Mittwoch, 30. Juli 2014

Süßes? Aber richtig!


Vor einiger Zeit habe ich mal gesagt, dass ich weißen Zucker, so gut es geht, aus meiner Ernährung ausschließen möchte. Das würde ich heute so nicht mehr sagen. Denn ein Verbot wirkt auf mich wie Speck in der Mausefalle und außerdem esse ich einfach gern Süßes. Aber in den letzten Tagen und Wochen habe ich herausgefunden, wie ich mich gesünder ernähren kann - und trotzdem Süßes essen "darf". Dazu gehören für mich drei Regeln: Quantität, Qualität und Zeit.

Quantität



Es kommt euch wahrscheinlich schon zu den Ohren hinaus - aber bei Süßigkeiten kommt es tatsächlich auf die Menge an. Eine Praline am Tag schadet euch genauso wenig wie ein paar M&Ms oder ein Stück Schokolade.
Aber es ist auch klar, dass es schwierig ist, diese Portionsgrößen einzuhalten. Wenn das Gehirn einmal den Zucker registriert hat, schreit es nach Meeeeeehr und es ist schwierig, es davon abzuhalten.
Am einfachsten ist es deshalb, wenn ihr eure Süßigkeit etwas aufstockt. Gerade jetzt im Sommer esse ich sehr gern eine kleine Portion Obst dazu. Mein liebstes Rezept in letzter Zeit ist der "Yoghurt au chocolat" (Rezept siehe unten).

Qualität

Ich habe herausgefunden, dass es tatsächlich die Qualität des Produkts auch einen Unterschied dabei macht, wie viel ich davon esse. Damit meine ich nicht den Unterschied zwischen No-Name und Marke. Nein, gerade bei Schokolade kommt es wirklich auf den Preis an. Da haben lila Kühe nichts zu sagen.
Ich kaufe im Moment die teure Schokolade von Lindt oder Fairtrade-gehandelte Schokolade mit 70% Kakao. Und bis jetzt hatte ich noch kein einziges Mal das Bedürfnis, die ganze Packung zu inhalieren, sondern konnte sie Stück für Stück genießen. Damit rentiert sich dann auch wieder der Preis, weil man insgesamt weniger Schokolade isst.

Zeit

Kennt ihr dass, wenn ihr mal eben ein paar Chips esst und "eine Minute" später ist die Tüte leer? Oder eine ganze Tafel Schokolade vor euren Augen verschwindet? Die meisten von uns essen viel zu schnell und genießen ihre Süßigkeiten gar nicht. Aber dann kann das Gehirn auch nicht vernünftig registrieren, dass wir unsere Belohnung hatten und schreit wieder nach Meeeeeehr.
Ich habe deshalb angefangen, mir einen Riegel Schokolade zu nehmen, die Packung in der Küche zu lassen und die Schokolade im Wohnzimmer langsam zu essen. Ich kann mir jederzeit noch mehr Schokolade nehmen, wenn ich will, aber meist bin ich nach ein oder zwei Riegeln zufrieden (was für mich derzeit eine akzeptable Menge ist). Das ist tausendmal besser als die Heißhungerattacken zuvor, aber ich muss mir trotzdem nichts vorenthalten. Definitiv ein Modell, dass für mich Zukunft hat!

Yoghurt au chocolat


Zutaten:
  • Ein Becher Griechischer Joghurt (150g)
  • 10g Proteinpulver
  • 10g Kakao
  • Schokochips
Den Joghurt mit dem Proteinpulver und dem Kakao vermischen. Dabei einen möglichst kleinen Löffel benutzen und den Joghurt möglichst schnell rühren. Nach einiger Zeit wird das Gemisch nicht nur fluffig, sondern auch etwas steif, wie Mousse au chocolat. Mit Schokochips oder anderen Toppings verfeinern und genießen!

Bildquelle: Mittleres Bild: Timo Klostermeier  / pixelio.de, sonst eigene Bilder

Ups... Dieser Post sollte eigentlich erst am Wochenende erscheinen. Ich bin leider über das Wochenende weg und schaffe es nicht, vorher noch zu schreiben. Auf einen neuen Blogpost könnt ihr euch also Mittwoch freuen! 

Rückblick: Juli

Man könnte meinen, dass bei diesem schönen Wetter niemand an seinem PC sitzt und bloggt. Das stimmt aber ganz und gar nicht und die Highlights dieses Monats will ich euch nicht vorenthalten. Dann aber ab raus in die Sonne!

  • Kaum jemand von uns kennt wirklich alle Vitamine und wo sie drin sind. Eine detaillierte Liste könnt ihr nun auf MarathonFitness einsehen.
  • Wenn man aus dem Urlaub kommt, wo man seine Zeit (und sein Essen) vor allem genossen hat, möchte man am liebsten die nächste Woche gar nichts essen. Noch beliebter sind Saftkuren zum Entgiften. Aber wisst ihr, was noch viel effizienter ist? Lest es bei SummerTomato nach!
  • Im Stress des Alltags vergessen wir uns immer mehr. Wie man dem am besten entgegen wirken kann, findet ihr auf Balance-Akt heraus!
  • Dass Kirschsaft bei der Regeneration helfen kann, hört man ja schon länger. Matt von NoMeatAthlete hat es ausprobiert und ist zu einem überraschdem Ergebnis gekommen.
  • Das Prinzip des Abnehmens ist eigentlich, dass mehr Kalorien verbrennt als man zu sich nimmt. Doch dass es auch noch darauf ankommt, was man zu sich nimmt, hat Silke auf Rohe Lust herausgefunden.

Montag, 28. Juli 2014

Woche 18

Ihr habt ja schon gemerkt, dass ich mit diesen Wochenrückblicken irgendwie nicht mehr zufrieden bin, weil ich das Gefühl habe, dass ich immer das selbe schreibe. Außerdem reiße ich mich nicht mehr zusammen, nur weil ich das am Ende auf meinem Blog wieder finde. Also habe ich überlegt, was ich gern lese und wie ich das für mich selbst umsetzen könnte. In den nächsten Wochen werdet ihr hier also eher Highlights meiner Mahlzeiten in der Woche finden. Auf Instagram findet ihr aber weiterhin alles!
Außerdem wird es vermutlich in den nächsten Wochen noch eine große Veränderung hier und drüben geben, also bleibt dran!

Frühstück


Da mir meine Ärztin am Montag das Okay gegeben hat, zumindest für die nächsten 4-6 Wochen wieder normal zu essen, musste ich das natürlich damit feiern, dass ich meine "verbotenen" Lebensmittel wieder eingeführt habe.

Montag vor dem Termin gab es natürlich erst mal noch die übliche "Schonkost": Einen Schoko-Frischkornbrei aus Buchweizen und Hirse mit einer Banane und einer Birne.
Nach einer langsamen Eingewöhnung von Milch, durfte ich am Donnerstag endlich auch Getreide essen und habe das mit Overnightoats gefeiert! Dazu: Griechischer Joghurt, Blaubeeren, Goji-Beeren, eine Banane, Chia- und Leinsamen.

Und noch mal Blaubeeren - meine neuen Lieblinge!



Mittagessen

Gebratene Hühnerbrust, Zucchini und Zwiebeln vor meiner Klausur. Ich brauchte mein Blut im Hirn, nicht im Verdauungstrakt ;)
Ich hatte Süßkartoffeln aufzubrauchen, dem entsprechend gab es die diese Woche auch viel. Einmal mit Pilzen, Möhren, Frühlingszwiebeln und Reis und einmal im Curry mit Bohnen, Frühlingszwiebeln und Möhren.

Ich esse gern mittags warm, aber wenn ich abends mit anderen warm esse, bleibt mittags die Küche kalt. Also auch mit Salat oder einem Eiburger.



Abendessen

Viele Salate - mit meinen Lieblingen Mais, Gurke, Möhre, wechselnden Dressings und mal Räuchertofu.
Nachdem ich am Samstag mit dem Apfelkuchenliebhaber in "Dirty Dancing" war, sind wir dann noch Essen gegangen. Für mich gab es Gnocci mit Spinat in Gorgonzola-Sauce - muss man sich mal gönnen, denn der Apfelkuchenliebhaber hasst jede einzelne Komponente dieses Essens ;)

Und noch mal aus der Kategorie "Muss man sich mal gönnen".

... und sonst noch

 Pfirsich-Eis mit Blaubeeren, Maulbeeren und Schokochips - jamjam.
Eistee - weil man bei diesem Wetter nicht nur Wasser trinken sollte.

Sport
  • Montag: Kraft (Rücken), Yoga, "Better Posture Workout - Exercises to Improve Posture and Prevent Hunched Shoulders" (FitnessBlender), "Power Vinyasa Flow 4" (YogaDownload), 40 Minuten
  • Dienstag: Kickboxen & HIIT, "Total Body HIIT and Kick - Cardio Kickboxing and High Intensity Interval Training Combo" (FitnessBlender), 34 Minuten
  • Mittwoch: Kraft (Beine), Dehnen, "Butt and Thigh Workout - Cardio, Plyo, Pilates and Strength Training Workout for Lower Body" (FitnessBlender), 55 Minuten (+KG)
  • Donnerstag: REST
  • Freitag: Je drei Sätze: 10x Bench Press (7kg), 8x Tricep Extension (7kg), 5x Shoulder Press (7kg), 8x One-Arm Row (7kg), 10x Bicep Curl (3kg), 8x Side Raise (3kg), 8x Hammer Curl (3kg), 7x Side Bend (7kg), 12x Eagle Abs, 6x Russian Twist (Pro Seite), 6x Leg Raise, 6x Jack Knife (Pro Seite), 1 Min Superman
  • Samstag: REST
  • Sonntag: Joggen, 5km, bei jedem Kilometer 20 Sek Sprinten und dann 20 Jump Lunges bzw. 20 Jump Squats bzw. 20 Thigh Flap Jump bzw. 15 Burpees, 45 Minuten

Sonntag, 27. Juli 2014

Revival: Eistee

Eistee ist ein Klassiker in den USA und auch ich könnte mir nichts Schöneres vorstellen, als im Sommer an einem leckeren, eisgekühlten Getränk zu nippen (nicht zwangsweise Eistee). Gerade im Sommer muss man als Sportler ja schon mal 2-3l am Tag trinken und irgendwann wird Wasser allein einfach langweilig. Eine leckere und gesündere Abwechslung bietet dieses Getränk, das bisher bei jedem auf Begeisterung gestoßen ist.

Für eine Kanne Eistee:
  • 200ml Mango-Maracuja-Nektar (z.B. von der Eigenmarke von Rewe)
  • Cranberry-Erdbeere-Früchtetee (von DM)
  • einige Stängel Zitronenmelisse
  • einige Stängel Minze
  • Wasser
  • evtl. Zitronensaft
  • evtl. Zucker o.ä.
  • evtl. Eiswürfel zum Servieren
Schon am Vorabend 1l Wasser zum Kochen bringen und ca. 5 TL von dem losen Tee damit übergießen. Den Sud sieben Minuten lang ziehen lassen, dann den Tee entfernen. Die Minze und die Zitronenmelisse waschen und in die Teekanne geben. Alles abkühlen lassen und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Morgen den Saft hinzugeben und abschmecken. Je nach Dosierung kann der Tee kalt schon mal etwas bitter werden, dann vorsichtig mit Zitronensaft und Zucker abschmecken. Mit Eiswürfeln o.ä. servieren.

Ich weiß, dass Saft nicht gerade zu den gesündesten Lebensmitteln gehört. Aber so stark verdünnt, finde ich es okay, zumal dieser Eistee immer noch knapp ein Viertel von den Kalorien hat, die ein normaler Eistee aus dem Supermarkt enthält. Außerdem ist es bei Hitze wichtig, nicht nur die Flüssigkeit des Schweiß zu ersetzen, sondern auch die Mineralien, die beim Schwitzen verloren gehen. Deshalb ist es sinnvoll, ruhig stark verdünnten Saft o.ä. zu trinken.

Freitag, 25. Juli 2014

Der JTC Omniblend

Einen Highspeed-Blender wollte ich mir schon lange zulegen. Der mag zwar teuer sein, aber das Geld spart man dafür wieder ein, weil man nun Pflanzenmilch und Nussmus selbst machen kann. Ein Vitamix wäre natürlich ein Traum gewesen, aber der ist einfach viel zu teuer. Von dem Geld, dass ich jetzt insgesamt gespart habe, bin ich vor einem Jahr eine Woche lang in den Urlaub gefahren!
Nachdem ich mich ein bisschen im Netz umgesehen habe, habe ich mich schließlich für den JTC Omniblend entschieden. Der Omniblend ist mit einem 1,5l-Behälter (239€) oder einem 2l-Behälter (269€) erhältlich. Für Studenten bietet Omniblend auch 10€ Rabatt an.

Der Omniblend hat sechs verschiedene Einstellungsmöglichkeiten. Eimal kann der Omniblend auf eine Zeit (35, 60 oder 90 Sekunden) eingestellt werden. Dann variiert er selbstständig die Mixgeschwindigkeit. Es gibt auch die Möglichkeit, den Omniblend in drei Geschwindigkeitsstufen zu nutzen.
Smothies lassen sich sehr schnell und cremig herstellen. Auch Bananeneis und Nussmuss lassen sich ohne Probleme herstellen. Beim Nussmuss sollte man den Mixer immer 30-60 Sekunden lang laufen lassen und ihm dann 10 Minuten Ruhe gönnen. In der Zeit kann der Mixer abkühlen und bei den zerkleinerten Nüssen tritt Öl aus, was die weitere Verarbeitung erleichtert. Ich hatte damit in 30 Minuten ein perfektes Nussmus (allerdings mag ich kleine Stücke darin, für noch mehr Cremigkeit bräuchte man evtl. noch 1-2 Durchgänge). Die einzige Schwierigkeit bestand darin, das Nussmus aus dem Behälter zu bekommen, ohne die Klingen zu berühren oder zu beschädigen.

Bei den Smoothies schmeckt man nach kurzer Laufzeit leider manchmal auch noch solche kleinen Stückchen, mir macht das aber nichts aus. Nach langer Laufzeit wird aber jeder Smoothie cremig. Leider ist gerade die lange Laufzeit, die lang auf der höchsten Stufe ist, auch mit sehr viel Lärm verbunden, den ich meinen Nachbarn gerade am Morgen nicht immer antun will. Für den 1,5l-Behälter gibt es wohl auch einen Lärmschutz. Ich habe mir mit einem Handtuch unter dem Mixer beholfen, was halbwegs funktioniert, aber noch nicht perfekt ist.

Zur Reinigung rät der Hersteller, den Mixer mit Wasser und Spülmittel ca. 10 Sekunden lang laufen zu lassen. Das funktioniert für die Klinge wunderbar, selbst beim Nussmuss musste ich nicht mehr zusätzlich reinigen. Für die oberen Bereiche des Behälters funktioniert das jedoch nicht. Hier muss ich oft mal nachwischen. Besonders schwierig ist es, sobald man mit Proteinpulver arbeitet. Wenn etwas davon am Rand klebt, muss man es immer manuell entfernen.

Mit dem Mixer zusammen werden ein Nussmilchbeutel und ein Rezeptbuch für grüne Smoothies geliefert. Toller Service! Auch die Lieferung des Mixers war schnell und unkompliziert.
Insgesamt bin ich mit dem Omniblend sehr zufrieden und hoffe, dass er mir trotz intensiver Benutzung noch lang erhalten bleiben wird.

Mittwoch, 23. Juli 2014

Ein Hoch auf Soja?

Als die ersten Vegetarier und Veganer sich in Deutschland outeten, war man entsetzt. Was sollten diese Leute essen? Vor allem Mediziner wetterten, dass man ohne Fleisch oder gar ganz ohne tierische Produkte viel zu wenig Eiweiß zu sich nehmen würde. Mittlerweile ist das ganz anders, da auch die Nahrungsmittelindustrie auf die steigende Nachfrage an rein pflanzliche Produkte reagiert hat. Eine große Rolle in diesen neuen Produkten spielt meist Soja: Egal, ob in flüssiger Form statt Milch, fermentiert als Tofu statt Fleisch, als Seidentofu statt Quark, Sahne oder Joghurt oder als Sojagranulat in der Bolognese. Aber was sagt nun die Medizin zu Soja? Welche Risiken geht man durch einen hohen Konsum ein?

Die Soja-Bohne gehört mittlerweile zu den wichtigsten Pflanzen auf dem Planeten. Entsprechend stark wird sie auch erforscht. Besonders, was Soja in der Nahrung angeht, sind sich die Forscher jedoch nicht immer einig. Früher wurde der Sojakonsum allen Menschen empfohlen. Die Tatsachen, dass in Japan wenig Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorkamen und dort viel Soja verzehrt wird, wurden gleichgesetzt. Forscher empfohlen sogar bis zu 25g Soja-Protein täglich. Wissenschaftlich bewiesen wurde dieser Zusammenhang aber nie, inzwischen wurde die Verzehr-Empfehlung sogar zurückgerufen.

Die Phytoöstrogene in der Sojabohne stehen mittlerweile eher unter Beobachtung. Sie haben eine ähnliche Wirkung wie menschliche Hormone und können den Körper genauso beeinflussen. Unter anderem deshalb wurden früher Frauen in den Wechseljahren oft Soja-Präparate verschrieben, um Hitzewallungen zu vermeiden. Auch hier bestand jedoch nie ein wissenschaftlich nachgewiesener Zusammenhang. Im Gegenteil: Mittlerweile vermutet man, dass Soja sogar das Krebswachstum (insbesondere in den Wechseljahren ist das Brustkrebsrisiko sehr hoch) anregen kann, hierzu gibt es auch eine wissenschaftliche Studie. Auch Schwangere sollten ihren Sojakonsum genau beobachten. Bisher wurde zwar erst der Zusammenhang zwischen menschlichen Östrogenen und Fehlbildungen beim Ungeborenen bewiesen, doch wer würde dieses Risiko schon für pflanzliche Östrogene eingehen wollen?

Wegen der Phytoöstrogene ist Sojamilch auch als Milchersatz für Neugeborene komplett ungeeignet.
Der Körper eines Neugeborenen enthält nämlich nur sehr wenig Geschlechtshormone und das natürliche Gleichgewicht könnte sehr schnell zerstört werden. Kinder sollten Sojaprodukte frühstens nach ihrem dritten Geburtstag zu sich nehmen. Studien zeigen, dass Kinder, die in den 60ern und 70ern mit Sojamilch ernährt wurden, heute über starke Menstruationsbeschwerden, Schilddrüsenerkrankungen und Fruchtbarkeitseinschränkungen klagen.

Mit dem steigenden Sojakonsum finden sich auch immer mehr Allergiker. Besonders Birkenpollen-Allergiker haben häufig Kreuzallergien mit Soja. Hier müssen jedoch nicht nur Tofu und co. aus der Ernährung gestrichen werden, sondern es gilt, weit mehr zu beachten: Mittlerweile hat nämlich Soja-Lecithin bzw. E322 den Einzug in unsere Nahrung gefunden. Vor allem in Schokolade ist Soja-Lecithin weit verbreitet, da es die Schokolade cremiger macht und weniger Kakaobutter benötigt wird.

Soja mag also ein angenehmes Mittel sein, um den Verzicht auf Fleisch und andere tierische Produkte zu erleichtern - viel gesünder ist es aber nicht. Deshalb solltet ihr möglichst auf euren Sojakonsum achten. Statt Sojamilch schmecken auch Reis-, Hafer- und Mandelmilch. Wer bisher Tofu als Fleischersatz genutzt hat, kann stattdessen Seitan essen oder auf andere pflanzliche Eiweißquellen wie Hülsenfrüchte setzen.

Bildquellen: sigrid rossmann, segovax  / pixelio.de

Montag, 21. Juli 2014

10 Dinge, die ich über getreide- und milchfreie Ernährung gelernt habe

Wie ihr wisst, hat mein Arzt mir geraten, einige Monate lang auf Getreide und schließlich noch ca. einen Monat lang aus gesundheitlichen Gründen auf Milchprodukte zu verzichten. Dabei habe ich nicht nur gelernt, dass diese Art der Ernährung für meine Gesundheit nichts gebracht hat, sondern auch einiges mehr!
  1. Vorbereitung ist das A und O. Was mich am meisten gestört hat, war, dass ich nicht "mal eben" etwas essen konnte. Wenn ich Hunger hatte, musste ich mir immer Gemüse oder Obst vorbereiten. Um das länger durchzuziehen hätte ich definitiv eine bessere (konstante) Vorbereitung haben müssen.
  2. Ich kann tagelang von Kartoffeln leben. In der Anfangsphase, wo ich nur auf Getreide verzichten musste, waren Kartoffeln auf jeden Fall das Mittel meiner Wahl. Kartoffeln im Schnellkochtopf sind ruckzuck fertig und können ganz einfach verwendet werden, sind dabei aber vielfältig: Bratkartoffeln, Ofenkartoffeln, Pellkartoffeln mit Kräuterquark...
  3. Wenn ich Getreide hätte, könnte ich problemlos vegan leben. In der Zeit, wo ich auch keine Milch essen durfte, habe ich verstärkt auf Hülsenfrüchte und Tofu gesetzt und gemerkt, dass mir beide richtig gut schmecken. Auch mit Pflanzenmilch ging es mir ähnlich. Mit (Vollkorn-) Getreide denke ich, dass ich definitiv genug an Lebensqualität haben würde, um das länger durchzustehen.
  4. Ich werde keine Kuhmilch mehr kaufen. Seit ich nicht mehr mein Porridge zum Frühstück esse, wird die Milch einfach zu schnell schlecht, da ich höchstens einmal am Tag Kaffee mit etwas Milch trinke. Milchprodukte wie Quark und Joghurt wird es aber weiterhin bei mir geben.
  5. Es gibt erstaunlich viele, günstige Ersatz-Produkte. Gerade was die glutenfreien Varianten angeht (Quinoa, Amaranth, Hirse, Buchweizen und Reis waren später bei mir erlaubt) gibt es sehr viele Produkte, wie z.B. Müsli. Und natürlich nicht zu vergessen die glutenfreie Pasta von Lidl.
  6. Auf pflanzlicher Basis zu leben, ist gar nicht so teuer. Ich dachte immer, dass es viel teurer wäre, wenn man ohne Milchprodukte lebt und dafür Ersatzprodukte (um an Eiweiß zu gelangen) kaufen muss. In Wirklichkeit balanciert sich das aber ungefähr aus, da Milchprodukte auch ziemlich teuer sind (im Vergleich).
  7. Man muss immer genug Essen mitnehmen. Sonst gerät man nämlich allzu leicht in Versuchung, doch etwas "Verbotenes" zu kaufen. Gerade in der Anfangszeit ging es mir  so, dass ich nicht genug Essen in der Uni mithatte und dann immer wieder doch beim Bäcker endete.
  8. Ein guter Highspeed Mixer ist unschlagbar. Richtig "leicht" ist mir die neue Ernährung erst gefallen, seit ich meinen Mixer habe. Denn dann ging "mal schnell was essen" irgendwie doch, weil man nur alles grob zerkleinern und in den Mixer schmeißen musste. Außerdem kann man damit seine eigene Pflanzenmilch und Nussbutter herstellen, was billiger ist.
  9. Man glaubt gar nicht, wie viele Lebensmittel Getreide und Milch enthalten - und welche nicht. Besonders die Milchprodukte haben mich da überrascht. Butter, Feta oder Eis waren für mich keine wirklichen Milchprodukte, bis ein Freund mich darauf angesprochen hat. Dafür war die Billig-Schokolade, die ich noch im Schrank hatte, vegan.
    Kleine Auswahl...
  10. Es gibt nichts Schlimmeres für mich, als nichts zu essen zu haben. Ernsthaft. Ich werde so genervt und depressiv, wenn ich irgendwo bin und nichts essen kann. Noch schlimmer wird es, wenn es Sachen gibt, die ich wirklich gern mag. Mehr als einmal stand ich wirklich kurz vor den Tränen, weil mich das so frustriert hat.
Bei meinem alten Arzt hatte ich den Eindruck, dass er mir die Paläo-Ernährung aufschwatzen wollte, weswegen ich gewechselt bin. Meine neue Ärztin ist der Meinung, dass es mir mit einer vollwertigen, meist pflanzlichen Ernährung besser gehen sollte. Sie empfielt mir viel Joghurt, höchstens zweimal Fleisch in der Woche (keine Schwierigkeit) und viel Rohkost. Fürs erste soll ich wieder ganz normal essen, in einigen Wochen steht dann ein Test auf Gluten- und Laktoseintoleranz an (eventuell auch Fruktose, aber da ich im Moment ja sehr viel Obst esse, schließen wir das eigentlich schon aus).

Woche 17

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich noch schreiben soll... Eigentlich war alles wie immer: Das Essen verbesserungswürdig (habe sogar Mittwoch und Donnerstag Brot gegessen, obwohl ich das nicht mehr wollte), der Sport gut. Ich genieße es immer noch, wieder mit HIIT und mehr Krafttraining besser in Fahrt zu kommen. Jetzt sind erst mal Semesterferien und es kommt hoffentlich etwas Ruhe zurück in meinen Alltag. Gerade letzte Woche war extrem stressig.
Hm, ich weiß nicht, ob ich diese Kategorie hier weiterhin behalten soll. Der gewünschte Effekt (gesündere Ernährung) ist nämlich trotz allem ausgeblieben. Langweilen euch diese Posts? Oder hättet ihr lieber eine gröbere Zusammenfassung?

Essen
  • Montag: Morgens: Smoothie aus gefrorener Ananas, gefrorenen Kirschen und Tofu mit Chiasamen und gepopptem Amaranth, zwei Möhren, ein Kaffee mit Reismilch, Mittags: "Paella" mit Vollkornreis, Möhren, Paprika, Brokkoli, Bohnen, Zwiebel und Knoblauch, Nachmittags: drei Datteln, ein Süßkartoffel-Wedge mit Mandelmus, Walnüsse, Abends: Salat mit Mais, gerösteten Kichererbsen und Senfvinaigrette, Süßkartoffeln mit Maulbeeren und Walnüssen, zwei Riegel vegane Schokolade
  • Dienstag:Morgens: Frischkornbrei aus Hirse, Buchweizen, einer Birne, Proteinpulver und Erdnussbutter mit Chiasamen, Leinsamen, Gojibeeren, Maulbeeren und gepopptem Amaranth, eine Banane, ein Kaffee mit Reismilch, ein Smoothie aus einer Banane, einer Aprikose, etwas Süßkartoffel, einer Möhre und Salat (über den Tag verteilt),  Mittags: Kartoffel-Lauch-Eintopf mit zwei Wiener Würstchen, Abends: Glutenfreie Pasta mit Paprika-Tomaten-Sauce, Nüsse in Honig-Salz-Mischung
  • Mittwoch: Morgens: Reste des Smoothies vom Vortag, Schoko-Müsli, ein Apfel, eine Banane, Himbeeren, glutenfreies Müsli, Nüsse in Honig-Salz-Mischung, Mittags: Zwei Geflügelfrikadellen, Mais, geröstete Kichererbsen, Nachmittags: ein Kaffee, ein Smoothie aus einer Banane, einer Birne, einem Pfirsich und Kohlrabi-Blättern, Abends: zwei kleine Würstchen, ein großes Würstchen mit Curryketchup, ein Stück Fleisch, eine Portion Nudelsalat, zwei Portionen gemischter Salat, drei Scheiben Mischbrot mit Tomatenbutter, ein Glas Cola, ein Glas Sekt, ein Mini-Brownie, zwei Stück Blätterteigschnecke, eine Portion Vanille-Creme, zwei kleine Nussecken,
  • Donnerstag: Morgens: Smoothie-Bowl aus einer Banane, zwei Pfirsichen, einer Aprikose, Goji-Beeren und Kohlrabiblättern, getoppt mit gepufftem Amranth, Chia- und Leinsamen und Maulbeeren, ein Kaffee mit Reismilch Mittags: zwei Geflügelfrikadellen, eine halbe Kohlrabi, eine Möhre, Salat mit italienischem Dressing, Mais, gerösteten Kichererbsen und Gurke, Nachmittags: Schokochips, Abends: Ein Würstchen, eine Portion Kartoffelsalat, etwas Fladenbrot mit Kräuterbutter, zwei Champignons mit Käse, zwei Eis am Stiel
  • Freitag: Morgens: Smoothie aus einer Banane, einem gefrorenen Pfirsich, gefrorenen Kirschen einer Möhre, Gojibeeren, Reismilch, Hanfproteinpulver, Salat und Kohlrabiblättern, ein Kaffee mit Reismilch, Mittags: Mais, Gojiatella-Eis, Datteln, Erdnussbutter, Nachmittags: Ein Kaffee mit Reismilch, zwei Stücke Schokolade, Abends: Salat mit Gurke, Mais, Kidneybohnen, Thunfisch, roter Paprika und Balsamico-Dressing, Nüsse in Honig-Salz-Mischung
  • Samstag: Morgens: eine Banane, ein Pfirsich, Cranberries, Walnüsse, Chiasamen, glutenfreies Müsli und Sojamilch, Mittags: ein Eis, ein Riegel Schokolade mit Haselnüssen, Kidneybohnen mit Mais und Thunfisch, Abends: Omelet mit Möhren, Brokkoli, Zwiebel, Knoblauch und Räuchertofu, zwei Riegel vegane Schokolade
  • Sonntag:
    Morgens: Pancakes (eine Banane, ein Ei, gemahlene Haselnüsse, Erdnussbutter, Backpulver) mit Ahornsirup, ein Kaffee, Mittags: Zucchini Carbonara à la Hildmann (Zwei Zucchini, Räuchertofu, Mandelmus, eine halbe Zwiebel, Knoblauch, Zitronensaft, Petersilie), zwei Datteln, selbstgemachter Eistee, Abends: eine halbe Kohlrabi, eine kleine Möhre, Mais, Schoko-Protein-Smoothie (eine Banane, Schokoproteinpulver, Kakao, zwei Datteln, Reismilch), zwei Riegel Schokolade, ein paar (ohne Fett) geröstete Erdnüsse
Sport
  • Montag: Kraft (Arme) & Cardio, "Fit is Better than Skinny – Upper Body Strength & Cardio Training Workout" (FitnessBlender), 40 Minuten
  • Dienstag: REST
  • Mittwoch: Joggen, ca. 3km, 30 Minuten
  • Donnerstag: Krafttraining (Ganzer Körper), "Fat Blasting Total Body Strength and Toning Workout" (FitnessBlender), 40 Minuten
  • Freitag: REST
  • Samstag: Kraft (Arme) & HIIT: 8x Reverse Flyes (2kg), 10x Windmill (2kg), 10x Hammer Curl (4kg), 10x Side Raise (2kg), 8x One-Arm Triceps Extension (4kg), 7x Dumbbell Press (6kg), 10x Bent-over Row (6kg), 8x Shrug (6kg), 10x Pushups (von allem jeweils drei Sets), 30 Sekunden Plank, je 20 Sekunden Side Plank, 5x8 Squats, "Quick Sweat Cardio Burst - Fast Fat Burning Cardio Workout with Kelli & Daniel" (FitnessBlender), 45 Minuten
  • Sonntag: HIIT & Dehnen, "Cardio HIIT Workout + Butt, Thighs, Abs: Ultimate Workout for Belly Fat Loss, No Equipment", 50 Minuten

Samstag, 19. Juli 2014

Gojiatella-Eis

Jetzt, wo es so heiß ist, würde ich am liebsten den ganzen Tag lang nur Eis essen. Aber natürlich ist das ziemlich ungesund und würde mich defintiv nicht satt halten. Aber mit meinem neuen Mixer kann ich ja jetzt selbst Eis "herstellen" und dabei kam unter anderem diese leckere Kreation heraus.

Für einen Eisliebhaber:

  • 1-2 gefrorene Bananen (in Scheiben)
  • 2 gefrorene Pfirsiche (halbiert und entkernt)
  • 2-3 EL Gojibeeren
  • Toppings nach eurer Wahl z.B. Kakao, Kakaonibs, mehr Gojibeeren, Maulbeeren, gehackte Nüsse...
Einfach die Pfirsich und die Bananen in den Mixer geben und so lange zerkleinern lassen bis eine cremige Masse entstanden ist. Dann die Gojibeeren hinzufügen und noch einmal kurz mixen, je nachdem, wie klein ihr die Goji-Stücke später haben wollt. In eine Schüssel geben, mit Toppings garnieren und genießen!

Freitag, 18. Juli 2014

[Shopping haul] Gluten- und milchfreies Survivalpack

Da ich ja laut meinem Arzt fürs Erste auf Getreide- und Milchprodukte verzichten soll bzw. bei Getreide nur Amaranth, Hirse, Quinoa und Buchweizen essen darf, war mir klar, dass es Zeit für eine neue Bestellung war. Ich habe wieder bei VeganWonderland bestellt, weil letztes Mal alles reibunglos über die Bühne gegangen ist. Auch dieses Mal hatte ich absolut keine Probleme mit dem Service und Versand.

Bauckhof Knusperfrühstück 3-Korn und Früchte

Beide Müslimischungen sind glutenfrei und enthalten nur Reis, Mais, Quinoa, Buchweizen und Amaranth. Das Früchte-Müsli enthält zusätzlich noch getrocknete Sultaninen, Aprikosen, Feigen, Äpfel, Himbeeren und Sonnenblumenkerne. Ich war vor allem froh, dass ich endlich wieder Müsli essen konnte. Ein Nachteil ist hier aber der Preis - mit anderthalb großzügigen Portionen ist schon die Hälfte einer Packung weg. Das Früchtemüsli schmeckt sehr süß, da es fast zur Hälfte aus Trockenfrüchten besteht. Das 3-Korn-Müsli muss man auf jeden Fall mit Früchten o.ä. kombinieren, weil es sonst wirklich nach nichts schmeckt. Ein weiterer Nachteil für mich: Beide Müslis sind leider ungeeignet für Overnight-Oats, weil sie vor allem aus Cornflakes usw. bestehen. Allerdings ist positiv, dass sie nicht so schnell labrig werden wie normale Cornflakes. Noch mal bestellen werde ich mir die Müslis aber nicht, dafür sind sie mir zu teuer.

Maulbeeren von FloresFarm

Mein erstes Mal, dass ich Maulbeeren esse - und ich muss mich direkt der allgemeinen Hysterie um Maulbeeren anschließen. Sehr lecker, ein bisschen wie Honig, also eine angenehme Süße. Wird definitiv nachgekauft!

Hirse von Bohlsener Mühle

Nach Hirse war ich ja schon im letzten Jahr süchtig und das einzig Gute an meinen Einschränkungen ist, dass ich die Ausrede hatte u.a. Hirse nachzukaufen. Die Hirse hier ist aus biologischem Anbau, was ich immer unterstützenswert finde.
  
Buchweizen von Bohlsener Mühle

Buchweizen habe ich noch nie (bewusst) gegessen. Leider steht auf der Verpackung ein genaues Rezept oder eine Zubereitungsanweisung drauf, aber ich denke, ich werde z.B. dieses Rezept probieren.

Schokodrops von Xucker

Die Schokodrops waren gerade fast leer, als ich bestellen wollte - klar, dass ich Nachschub brauchte! Nach längerer Erfahrung kann ich sagen, dass die Schokodrops sich auch super zum Backen eignen, ein großer Teil ist aber einfach so in meinen Mund verschwunden.
Schokolade von Vivani (Dunkle Nougat) und Bonvita

Ohne Schokolade? Ohne mich! Ich versuche zwar, meinen Süßigkeitenkonsum zu verringern, aber ab und zu brauche ich dann doch etwas. Da Schokolade meist mit Milchprodukten gemacht wird, wollte ich vegane Schokolade. Beide habe ich noch nicht probiert und will mir auch noch ein bisschen Zeit lassen - aber mir läuft beim Gedanken an die beiden Schätzchen schon das Wasser im Mund zusammen!

Mittwoch, 16. Juli 2014

Wanted: Maulbeeren

Maulbeeren geistern im Moment durch die Bloggerwelt und natürlich musste auch ich sie ausprobieren. Aber wie ist eigentlich der Hype um Maulbeeren entstanden? Und sind sie wirklich so gut wie ihr Ruf?

Was sind Maulbeeren?

Maulbeerbäume wachsen vor allem in den subtropischen Gegenden auf der Nordhalbkugel. In Europa sind sie jedoch kaum zu finden. Die Frucht der Bäume erinnert an Brombeeren. Es gibt sie in weiß über rot bis schwarz. Frische Maulbeeren findet man in Deutschland jedoch fast nie, da die Beeren zu weich für den Transport sind. Hierzulande gibt es vor allem getrocknete Maulbeeren, die dann eine gelbliche Farbe (unabhängig von der eigentlichen Farbe) haben.

Warum Maulbeeren?

Maulbeeren bzw. Maulbeerwein wurde schon von Hildegart von Bingen als Medizin empfohlen. Sie setzte den Wein gegen Leberleiden ein.
Heutzutage wissen wir, dass Maulbeeren einen hohen Anteil an Vitamin A, B und C enthalten. Sie sind somit ideal geeignet, um das Imunsystem zu unterstützen und sollen außerdem schleimlösend wirken. Außerdem sind Maulbeeren leicht verdaulich und wirken antibakteriell, was z.B. bei Magen-Darm-Erkrankungen helfen kann. Zusätzlich findet man in Maulbeeren viel Kalium, Eisen und Magnesium.
Was die kleinen Beeren aber zu Wunderwaffen macht, sind die Antioxidantien, die in ihren enthalten sind. Die Polyphenole und Flavinoide in den Beeren wirken zell- und gefäßstützend. Dazu bekämpfen sie Freie Radikale, die sonst u.a. Diabetes, Rheuma oder Krebs auslösen können.

Wie werden Maulbeeren genutzt?

Wie schon beschrieben, sind hierzulande frische Maulbeeren eher selten und höchstens gefroren im Bioladen zu finden. Die getrockneten Maulbeeren kann man so wie alle Trockenfrüchte benutzen, z.B. als Topping auf Joghurt, Porridge, Eis oder Chiapudding oder als Snack zwischendurch.
In Bioläden findet man auch Maulbeerkonfitüre oder -saft.

Übrigens
  • Maulbeeren waren schon bei den alten Römern bekannt, die sie aufgrund der Seidenproduktion aus China importierten. Maulbeerbäume wurden nämlich zur Seidenraupenzucht genutzt.
  • Das Holz des Maulbeerbaums wird in der Türkei und im persischen Raum für Instrumente genutzt. Außerdem wird es in Japan und Südostasien zu Papier verarbeitet.
  • Auch die Blätter des Maulbeerbaums können genutzt werden. In einem Tee aufgebrüht können sie bei Blasenentzündungen helfen. 
Bildquelle: Gila Hanssen  / pixelio.de,eigenes Bild

Dienstag, 15. Juli 2014

A day in the life VI

Heute werdet ihr mal einen relativ normalen Tag von mir sehen. Vielleicht interessiert euch das ja auch? Ich finde es jedenfalls immer ziemlich interessant, was Blogger so den lieben, langen Tag machen.

Ich bin morgens völlig übermüdet aufgewacht, so wie vermutlich so ziemlich jeder in Deutschland. Weltmeister! Ich war zwar nach dem Spiel nicht mehr lang bei den Freunden, wo wir das Spiel geguckt haben, aber ich habe zuhause dann noch ferngesehen und das rächte sich dann.
Nach dem Aufstehen hatte ich noch keinen Hunger und so ging es erst mal ans Aufräumen meiner Wohnung. Irgendwie leidet die ziemlich darunter, dass ich 2-3 Tage in der Woche beim Apfelkuchenliebhaber bin.
Aufräumen macht aber hungrig und so gab es einen großen Smoothie aus gefrorener Ananas, gefrorenen Kirschen und Tofu. Allem, was mein fast leerer Kühlschrank eben so hergab ;) Ich muss aber sagen, dass die Smoothies mir enorm dabei helfen, effizient meine Einkäufe zu nutzen. Ein Kilo Aprikosen ist zu viel? Friert man den Rest eben ein und verarbeitet ihn in einem Smoothie. Kein Problem!
Außerdem kann man mit einem High Speed Blender auch super Pflanzenmilch selbst machen. Das war zwar noch eine ziemliche Sauerei, weil ich noch nie vorher mit dem Nussmusbeutel gearbeitet habe, aber das Ergebnis kann sich sehen lassen. Ich hätte nur noch ein bisschen mehr süßen müssen, so schmeckt die Reismilch nämlich nach gar nichts ;)

Leider fängt bald die Klausurphase an und so verbrachte ich die restliche Zeit bis zu meiner ersten Vorlesung mit Lernen. Nach der Vorlesung ging es dann einkaufen, denn noch eine Mahlzeit konnte ich aus dem Kühlschrank nicht mehr zaubern.
Das kann sich doch sehen lassen oder? So einen gesunden Einkauf hatte ich wohl noch nie. Allerdings koche ich diese Woche auch nur dreimal zuhause und für Frühstück und eine zusätzliche Mahlzeit am Tag müsste eine Kohlrabi, eine Gurke, Eichblattsalat, zwei Zucchini, Mais, Geflügelfrikadellen, Bananen, Pfirsiche und Birnen ja wohl ausreichen!
Mittlerweile war ich halb verhungert, deshalb gab es eine ganz schnelle "Paella" aus Vollkornreis, Brokkoli, Möhren, Paprika, Zwiebeln, Knoblauch und Bohnen. Das passte nur irgendwie nicht so zusammen und das spanische Gewürz (habe ich von meinen Eltern aus dem Urlaub mitgebracht bekommen) schmeckt an gerösteten Kichererbsen definitiv besser als so!

Nachmittags ging es dann zum Sport. Im Moment fühle ich mich körperlich total rastlos (ganz im Gegensatz zu meiner psychischen Erschöpfung) und mag es, wenn ich mich bei Workouts total auspowern kann. Deshalb gab es heute nicht nur Krafttraining für die Arme, sondern auch mit Cardio vermischt. Perfekt!

Anschließend ging es schnell unter die Dusche, denn ich hatte noch einen Termin. Eine Maklerin hatte sich angemeldet. Ich werde nämlich im Herbst aus meiner schnuckligen Ein-Zimmer-Wohnung ausziehen und in die Wohnung des Apfelkuchenliebhabers mit einziehen. Das hatten wir so schon länger überlegt (u.a. war ich deshalb auch an der Wohnungssuche beteiligt) und im Herbst bietet es sich dann an, weil bei mir verschiedene Verträge auslaufen. Jedenfalls kam heute die Maklerin, um potentiellen Nachmietern die Wohnung zu zeigen. Deshalb auch die Aufräumaktion. So ordentlich sah es hier seit meinem Einzug nicht aus! Dieser Schrank z.B. ist immer offen, weil darin mein Geschirr steht und das Fernsehkabel dadurch verlegt ist.

Abends gab es dann ein zweigeteiltes Essen: Salat mit Mais, gerösteten Kichererbsen und Senfvinaigrette und Süßkartoffeln mit Maulbeeren und Walnüssen. Dann habe ich es mir auf dem Sofa gemütlich gemacht, wo es auch noch zwei Riegel von der Vivani Dunkles Nougat gab. Superlecker! Dazu habe ich "Extrem schwer" geguckt. Ich weiß, Assi-TV und so, aber ich finde es trotz allem immer wieder faszinierend, wie schnell die Kandidaten nur durch eine Ernährungsumstellung und Sport abnehmen!

Gibt es auch so eine Sendung, die ihr immer wieder guckt, obwohl ihr es vielleicht nicht zugeben würdet?

Montag, 14. Juli 2014

Woche 16

Meine Geburtstagswoche war sehr angenehm. Ich habe mir extra nicht vorgenommen, dass ich mich komplett gesund ernähre, aber dafür ist es noch erstaunlich human geblieben. Immerhin habe ich es geschafft, halbwegs auf Getreide und Milch zu verzichten. Einzelne Ausnahmen wie das Hamburger-Brötchen am Dienstag, die Schokolade oder das Müsli am Sonntag waren zwar drin, aber immer noch weitaus weniger als in den letzten Wochen. Allerdings hat eine Bekannte meiner Mutter jetzt angedeutet, sie wüsste gar nicht, warum ich solche Einschränkungen hätte. Will mein Arzt mich etwa doch einfach nur auf seine ach so tolle Paläo-Ernährung umstellen?
Der Sport war dafür umso besser. Ich genieße es, dass ich wieder so viel Sport machen kann, wie ich will und das nicht immer mit den Läufen ausbalancieren muss. Ich habe zwar ein ungefähres Konzept (zweimal HIIT, je einmal Krafttraining für Arme und Beine und einmal Ganzkörpertraining), aber die Zeiten kann ich spontan wählen. Sonntag wollte ich z.B. eigentlich laufen gehen, aber es hat nur geschüttet. Voila, HIIT vom allerfeinsten und das ohne Probleme!

Essen
  • Montag: Morgens: Smoothie aus einer Banane, einer halben Mango und Lollo Rosso, ein Joghurt, Möhren- und Gurkensticks, Mittags:
    Gebratene Champignons, Zwiebel, Bohnen, Knoblauch und Quinoa mit Mandelmussauce, Nachmittags: Ein Kaffee mit Sojamilch, Zuckermelone, Nüsse in Honig-Salz-Mischung,  Abends: Salat mit Möhren, Paprika, Gurke, Resten vom Mittagessen und Mandelmusdressing
  • Dienstag: Morgens: Bananenpancakes mit Erdnussbutter, Zuckermelone, Mittags: Schoko-Bananeneis mit Schokochips, etwas Smoothie (Kirschen, Aprikose, Sojamilch) Nachmittags: Erdnussbutter, zwei Datteln in Erdnussbutter, Nüsse in Honig-Salz-Mischung, Abends: Menü im Pfannenzauber (Tomaten-Paprika-Suppe, Tofu-Cheeseburger mit Ofenkartoffeln, Bananen-Split), zwei Blaubeermuffins, drei Brownies, Blaubeeren
  • Mittwoch: Morgens: Reisflocken mit Sojamilch, Gojibeeren, Chiasamen, Leinsamen, einer Banane und Erdnussbutter, ein Kaffee mit Sojamilch, ein Apfel, Möhrensticks, Mittags:
    Gebratener Reis mit Tofu, Paprika, Möhre, Zwiebel und einem Ei, Nüsse in Honig-Salz-Mischung, Abends: Smoothie aus zwei Aprikosen, Mango, einer Möhre, Gurke, Salat, einer Dattel, Sojamilch, Nüsse in Honig-Salz-Mischung
  • Donnerstag: Morgens: Milchreis mit Sojamilch, Banane, Gojibeeren und Chiasamen, ein Kaffee, Möhrensticks, Mittags: Salat mit Möhren, Gurke, Paprika und Balsamicovinaigrette, geröstete Kichererbsen, Smoothie-Rest vom Dienstag, Abends: Gebratener Reis mit Hähnchen, M&Ms, Brownies, ein Glas Eistee
  • Freitag: Morgens: Smoothie mit Tofu, einer Banane, einer Möhre, zwei Aprikosen und Gojibeeren, Möhrensticks, eine Aprikose, Mittags: anderthalb Teller Müsli mit Sojamilch, eine Aprikose, Abends: vier Kartoffelecken, Minischnitzel und Cevapcici, italienische Gemüsemischung, Teig, eine Handvoll Mandeln, eine Bionade Orange-Ingwer
  • Samstag: Morgens: Rührei mit Speck, Baked Beans, ein Kaffee, Teig, Mittags: Vier Wiener Würstchen, Teig, Nachmittags: Ein Cookie, drei Schokobonbons, Mandeln, Walnüsse, Abends:
    eine Portion Gyros-Suppe, eine Portion Reiseintopf, Möhren mit Tzatziki, Schokokuchen, Schokobonbons, Cookies, zwei Gläser Sekt, ein Glas Cola, eine Fassbrause
  • Sonntag: Morgens: eine Banane, zwei Spiegeleier, Baked Beans, ein Kaffee Mittags: Mandeln, eine Walnuss, Müsli, Abends: eine große Portion Reiseintopf, M&Ms, ein Glas Cola, Chips
Sport
  • Montag: Vinyasa Yoga, 90 Minuten
  • Dienstag: REST
  • Mittwoch: HIIT, "HIIT Cardio and Abs Workout – 30 Minute At Home HIIT Workout with Abs Exercises" (FitnessBlender), 30 Minuten
  • Donnerstag: Krafttraining (Beine), "Lower Body Workout with Kelli and Daniel - 40 Minute At Home Butt and Thigh Workout" (FitnessBlender), 40 Minuten
  • Freitag: REST
  • Samstag: Krafttraining (Arme), 30 Minuten
  • Sonntag: HIIT, "Cardio + Lower Body Toning - 44 Min Better Booty Tabata Workout with Yoga Cool Down & Stretch" (FitnessBlender), Stretching, 60 Minuten