Mittwoch, 29. Oktober 2014

Mach mal halblang - intermittierendes Fasten

Wir alle wissen, dass Essen wichtig für den Körper ist. Er kann daraus Vitamine und Mineralien ziehen, die das Imunsystem und die Organe laufen lassen, Kohlenhydrate als Energie für Hirn und Muskeln verbrennen, Eiweiße zur Reparatur von Muskeln verwenden usw. Da scheint die Idee, dass man bewusst auf Essen verzichtet, geradezu fahrlässig. Doch worüber ich heute schreiben will, ist keinesfalls eine Diät im Sinne von 1000kcal am Tag oder die Ananas-Diät. Heute geht es um intermittierendes Fasten.

Beim intermittierendem Fasten geht es darum, für eine bestimmte Zeitperiode, die maximal 24 Stunden beträgt, auf Essen zu verzichten. Durch die maximale Länge unterscheidet sich das intermittierende Fasten vom Heilfasten, wo man über mehrere Tage keine Nahrung zu sich nimmt. Beim intermittierenden Fasten ernährt man sich in einem bestimmten Zeitintervall ganz normal wie der Körper es verlangt, d.h. man überisst sich auch nicht. Für einen anderen Zeitintervall fastet man dann. Diese Intervalle können 24 Stunden im Wechsel sein, aber auch 8 Stunden essen und 16 Stunden fasten oder auch nur ein bis zwei Fastentage in der Woche. Die Idee dahinter ist, dass für den Steinzeitmenschen keinesfalls 24/7 Essen verfügbar war, so wie es heute bei uns ist. Der Steinzeitmensch hatte öfter Perioden, in denen er gar nichts bekam, weil er auf die Natur angewiesen war. Das intermittierende Fasten will dabei ähnlich wie die Paleo-Diät (mit der es aber nichts zu tun hat) moderne Zivilisationskrankheiten bekämpfen.

Die Vorteile des intermittierenden Fastens sind vielfältig. So werden zum einen Zivilisationskrankheiten wie ein zu hoher Cholesterienspiegel oder Blutdruck bekämpft. Auch der Blutzucker wird gesenkt, da der Körper in den Fastenperioden lernt, den Blutzuckerspiegel besser zu regulieren. Außerdem wird das Immunsystem gestärkt und der Alterungsprozess verlangsamt.
Wer zum ersten Mal vom intermittierenden Fasten hört, könnte meinen, dass der Stoffwechsel durch die fehlende Zufuhr von Nahrung verlangsamt wird. Doch das Gegenteil ist der Fall. Der Stoffwechsel kann sogar angeregt werden. Auch um einen Verlust von Muskeln muss man sich beim intermittierenden Fasten keine Sorgen machen: Anders als beim Heilfasten, wo der Körper irgendwann die eigenen Eiweiße (sprich: Muskeln) abbaut, greift er beim intermittierenden Fasten nur auf die Glykogen- und Fettspeicher zurück.

Es gibt hier natürlich aber auch Nachteile, die ich nicht verschweigen möchte. Die langen Fastenphasen können zu Heißhungerattacken führen. Darauf folgt dann meistens Überessen und ein schlechtes Gewissen. Wenn ihr wisst, dass ihr zu solchen unkontrollierten Attacken neigt, solltet ihr mit dem intermittierenden Fasten vorsichtig sein. Außerdem kann es eine starke mentale Belastung sein, wenn man den ganzen Tag Hungergefühle hat, vor allem wenn man andere beim Essen beobachtet.

Wenn ihr am intermittierendem Fasten interessiert seid, würde ich euch einen Fasten-Tag in der Woche oder einen 16/8-Rhythmus empfehlen. Wichtig ist, dass ihr in den Essensphasen normal und gesund esst und in den Fastenphasen genügend Flüssigkeit in Form von Wasser oder ungesüßten Tees zu euch nehmt. Das gute beim intermittierenden Fasten ist, dass es sich sehr leicht in den Alltag integrieren lässt - warum also die Herausforderung nicht annehmen?

Bildquellen: S.G.S., Timo Klostermeier  / pixelio.de

NaNoWriMo oder warum ich im November so beschäftigt bin

Wie ihr vielleicht wisst, schreibe ich nicht nur auf diesem Blog. Ich schreibe auch sehr gern fiktionale Geschichten. Für sehr viele Schreiber wie mich ist der November ein ganz besonderer Monat. Denn im November findet der NaNoWriMo statt.
NaNoWriMo steht für "National Novel Writing Month". Das Projekt wurde 1999 vom Amerikaner Chris Baty ins Leben gerufen. Die wichtigsten Fragen sind schnell geklärt: Wer am NaNoWriMo teilnimmt, will im November 50.000 Wörter an einem neuen Roman schreiben. Idealerweise reichen diese 50.000 Wörter auch, um die Geschichte des Romans zu erzählen. Ziel ist es also, im November einen kompletten Roman zu schreiben.
Das klingt zunächst nach einem ziemlich wahnwitzigen Ziel. Ein ganzer Roman? In nur einem Monat? Doch natürlich ist es klar, dass man bei so wenig Zeit keinen Roman schreiben kann, der sofort perfekt ist, erst recht nicht, wenn man neben Uni, Job und Familie schreibt. Im NaNoWriMo geht es viel mehr darum, die eigenen, zu hohen Erwartungen zuerst außen vor zu lassen und stattdessen einfach mal drauf los zu schreiben.
Mittlerweile ist der NaNoWriMo trotz seines Namens nicht mehr nur auf die USA beschränkt, sondern international. Längst muss niemand mehr im stillen Kämmerchen schreiben, sondern es gibt ein NaNoWriMo-Forum zum Austausch, lokale Gruppen, die sich während des Novembers treffen und viel Merchandising rund ums Schreiben. Wer den NaNoWriMo gewinnt (also die 50.000 Wörter knackt), der erhält sogar einige Goodies wie Rabattcodes für Schreibprogramme, obwohl die Teilnahme am NaNoWriMo kostenlos ist.
Um dies zu erreichen, muss man nur wenige Regeln befolgen:
  1. Meldet euch und euren Roman auf der NaNoWriMo-Website an.
  2. Schreibt vom 1.-30.11. 50.000 Wörter. 
  3. Verifiziert euren gewonnen NaNoWriMo dadurch, dass ihr den Roman auf der Website hochladet. Der Roman ist dadurch weder öffentlich einsehbar, noch werden die Daten gespeichert. Es werden lediglich die Wörter gezählt.
Natürlich kann niemand jeden einzelnen Schreiber wirklich darauf prüfen, ob er den Roman selbst geschrieben oder nicht doch schon vorher angefangen hat. Aber da der Spaß am Schreiben als allererstes im Vordergrund stehen sollte, ist hoffentlich auch jeder ehrlich über das, was er geschafft hat.

Ich habe bereits 2011 und 2012 am NaNoWriMo erfolgreich teilgenommen und kann es nur jedem Schreiber ans Herz legen. Die Atmosphäre im NaNoWriMo ist ganz besonders und macht den verregneten, kalten November zu einem wundervollen Monat! Bitte entschuldigt deshalb diesen November, dass auf dem Blog vielleicht nicht ganz so viel los sein wird wie sonst und ich mich eventuell rar mache - ich bin mit schreiben beschäftigt!

Bildquelle: http://d3bhawflmd1fic.cloudfront.net/assets/crest-bda7b7a6e1b57bb9fb8ce9772b8faafb.png

Montag, 27. Oktober 2014

Woche 31

Die Salat-Saison für dieses Jahr ist wohl leider vorbei. So richtig Lust auf Salate hatte ich in den letzten Wochen ja sowieso nicht mehr. Montag habe ich den Salat aber gar nicht runter bekommen. Es ging einfach überhaupt nicht (und nein, ich bin nicht schwanger). Also werdet ihr in Zukunft hier erst mal keine Salate sehen.
Auch beim Sport lief es nicht ganz rund. Ich wollte eigentlich die Fitness-Blender-Challenge machen, aber Donnerstag habe ich es dann zeitlich nicht geschafft. Freitag konnte ich dann das eigentliche Programm auch wegen Schmerzen im Arm aufgrund meiner Grippeimpfung nicht machen... Blöd, aber nicht zu ändern. Ich denke, mit dem restlichen Sport habe ich aber gut ausgeglichen.

Essen

Was gibt es Besseres als Porridge in einem fast leeren Erdnussbutterglas? Wenn man Mango dazu hat!
Mango mit Joghurt und Müsli - auch superlecker!
 Und natürlich gab es auch wie so oft Apfelporridge - am letzten Tag übrigens mit Cranberries.

Mein letzter Salat diese Woche. Sieht total lecker aus, aber irgendwie habe ich ihn nicht runterbekommen. Also ist erst mal Schluss mit den Salaten.
 
 Ein Ersatz ist z.B. ein Smoothie und ein belegtes Brot.
Und Reste vom Vortag.
Oder Bananenbrot mit Erdnussbutter und ein Greensmoothie.
 
Als Abendessen gab es z.B. Volkornspaghetti mit einer Sauce aus Butternut-Kürbis und Speck mit Parmesan.
 Maultaschensuppe mit Frühlingszwiebeln, Möhren und Erbsen.
 Ja, ein bisschen viel Pasta diese Woche. Vollkornnudeln mit Hackbällchen in Sahnesauce.
 Schließlich ein Curry mit Tofu, Paprika, Zwiebeln und Möhren.
 
 Einer meiner liebsten Sacks: Datteln mit Erdnussbutter
 Ein Chaitee mit ein bisschen Nervennahrung.
 Schließlich mein veganes Vollkornbananenbrot, das zwar sehr lecker war, aber auch etwas krümelig.
  
Sport
  • Montag: HIIT & Krafttraining, "Day 1: Fitness Blender’s Free 5 Day Workout Challenge for Busy People", 30 Minuten
  • Dienstag: HIIT & Krafttraining, "Day 2: Fitness Blender’s Free 5 Day Workout Challenge for Busy People", 30 Minuten
  • Mittwoch: HIIT & Krafttraining, "Day 3: Fitness Blender’s Free 5 Day Workout Challenge for Busy People", 30 Minuten
  • Donnerstag: REST
  • Freitag: HIIT & Krafttraining "Cardio + Lower Body Toning - 44 Min Better Booty Tabata Workout with Yoga Cool Down & Stretch" (Fitness Blender), 45 Minuten
  • Samstag: REST
  • Sonntag: Krafttraining & Joggen, "Bodyweight Only Upper Body Workout - Killer Arms, Shoulders, and Upper Back Workout", 4.6km Joggen, 60 Minuten

Sonntag, 26. Oktober 2014

Wanted: Olivenöl

Olivenöl ist nicht nur ein Klassiker in der mediterranen Küche, sondern auch bei vielen Menschen, die gesundheitsbewusst kochen wollen. Die Vorteile des Olivenöls sind uns allen bekannt - aber seid ihr sicher, dass das die einzigen Vorteile von Olivenöl sind?

Was ist Olivenöl?

Olivenöl entsteht durch das Auspressen vom Fruchtfleisch und Kern von Oliven. Es ist eines der ältesten, bekanntesten und beliebtesten Öle auf der Welt. Produziert wird das Olivenöl immer noch vor allem in den Mittelmeerländern, vor allem in Spanien und Italien. Olivenöl kann grünbraun bis hellgelb sein und wird bei uns häufig noch mit anderen Kräutern für besondere Geschmackserlebnisse versetzt.
Die Qualität des Olivenöls ist von der Gewinnung abhängig. Schonend, kalt gepresstes Olivenöl schlägt hier die raffinierte Sorten. Im Supermarkt sollte daher zwischen (extra) nativem Olivenöl (beide kaltgepresst, ersteres enthält nur Öl aus erster Pressung) und normalem Olivenöl (Mischung aus raffiniertem und kaltgepressten Olivenöl) unterschieden werden.

Warum Olivenöl?

Wir alle wissen, dass Olivenöl sehr viele ungesättigte Fettsäuren enthält. Die ungesättigten Fettsäuren sind gesund für unseren Körper, weil er sie selbst nicht produzieren kann. Zudem senkt Olivenöl durch die ungesättigten Fettsäuren den Cholesterinwert. Doch warum sind dann nicht auch Sonnenblumen- oder Distelöl für ihre ungesättigten Fettsäuren so bekannt wie Olivenöl? Ganz einfach: Sie enthalten mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die das böse LDL-Cholesterin senken, aber leider auch das gute HDL-Cholesterin. Olivenöl mit seinen einfachen ungesättigten Fettsäuren hingegen senkt nur das LDL-Cholesterin. Außerdem wird ihm nachgesagt, dass es Depressionen, Diabetes, Tumorbildungen und Übergewicht verhindert.
Zudem enthält Olivenöl wertvolle Antioxidantien.

Wie wird Olivenöl genutzt?

Wir alle haben schon mal gehört, dass man Olivenöl nicht zum Braten einsetzen soll. Doch das stimmt nur bedingt. Die meisten nativen Olivenöle kann man bis zu 180°C erhitzen. Das entspricht etwa der Temperatur, bei der man Fleisch anbrät. Übrigens lässt sich ganz leicht testen, ob das Öl die 180°C erreicht hat: Einfach einen Tropfen Wasser in die Pfanne zum Öl geben. Wenn es laut zischt, hat das Öl die Temperatur erreicht. Raffinierte Olivenöle können bis zu 210°C erhitzt werden und sind somit sogar zum Frittieren geeignet. Allerdings gehen beim Raffinieren viele gute Eigenschaften des Öls auch schon verloren.
Ob man mit Olivenöl brät oder nicht, ist wohl Ansichtssache, allerdings ist es immer eine Überlegung wert, ob man das teure Olivenöl wirklich zum Braten verwenden will, wo sich auch ein Teil seines einzigartigen Aromas verliert. Ansonsten ist Olivenöl nämlich ein toller Geschmacksträger für Salatdressings.Aber auch äußerlich wird Olivenöl oft z.B. in der Hautpflege angewendet, um trockene Haut zu pflegen. Auch trockene Spitzen in den Haaren sollen von dieser Eigenschaft profitieren.

Übrigens 
  • Olivenöl sollte immer dunkel und kühl aufbewahrt werden, da das Chlorophyll, das dem Olivenöl seine grüne Farbe gibt, sehr lichtempfindlich ist.
  • Der höchste Anteil der biologisch produzierten Olivenöle kommt aus Tunesien. In Spanien liegt dieser Anteil bei nur 1%.
  • Auf Kreta wurde das erste Olivenöl vermutlich schon ca. 3500 v. Chr. gewonnen.

Bildquellen: w.r.wagner, Katharina Wieland Müller  / pixelio.de

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Minimalismus für Anfänger

Ich würde mich selbst nie eine Minimalistin nennen. Immerhin hatte ich bei meinem Umzug insgesamt 23 Umzugskartons - aus 22 Quadratmetern Wohnung! Aber trotzdem habe ich mich in den letzten Wochen mit dem Minimalismus beschäftigt. Obwohl ich extrem minimalistisch leben könnte, gibt es dennoch einges, was ich mitnehmen konnte und nun ihr vielleicht auch!

Laut Wikipedia bezeichnet Minimalismus "einen Lebensstil, der sich als Alternative zur konsumorientierten Überflussgesellschaft sieht". Das klingt eher nach einer alternativen Sekte als nach einem Ideal, oder? Tatsächlich meint Minimalismus, dass man sich von all seinen Lasten befreit. Das können das schreckliche Teeservice der Schwiegermutter oder die uralte Bettwäsche sein, aber auch Schulden, nervige Freunde und ungewollte Angewohnheiten. Es geht beim Minimalismus weniger um den Zwang, sich auf das Nötigste zu reduzieren, sondern mehr um die Freiheit, die Dinge abzustoßen, die einem das Leben erschweren.

Die Vorteile eines minimalistischen Lebens sind vielfältig. Zunächst einmal spart man unglaublich viel von unserem kostbarsten Gut: Zeit. Die Zeit, um unser Hab und Gut zu pflegen, kaufen und "zwangsweise" zu benutzen, die Zeit, die man mit Leuten verbringt, die man nicht sehen will, die Zeit, wo man Sorgen und Ängste ausgesetzt ist. Minimalismus ist keine generelle Lösung für all unsere Problem, kann aber einen ganz neuen Blickwinkel auf vieles ermöglichen.
Mit dem Minimalismus ergeben sich aber auch ganz unerwartete Effekte: Wer weniger Besitz hat, kann in einer kleineren Wohnung leben und muss weniger putzen. Wer weniger kauft, hat mehr Geld zur Verfügung und schont die Umwelt. Wer anderen nicht mehr Benötigtes überlässt, unterstützt die Gemeinschaft.

Natürlich ist es am Anfang schwer, sich zu überlegen, welche geliebten Teile man weg geben soll. Denn irgendwie brauchen wir ja alles, was wir in den letzten Jahren um uns angesammelt haben, oder? Fangt am Anfang ganz klein an. Ich hatte z.B. mehrere Ordner mit alten Zeitschriften im Regal stehen, die ich nie wieder gelesen habe, aber auch nicht wegschmeißen wollte ("Irgendwann les ich die sicher noch mal"). Ich habe den Stapel komplett ins Altpapier geworfen und seitdem kein einziges Mal das Bedürfnis danach gehabt. Jetzt wandern ausgelesene Zeitschriften sofort im Altpapier. Ihr habt sicherlich auch so eine Sammlung, z.B. CDs, DVDs oder Kleidung, mit der ihr euch in den letzten Jahren nie beschäftigt habt. Entsorgt sie und spürt, wie gut es sich anfühlt, Ballast los zu werden! Wenn ihr euch nicht sicher seid, ob ihr etwas nicht doch noch braucht, packt es für drei Monate in einen Karton im Keller. Wenn ihr den Karton in den drei Monaten fast vergessen habt und nie dran gegangen seid, darf er auf den Müll wandern.
Ich kann euch natürlich keine Anweisung dafür geben, wie ihr alle Probleme in eurem Leben minimiert. Aber allein die Kraft und die Zeit, die man durch ein minimalistischeres Leben gewinnt, sind unbezahlbar und können euch in allen Bereichen eures Lebens helfen.

Wenn ihr euch mehr mit dem Konzept des Minimalismus beschäftigen wollt, empfehle ich euch die Blogs zen habits oder Be more with less.

Bildquellen: Andreas Dengs, www.photofreaks.ws, Wolfgang Dirscherl, Peter von Bechen  / pixelio.de

Montag, 20. Oktober 2014

Woche 30


Diese Woche lief ein bisschen anders als geplant - Montag fing bei mir nämlich eine fiese Erkältung an. Da ich dieselbe Erkältung schon beim Apfelkuchenliebhaber beobachten konnte, habe ich darauf hin alles zurück gefahren und mich nur der Bekämpfung der Erkältung gewidmet. Wenn man auch noch beachtet, dass es mir einige Tage dann wirklich auch nicht gut ging und ich immer noch ziemlich erschöpft bin, erklärt sich daraus meine miese Sportbilanz. Aber da ich trotzdem eine Tendenz nach unten bemerken kann, macht mir das absolut keine Sorge. Mit der Uni wird jetzt so langsam auch wieder ein Rhythmus kommen, sodass sich hier in den nächsten Wochen alles einpendeln wird. Zumindest bis Februar... Hatte ich schon mal erwähnt, dass diese kurzen, intensiven Arbeitsphasen mit den langatmigen Klausurphasen/Ferien mich irgendwie mehr stressen als vorher?

Das einzige, was mich im Rückblick stört, ist, dass doch eine ganze Menge Fleisch dabei ist. Vier Tage die Woche (es gab auch noch einen nicht fotografierten Flammkuchen) ist echt zu viel! Auch in meiner jetzigen Wochenplanung gibt es dreimal Fleisch. Es ist leider gar nicht so einfach, für den Apfelkuchenliebhaber und mich zu kochen (und ihn vor allem zufrieden zu stellen), ohne Fleisch zu benutzen... Da muss ich mir wohl noch etwas einfallen lassen.

Essen

Bananenporridge mit Kakao - perfekt für Schokosuchtis!
Für Erdnussbuttersuchtis eignet sich Bananenporridge aber auch!
Oder Apfel-Zimt für das Herbstfeeling.
Schoko-Birne ist aber auch ganz toll.
Kürbis-Pancakes. Optisch nichts geworden, aber lecker!
Zu guter letzt Joghurt mit Kürbispürree und einem Apfelmuffin. Sonntags-Leckerschmecker-Frühstück!
Meinen Salat müsste ja mittlerweile schon jeder kennen. Nur eben mit wechselnden Beilagen: Kartoffelsuppe...
... mit Ei...

... oder ganz puristisch.
Außerdem gab es gebratene Nudeln mit Frühlingszwiebeln, Karotten, Mungobohnensprossen und Ei.
Fisch mit Brokkolikruste, Kartoffeln und Möhren.
Hier musste ich ausnutzen, dass ich für mich allein gekocht habe - gebackener Blumenkohl, (Butternut-)Kürbisspalten und Zwiebel.
Bratkartoffeln mit Paprika, Rosmarin und Speck.
Am Sonntag gab es dann noch ein typisch deutsches Schnitzel (das leider sehr zerfallen ist) mit Kroketten und Brokkoli.

Den Alpro Cremoso habe ich auch endlich mal ausprobiert. Wirklich sehr lecker, aber auch eine Süßigkeit. Für ab und zu aber auch nicht zu verachten, zumal es sehr wenig laktosefreien Joghurt gibt!

Sport
  • Montag: REST
  • Dienstag: Pilates (Beine), "Pilates Lower Body Workout to Tighten and Tone the Butt and Thighs" (FitnessBlender), 24 Minuten
  • Mittwoch: REST
  • Donnerstag: Krafttraining (Beine), "30 Minute Booty Boot Camp – Butt and Thigh Workout" (FitnessBlender), 30 Minuten
  • Freitag: REST
  • Samstag: REST
  • Sonntag: Spaziergang, 6,5km, 1h, 38 Minuten

Sonntag, 19. Oktober 2014

Monstersuppe



Leider musste das Projekt "Wer lesen kann, kann auch kochen" eingestellt werden. Damit ihr aber trotzdem in den Genuss meiner Rezepte kommt und die Rezeptlinks nicht länger ins Leere führen, werde ich meine Ideen nach und nach hier in einer leicht überarbeiteten Version veröffentlichen. Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit!


Ich gebe zu, sie sieht nicht schön aus. Eigentlich eher eklig. Aber wer es wirklich wagt, der wird herausfinden, dass Monstersuppe total lecker ist und noch dazu ein prima Essen, um Gemüsereste zu verwenden. Deshalb gibt es auch kein wirkliches Rezept, sondern eher eine Formel dafür.

Ein Monster wird satt von:
  • 500g Gemüse, in meinem Fall 1/2 grüne Paprika, 1 Möhre, 1 Zwiebel, 1 Frühlingszwiebel, 2 große Brokkoliröschen, 1 Brokkoli-Stiel, 1/4 Gurke, 2 Handvoll Spinat
  • Frische Kräuter, z.B. Petersilie, Schnittlauch und Salbei
  • Sahne, Milch oder Kokosmilch zum Veredeln
  • Eure Lieblingsgewürze (ich empfehle Paprika edelsüß und rosenscharf, Majoran, Muskatnuss, Knoblauch)
  • 1 TL Gemüsebrühe (oder 300ml)
  • Öl zum Anbraten
  • Sonnenblumenkerne oder andere Saaten und Nüsse
Das Gemüse putzen, waschen und kleinschneiden. Die Stücke können ruhig grob sein, denn am Ende wird ja sowieso alles püriert.
Öl in einem ausreichend großen Topf erhitzen und das Gemüse darin anbraten. Häufig rühren, damit alles gut gebräunt wird.
300ml Wasser und die Gemüsebrühe hinzugeben und 15 Minuten kochen lassen. Inzwischen die Kräuter waschen, trocken spülen und fein hacken.
Nach Ablauf der Kochzeit die Kräuter hinzugeben. Das gekochte Gemüse damit so fein pürieren wie erwünscht und möglich (mein Pürierstab hat vor dem Spinat und dem Brokkoli teils aufgegeben).
Die Suppe mit Gewürzen, Sahne o.ä. abschmecken. Mit Sonnenblumen bestreut und Brot servieren.

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Countdown: 10 Dinge, mit denen ihr für diesen Herbst gerüstet sein solltet

Der Herbst ist da und damit auch wieder die Kälte, Regentage und frühe Nächte. Aber der Herbst bietet auch mehr, zum Beispiel bunte Blätterprachten und sonnige Herbstnachmittage. Um euren Herbst toll zu machen, sind hier 10 Tipps, was ihr im Herbst braucht!
  1. Ingwer: Mit heißem Wasser übergossen, Zitrone und Honig wird daraus der perfekte Tee, um jeder Erkältung vorzubeugen und sie zu behandeln! Ganz harte genießen den Ingwer übrigens pur!
  2. Kürbisse: Ich gebe ja zu dass ich bei diesem Trend mal wieder ein bisschen spät dran bin. Aber ich liebe Kürbis seit neustem sowohl in Suppe als auch im Ofen gebacken.
  3. Eine Grippeimpfung: Ich will nicht den Moralapostel spielen, aber vor allem wenn man viel Kontakt mit verschiedenen Menschen hat, macht eine Grippeimpfung definitiv Sinn. Die muss aber jetzt möglichst schnell erfolgen, da sie nicht sofort wirkt! Sprecht dazu mit eurem Arzt.
  4. Reflektierende Sportkleidung: Gerade wenn ihr draußen Sport macht, braucht ihr Reflektoren. Denn wenn die Tage kürzer werden, ist es umso wichtiger, dass ihr für Autofahrer sichtbar seid.
  5. Lebkuchengewürz: Ich weiß, ich bin damit eigentlich einiges zu früh dran. Aber für mich gibt es nichts Besseres als Mugcakes oder Porridge mit Lebkuchengewürz. Die perfekte Einstimmung auf Weihnachten!
  6. Eine Auffrischung der Hausapotheke: Jetzt wo die Erkältungszeit anfängt, solltet ihr mit allem gerüstet sein. Sortiert abgelaufene Medikamente aus (und bringt sie zur Apotheke) und sorgt dafür, dass ihr mit Zink, Nasenspray, Hustensaft usw. ausgerüstet seid.
  7. Eine Kuscheldecke: Was gibt es schöneres, als sich bei Regenwetter unter eine Decke zu kuscheln? 
  8. Eine Thermoskanne bzw. -becher: Egal, ob er die Erkältung aufhalten oder einfach nur wärmen soll, egal, ob für Tee, Kaffee oder Kakao - eine gute Thermoskanne kann in der kalten Jahreszeit der Retter in der Not sein.
  9. Gute Bücher oder Serien: Wie schon gesagt - kalte Tage, warme Decke, ausruhen, Film gucken oder lesen. Ich mag derzeit am liebsten Bücher von Terry Pratchett und gucke wahnsinnig gern Bones.
  10. Vitamin D: Nicht nur, dass die meisten von uns den Tag in geschlossenen Räumen verbringen. Das Sonnenlicht, das wir abbekommen, reicht gerade mal in den Sommermonaten, um unseren Vitamin-D-Bedarf zu füllen! Deshalb ist es sinnvoll, den Vitamin-D-Spiegel beim Arzt prüfen zu lassen und ggf. zu supplementieren. 


Bildquellen: Eigenes Bild, Helene Souza, uschi dreiucker  / pixelio.de

Montag, 13. Oktober 2014

Woche 29

Die letzte Woche Semesterferien habe ich noch einmal sehr genossen - aber gesund! Also nicht dahin gehend, dass ich mich gesund ernährt hätte, sondern ich habe Fortschritte mit dem Intuitiven Essen gemacht und wirklich mal auf die Bedürfnisse meines Körpers gehört. Das fühlt sich definitiv besser an als alles, was ich bisher probiert habe. Einziges Manko - ich muss immer noch an meinem Sättigungsgefühl während des Essens arbeiten, aber das wird noch.
Außerdem befindet sich mein Gewicht tatsächlich weiter auf dem sinkenden Ast, jedenfalls passen mir einige T-shirts wieder. Erfolg!

Essen
Dieselbe Kombination, die ihr letzte Woche so oft bewundern konntet, gab es auch diese Woche einmal.
Als French Toast macht sich so ein Rosinenstuten aber auch toll.
  
Porridge gab es diese Woche aber auch. Mit Kirschen.
 Und ganz langweilig mit Apfel.
Die BFFs Banane und Erdnussbutter gab es diese Woche auf Brot...
... im Milchreis...
 ... und als Proteinshake.
Pizza-Reste mit einem bunten Salat und Feta. KÄSE!
Pizza mit Rohkost aus dem Garten meiner Eltern.
... und beides zusammen ;) Pizza, Rohkost und Salat.
Außerdem noch ein Green-Smoothie in Herbststimmung mit Apfel, Birne, Spinat, Möhre, Hafermilch und viel Zimt.
Und noch einmal eine Nahaufnahme vom ersten Pizza-Tag.
 
 Vollkornspaghetti mit Soja-Schnetzel-Bolognese und Hefeflocken.
Putengeschnetzeltes mit Brokkoli und Reis auf Wunsch des Apfelkuchenliebhabers.
Reis mit Möhren, Porree, Mais und Fleischwurst. Klingt willkürlich, schmeckte aber gut!
Und zu guter letzt die beste Kartoffelsuppe meines Lebens mit selbstgemachter Brühe, gedünstetem Porridge und Brot.

Sport
  • Montag: Krafttraining (Arme), je drei Sets: 8x Bent-Over Rear Delt Raise (3kg Gewicht pro Kurzhantel), 6x Bicep Curl (3kg), 6x Windmill (4kg), 10x Tricep Kickback (3kg), 8x Flyes (4kg), 9x Arnold Press (6kg), 10x Bent Over Row (6kg), 5x Turkish Get-Ups (6kg), 30 Minuten
  • Dienstag: Krafttraining (Beine) & HIIT, "Butt and Thigh Workout with Fat Burning HIIT Cardio At Home - Legs On Fire!" (FitnessBlender), 26 Minuten
  • Mittwoch: Yoga,
  • Donnerstag: Cardio, "Jillian Michaels: Banish Fat Boost Metabolism Complete Workout" (BeFit), 55 Minuten
  • Freitag: REST
  • Samstag: Joggen, 4 km, 30 Minuten
  • Sonntag: Krafttraining (Arme), "Upper Body Kettlebell Training for Strength - 30 Minute Kettlebell Workout Video" (FitnessBlender), 30 Minuten