge. Gebt vor dem Anbraten das Fett nicht direkt in die Pfanne, sondern gebt es auf ein Zewa und reibt dann damit die Pfanne ein, bevor ihr sie erhitzt.
  5. Bus und Bahn statt Auto benutzen. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern sorgt auch dafür, dass ihr euch mehr bewegt, denn irgendwie müsst ihr ja zur Bushaltestelle bzw. von dort zu eurem Ziel kommen!
  6. Nutzt schwerere Gewichte beim Training. Schon ein halbes bis ein Kilo mehr Gewicht auf den Hanteln, kann einen Effekt beim Trainingserfolg haben. (Natürlich sollte es immer noch in dem Rahmen sein, der eurem sportlichen Können entspricht)
  7. Ersetzt eine Mahlzeit am Tag durch einen reichlichen Salat. Ihr müsst das nicht täglich machen, aber schon ab und zu kann es einen großen Effekt haben. Und natürlich müsst ihr auch nicht am trockenen Blattsalat knabbern: Bereitet ein ordentliches Dressing zu und kombiniert Gemüse usw. zu einem leckeren Salat!
  8.  Macht eine Kurzmeditation: Schließt die Augen und zählt langsam bis zehn. Bei eins, drei, fünf usw. atmet ihr ein und entsprechend bei zwei, vier, sechs usw. aus. Wenn ihr bei zehn angekommen seid, zählt ihr nach dem selben Prinzip wieder bis eins zurück.
  9. Setzt euch ein paar Minuten am Tag nach draußen. So könnt ihr eure Vitamin-D-Speicher füllen und ein bisschen Ruhe genießen. Bonuspunkte gibt es für einen Spaziergang!
  10. Esst ein Stück Schokolade. Das ist ein Vorsatz, der mir auch am leichtesten fällt. Allerdings sollte die Schokolade mindestens 70% Kakaoanteil haben, denn der Kakao macht nachgewiesen glücklich und senkt den Blutdruck.
Bildquellen: Lupo, Sommaruga Fabio, Peter Smola  / pixelio.de

Freitag, 9. Januar 2015

12 Nachrichten an mich selbst

Ich habe mich mal wieder inspirieren lassen: Dieses Mal bei Kath von KERF, die 12 Nachrichten an sich selbst formuliert hat. Ich habe keine Ahnung, was mir 2015 bringt, da die letzten Ereignisse mich wirklich komplett aus der Bahn geworfen haben (was jetzt nicht nur so negativ ist, wie es klingt). Trotzdem möchte ich den Weg nicht verlassen, den ich in den letzten Monaten eingeschlagen habe und ich denke, dass solche Nachrichten auch mir helfen könnten.

Januar

Viel Stress, wieder zuhause einziehen. Nimm dir Zeit für dich, aber genieß auch die Zeit mit deiner Familie. Wenn alles so läuft, wie du es dir vornimmst, werden das die letzten Wochen sein, die du so intensiv mit deiner Familie zusammen wohnst.

Februar

Klausurphase. Erinnerst du dich an die vielen Sachen, die du dir nach dem letzten Sommer vorgenommen hast? Mach Yoga. Meditier. Gönn dir Pausen. Schalt ab. Und zeig dieser Uni, dass du berechtigterweise dort studierst!

März

Der Monat der Entscheidungen. Bleiben oder gehen? Denk gut darüber nach, es beeinflusst deine ganze Zukunft. Und genieß die Ferien und deinen Urlaub.

April

Der Blog wird zwei Jahre alt! Überlegt dir, was dir das Bloggen alles gebracht hat. Macht es immer noch Spaß? Wie willst du dich weiterentwickeln? Was willst du verändern, was läuft gut?

Mai

Alles neu, macht der Mai. In Aachen stehen die Maibäume und -herzen. Hast du auch einen bekommen? Hättest du gern einen bekommen? Von wem? Und was macht diese Person eigentlich aus? Was sind deine Erwartungen/Wünsche/Vorstellungen? Sachen, über die du dir auf jeden Fall klar werden solltest, ehe du dich in eine neue Beziehung stürzt

Juni

Letztes Jahr um diese Zeit hast du deinen 10km-Lauf gelaufen. Wie viel joggst du jetzt? Vesuch, mehr in die Natur zu gehen. Es ist so schön draußen, du solltest nicht immer drinnen hocken (auch nicht zum Lernen!). Die Natur gibt dir immer so viel Ruhe und Inspiration

Juli

Happy Birthday! Jetzt bist du offiziell in allen Ländernder Welt volljährig. Hoffentlich feierst du das gebührend! Denk daran, dass du es immer wert ist, geliebt zu werden und dass du ein toller Mensch bist!

August

Leg dich mal öfter in die Sonne. Du bist in den letzten urlaubsfreien Jahren ein bisschen sehr blass geworden. Lies ein gutes Buch, dös ein bisschen in der Sonne und mach deine Vitamin-D-Speicher wieder voll.

September

Du hattest für diese Ferien ganz andere Pläne, aber lass dich nicht entmutigen. Hast du trotzdem Urlaub? Wie machst du dir eine schöne Zeit? Welche Sachen willst du endlich tun, für die du dir sonst nie Zeit nimmst?

Oktober

Das neue Semester steht an. Erinnerst du dich noch an all deine alten Techniken? Meal prep, Essen mitnehmen, Sport trotz Uni? Kein Grund, alles, was du bisher rausgefunden hst, wieder zu vergessen.

November

Dieses Jahr wieder NaNo? Hoffentlich! Geplant ist es jedenfalls. Und damit wieder ein Monat voller Schreiben, Verrücktheit und hoffentlich ganz viel Spaß.

Dezember

Zeit, sich zu erinnern. Wie war das Jahr? Hättest du es so erwartet? Bist du jetzt glücklicher als letztes Jahr? Waren es die richtigen Entscheidungen? Bist du mehr zu dem Menschen geworden, der du gern wärst?

Mittwoch, 7. Januar 2015

Chili con Soja


Ich habe ja schon einmal geschrieben, dass ich vermutlich nie Vegetarierin oder gar Veganerin werden könnte. Aber ich nutze Soja, Tofu usw. trotzdem sehr gern. Dabei sehe ich sie jedoch nicht als Fleischersatz, sondern als zusätzliches Lebensmittel. Lecker sind sie beispielsweise in diesem Chili. Wer sich trotzdem am Soja stört, kann das Soja-Granulat auch durch eine Dose Mais ersetzen.

Zwei Personen werden satt von:
  • 60 Gramm Sojagranulat (z.B. von Alnatura bei DM)
  • 1 Dose Kidneybohnen (225g Abtropfgewicht)
  • 1 Dose Pizzatomaten
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 gelbe Paprika
  • 1 rote Paprika
  • 1 rote Chilischote oder getrocknetes Chili-Gewürz
  • 2 TL Gemüsebrühe (Instant)
  • 1 TL Paprika edelsüß & rosenscharf
  • 1 Prise Zimt
  • Öl zum Anbraten
  • Evtl. Tabasco
  • Evtl. Tomatenmark
Das Sojagranulat nach Packungsanweisung kochen (bei mir: mit 200ml Wasser und 1TL Gemüsebrühe und Senf aufkochen und 10 Minuten ziehen lassen). Derweil die Zwiebeln schälen und je nach Belieben in Ringe schneiden oder klein hacken. Die Knoblauchzehe ebenfalls schälen und hacken. Die Paprikas waschen, das weiße Innere rausschneiden und die Kerne entfernen. Die Chilischote waschen. Wer es nicht so scharf mag, halbiert die Chilischote und entfernt die Kerne und hackt die Chili dann, ansonsten die Schote einfach in Ringe schneiden (ich empfehle Gummihandschuhe dazu, sonst hat man später Spaß beim Augenreiben...). Die Kidneybohnen abtropfen lassen und in einem Sieb waschen.
Nun das Öl in einen großen Topf geben und die Zwiebeln und den Knoblauch darin anbraten. Das Sojagranulat, die Paprikas, die Chili, 150ml Wasser und den Rest Brühepulver hinzugeben. Fünf Minuten auf mittlerer Hitze kochen lassen.
Dann die Kidneybohnen, die Tomaten, sowie die Gewürze (und evtl. den Mais) hinzugeben. 15-20 Minuten lang auf schwacher Hitze köcheln lassen, bis es die gewünschte Chilikonsistenz hat. Wenn es viel zu flüssig ist, eventuell mit einem halben Teelöffel Tomatenmark binden.
Abschmecken und eventuell noch mit Salz, Chili, Pfeffer oder Tabasco nachwürzen.
Bei ganz großem Hunger dazu Reis oder Brot servieren.


Guten Appetit!

Montag, 5. Januar 2015

Woche 41

Das hier wird leider zunächst der letzte Post dieser Art sein. Die Sportrubrik fällt ja eh noch für mindestens einen Monat weg und jetzt, wo ich bei meinen Eltern wohne, werde ich auch nicht mehr regelmäßig dazu kommen, Fotos vom Essen zu machen. Ich finde das sehr schade. Aber es ist immer noch besser, als jetzt in der alten Wohnung zu sitzen und schnellstmöglich in die nächste freie Wohnung zu ziehen, selbst wenn diese alles andere als ideal ist. Ich werde schauen, was ich tun kann, um diesen Blog hier weiter am Leben zu halten und mir schwebt da auch schon so einiges vor.

Neben der Trennung belastete mich letzte Woche auch noch ein Magendarmvirus. Nachdem ich einige Tage lang auf dem Sofa lag und praktisch nichts gegessen hatte, habe ich die FitnessBlender Challenge ausgesetzt, da ich meinem Körper diesen zusätzlichen Stress nicht noch hätte zumuten können. Ich habe zunächst überlegt, ob ich die Challenge nicht sogar ganz abbreche, da ich von meinen Eltern aus einen relativ weiten Weg zur Uni habe. Aber dann wurde mir klar, dass ich nicht hier auch noch so eine Niederlage einstecken wollte. Ich habe keine Ahnung, wie es mit der Challenge in den nächsten Wochen funktionieren wird, aber probieren will ich es auf jeden Fall. Dass ich in der letzten Woche so wenig Sport gemacht habe, liegt übrigens nicht nur daran, dass ich mich von meiner Krankheit erholen musste. Ich bin auch relativ viel gelaufen, habe Sachen geschleppt, Möbel aufgebaut etc., sodass ich generell schon viel Bewegung außerhalb des Sports hatte und davon erschöpft war.

Essen
Das war das erste Essen, als ich wieder richtig Appetit hatte... wobei ich noch immer keinen körperlichen Hunger verspürte. Roggenbrötchen mit veganem Schokoaufstrich und -tafel und etwas Ananas.
Ich hatte schon ewig keine Bananenpancakes mehr <3 Das rote rechts ist übrigens eine Schleife vom Adventskranz meiner Eltern. Und ich habe in deren Haus noch keine vernünftigen Fotoplätze gefunden, tut mir leid.
Müsli mit Banane und Milch. Oldie, but goodie!
 Luxusfrühstück: Lachs, ein Spiegelei, Toast und Ananas.
Mittagessen... Ich habe ehrlicherweise nur die Laugenstange geschafft. Da ging es mir noch nicht so gut.
Rucola mit frischem Parmesan und Balsamicodressing. Es gibt nichts Besseres!
Tomatensuppe mit Pizzabrötchen im Café Extrablatt. Die Sahne gehörte dazu, ich habe sie allerdings wegen der Laktose nicht gegessen. Und Pfefferminztee!
  
 Reste: Gebratene Kartoffeln und Rosenkohl. 
Nudeln mit Rosenkohl, Zwiebeln und Parmesan. Ein Traum!

Gebratene Kartoffeln, gebackener Rosenkohl und eine Hähnchenbrust. Ab und zu stehe ich ja auf Rosenkohl und dieser war wirklich ein Gedicht!

Lachspfannkuchen mit Joghurt und Salat!
Gebackener Camembert nach einem anstrengenden Tag. Immerhin mit Salat!

Sport
  • Montag: REST
  • Dienstag: Kraft (Arme, Bauch) & Cardio, "At Home Upper Body Workout - Comprehensive Superset Upper Body Workout", "Cardio and Abs Workout - Fat Burning Core and Cardio Intervals" (FitnessBlender), 44 Min
  • Mittwoch: Kraft (Beine) & Cardio, "Day 5 - HIIT Cardio Butt and Thigh Workout - 5 Day Workout Challenge to Burn Fat & Build Lean Muscle" (FitnessBlender), 37 Min
  • Donnerstag: REST
  • Freitag: Cardio, "Fun Fat Burning Cardio Workout At Home to Boost Endurance and Get Fit Fast" (FitnessBlender), 30 Minuten
  • Samstag: REST
  • Sonntag: Yoga/Stretching, "Stretching, Pilates, Yoga Workout Blend - Relaxing Stretching Routine to Relieve Stress & Back Pain" (FitnessBlender), 27 Min

Sonntag, 4. Januar 2015

5 kleine Schritte zu mehr Minimalismus

Ich gebe ja zu, dass das Konzept des Minimalismus' es mir angetan hat. Ich würde immer noch nicht so weit gehen, mich als Minimalistin zu bezeichnen, aber ich merke, dass dieser Lebensstil mir gut tut. Vielleicht tut es euch ja genauso gut, am Anfang des Jahres noch einmal Ballast abzuwerfen. Das ist gar nicht so schwer - ihr könnt einfach meine fünf kleinen Schritte als Inspiration nutzen.

1. Sortiert Kleidung und Schmuck

Oft kaufen wir ja doch irgendwie Sachen, die nur in einigen Saisons getragen werden, heben kaputte oder nicht passende Kleidung auf und können uns von nichts trennen. Geht eure ganzen Sachen durch und überlegt, wann ihr sie das letzte Mal getragen habt und wann das nächste Mal sein könnte (oder auch nicht). Danach wandern die Sachen entweder in die Altkleidercontainer bzw. Müll oder ihr könnt sie im Internet verkaufen (ich habe das bei Kleiderkreisel gemacht, allerdings vor dem blöden neuen Bezahlsystem).

2. Mistet euer Mailkonto aus

Kennt ihr das? Ich registriere mich öfters bei irgendwelchen Newslettern, weil es Goodies im Gegenzug gibt. Die Mails interessieren mich jedoch nicht und informieren nur über neue Posts, die ich ohnehin lese. Also wird fleißig jeden Monat gelöscht, statt sich einfach mal aus dem Newsletter auszutragen. Alternativ - ordnet euer Mailkonto mal überhaupt: Einen Ordner mit "Wichtigen Mails" (Registrierungsdaten, Buchungsbestätigungen usw.) und der Rest wird ausgemistet und dann regelmäßig gelöscht.

3. Trennt euch von Müll

Jeder von uns hat ganz hinten im Vorratsschrank eine abgelaufene Dose stehen oder sammelt Cremes, die schon ranzig geworden sind. Schmeißt den ollen Kram endlich weg und macht Platz im Schrank! Neue Strategie: Alte Lebensmittel oder Cremes ganz vorn im Schrank platzieren, damit ihr sie als erstes aufbraucht!

4. Entledigt euch überflüssiger Duplikate

 Ich weiß nicht, wie das bei euch aussieht. Aber seit mein Freund und ich zusammen gezogen sind, quellen die Schränke und Schubladen über mit unzähligen Geschirrtüchern, Lappen, Bettwäsche und Decken. Niemand braucht mehr als drei Geschirrtücher, mit denen man einfach rotieren kann und den zwanzigsten Putzlappen mit Loch mag auch keiner mehr benutzen. Ich sage nicht, dass ihr noch brauchbare Sachen wegschmeißen sollt, aber fragt in eurer Familie rum, ob sie noch jemand brauchen kann oder lagert sie wenigstens im Keller (wenn der nicht so ein vollgestopftes Lager ist wie unserer, aber das ist eine andere Geschichte).

5. Führt keine ewige Buchhaltung

Natürlich sollt ihr nicht die Rechnung des Fernsehers wegwerfen, falls der noch Garantie hat. Aber die Amazon-Rechnungen aus 2008 interessieren keinen mehr und auch eure Schulhefte aus der dritten Klasse braucht keiner mehr. Überlegt genau, welchen Papierkram ihr noch brauchen könntet (aktuelle Rechnungen, Arztberichte, besondere alte Schulsachen wie das erste Schreibheft usw.) und entsorgt die, die schon längst nicht mehr wichtig sind.

Bildquellen: JörgBrinckheger, Heike Dreisbach, Rainer Sturm  / pixelio.de