Donnerstag, 31. Dezember 2015

Zwölfmal mein Jahr

Am Anfang von 2015 stand ich vor einem Scherbenhaufen: Meine Beziehung war gerade zerbrochen, ich musste aus unserer gerade erst fertig eingerichteten gemeinsamen Wohnung ausziehen (das erfolgte aber in gegenseitigem Konsens, nur um das mal zu sagen) und ich war in einem Studium gefangen, das mich mehr und mehr belastete. Mein gemeinsames Motto mit einer Freundin lautete deshalb: 2015 wird besser.
Jetzt ist das Jahr herum und natürlich denke ich in letzter Zeit darüber nach, ob 2015 wirklich besser war. Da gab es einige Dinge, die nicht so toll waren: Ich musste mir nach zwei Jahren Studium eingestehen, dass ich mich für den falschen Studiengang entschieden habe, der Studienwechsel selbst lief nicht glatt ab, ich hatte vermehrt mit Rückenproblemen aller Art zu kämpfen, schaffte mein Ziel beim 5km-Lauf nicht und habe stark unter Stress-Symptomen gelitten. Andererseits gab es auch viele positive Dinge: Ich habe einen Nebenjob gefunden, sodass ich mir das Fitness-Studio leisten konnte. Ich fühle mich zum ersten Mal sicher im Bezug auf mein Studium und mein Stipendium wurde auch verlängert. Ich war dieses Jahr so oft im Urlaub wie in den letzten drei Jahren zusammen. Was mich noch viel mehr freut: Ich konnte viele kleine Gewohnheiten, die durch den Uni-Stress verloren gegangen sind, wieder in mein Leben integrieren, etwa meine Physiotherapie-Übungen, das Lesen, Meditation und die Blackroll.
Aber zum Glück lautete mein Motto ja nicht, dass alles perfekt werden müsse, sondern "2015 wird besser". Und das wurde es, trotz all der Rückschläge.

Ihr erinnert euch vielleicht noch, dass ich Anfang des Jahres zwölf Nachrichten an mich selbst geschrieben habe. Hier sind die Kommentare, die ich in den jeweiligen Monaten zu den Nachrichten gemacht habe. In den nächsten Tagen kommen dann die Nachrichten für 2016.

Januar
Viel Stress, wieder zuhause einziehen. Nimm dir Zeit für dich, aber genieß auch die Zeit mit deiner Familie. Wenn alles so läuft, wie du es dir vornimmst, werden das die letzten Wochen sein, die du so intensiv mit deiner Familie zusammen wohnst.

Wenn ich ehrlich bin, weiß ich kaum noch etwas vom Januar. Er bestand vor allem darin, wieder zuhause zu wohnen, Sport zu machen und mit der neuen Situation klar zu kommen. Aber es war auch durchaus nicht alles schlecht, ich erinnere mich zum Beispiel an den tollen Rückhalt meiner Freunde, ein leckeres Essen am Geburtstag meines Vaters und überhaupt gar nicht so viel Schlechtes.

Februar
Klausurphase. Erinnerst du dich an die vielen Sachen, die du dir nach dem letzten Sommer vorgenommen hast? Mach Yoga. Meditier. Gönn dir Pausen. Schalt ab. Und zeig dieser Uni, dass du berechtigterweise dort studierst!
Die Klausurphase habe ich halbwegs gut überstanden, was vermutlich vor allem daran lag, dass ich durch das Wohnen bei meinen Eltern nicht so viele Pflichten hatte. Außerdem wusste ich, dass ich Ende des Monats wieder ausziehen würde, was mir eine Aufgabe und ein Ziel gebracht hat!

März
Der Monat der Entscheidungen. Bleiben oder gehen? Denk gut darüber nach, es beeinflusst deine ganze Zukunft. Und genieß die Ferien und deinen Urlaub.
Der März bestand daraus, dass ich es mir in meiner neuen Wohnung gemütlich gemacht habe. Außerdem habe ich die Ferien genossen und war zum ersten Mal seit langem im Urlaub: Auf einem Städtetrip in München und bei Freundinnen in der Nähe von Mannheim und in Karlsruhe. Mir hat das neben viel Spaß und schönen Erinnerungen vor allem die Erkenntnis gebracht, dass man manchmal einfach von zuhause weg muss, um so richtig entspannen zu können.

April
Der Blog wird zwei Jahre alt! Überlegt dir, was dir das Bloggen alles gebracht hat. Macht es immer noch Spaß? Wie willst du dich weiterentwickeln? Was willst du verändern, was läuft gut?
Bloggeburtstag, wobei ich den ehrlicherweise nicht groß gefeiert habe. Trotz all dem Stress kann ich aber immer noch sagen, dass mir das Bloggen Spaß macht und ich es nicht missen möchte!
Ansonsten war im April wieder Uni und ich habe zum ersten Mal erlebt, wie viel Spaß das eigentlich machen kann, wenn man gut zurecht kommt.

Mai
Alles neu, macht der Mai. In Aachen stehen die Maibäume und -herzen. Hast du auch einen bekommen? Hättest du gern einen bekommen? Von wem? Und was macht diese Person eigentlich aus? Was sind deine Erwartungen/Wünsche/Vorstellungen? Sachen, über die du dir auf jeden Fall klar werden solltest, ehe du dich in eine neue Beziehung stürzt
Prägend für mich war in diesem Monat vor allem der gemeinsame Urlaub mit Freunden in der Provence. Es war so wunderwunderschön und von den Erinnerungen habe ich noch lange gezehrt. Außerdem weiß ich seitdem, dass ich auf jedenfall die besten Freunde auf der ganzen Welt habe und die unter keinen Umständen missen möchte!

Juni
Letztes Jahr um diese Zeit hast du deinen 10km-Lauf gelaufen. Wie viel joggst du jetzt? Vesuch, mehr in die Natur zu gehen. Es ist so schön draußen, du solltest nicht immer drinnen hocken (auch nicht zum Lernen!). Die Natur gibt dir immer so viel Ruhe und Inspiration
Das große Thema im Juni 2014 war Laufen und das war es auch in diesem Jahr. Allerdings bin ich nur 5 statt 10km gelaufen und war auch nicht so ganz mit meiner Zeit zufrieden. Dennoch hat mir das Training insgesamt viel mehr Spaß gemacht und mich vor allem daran erinnert, wie gut es mir tut, draußen sportlich aktiv zu sein.

Juli
Happy Birthday! Jetzt bist du offiziell in allen Ländernder Welt volljährig. Hoffentlich feierst du das gebührend! Denk daran, dass du es immer wert ist, geliebt zu werden und dass du ein toller Mensch bist!
Der Juli war für mich ganz durchmischt. Einerseits hatte ich Geburtstag und eine wirklich schöne Zeit, die damit verbunden war. Ich muss ja ehrlich sagen, dass ich es liebe, Geburtstag zu haben und Geschenk zu bekommen und auch dieses Mal haben sich meine Familie und Freunde übertroffen. Gleichzeitig stand im Juil die Klausurenphase an, die für mich ziemlich hart war, aber zum Glück auch machbar.

August
Leg dich mal öfter in die Sonne. Du bist in den letzten urlaubsfreien Jahren ein bisschen sehr blass geworden. Lies ein gutes Buch, dös ein bisschen in der Sonne und mach deine Vitamin-D-Speicher wieder voll.
An diesen August werde ich mich noch lang erinnern. Denn ich habe die Entscheidung getroffen, mit Mathe aufzuhören und stattdessen Englisch neu anzufangen, was mein Studium nicht nur radikal verändert, sondern auch verlängert. Abgesehen davon habe ich nach der Klausurphase meine freien Tage genossen und war brav in der Sonne.

September
Du hattest für diese Ferien ganz andere Pläne, aber lass dich nicht entmutigen. Hast du trotzdem Urlaub? Wie machst du dir eine schöne Zeit? Welche Sachen willst du endlich tun, für die du dir sonst nie Zeit nimmst?
Der September war für mich wohl der entspannteste Monat des Jahres. Ich war für einige Tage in Amsterdam, habe eine Woche in Taize verbracht und war in Göttingen. Ansonsten habe ich vor allem entspannt, gelesen, Sport gemacht, gekocht, gebacken und ganz viele Blogposts vorbereitet.

Oktober
Das neue Semester steht an. Erinnerst du dich noch an all deine alten Techniken? Meal prep, Essen mitnehmen, Sport trotz Uni? Kein Grund, alles, was du bisher rausgefunden hst, wieder zu vergessen.
Der Oktober war ein Monat des Lernens für mich. Nicht nur, dass die Uni wieder angefangen hat. Ich habe auch gelernt, mit mir selbst klar zu kommen, mit meinem eigenen Scheitern umzugehen, meine Zeit einzuteilen und mir Ruhe zu gönnen. Außerdem bin ich endlich zu der Entscheidung gekommen, dass mittlerweile ein Zeitpunkt in meinem Leben erreicht ist, wo ich wirklich nur das machen sollte, was ich will. Dem sind zwar immer noch Grenzen gesetzt, weil ich als Studentin nur über ein bestimmtes Budget verfüge und auch mein Tag nur 24 Stunden hat, aber ich kann es zumindest versuchen.

November
Dieses Jahr wieder NaNo? Hoffentlich! Geplant ist es jedenfalls. Und damit wieder ein Monat voller Schreiben, Verrücktheit und hoffentlich ganz viel Spaß.
Im November 2015 hatte ich vor allem unheimlich viel Stress. Den NaNoWriMo mit dem normalen Alltag unter einen Hut zu bekommen, ist schon so eine Sache, die normalerweise anstrengend ist. Bei mir kamen dazu aber noch verschiedene andere Termine und Treffen, sodass ich oft genug rotiert bin. Dafür habe ich im November aber auch angefangen regelmäßiger zu meditieren und konnte starke Fortschritte beim Sport bemerken.

Dezember 
 Zeit, sich zu erinnern. Wie war das Jahr? Hättest du es so erwartet? Bist du jetzt glücklicher als letztes Jahr? Waren es die richtigen Entscheidungen? Bist du mehr zu dem Menschen geworden, der du gern wärst?
Ich denke, das kann ich bis zu einem gewissen Grad bejahen. Ich bin definitiv näher an dem Menschen, der ich gern wäre, auch wenn man den wohl nie wirklich erreicht. Mein Dezember war leider ungefähr genauso voll gepackt wie der November, weswegen bei mir kaum Weihnachtsstimmung aufkam. Aber gerade die Ferien waren dann doch sehr schön.

Dienstag, 29. Dezember 2015

Rückblick Dezember

 Und damit geht auch der letzte Monat dieses Jahres dahin. Es ist immer wieder ein komisches Gefühl, denn die Jahre gehen irgendwie immer schneller rum. Aber genug gemeckert, ihr lest das ja, um ein paar tolle Blogposts als Empfehlung zu bekommen, also hier sind sie!

Top Artikel
  • Gerade zum Ende des Jahres macht man sich ja Gedanken darüber, ob das eigene Leben wirklich so ist, wie man sich das vorstellt. Wie man solche Vorstellungen auf das eigene Leben umsetzen kann, erklärt Patrick von Healthy Habits.
  • Ihr hattet hoffentlich alle ein schönes Weihnachtsfest und habt dabei gut gegessen. Aber keine Panik, wenn ihr danach direkt zwanzig Kilo schwerer aussieht - Daniel und Kelli von FitnessBlender beweisen mit ihrem Experiment, dass solche Sorgen unbegründet sind.
  • Der Bauch gehört wohl zu den Körperteilen, die die wenigsten an sich mögen. Aber kann man wirklich gezielt Bauchfett reduzieren? Die Antwort lest ihr bei MarathonFitness!
  • Das neue Jahr lädt dazu ein, euer Leben zu verbessern. Doch müsst ihr dazu sechs oder neun Stunden pro Tag schlafen? Frühstück oder nicht? Sport morgens oder abends? Ihr könntes nur durch Selbstexperimente herausfinden und das richtige Vorgehen dazu findet ihr bei SummerTomato.

Samstag, 26. Dezember 2015

Der einfachste Detox der Welt: Nur drei Produkte!

Jeden überfällt mal das Bedürfnis nach einem Detox. Nach Wochen mit zu vielen Süßigkeiten, Alkohol und/oder generell zu viel Essen, möchte man den Reset-Button drücken. Das geht nun mal am einfachsten, wenn man extrem mit einem Detox startet.
Ich werde hier allerdings keine neuen Säfte oder Pülverchen vorstellen. Das ist einmal generell nicht mein Stil und ich glaube aus drei Gründen nicht, dass diese Detox-Methoden überhaupt ihre Berechtigung haben:
  1. Sie schränken die Kalorienmenge zu sehr ein. Das schockt den Körper und führt dazu, dass dieser nach dem Detox noch viel stärker kalorienhaltiges Essen fordert.
  2. Wir brauchen keine besonderen Produkte für einen Detox. Unser Körper kann das nämlich wunderbar allein mit dem System, das zwischen Darm, Leber, Niere usw. aufgebaut ist. Allenfalls brauchen wir einen Detox für unseren Kopf.
  3. Detox-Produkte sind mittlerweile Grundlage für eine ganze Industrie. Habt ihr euch mal angeguckt, wie teuer diese Detox-Produkte sind? Da ist man schnell mal eine dreistellige Sumem für ein paar Tage los. Und was kriegt man dafür? Bestenfalls (ich rede hier nicht von chemischen Pülverchen, die ich für viel gefährlicher halte) Säfte oder Smoothies aus dem Obst und Gemüse, das man auch selbst für einen Bruchteil des Gelds zusammen schnibbeln kann.
Wie aber schon gesagt, kenne ich es, wenn man nach ein paar ereignisreichen Tagen einfach eine Pause machen und seinem Körper etwas Gutes tun will. Ich denke aber, dass es viel sinnvoller ist, wenn ihr eine langfristige Strategie entwickelt, mit der ihr euch generell gesünder ernährt. Wer seinem Körper jedoch für einige Tage etwas Gutes tun will, der sollte auf diese drei Produkte achten:

Wasser

Wasser
Wasser ist so unendlich wichtig für unseren Körper. Nicht nur, dass wir zu einem Großteil daraus bestehen, es wird auch für den Stoffwechsel und alle anderen wichtigen Abläufe in unserem Körper gebraucht. Gerade wenn man es ein paar Tage lang übertrieben hat, hat man Wasser eingelagert oder fühlt sich aufgequollen. Dann hilft Wasser am besten, um den Körper durchzuspülen (und im Übrigen werden schädliche Stoffe auch über den Urin ausgeschieden, also natürlicher Detox).
Am besten trinkt ihr zwei bis drei Liter pro Tag. Dabei könnt ihr zwischen Wasser oder ungesüßtem Tee wechseln. Säfte sind eher nicht so geeignet, da sie oft auch viel Zucker enthalten. Wem normales Wasser zu langweilig ist, der kann es mit gefrorenen Früchten oder Kräutern variieren.

Grünes Gemüse

Grünkohl
Grünes Gemüse gehört zu den nährstoffreichsten Lebensmitteln überhaupt. Es ist voll mit verschiedenen Vitaminen, Mineralien, Antioxidantien und anderen sekundären Pflanzenstoffen. Leider gehört grünes Gemüse auch zu der Kategorie Gemüse, das wir am meisten vernachlässigen. Pro Tag eine große Portion grünes Gemüse sollte für uns zur Normalität werden. Dabei ist es egal, ob das Gemüse roh oder gekocht ist. Wichtig ist nur, dass ihr zwei Stunden davor oder danach Milchprodukte vermeidet, da diese die Aufnahme des wichtigen Eisens verhindern.
Besonders empfehlenswerte grüne Gemüsesorten sind meiner Meinung nach Spinat, Grünkohl und Brokkoli. Alle drei kriegt man mittlerweile tiefgefroren, sodass man sie ganz einfach nach Bedarf zubereiten kann.

Obst

Obst
Theoretisch sollte Obst für uns die einzige Quelle von süßen Lebensmitteln sein. Theoretisch. Praktisch sind ja mittlerweile allen industriell gefertigten Lebensmitteln Zucker zugesetzt und in tatsächlichen Süßigkeiten über die Maßen viel. Wenn ihr einige Tage lang zu viel gegessen habt, schafft ihr eine wirkliche Erholung für euren Körper, indem ihr für einige Tage auf Süßigkeiten verzichtet. Stattdessen könnt ihr zu Obst greifen. Das enthält nicht nur weniger Zucker, sondern auch Vitamine und andere wichtige Inhaltsstoffe. Noch ein Vorteil: Obst ist von sauer wie Orangen und Zitronen bis zu süß wie Bananen und Trauben erhältlich, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist.

Bildquellen: BrandtMarke  / pixelio.de, lifeofpix.com, pexels.com

Donnerstag, 24. Dezember 2015

Frohe Weihnachten!

An Weihnachten versuche ich immer, mir etwas ganz Besonderes einfallen zu lassen. Einmal gab es 24 Schritte, wie ihr Weihnachten genießen könnt, ein anderes Mal ein weihnachtliches Workout.
Dieses Jahr möchte ich die Ausrichtung dieses Blogs ein bisschen ignorieren. Während ihr diesen Artikel lest, werde ich bereits auf dem Weg zu meinen Eltern sein. Dort erwarten mich einige schöne Tage, in denen es nicht nur Geschenke und gutes Essen gibt, sondern auch ganz viel Zeit mit meinen Lieben.
Und genau darum geht es an Weihnachten: Um Liebe. Egal, ob ihr christlich seid oder nicht, ich möchte euch dazu bitten, dass ihr dieses Jahr Weihnachten dafür nutzt, um eure Liebe zu zeigen. Dazu ist es egal, ob ihr euren Freunden eine liebe SMS schreibt, euren Eltern ein tolles Geschenk macht oder bei einer der vielen Wohltätigkeitsaktionen rund um Weihnachten teilnehmt. Was unserer Welt fehlt, ist mehr Liebe.
Wenn ihr also etwas aus diesem Post mitnehmt, dann ist es hoffentlich der Vorsatz, nicht nur an den Feiertagen, sondern in den nächsten 365 Tagen und noch viel länger mehr Liebe in euer Leben zu lassen und gleichzeitig zu geben. Die Liebe ist das wertvollste Geschenk, das wir besitzen. Ihr müsst damit nicht sparen. Werft damit um euch, zeigt anderen, wie wertvoll sie sind. Denn ihr werdet geliebt - im Zweifelsfall von mir dafür, dass ihr diesen Blog lest. Es ist an der Zeit, dieser Welt etwas von der Liebe, die uns zuteil wird, zurückzugeben.


Dienstag, 22. Dezember 2015

Rückblick KW 51

Diese Woche verlief ein bisschen anders als geplant... Am Dienstag habe ich nämlich die eine berühmte falsche Bewegung gemacht und hatte daraufhin den Rest der Woche mit heftigen Rückenschmerzen zu kämpfen. Das hat nicht nur meine (Sport-) Pläne für die Woche durcheinander gebracht, sondern auch dazu geführt, dass mein Magen ein bisschen rebelliert hat. Aber ich war brav und habe nur gegessen, worauf ich auch wirklich Lust hatte und auch in den entsprechenden Mengen. Und nun kann Weihnachten hoffentlich kommen!

Übrigens werde ich in den Weihnachtsferien ein bisschen untertauchen und vor allem Zeit mit meiner Familie und Freunden verbringen. Deshalb werde ich die Rückblick-Posts für diese Zeit auch aussetzen - also wundert euch nicht.

Essen

Frühstück
Was täte ich nur ohne mein geliebtes Porridge? Hier hatte ich einen sehr großen Apfel, also auch in einer sehr großen Schüssel. Da drin waren übrigens auch Cranberries.
 Hier gab es dann die Version in Schoko mit Süßkartoffel. Auch sehr lecker.
Und natürlich auch der obligatorische Joghurt mit Orange, Walnüssen und Zimt.
Wir waren diese Woche auch in einer mitternächtlichen Starwars-Premiere. Am Tag danach gab es einen Smoothie aus Beeren, Grünkohl und Joghurt, ich war allerdings zu müde, um ihn zu fotografieren, deshalb hier ein altes Foto.
Ein sehr unspektakuläres Frühstück, aber ich hatte keine Lust, mir noch mehr auszudenken. Also gab es eine Orange und Rührei.
Kein Wochenende ohne Pancakes! Hier wieder meine liebsten Cookie-Dough-Pancakes.

Mittagessen
 Wok-Nudeln mit Tofu, Möhren, Zwiebel und grünen Bohnen. Perfekt und sehr lecker!
Es blieb asiatisch: Curry mit Lauch, Möhren und Hähnchen. In der Sauce war noch Joghurt und dazu gab es Reis, den man auf dem Bild nicht unbedingt erkennt.
Einmal vorgekocht: Süßkartoffel-Apfel-Suppe. War gar nicht so schlecht dafür, dass ich sonst nicht auf süßsauer stehe!
Für den Dienstag koche ich immer vor, weil ich nur kurz etwas nach der Uni essen kann und dann zur Nachhilfe muss. Deshalb gab es noch mal die Hälfte von diesem Gnocchi-Auflauf.
Außerdem habe ich eine Möhren-Kartoffel-Tarte gebacken. Geschmeckt hat sie ganz gut, aber der Boden aus geriebenen Kartoffeln hielt leider nicht so wirklich.
Schließlich gab es auch noch mal ein leckeres Reisgericht mit Hähnchenfleisch und Brokkoli.

Abendessen
Den obligatorischen Salat gab es diese Woche auch: Geröstete Sellerie, Möhren und Rosenkohl mit Spinat und Kidneybohnen, dazu Käse. Oder mal einer Laugenstange, wenn ich Lust hatte.
Hier wollte ich die Reste des Salats in der Uni mit einem Brötchen mit Erdbeermarmelade und Sonnenblumenkernbutter kombinieren. Tatsächlich habe ich jedoch das Dressing zuhause vergessen. Also gab es diese Börek-Schnecke mit Rindfleisch:
Außerdem habe ich mal wieder einen großen Pott Suppe gekocht. So weit ich mich erinnere, waren Lauch, Knoblauch, Möhren, Kartoffeln und Blumenkohl drin. Getoppt habe ich das mit einem Teelöffel Total Nutri-Greens und dazu gab es einen Saaten-Cracker.

Sport
  • Montag: Yoga, "Free Yoga Class Vinyasa Yoga to Twist, Detox and Purify with Lesley Fightmaster" (Fightmaster Yoga), 48 Minuten
  • Dienstag: REST
  • Mittwoch: REST
  • Donnerstag: REST
  • Freitag: Yoga, "Free Yoga Class Vinyasa Yoga to Twist, Detox and Purify with Lesley Fightmaster" (Fightmaster Yoga), 45 Minuten
  • Samstag: Zumba, 60 Minuten
  • Sonntag: Krafttraining & Sh'bam, 75 Minuten

Samstag, 19. Dezember 2015

Lieblingsstücke Winter

Es ist kurz vor Weihnachten und sicherlich sucht der ein oder andere von euch noch nach Geschenken. Wer noch ein paar Hinweise braucht, findet hier vielleicht die ein oder andere Idee!
 
Medimops: Gerade bei DVDs und CDs bin ich oft zu geizig, mir die als Neu-Produkte zu kaufen. Auch Bücher für die Uni oder vergriffene Bücher kaufe ich gern gebraucht. In letzter Zeit bin ich dabei vor allem bei den Produkten von Medimops gelandet. Ich kaufe meist Sachen aus den Kategorien "gut" und "sehr gut" und finde, dass die meisten davon wie neu sind. Wer also ein bisschen (oder ziemlich viel) Geld sparen will, ist hier definitiv richtig.

Amazon Fire TV Stick: Seit Anfang des Jahres streame ich über meinen Amazon-Prime-Account viele Serien und Filme. Bevor ich meinen Laptop abgegeben habe, habe ich den immer an den Fernseher angeschlossen und gestreamt. Mittlerweile habe ich mir den Amazon Fire TV Stick gekauft und bin sehr zufrieden damit. Endlich kann ich den Fernseher wieder komplett vom Sofa aus bedienen! Außerdem funktioniert zumindest bei mir das Streamen über den Stick viel besser als vorher mit dem Laptop.
Igelball
Igelball: Auf meine Blackroll schwöre ich ja schon seit langem. Aber um noch effektiver auf meine Probleme im Rückenbereich eingehen zu können, habe ich mir jetzt einen Igelball geholt. Die Massage ist hier noch einmal gezielter und somit auch wirksamer. Außerdem kann man auch seinen Nacken damit bearbeiten, was für mich sehr wichtig war. Igelbälle gibt es beispielsweise bei DM.

The Affair: Wieder eine Serienempfehlung von mir. Die Serie handelt (oh Wunder) von der Affäre zweier verheirateter Personen. Neben der Affäre selbst werden aber auch die Probleme im Familienleben oder aus der Vergangenheit gezeigt. Psychologisch ist das ganze sehr gut durchdacht und macht auf jeden Fall viel Spaß!

Switched at Birth: Noch eine Serie. Wie der Name schon sagt, wurden die Kinder zweier Familie kurz nach der Geburt vertauscht, was die Familie knapp sechzehn Jahre später bemerkt. Neben dem Drama darum finde ich vor allem einen zusätzlichen Aspekt interessant: Dadurch, dass eine Hauptfigur hörgeschädigt ist, wird viel mit Gebärdensprache kommuniziert. Für mich als Mensch, der sich generell mit Sprache beschäftigt, hochinteressant!

Kiwis
Kiwis: Ich habe schon immer gern Kiwis gegessen, aber irgendwie ist das im letzten Jahr ein wenig eingeschlafen. Im Moment bin ich jedoch wieder voll im Kiwi-Rausch. Ich finde, dass Kiwis sich besonders gut als Snack zwischendurch eignen und nehme sie deshalb häufig in die Uni mit.


Biolabor Laktase: Ich weiß ja seit etwa anderthalb Jahren von meiner Laktosesensibilität (die sich mittlerweile verschlimmert hat und vermutlich eher zu einer Intoleranz geworden ist). Jedenfalls vermeide ich seitdem Laktose und nehme sonst brav meine Tabletten. Bisher hatte die Eigenmarke von DM mit 4.000 FCC die meisten Einheiten Laktase. Doch mit dem neuen Biolabor Laktase Tabletten gibt es Laktase in 15.000 FCC-Dosierung! Endlich mal Laktase-Tabletten, bei denen ich den Eindruck habe, das sie wirklich helfen. Dafür zahle ich gern auch den wesentlich höheren Preis.

Schließlich noch mehr technisches Zubehör: Ich bin ja ein kleines Nerd-Girl und habe mich deshalb sehr über das neue Zubehör für meine "mobilen Endgeräte" gefreut.


Bluetooth-Lautsprecher: Ich mag den Sound von meinem Handy nicht und Kopfhörer in der Wohnung zu tragen ist mir auch zu doof. Also habe ich mir die "EasyAcc® Mini Portable Bluetooth Lautsprecher" gegönnt. Der Sound ist für mich vollkommen ausreichend, allerdings ist die Verbindung manchmal schlecht. Wenn man die Verbindung dann (am Handy) noch mal aus und wieder an macht, funktioniert sie ab tadellos.

Bluetooth-Tastatur: Die wurde ebenfalls wegen des verkauften Laptops nötig, da ich unterwegs ab und zu auch schreiben muss/will und das nicht gut am Tablet kann. Erst wollte ich eine Tastatur in die Hülle integriert haben, aber ich fand die Hüllen alle ziemlich langweilig. Also habe ich mich für das "Supremery® Samsung Galaxy Tab S 8.4 Tastatur Alu Bluetooth Keyboard" entschieden und bin mehr als zufrieden damit. Mir fehlt einzig noch eine zusätzliche Tasche für die Tastatur, weil ich in der Tasche ein bisschen Angst darum habe.

Bildquellen: bbroianigo, FotoHiero  / pixelio.de, http://ecx.images-amazon.com/images/I/51sNxVa-nFL._SX425_.jpg

Donnerstag, 17. Dezember 2015

So könnt ihr jedes Gericht retten

Es behaupten ja immer wieder Leute, dass sie einfach nicht kochen könnten, ohne es jemals richtig versucht zu haben. Ich halte bei solchen Diskussionen immer kräftig dagegen, denn meiner Meinung nach kann jeder, der lesen kann, sich an ein simples Kochrezept halten. So viele Anfängerkochbücher wie es mittlerweile gibt, sollte das echt keine Schwierigkeit sein. Aber es gibt immer wieder mal Rezepte oder Situationen, in denen selbst mir etwas gelingt. Mit drei einfachen Tricks habe ich bisher aber die meisten Probleme lösen können.

Problem: Das Essen schmeckt nicht gut.

Salz
Lösung: Salz oder Säure.
Ich bin ja selbst jemand, der immer äußerst zögerlich würzt. Mittlerweile habe ich jedoch die ungefähren Portionsmengen für meinen eigenen Geschmack herausgefunden (und Gäste kriegen Salz- und Pfefferstreuer). Ab und zu passiert es jedoch, dass ich trotz aller Mühe ein Gericht nicht ordentlich abgeschmeckt bekomme. Irgendetwas fehlt, aber ich kann es nicht genau benennen.
Mein erster Griff geht in solchen Situationen zum Salz. Natürlich achte ich auf eine relativ salzarme Ernährung, aber eine Prise hat noch niemandem geschadet. Gerde bei bitterem Gemüse wie Brokkoli oder Rosenkohl kann ein wenig mehr Salz schon Wunder wirken.
Wenn das nichts hilft, greife ich zu einer sauren Komponente. Das kann Zitronnensaft sein, aber auch Limettensaft für exotischere Gerichte oder einfacher Weißweinessig im mediteranen Bereich. Wichtig ist, auch hier mit einem Schuss anzufangen. Die Säure sorgt oft für eine gewisse Frische im Essen, die manchmal noch fehlt.

Problem: Das Essen ist versalzen.

Lösung: Eine rohe Kartoffel.
Kartoffeln
Gerade wenn es sich um eine Suppe oder Sauce handelt, kann man hier schnell Abhilfe schaffen. Einfach ein Stück rohe Kartoffel hinzufügen und für einige Minuten mitkochen lassen. Das Stück saugt das überschüssige Salz dann auf und entfernt es so aus dem restlichen Essen. Da die Garzeit noch nicht erreicht ist, sollte man das Stück vor dem Verzehr entfernen. Dieser Trick funktioniert übrigens auch mit roher Möhre oder einem Stück Brot statt Kartoffel.
Bei anderen Gerichten wird es schon schwieriger. Hier sollte man mit Süße oder Säure arbeiten. Einfach eine Prise Zucker, einen Teelöffel Honig, Essig oder Zitronensaft hinzufügen und das Gericht noch einmal abschmecken. Mit etwas Glück sollte das Gericht jetzt besser schmecken. Ansonsten noch einmal mit etwas Wasser, Sahne oder Milch strecken oder mit einer (ungesalzenen) Beilage servieren.

Problem: Das Essen ist verbrannt.

Lösung: Den verbrannten Teil entfernen.

Grillen
Essen brennt ja leider sehr leicht an. Sollte das geschehen, muss man umso schneller reagieren. Damit meine ich nicht nur, dass der Topf o.ä. vom Herd genommen werden sollte. Um das Gericht jetzt noch zu retten, sollte der unverbrannte Teil so schnell wie möglich in einen anderen Topf gegeben werden, damit die bitteren Aromen sich nicht weiter ausbreiten. Auf gar keinen Fall im Topf umrühren, dann ist nämlich das gesamte Gericht verdorben.
Ist ein Teil eines größeren Lebensmittels wie etwa eines Bratens verbrannt, sollte man den verbrannten Teil größzügig abschneiden. Das verbrannte Schwarze sollte man unbedingt meiden! Auch wenn es ja Menschen geben soll, denen das tatsächlich schmeckt, ist es in Wirklichkeit höchst gesundheitsgefährdend und kann Krebs verursachen!

Was sind eure Geheimtipps, um jedes Gericht zu retten?

Bildquellen: günther gumhold, Juergen Jotzo, ilona brigitta martin  / pixelio.de

Dienstag, 15. Dezember 2015

Rückblick KW 50

Schon Kalenderwoche 50... das ging wirklich, wirklich schnell dieses Jahr. Außerdem geht es mir dieses Jahr viel zu schnell auf Weihnachten zu. Ich habe nämlich noch absolut keine Geschenke, geschweige denn Ideen. Das wird dieses Jahr noch lustig.
Immerhin habe ich es geschafft, meine beiden Ziele für diese Woche zu erfüllen: Ich war auf dem Markt und habe mich - wie jedes Mal - total über das Angebot dort gefreut. Außerdem habe ich konsequent nicht am PC gegessen und festgestellt, dass das tatsächlich gar nicht so viel Zeit "verschwendet". Hoffentlich geht es nächste Woche dann genauso weiter!
Für das neue Jahr habe ich mir übrigens Motivation in Form einer Challenge geholt. Vielleicht hat ja noch jemand von euch Lust, bei Lexas Challenge mitzumachen?

Essen

Frühstück
Natürlich gab es diese Woche auch noch mal Porridge. Ich habe übrigens immer noch keine schöne Möglichkeit gefunden, wie ich bessere Fotos davon hinkriege, ohne mehr Geschirr dreckig zu machen, also müsst ihr euch wohl damit abfinden ;)


Ich sagte ja, dass ihr die Kombination Joghurt, Orange, Zimt und Nüsse öfters sehen würdet. Mittlerweile sind mir die Mandeln ausgegangen, aber mit Walnüssen schmeckt mir das ganze fast noch besser. Als Alternative habe ich mal eine Banane dazu ausprobiert, war aber nicht soooo toll.
Bei meiner Mutter ist es Tradition, dass es Weckmänner erst zu Nikolaus gibt. Sie backt die immer total lecker selber. Dadurch, dass ich meine Nikolausgeschenke erst am Donnerstag bekommen habe, gab es bei mir dann die restlichen Tage der Woche jeweils Weckmann wahlweise mit Butter, Schokostreuseln, Spekulatiuscreme oder Erdbeermarmelade, Joghurt mit Zimt oder Erdbeermarmelade und eine Kiwi.

Mittagessen
Nudeln unter dem Saucenberg ;) Pasta Bolognese, komplett selbstgemacht und superlecker.
Es gab auch noch mal den superleckeren Süßkartoffelauflauf. Da könnte ich mich echt reinlegen und der ist superschnell gemacht!
Gnocchi-Auflauf mit grünen Bohnen, Spinat und Tomaten. War nicht hundertprozentig meins, aber ganz ok.
Pasta mit Rosenkohl! Eins meiner Lieblingsgerichte im Winter!
Noch mal ein kleineres Essen, nachdem ich einen Tag lang etwas merkwürdig gegessen hatte. Unter dem gerösteten Gemüse war noch eine Portion Polenta. Das ist für mich übrigens das ideale Essen an kalten Wintertagen!

Abendessen
Diese Woche hatte ich einen total leckeren Salat mit gerösteter Möhre, Brokkoli, Süßkartoffeln und Sellerie, wahlweise mit Ei oder Räuchertofu. Da wird es auch noch ein Rezept zu geben!
Natürlich gab es auch noch mal ein Resteessen: Eiweißomlett mit Spinat und Süßkartoffelecken mit Ketchup.

Und schließlich noch mal ein Smoothie: Banane, Grünkohl, Reisprotein und Kakao. Es gab denselben Smoothie zwei Tage hintereinander, nämlich um genau eine Sache zu erfüllen: Möglichst viele Nährstoffe möglichst schnell zu bekommen.

Sport
  • Montag: Intervalltraining auf dem Laufband, 40 Minuten
  • Dienstag: REST
  • Mittwoch: Krafttraining (Trainingsplan erstellen), 48 Minuten
  • Donnerstag: Sh'bam, 45 Minuten
  • Freitag: Bodystyling II, 60 Minuten
  • Samstag: REST
  • Sonntag: Krafttraining, 35 Minuten