Sonntag, 31. August 2014

Rückblick: August

Der August bedeutete viel Stress für mich. Aber es gab auch einige sehr schöne Artikel, die mir das Leben ein bisschen versüßt haben. Vielleicht helfen sie euch auch?
  • Ganz passend zu meiner stressigen Situation, wurde auf Greatist vorgestellt, wie ihr auf jeden Fall Sport in euren Tagesablauf integrieren könnt!
  • Ihr wollt euch besser ernähren, aber wisst nicht, wo ihr anfangen könnt? Vielleicht können euch da die Tipps von beVegt weiterhelfen!
  • Ist die Waage abwechselnd euer bester Freund und euer Feind? Habt ihr das Gefühl, dass euer Gewicht euren Lebensstil beeinflusst? Dieser Artikel könnte euch helfen, damit ihr euch von der Waage los sagt.
  • Zu Cheat Days hatte ich ja auch schon mal meine Meinung gesagt. Und ehrlicherweise muss ich sagen, dass ich damals von train_eat_sleep_repeat "inspiriert" wurde. Umso schöner, dass sie mittlerweile meine Meinung teilt.
  • Ich halte nichts vom Kalorien zählen, aber es hilft manchmal, um zumindest ein gewisses Gefühl für die Ernährung zu bekommen. Wie eine Portion von 100kcal so aussieht, könnt ihr bei Katheats nachlesen.

Wie schon oben erwähnt, hatte ich nicht nur im August, sondern in den letzten Monaten, sehr viel Stress. Das hat sich auch auf meine Aktivität auf Instagram ausgewirkt, wie ihr vielleicht gemerkt habt. Da ich ab morgen im Urlaub bin und danach umziehe, habe ich mich für eine zweiwöchige Pause entschieden. Es wird hier weiterhin Blogposts geben, jedoch werde ich mich auf Instagram weitesgehend zurückhalten. Wir sehen uns dann hoffentlich erholt im September wieder!

Mittwoch, 27. August 2014

Von einem Pancake, der gern ein Crêpe wäre

Nichts kommt für mich über meine heißgeliebten Bananenpancakes mit Erdnussbutter. Aber ich habe nicht immer Bananen zur Hand, wenn ich Lust auf Pancakes habe und manchmal will man ja einfach auch ein bisschen Abwechslung. Die meisten amerikanischen Pancake-Rezepte, die ich habe, sind jedoch mit Joghurt und den will ich wegen der Laktose erst mal weglassen.
Also Vorhang auf für diesen Pancake. Er ist leider zu flüssig, um die netten kleinen, amerikanischen Pancakes zu machen, aber ein Crêpe daraus schmeckt trotzdem so wie ein Pancake. Probiert es einfach aus, ich kann es nicht beschreiben ;)

Für einen Crêpe 
  • 30g Mehl
  • 70g Sojamilch
  • 1 Ei
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 EL Apfelmus
  • 1 TL Honig
  • Zimt
  • Vanille
  • Toppings nach Wahl (Obst, Nüsse, Nussbutter, Marmelade...)
Alle Zutaten verrühren, bis ein glatter Teig entstanden ist. In einer möglichst großen Pfanne Öl erhitzen und das Crêpe so lange darin unter Wenden braten, bis es von beiden Seiten goldbraun ist.
Das Crêpe zweimal falten und mit den gewünschten Toppings servieren.

Montag, 25. August 2014

Woche 22

Diese Woche war für mich (zumindest nach Dienstagmorgen) vor allem Erholung: Erholung vom Lernen, Erholung vom Stress, Erholung vom Fotografieren (sind ein paar Bilder weniger als sonst), aber auch ein bisschen Erholung von meinem üblichen Sport-/Ernährungsprogramm. Das finde ich insofern nicht weiter schlimm, als dass ich weiß, dass es eine Ausnahme ist. Außerdem fordere ich immer zu viel von mir selbst, diese Pause wurde also mehr als gebraucht.
Meine neue Hausärztin möchte mit mir derzeit sämtliche Lebensmittelunverträglichkeiten ausschließen und dazu stand Freitag dann als erstes ein Laktosetest an. Für mich furchtbar - bis 12 Uhr mittags durfte ich nur 50g Laktose zu mir nehmen und wurde halbstündlich in den Finger gepiekst. Heraus kam, dass ich zwar keine Laktoseintoleranz habe, aber durchaus sensibel auf Laktose reagiere. Um meinem Körper eine Pause zu gönnen, werde ich deshalb zumindest nächste Woche meine Laktoseeinnahme verringern und mir für sonst auch Laktasetabletten holen.

Essen
Eine Smoothie-Bowl - inzwischen ein Klassiker. Getoppt mit Müsli, Blütenpollen und Chiasamen.
Kraft vor der Klausur: Milchreis mit Gojibeeren und Erdnussbutter, als unfotografierte Beilage ein Pfirsich. Ich habe aber kaum etwas runterbekommen.
Ein gutes Frühstück, denn es beinhaltet Erdnussbutter ;) Mit einem Apfel, Mehrkornbrot und Chiasamen.
Ferienfrühstück: Frenchtoast mit einem gebratenen Pfirsich und Galia-Melone.
Ein Pancake-Crêpe mit Pflaumen, Erdnussbutter und Chiasamen.
Und noch mal Pancake-Crêpe mit Marmelade, Himbeeren, Walnüssen und Chiasamen.
Es gab diese Woche irgendwie wenig Salat. Hier einmal Spinat mit Mais und einem Rest Pizza.
 
Oder aber mit Möhre, Paprika und Kidneybohnen. 
Omlette mit Brokkoli. Grün war es immerhin! 
  
Noch mal aus der Kategorie "Immerhin Grün": Ein Green Smoothie.

"Immerhin Grün" III: Gebratene Bohnen und Lachs.


Mein großes Abendessen vor dem Laktosetest: Hirse mit Kidneybohnen, Zwiebel, Karotte und Paprika.
Mein traurigstes Essen diese Woche, weil wegen Magen-Darm: Reis und Möhren in Gemüsebrühe gekocht.
Sport
  • Montag: HIIT, "HIIT Cardio and Abs Workout - Insane At Home Fat Burner - Interval Cardio Training and Core" (FitnessBlender), 40 Minuten
  • Dienstag: REST
  • Mittwoch: Joggen, 4,9 km, 38 Minuten
  • Donnerstag: Krafttraining (Ganzer Körper), "Jillian Michaels: No More Trouble Zones Workout", 56 Minuten
  • Freitag: REST
  • Samstag: Krafttraining (Beine), "38 Minute Glute, Inner & Outer Thigh Workout" (FitnessBlender), 45 Minuten
  • Sonntag: REST

Sonntag, 24. August 2014

Warum Stress einen größeren Einfluss hat, als wir immer dachten

Stress ist mittlerweile aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Die Zeit ist immer zu knapp, egal ob für die Schule, Uni oder Arbeit, den Haushalt und unsere Freizeit. Wir bemühen uns "irgendwie" alles auf die Reihe zu bekommen und merken gar nicht, wie sehr wir uns damit selbst unter Druck setzen. Kommt dann auch noch der Druck von außen dazu, ist es kaum verwunderlich, dass die Zahl der Burnouts immer mehr steigt. Doch warum hat Stress nicht nur Auswirkungen auf unsere Psyche? Und was können wir dagegen tun?

Stress ist nicht nur dieses schreckliche Gefühl, dass man alles jetzt und sofort schaffen muss und gar nicht weiß, wie das in der Kürze der Zeit überhaupt geht. Auch unser Körper reagiert auf Stress, indem er das Hormon Cortisol ausschüttet. Cortisol ist per se nicht schlecht, denn es reguliert normalerweise unseren Tagesablauf. Wir haben morgens einen sehr hohen Cortisolspiegel, der dafür sorgt, dass wir wach sind. Im Laufe des Tages sinkt das Cortisol dann und wir werden müde. Das Problem: Lange Arbeitszeiten und eine vermehrte Cortisol-Ausschüttung sorgen dafür, dass wir zwar länger wach sind - aber dann auch in der Nacht und morgens dafür müde.

Doch Cortisol bringt nicht nur unseren Schlafrhythmus durcheinander. Es beeinflusst auch unser Ernährungsverhalten. Das geschieht zum einen dadurch, dass Cortisol unsere Zellen insulinresistent macht. Dadurch bleiben Fettzellen im Körper und werden nicht, wie sonst, ausgeschleust. Außerdem kann sich langfristig daraus Diabetes entwickeln.
Zum anderen bringt Cortisol unsere Sättigungs- und Hungerhormone durcheinander. Cortisol sorgt dafür, dass unser Gehirn gegenüber dem Sättigungshormon Leptin resistent wird. Das Gehirn signalisiert euch also nicht "Ich bin satt" und ihr wollt einfach weiter essen. Zum anderen wird die Ausschüttung vom "Hunger-Hormon" Ghrelin getriggert. Euer Körper giert nach dem schnellen Energiekick, den es vor allem durch Zucker bekommt. Doch Zucker wird schnell wieder abgebaut und ihr habt sofort wieder Hunger... Ihr seht das Problem.

Dass Stress schlecht ist, sollte nun allen klar sein. Aber was kann man tun, um dem Stress zu entkommen? Kurzfristig gestaltet sich das ganze leider relativ schwer, aber langfristig könnt ihr viel erreichen. Das könnt ihr zum Beispiel mit diesen vier Schritten erreichen.
  1. Verschafft euch einen Überblick. Welche Aufgaben habt ihr in den nächsten Monaten, sei es nun bei der Arbeit/Schule/Uni oder privat? Welche Ziele möchtet ihr erreichen? Was macht euch Spaß und worauf könntet ihr verzichten? Wo besteht Optimierungsbedarf?
  2. Stellt einen Plan auf. In diesem Plan sollten eure Ziele erfasst sein, genauso wie die Vorbereitung dafür. Welche Projekte stehen demnächst an, für die ihr mehr Zeit einplanen muss? Wo kann man vielleicht Zeit sparen? Die Wohnung verträgt es, wenn sie nur einmal in der Woche geputzt wird, aber euer Training für den Marathon solltet ihr aufrecht erhalten. Der Chor, der euch schon lang nicht mehr richtig Spaß macht, muss vielleicht nicht mehr sein.
  3. Sorgt für Pausen. Ob das nun der Restday beim Sport ist oder das freie Wochenende. Pausen sind genauso wichtig wie Arbeit oder Lernen. Behandelt eure Pausen genauso wie feste Termine, d.h. sagt sie nur im äußersten Notfall ab. Erholung geht vor!
  4. Lernt Entspannungstechniken. Jedem mag etwas anderes helfen, aber Entspannungstechniken können dafür sorgen, dass wir uns auch in stressigen Zeiten nicht ganz so schlecht fühlen. Beschäftigt euch mit Yoga, Meditation, Autogenem Training oder findet einen anderen Ausgleich, sodass ihr binnen weniger Minuten von "Stress" auf "Erholung" umschalten könnt.
Bildquellen: uschi dreiucker, Marco Karch,  Thorben Wengert  / pixelio.de

Mittwoch, 20. August 2014

Mein neues Bauchgefühl

Ich habe lange überlegt, ob ich diesen Artikel hier oder bei meinem "Reisebericht" posten soll. Letztlich bin ich aber zu dem Entschluss gekommen, dass ich diese Informationen gern mit mehr Menschen teilen möchte - und daher also hier hin gehörte.

Eine sehr ausgewogene Mahlzeit - das ist der Anfang ;)
Ich habe ja vor einigen Wochen schon von dem Buch "Intuitiv Abnehmen" berichtet und dort auch angekündigt, dass ich diesen Ansatz weiter verfolgen will. Zunächst ja: Ich habe zugenommen. Und das sind nicht nur die üblichen Gewichtsschwankungen oder Muskeln, sondern ein paar gute Kilos, die ich auch an meinen Jeans etc. merke. Das kam daher, dass das Buch ja am Anfang empfielt, dass man zunächst alle Lebensmittel essen soll, auf die man Lust hat. Klar, dass ich am Anfang ordentlich bei Pizza und vor allem Süßigkeiten zugeschlagen habe.
Aber, wie im Buch schon angekündigt, habe ich gemerkt, dass mir nicht alles schmeckt, worauf ich Lust habe. Wenn ich ehrlich zu mir bin, schmecken mir die wenigsten industriell hergestellten Süßigkeiten so gut, wie ich sie in Erinnerung habe. Es ist mehr der "Akt des Verbotenen", der den Reiz der Süßigkeiten ausmacht.

Es kommen ab und zu noch die Gedanken, dass ich lieber Kalorien zählen würde o.ä., um wieder abzunehmen. Aber das intuitive Essen ist so viel weniger anstrengend. Ich habe in den letzten Wochen immer besser gelernt, was meine Hungersymptome sind. Also nicht nur das Magenknurren, sondern auch schon das Gefühl "nicht denken zu können" oder eine sehr starke Müdigkeit. Außerdem merke ich, dass es mir tatsächlich besser schmeckt, wenn ich hungrig bin. Nichts aber ist so gut wie das Gefühl, dass ich nicht ständig vollgestopft bin, sondern meinem Körper genau dann Essen gebe, wann er es braucht.

Ich muss zugeben, dass ich sowohl an den Portionsgrößen als auch daran, was ich esse, noch arbeiten muss. Gerade in der Klausurphase esse ich meistens nur das, was gerade verfügbar ist und dann auch genau so viel, wie verfügbar ist. Daran muss ich dringend noch arbeiten, aber zumindest im Moment habe ich weder die Kraft, noch die Zeit dafür. Ich hoffe, dass ich mich in den Ferien wieder stärker darauf besinnen kann und bewusster esse, weil ich einfach mehr Zeit dafür habe. Wenn ich das lange genug durchziehe, werde ich es hoffentlich auch in die nächste stressigere Zeit mitnehmen.
Allerdings muss ich auch sagen, dass ich, seit ich intuitiv(er) esse, kaum noch Fressattacken habe. Ich weiß, dass ich essen kann, wenn ich Hunger habe und dass mein Körper sonst nichts braucht. Auch wenn Süßes bei Freunden auf dem Tisch steht, esse ich zwar immer noch nicht so wenig, wie ich gern würde, aber es fällt mir leichter aufzuhören. Ein Beispiel? Früher hätte ich vermutlich meinen ganzen Anteil der Pizza gegessen (und ja, der Anstandsbrokkoli oben rechts ist von mir), heute esse ich nur ein Viertel und merke, dass mir nichts fehlt.

Seit ich mit dem Intuitiven Essen angefangen habe, esse ich öfter Ungesundes als vorher. Aber ich ernähre mich insgesamt gesünder als zuvor, habe meine fünf Portionen Obst und Gemüse oft schon vor dem Nachmittag zusammen und esse fast täglich einen Salat. Es gibt Tage, an denen ich praktisch kein Gemüse und nur Junk Food esse - aber gleichzeitig weiß ich, dass das nicht mein normales Essen ist. Mittlerweile fühle ich mich sogar unwohl, wenn ich zu wenig Gemüse esse, aber nicht, weil ich denke, dass ich zunehme, sondern weil ich mich nicht so fit und vital fühle wie sonst.
Ich kann nur jedem empfehlen, sich das Buch zu kaufen und mit Inuitiven Essen zu beschäftigen - ich habe mich noch nie wohler mit meiner Ernährung gefühlt.

Montag, 18. August 2014

Woche 21

Die letzte Woche Stress-Essen. Drückt mir die Daumen bis Dienstag, dann schreibe ich meine letzte Klausur! Derzeit muss es beim Essen einerseit schnell gehen, andererseits versuche ich auch, so langsam meine Vorräte zu verringern.
Das schön ist, dass ich trotzdem jeden Tag mehr Frisches esse als vorher. Und das lässt sich sogar schon auf der Waage sehen. Mit dem Maßband nicht, deshalb bilde ich mir nichts drauf ein. Aber ich habe ingesamt das Gefühl, dass mein Körper definierter wird und habe das auch schon von anderen gehört. Insgesamt also die Entwicklung, die ich haben will!

Essen
Wenn ich Smoothies trinke, fühle ich mich oft nicht richtig gesättigt. Wenn ich sie hingegen wie eine Suppe löffle, fühle ich mich viel besser. Außerdem kann man die Smoothies dann so schön mit Toppings garnieren! Hier mit einer Banane, Süßkartoffel, Datteln und Joghurt, getoppt mit Müsli, gepufften Amaranth und Chiasamen.

Oder aber einen Pudding aus Bananen und Salat. Dieses Mal mit Blaubeeren, Maulbeeren, gepufften Amaranth und Blütenpollen garniert.


Sommerfrühstück... Joghurt mit Plattpfirsichen, Cranberries, Müsli und Chiasamen.

Am Samstag hatte ich Lust auf Pancaes - also gab es Joghurt-Pancakes mit Cashew-Erdnussbutter.
Und noch mal Ungesundes an der Frühstücksfront: Brot mit Cashew-Erdnussbutter und Schokostreuseln und Butter.

Natürlich gab es auch Salat - mit einem Topping aus Sardinen, Joghurt, Senf und Dill. Und Rohkost.
Oder mit Resten und Rohkost.

Rohkost war diese Woche Programm. Auch mit Joghurtdip und Spiegeleiern.
Ein tolles Gericht dieser Woche - eine Brokkolicremesuppe mi Kartoffel und Käse.
 
Nudeln mit einer Sauce aus Tomaten, Möhren, Zwiebeln, Knoblauch und Hefeflocken gab es diese Woche direkt zweimal.
Das waren die perfekten Kartoffelecken - zusammen mit Zwiebeln und Brokkoli. Und solche Fotos entstehen übrigens, wenn ich dran denke dass ich die Fotos nicht nur für Instagram mit dem kleinen Ausschnitt, sondern auch für den Blog mache ;)
Und es gab mal wieder selbstgemachte Pizza. Mein Stück hatte neben dem üblichen Belag auch Spinat und gekochten Schinken.
Öhm ja... und dann kam noch eine Portion Nudeln diese Woche dazu ;) Leider dieses Mal mit Fertigsauce, aber dafür mit Spinat.

Sport
  • Montag: REST
  • Dienstag: HIIT, "HIIT the Ground Running - 33 Min High Intensity Interval Training for Endurance & Total Body Toning" (FintessBlender), Stretchen, 45 Minuten
  • Mittwoch: Krafttraining (Beine), "Brutal Butt & Thigh Workout - 30 Minute Lower Body Sculpting - Drop it Like a Squat!" (FitnessBlender), 30 Minuten
  • Donnerstag: Yoga, "Power Yoga 4", 35 Minuten
  • Freitag: Cardio, "Red Light Green Light Workout – Glutes, Abs, and Cardio Workout" (FitnessBlender), 30 Minuten
  • Samstag: REST
  • Sonntag: Krafttraining (Arme), "Calorie Blast Kettlebell Workout Video - 20 Minute Upper Body Kettlebell Workout Routine" (Fitnessblender), Yoga, 60 Minuten

Sonntag, 17. August 2014

Flexi ist das neue Veggie - warum Etiketten so doof sind

Es ist unumstritten, dass wir Deutschen zu viel Fleisch essen. Darüber berichten auch die Medien immer gern. In diesem Zusammenhang werden oft auch Studien zitiert, wie viele Veganer oder Vegetarier es mittlerweile in Deutschland gibt. Dabei taucht seit einiger Zeit ein neuer Begriff auf - der "Flexitarier". Ein Flexitarier meint jemanden, der sich weitesgehend vegetarisch oder sogar vegan ernährt und seine Ernährung nur ab und zu durch Fleisch oder andere tierische Produkte ergänzt. Der Anteil der Flexitarier ist dabei mit 11,6% fast dreimal so hoch wie der der Vegetarier und Veganer (3,7%). Unterbewusst könnten aber etwa 42 Millionen Teilzeitvegetarier in Deutschland leben (zumindest isst dieser Anteil der deutschen Bevölkerung laut einer Studie dreimal in der Woche bewusst kein Fleisch).

Warum aber gibt es so viel mehr Flexitarier als Vegetarier und Veganer, obwohl insgesamt der Trend eindeutig dazu geht, weniger bis gar kein Fleisch zu essen? Die Erklärung lässt sich in einem Wort zusammenfassen: Etikette. Etikette kennen wir alle und sie behindern uns in unserem alltäglichen Miteinander immer wieder: Schön, doof, attraktiv, sportlich, faul, schüchtern... Diese Bewertungen
ärgern uns so schon oft genug. Und dann geht es auch noch um das Essen, was eines unserer Urbedürfnisse ist und dementsprechend emotional sind auch die Diskussionen darum. Viele wollen sich das nicht mehr antun. Als Veganer und Vegetarier wird man oft genug angefeindet und muss seine Ernährungsweise rechtfertigen - als Flexitarier hat man eben mal keine Lust auf Fleisch. Genauso wird man von Vegetariern und Veganern oft sehr bedrängt, wenn man sich weigert, ihren Lebensstil anzunehmen. Natürlich soll "Flexitarier" hier nicht als Entschuldigung oder Ausrede dienen, aber es zeigt, dass man sich immerhin Gedanken um die Ernährung macht.

Außerdem geht es für viele beim Leben auch um den Genuss. Ich weiß, dass das für viele Vegetarier und Veganer nur schwer zu verstehen ist, aber ich esse ab und zu auch gern Fleisch oder ein Spiegelei. Ohne viel Chemie kann man das nicht tierfrei herstellen. Aber indem ich wenig davon esse, kann ich mir qualitativ höherwertige Produkte leisten, also Milch von glücklichen Kühen, Fleisch vom Biobauern usw. Klar gibt es Dinge, auf die ich verzichten kann - ich habe z.B. in meiner milchfreien Zeit festgestellt, dass meine Lebensqualität nicht absinkt, wenn ich statt Kuh- Pflanzenmilch in meinem Kaffee trinke. Ein Verzicht auf Joghurt, Quark und Käse fällt mir da umso schwerer. Es geht also um den Verzicht, den man problemlos in Kauf nehmen kann und den Genuss, den man sich ab und zu gönnt.

Ich hatte die Etiketten ja oben schon einmal angesprochen. Das Problem mit ihnen ist nicht nur, dass sich sehr leicht deswegen Gruppen bilden, sondern dass wir uns oft auch stark selbst verpflichtet und gezwungen fühlen. Als ich im Frühjahr einige Wochen lang vegetarisch gelebt habe, hatte ich plötzlich Gelüste auf Fleisch, die ich mein ganzes Leben lang so noch nicht gekannt hatte. Warum? Weil es verboten war. Wir alle kennen den Reiz des Verbotenen.
Ich habe für mich festgestellt, dass ich veganer bzw. vegetarischer esse, wenn ich nicht darüber nachdenke. Aktionen wie z.B. der Vegan Wednesday sind zwar toll, um mehr Aufmerksamkeit für einen veganen Lebensstil zu schaffen, aber ich möchte selbst entscheiden, was ich wann esse. Wer meinem Account bei Instagram folgt, wird feststellen, dass ich mich tatsächlich fast immer vegetarisch und auch oft vegan ernähre. Nicht weil ich mir das vorgenommen habe, sondern weil es die Ernährung ist, die gerade zu meinem Lebensstil (Zeit zum Kochen, Budget für Lebensmittel, Saison, Appetit) passt.

Ich werde mich dennoch in Zukunft nicht Flexitarierin nennen, zum einen weil Etiketten doof sind, zum anderen weil ich dieses Wort einfach nicht mag. Und ja, mir ist klar, dass ich damit eine Menge Publikum "verliere". Man bekommt nun mal mehr Aufmerksamkeit, wenn man polarisiert und ein Extrem vertritt, sei das nun HCLF, Rohkost, Veganismus o.ä. Ich esse eben, was ich will, wann ich will. Ich merke zwar auch, dass mir eine natürliche Ernährung sehr gut tut, aber ich würde mich trotzdem nicht mehr wegen irgendetwas einschränken. Mag sein, dass das Etikett "Intuitiv essen" auf mich passt, aber das ist mir egal und ich strebe nicht danach. Meine Ernährung ist halt einfach "Frisch und knackig" und davon so viel wie möglich und wie ich Lust darauf habe.

Bildquellen: berggeist007, Silke Krenzer/Jens Schmitz, Peter Smola  / pixelio.de

Mittwoch, 13. August 2014

WWW - Was ist dran an Weight Watchers?

Ich stelle auf diesem Blog keine Diäten vor, weil ich der Meinung bin, dass nicht Diäten einen schlanken Körper oder mehr Definition bringen, sondern eine Veränderung des Lebensstils. Aber für manche, die sich erst ganz kurz für ein gesundes Leben interessieren, ist es schwierig in der Informationsfülle der heutigen Zeit die richtigen Ansätze zu finden. Deshalb stolpern sie doch immer wieder über Diäten - das populärste Beispiel dafür sind wohl die Weight Watchers.

Gegründet wurde Weight Watchers 1963 von der Amerikanerin Jean Nidetch. Sie wog damals 100kg und beschloss nicht mehr allein gegen ihre Kilos anzukämpfen, sondern verbündete sich mit Freudinnen. Die Gruppe der Abnehmwilligen fand bald regen Zuwachs und ist bis heute auf ein weltweites Imperium angewachsen.

Weight Watchers funktioniert mit dem weit verbreiteten Punkte-System. Jedes Lebensmittel wird anhand seiner Kaloriendichte, dem Fett-, Eiweiß- und Ballaststoffanteil mit Punkten "bewertet". Jeder Teilnehmer hat - abhängig von Größe und Statur - eine gewisse Punktanzahl zur Verfügung, die er dann aufbrauchen darf - und soll. Die Punkte können zwar an einigen Tagen eingespart werden, müssen aber innerhalb einer Woche verbraucht werden. Das soll verhindern, dass Heißhungerattacken entstehen. Da das alte Punktsystem u.a. einem Apfel und einer Handvoll Chips dieselbe Punktanzahl zuwies, wurden 2010 die Propoints eingeführt. Hier wird auch die Energie, die der Körper zum Verarbeiten von Lebensmitteln braucht, mit eingerechnet.Viele Obst- und Gemüsesorten haben deshalb mittlerweile gar keinen Punkt mehr. Gesunde Lebensmittel wie z.B. Walnüsse sind aber leider immer noch punktetechnisch benachteiligt.


Weight Watchers kontrolliert aber nicht nur die Lebensmittelzunahme, sie verkaufen mittlerweile auch Lebensmittel. Dazu gehören nicht nur fertige Salate und "gesunde" Lebensmittel, sondern auch fettarme Pizza o.ä.

Ein wichtiger Bestandteil der Weight Watchers sind die gemeinsamen Treffen. Zwar ist heute auch nur eine Online-Mitgliedschaft möglich, aber die Treffen sind es, die Weightwatchers so einzigartig machen. Denn der Austausch mit Gleichgesinnten soll die Motivation stärken und den Erfolg noch schneller sichtbar machen.

Klingt ja erst einmal gar nicht so schlecht oder? Doch natürlich hat Weight Watchers auch seine Nachteile. Der größte sind wohl die saftigen Preise, die Weight Watchers verlangt. Selbst eine Online-Mitgliedschaft kostet rund 15€ pro Monat, wofür man auch schon eine günstige Mitgliedschaft im Fitnessstudion haben kann. Wer auch noch zu den Treffen gehen will, darf 40€ im Monat zahlen. Wenn man sich dann noch überlegt, dass Weight Watchers durch den Vertrieb von Büchern und Lebensmitteln wahrscheinlich genug Geld bekommt, wird einem klar, dass hier nicht das Wohlbefinden und die Individualität im Vordergrund stehen, sondern der knallharte Gewinn.
Das Punktesystem scheint beim ersten Blick nach einer vernünftigen Lösung: Gesundes Essen wird belohnt, ungesundes kostet (unnötig) viele Punkte. Doch hier liegt es mal wieder in der Entscheidung des einzelnen, was er essen will. Wer will und Hunger ertragen kann, der kann sich auch mit Weight Watchers noch ungesund genug ernähren und dabei die eigene Abnahme verhindern. Außerdem reagiert jeder Körper anders auf bestimmte Lebensmittel - verallgemeinerte Punkte stören das natürliche Hungergefühl.
Zu guter Letzt gibt es überhaupt keinen Beweis, dass Weight Watchers wirklich so viel besser funktioniert als andere Diäten (was eventuell den Preis noch rechtfertigen würde). Unabhängige Studien über Weight Watchers sind nämlich Mangelware. Einzig 2005 erschien eine Studie, wo die zufällig ausgewählten Probanden mit Weight Watchers über ein Jahr drei Kilo abnahmen - 0,3 bzw. 0,2kg weniger als mit der Ornish- oder Zone-Diät. Da diese Studie aber noch mit dem alten Punktesystem erfolgte, hat sie für das heutige Weight Watchers keine Aussagekraft.

Wenn also Weight Watchers schon in Bezug auf Lebensmittel und Abnehmen nicht das beste ist, sind es dann nicht die Gruppentreffen, die den Erfolg begründen? Jein. Einerseits will ich es gar nicht außer Frage stellen, dass es einen motiviert und unterstützt, sich mit anderen auszutauschen. Andererseits sind aber selbst die vermeintlichen Experten bzw. Gruppenleiter genau das nicht. Sie sind nur Laien, die eine Schulung von Weight Watchers bestanden haben - nach 10 Wochen Ausbildung ist man aber definitiv kein Experte für so einen komplexen Vorgang wie das Abnehmen und den menschlichen Körper.

Was also ist an Weight Watchers dran? Zunächst einmal ein Imperium, das sein Konzept selbst mit "Mein Plan, mein Umfeld, meine Routinen, meine Fitness, meine Motivation und Unterstützung" benennt. Gerade für Einsteiger ist das Punktesystem von Weight Watchers eine gute Orientierung, um das Konzept einer gesunden Ernährung zu verstehen. Um sich jedoch wirklich ausgewogen zu ernähren und gesund zu bleiben, braucht man hier wie sonst vor allem eins: Viel Selbstinitiative. Der Weg zu einem gesunden Ich lässt sich nämlich eben nicht in Punkten einteilen, sondern jeder muss ihn für sich selbst finden.

Bildquellen: Tim Reckmann, Dirk Kruse, Jürgen Weingarten  / pixelio.de

Montag, 11. August 2014

Woche 20

Diese Woche war wieder unglaublich anstrengend und kräftezehrend. Es liegt einfach an der Klausurphase. Ich habe das Gefühl, dass ich nichts richtig auf die Reihe bekomme, erst recht nicht zeitlich... Nun ja, immerhin für die gesunde Ernährung finde ich noch halbwegs Zeit und ich merke, dass ich so langsam "intuitiv" aufhöre zu essen. Zwar nicht direkt, wenn ich satt bin, aber immer näher an genau diesem Punkt. Also eine gute Richtung und ich hoffe, dass meine Energie dann wieder kommt, wenn die Klausuren vorbei sind. Noch knapp eine Woche!

Essen

Diese Woche bestand aus Zucchini - viel Zucchini. Ich habe nämlich dieses kleine Baby (wohlgemerkt: das ist eine 1,5l-Flasche) geschenkt bekommen, dass ich nach und nach verarbeitet habe (wenn auch nicht vollständig).
Es gab Zucchini-Porridge mit Blaubeeren....

... überbackene Zucchini mit einer Füllung aus Reis, Frühlingszwiebeln, Tomaten und Parmesan...
... gebratenen Reis mit Zucchini, Champignons, Zwiebeln und Parmesan...
... Reste der überbackenen Zucchini mit einer Möhre und einem bunten Salat aus Rucola, Mais, weißen Riesenbohnen und Gurke...
... und "italienische Zucchini" (mit Zwiebeln, Knoblauch und Champignons) an einem bunten Salat mit Möhren, Gurke und Mais.
 
Aber es gab auch ein Leben außerhalb von Zucchini: Smoothies!
Grüne Smoothies! Noch mehr Smoothies! (Alle mit Banane, Datteln, Möhre, Pfirsich, Salat und Joghurt in verschiedenen Kombinationen).

Bananen-Porridge mit Erdnuss-Cashew-Butter.
Joghurt mit einem Pfirsich, Blaubeeren und Müsli.
Ich habe diese Woche auch ein Rezept für ein mediterran-sommerliches Chili con Cane (ohne Bohnen) erfunden. Ich muss es nur noch mal für euch aufschreiben...
Diese Woche habe ich mir Reissirup gekauft und laut Verpackung eignet der sich auch als Brotaufstrich. Fand ich jetzt nicht so. Auf der anderen Seite ist Cassis-Prosecco-Marmelade.

Grünzeug versuche ich täglich zu integrieren, klappt mal mehr und mal weniger gut. Hier wieder mit den weiße Riesenbohnen, die mir echt gut geschmckt haben.
Und zu guter Letzt noch geröstete Aubergine und ein Roggen-Toastbrötchen mit Marmelade und Mandelmus. Ich habe jetzt den Dreh für gute geröstete Auberginen raus... Man muss sie wirklich 10-20 Minuten "schwitzen" lassen (d.h. in Scheiben geschnitten mit Salz bestreut liegen lassen) und dann abreiben. Dan sind sie auch lang nicht so matschig!

Sport
  • Montag: HIIT, "Insane HIIT Challenge - Bodyweight Only High Intensity Interval Training Workout" (Fitness Blender), 35 Minuten
  • Dienstag: REST
  • Mittwoch: Yoga, "30 min Core Connection" (YogaDownload), 30 Minuten (+ KG)
  • Donnerstag: Krafttraining (Beine), "Build a Booty Workout - 27 Minute Butt and Thigh Workout for a Round Lifted Butt & Great Legs" (FitnessBlender), 30 Minuten
  • Freitag: REST
  • Samstag: Joggen, 3,77 km, 28 Minuten & 2,5h Klettergarten
  • Sonntag: Krafttraining (Ganzer Körper), 8x Assisted Lunges, 9x Shoulder Press, 12x Deadlift, 10x Bent-over Row, 12x Calf Raise, 9x Upright Row (4kg), 10x Bicep Curl (4kg), 12x Weighted Crunch (3kg), 10x Bench Press, 10x Reverse Crunch (ohne Gewicht), 12x Weighted Bridge, 12x Lying Tricep Extension, (je drei Sets, mit 6kg Gewicht sofern nicht anders erwähnt), 1 Minute Superman, insgesamt 45 Minuten