Mittwoch, 28. Mai 2014

Rückblick: Mai

 Der Mai hat uns mit allem beglückt, was man so bieten konnte... Kälte, sommerliche Temperaturen und ganz viele neue Blogposts!
  • Kochen kann für Entspannung und Seele baumeln lassen stehen - aber wenn man nach einem langen Tag nach Hause kommt, ist es meistens nur noch anstrengend. Bei Katheats findet ihr diesen Monat aber einige Rezepte, für die ihr nur 5-15 Minuten in der Küche steht!
  • An gesunder Ernährung ist nichts auszusetzen, so lange sie nicht zur Obsession wird. Denn ab und zu darf man ruhig auch mal fünfe gerade sein lassen. Den Grund dafür könnt ihr bei Born Fitness nachlesen.
  • Ein Artikel zum gleichen Thema: Wie ein durchtrainiertes Model dadurch glücklicher wurde, dass sie zunahm, findet ihr bei Greatist.
  • "Warum kann ich nicht abnehmen, wenn es bei anderen so gut klappt?" Dies ist wohl eine der am meisten gefragten Fragen. Mögliche Antworten gibt es bei Fitocracy.
  • Ihr seid auf einem Plateau und seht keinen Fortschritt mehr? Dann probiert doch mal Marks Formel aus, mit der ihr euch garantiert weiterentwickelt!
Monatshighlight

Die meisten von euch kennen das wahrscheinlich schon und der Trend ist nur an mir vorüber gegangen: Bei Beauty Runner wurde ich auf den LäuferCoach aufmerksam. Dort könnt ihr euch kostenlose Trainingspläne zusammenstellen lassen, die ihr nach eurer aktuellen Zeit, dem Trainingsaufwand, Tag des längsten Laufs in der Woche usw. abstimmen lassen könnt. Ein geniales Tool für jeden, der noch nach dem optimalen Training sucht!

Montag, 26. Mai 2014

Woche 9

Diese Woche war wirklich zwiegespalten. Auf der einen Seite war meine Ernährung nicht wirklich toll und ich hatte vor allem mal wieder viel zu viele Süßigkeiten (mein großes Laster). Auf der anderen Seite wächst in mir so langsam wieder das große Bedürfnis nach gesunder Ernährung. Ich merke, dass mein Körper sich eher nach frischer Kost sehnt und versuche auch, so gut es geht, darauf einzugehen. Dass der Sonntag viel Essen bedeuten würde, war mir klar, da meine kleine Schwester ja Konfirmation hatte. Aber ich habe weniger genommen, als ich normalerweise hätte, was vermutlich am Apfelkuchenliebhaber lag, der ja generell wenig isst. Vor ihm wollte ich dann nicht so verfressen wirken ;) Überhaupt muss ich sagen, dass er mein Essverhalten teils wirklich positiv beeinflusst, zumindest was Menge und Häufigkeit angeht. Bei der Wahl und Vielfalt des Essens ist es dann wohl andersherum, aber das ist eine andere Geschichte.
Sportlich war diese Woche sehr gut. Ich merke langsam, wie mein Körper sich an das häufigere Laufen anpasst, auch wenn es trotzdem noch unglaublich anstrengend ist, vor allem bei so einer Hitze. Aber ich habe die 10 km diese Woche geschafft und darauf bin ich unglaublich stolz. Wenn man überlegt, dass ich im März fast bei Null angefangen habe und in 45 Minuten gerade mal 5km geschafft habe, ist vor allem meine Zeit auch ein großer Erfolg: Nur 1 Stunde und 15 Minuten! Zwischendurch war es sehr hart, aber am Ende konnte ich echt noch ganz viel letzte Power freisetzen und bin sogar bergauf fast noch meinen schnellsten Kilometer gelaufen! Einzig Sorgen macht mir, dass ich bei meinen längeren Läufen jetzt fast immer eine Gehpause einlegen muss, vor allem wenn es bergauf geht. Das Gelände für den Lauf wird aber als hügelig beschrieben :/ Sonntag wollte ich eigentlich einen Restday machen, aber ich hatte (von all dem Essen) noch so viel Energie, dass ich noch ein wenig Pilates gemacht habe. Hoffentlich rächt sich das nicht.
Außerdem merke ich so langsam, dass ich mich echt danach sehne, wieder mehr Fokus auf das Krafttraining zu setzen. Das Lauftraining war gut, weil ich dadurch meinen linken Arm erst langsam wieder antrainieren konnte, aber jetzt ist die Schonzeit vorbei!

Essen
  • Montag: Morgens: Chiapudding aus Sojamilch, Banane, Apfelmus, Himbeeren, Goji-Beeren und Leinsamen, ein Kaffee, ein Apfel, Mittags: Sheperd's Pie (Kartoffeln, Hackfleisch, Tomaten, Spinat, Parmesan), "Froyo" (Griechischer Joghurt, Schoko-Chips, Mandeln), Abends: Zwei Kugeln Eis (Dunkle Schokolade und Malaga) in der Waffel, Feldsalat mit Möhren, Radieschen und Sonnenblumenkernen, zwei Gemüse-Puten-Frikadellen, Schoko-Chips, Mandeln
  • Dienstag: Morgens: Chiapudding aus Sojamilch, Banane, Apfelmus, Himbeeren, Goji-Beeren, Leinsamen und Kokosflocken, ein Kaffee, Radieschen, Möhrensticks, Mittags: Salat mit Kichererbsen, Kidneybohnen, Möhren, gemischtem Gemüse und Joghurtdressing, Nachmittags: zwei Mini-Eis am Stiel, Schoko, ein Joghurt, Abends: Schmorpfanne mit Leberkäse, Möhren, Zwiebel und Gurke, Erdnussbutter
  • Mittwoch: Morgens: Joghurt mit Banane und Apfel, ein Kaffee, Möhren- und Gurkensticks mit Hummus, Mittags: Curry aus grünen Bohnen, Brokkoli, Möhre, roter Paprika, Zwiebel, Knoblauch und Kokosmilch, Nachmittags: Ein Kaffee, Griechischer Joghurt mit Kakao, Kokosflocken, Proteinpulver und Schokodrops, Abends:
    Rohkost (Möhre, Paprika, Gurke, Radieschen) mit Kräuterquark, zwei Gemüsefrikadellen, zwei Cola, diverse Kekse und Gummibärchen
  • Donnerstag: Morgens: Mugcake (Banane, Quark, ein Ei, Proteinpulver, gemahlene Mandeln, Leinsamen, Kakao, Zimt, Backpulver), ein Kaffee, Möhren- und Gurkendips mit Quark, Radieschen, Mittags: Gerösteter Brokkoli, eine Gemüsefrikadelle, Bratapfel (Apfel gefüllt mit Goji-Beeren, Mandeln, Walnüssen, 1 TL Honig) mit Joghurtsauce, ein Kaffee, Abends: Auflauf mit Zwiebeln, Paprika, Tomaten und Eiern, zwei Riegel Schokolade
  • Freitag: Morgens: Chiapudding mit Banane, Sojamilch, Himbeeren und Leinsamen
    , ein Kaffee, zwei Müsliriegel, ein Apfel, Mittags: Nuggets mit Saucen, Pommes, Mandeln, Walnüsse, getrocknete Mango- und Ananasstücke, Abends: Möhrencurry (Möhren, Kartoffeln, Frühlingszwiebeln, Eier), ein Becks Ice, zwei Riegel Schokolade
  • Samstag: Morgens: Eine halbe Mango mit Joghurt, Erdnussbutter und Granola, ein Kaffee, ein Proteinriegel, Nachmittags: ein Joghurt mit Schokostreuseln, ein Stück Pizza Margharita, Muffinteig, Kaffee, Abends: Gebratene Kartoffeln mit Zucchini, Käse und Knoblauch, zwei Rocher, ein Eis, Müsli, ein Blaubeermuffin
  • Sonntag: Morgens: Mango mit Joghurt, Haferflocken und Erdnussbutter, Mittags: Mini-Blätterteig-Taschen, zwei Gläser Sekt, Rindfleisch mit Kartoffelgratin, Brokkoli mit Sauce Hollandaise, gebratene Champigions, grüne Bohnen im Speckmantel, Salat mit Joghurtdressing, zwei Kugeln Eis, Nachmittags: ein Kaffee, ein Stück Schokokuchen, anderthalb Stücke Erdbeerkuchen, ein Muffin mit Schokostücken, Abends: Schweinefilet in Rahmsauce, Spätzle, Brokkoli, grüne Bohnen im Speckmantel, ein Stück Marzipan
Sport
  • Montag: Vinyasa Yoga, 90 Minuten
  • Dienstag: REST
  • Mittwoch: Joggen, 5,2 km, 40 Minuten (+ KG)
  • Donnerstag: Krafttraining (Oberkörper, v.a. Schultern), 37 Minuten
  • Freitag: REST
  • Samstag: Joggen, 10 Km, 74 Minuten
  • Sonntag: Pilates, "BIKINI BLASTER 4: Awesomesauce Arms", "Abs On Fire | POP Pilates", "POP Pilates: Stretching for Flexibility! (Full 10 min) Pilates Video, 40 Minuten

Sonntag, 25. Mai 2014

Cheat Day vs. Fresstage

Wir  alle kennen und lieben Cheat Days und ich bin die letzte, die sich strikt dagegen aussprechen würde. Aber in letzter Zeit wird ein Phänomen immer beliebter, das sich ebenfalls unter dem Namen Cheat Day verbirgt: Das hemmungslose "Fressen" (Ich mag dieses Wort wirklich überhaupt nicht im Zusammenhang mit Menschen, aber anderes fällt mir dazu nicht ein). Gemeint ist, dass man am Cheat Day tatsächlich über alle Stränge schlägt und sich bis zur Übelkeit mit Süßem und Fast Food vollstopft.

Dieses Phänomen ist nicht nur ungesund, sondern entspricht auch nicht der eigentlichen Definition eines Cheat Days, jedenfalls nicht so wie ich sie kenne. Cheat Days sind dazu gedacht, dass man sich ungesunde Lebensmittel gönnt, die man sonst nicht zu sich nehmen würde. Dadurch, dass man weiß, dass solche Cheat Days erlaubt sind, fällt es einem natürlich leichter, seine eigentliche, gesunde Ernährung aufrecht zu erhalten. Wie das funktioniert wurde sogar wissenschaftlich bewiesen.

Aber tun wir unserem Körper wirklich einen Gefallen, wenn wir ihn in einem relativ kurzen Zeitraum mit tonnenweise Schokolade, Pommes, Eis und co. zuschütten? Nein, natürlich nicht. Denn je gesünder wir uns ernähren, desto mehr ist auch unser Körper darauf eingerichtet. Insbesondere meine ich damit, dass unser Körper sich darauf eingestellt hat, dass alles was er braucht aus der Ernährung bekommt. Er ist es gewohnt langkettige Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Eiweiße und gesunde Fette zu sich zu nehmen. Mit einem plötzlichen Anstieg an unnatürlichen Lebensmitteln überfordern wir ihn und setzen ihn unter Stress. Das zeigt er dann auch deutlich, wie Cassie von Blogilates z.B. hier berichtet.

Ich gehe davon aus, dass die meisten, die diesen Text lesen, sich entschlossen haben, ihrem Körper etwas Gutes zu tun und sich gesund oder gesünder zu ernähren. Gegen einen Cheat Day ist da nichts einzuwenden. Aber wie fühlt ihr euch, wenn ihr euren Entschluss, euch gesund zu ernähren, zwar bewusst, aber dafür auch komplett für einen Tag über den Haufen werft? Was denkt ihr, wenn ihr am nächsten Tag noch die Reste von eurer Mahlzeit seht oder im Mülleimer die unzähligen Bonbonpapiere betrachtet? Ihr habt ein schlechtes Gewissen. Ihr fühlt euch furchtbar. Und ihr überlegt euch, dass ihr die nächsten Tage eher zu wenig essen werdet, weil ihr ja an dem einen Tag so viel gegessen habt.

Nun fragt euch: Sind euch ein paar Schokoriegel oder ein Burger vom großen M das wert, dass ihr euch so schlecht fühlt? Dass euer Körper protestiert und ihr ein schlechtes Gewissen habt? Ich sage: Kein Essen dieser Welt ist es wert. Sucht eure Freuden im Leben in anderen Dingen als in Essen. Es macht nichts, wenn ihr vielleicht an einigen Tagen weniger gesund esst als sonst. Aber macht es nicht zur Regel. Und macht es erst recht nicht so, dass ihr euch schlecht fühlt. Das Leben bietet doch so viel mehr, als die Freude durch gutes Essen.

Bildquellen: Tim Reckmann, La-Liana / pixelio.de

Mittwoch, 21. Mai 2014

Countdown: Stress reduzieren

Stress ist mittlerweile einer unsere längsten Begleiter im Leben. Aber chronischer Stress kann dem Körper schädigen und ist oft der Grund für Gewichtszunahme, Burnouts, Tinitus oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Deshalb ist es so wichtig, Wege zu finden, mit denen man Stress reduzieren kann.
  1. Setzt klare Terminkalender: Gerade Schüler, Studenten oder Freiberufler kennen das Problem: Die Arbeit hört nicht direkt auf, sondern geht zuhause immer weiter. Zieht euch eine Grenze, ab wann ihr nicht mehr weiterarbeiten wollt (z.B. 18 Uhr). Ihr müsst ab dann kein schlechtes Gewissen mehr haben, sondern habt wirklich Feierabend. Ab jetzt sind keine Gedanken an die Arbeit, Mails checken usw. erlaubt!
  2. Macht euch in eurer Freizeit frei: Mit Familie und Freunden ist auch die Freizeit oftmals schon verplant. Achtet deshalb auch darauf, dass ihr euch Zeit zur Entspannung nehmt! Ich gehe z.B. selten freitags Abends aus, weil ich diesen Abend einfach für mich zum Kraft schöpfen brauche.
  3. Geht nicht vom Schreibtisch aus ins Bett: Oft ist man dann mit den Gedanken noch bei dem, was man vorher gemacht hat. Achtet darauf, dass einige Minuten zwischen Schlafen und Arbeiten liegen: Hört Musik, lest, meditiert ein wenig oder macht euch einen heißen Kakao. Fernsehen o.ä. sollte auch vermieden werden, damit der Körper weiß, dass er sich jetzt entspannen kann.
  4. Achtet auf eine leichte, gesunde Ernährung: Wenn der Körper psychischem Stress ausgesetzt ist, braucht er nicht auch noch Schwierigkeiten bei der Verdauung. Gerade schwere Sahnesaucen, fettiges Fleisch o.ä. belasten den Körper noch zusätzlich. Besser sind Gemüsepfannen oder Obst.
  5. Macht richtige Pausen: Es bringt eurem Körper wenig, wenn ihr vom Dokument der Hausarbeit in der Pause nur zu Facebook switcht. Macht stattdessen einen kurzen Spaziergang, ein paar Sonnengrüße oder schnippelt einen leckeren Salat (s.o.). Ihr werdet euch viel ausgeruhter fühlen als nach einer Facebook-Pause!
  6. Schafft Rituale: Es ist sehr viel einfacher für uns, wenn wir nur das tun, was von uns "erwartet" wird und wir uns nicht ständig auf Neues einlassen müssen. Wenn ihr zum zwanzigsten Mal euer Frühstücksmüsli zubereitet, geht es schon fast von allein und euer Körper stellt automatisch auf Schlafmodus um, wenn ihr im Bett liegt und lest.
  7. Verzichtet auf Koffein: Es mag zwar verführen, zum Kaffee und schwarzen Tee zu greifen, wenn die Konzentration nachlässt. Doch Müdigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten sind ein Zeichen eures Körpers. Macht besser eine Pause oder legt ein Power nap ein.
  8. Findet einen Ausgleich: Egal, ob es das Laufen, Origamis falten oder Singen ist: Findet etwas, bei dem ihr die Sorgen des Alltags komplett vergesst und euch danach fühlt wie nach einem Kurzurlaub. Idealerweise sollte es etwas sein, was ihr jederzeit tun könnt, damit ihr immer wieder dem Alltag entfliehen könnt.
  9. Sucht Kontakt mit anderen: Es mag verführerisch sein, sich zu isolieren, wenn man Stress hat. Aber der Mensch ist kein Einzelgänger und oft verstärkt Einsamkeit die Symptome des Stress nur. Versucht, euch wenigstens ab und zu (s.o.) mit anderen zu umgeben.
  10. Denkt an die Liebe: Die wenigsten von uns können sich nicht am besten entspannen, wenn sie sich bei ihren Liebsten wohlfühlen. Egal, ob ihr mit eurem Freund oder eurem Hund kuschelt, ob ihr einen Ausflug mit eurer Familie macht oder gute Freunde zu euch einladet: Liebe hilft uns, uns ganz fallen zu lassen. Umgebt euch auch mit Bildern und Erinnerungen an eure Liebsten, die euch jederzeit daran erinnern, dass diese Menschen auf euch warten und ihr bei ihnen geborgen seid.
Bildquellen: Simone Hainz, Joujou, Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Montag, 19. Mai 2014

Woche 8

Essen
  • Montag: Morgens: Ein halber Apfel, eine halbe Banane, Erdbeeren, ein Naturjoghurt, ein Kaffee Möhren-, Gurken- und Kohlrabisticks, Mandeln und Paranüsse, Mittags: Blumenkohlsuppe mit Salbei und Cocktailtomaten, Abends: Großer Salat aus Spinat mit Karotte, Gurke, Feta, Schokolade
  • Dienstag: Morgens: Milchreis mit Erdbeeren, ein Kaffee, Kohlrabi- und Möhrensticks, Mittags: Salat mit Kidneybohnen, buntem Gemüse, Eiern und Mozarellabällchen, ein Kaffee, Schokobonbons, Abends: "Backfisch" aus der Pfanne mit Kartoffeln und Rahmblumenkohl, Nüsse in Honig-Salz-Mischung
  • Mittwoch: Morgens: Ein Apfel, eine Banane, ein Naturjoghurt, ein Kaffee, eine Möhre, ein Twix, Mittags: Spinatsalat mit Mais, Möhren, Cocktailtomaten, Feta und Joghurtdressing, ein Glas Kefir, ein Kaffee, ein Mango-Pfirsich-Joghurt, Abends: Curry mit Blumenkohl, Kartoffeln, Knoblauch und Cocktailtomaten, ein halbes Rittersport Erdbeer, zwei Handvoll M&Ms
  • Donnerstag: Morgens: Apfelporridge, drei Rosmarin-Cracker, Mittags: Felsalat mit Balsamico-Vinegraitte, Rührei mit Spinat und Feta, Möhren, Paprika, eine Handvoll M&Ms, eine Handvoll Nüsse in Honig-Salz-Mischung, ein Kaffee, Abends: Ente mit Chop-Suey und Reis, Erdnussflips, Cola, Eistee
  • Freitag: Morgens: Overnight-Oats (1 Banane, Weizenkleie, Haferflocken, Chiasamen, Leinsamen, Griechischer Joghurt), Paprika- und Gurkensticks, Mittags: Feldsalat mit Karotten, Mais und Feta, ein halber Apfel mit Mandelmus, ein Kaffee, Nüsse in Honig-Salz-Mischung, Chai-Latte-Proteinshake, Abends: Toskanische Gemüsepfanne mit Kartoffeln, Möhren, Zwiebel, Zucchini und Cocktailtomaten
    , M&Ms, Nüsse in Honig-Salz-Mischung
  • Samstag: Morgens: Schoko-Quinoa mit Banane, ein Kaffee, ein halber Apfel, Mittags: ein Joghurt, ein Brot mit Leberwurst, M&Ms, Abends: Pommes mit Mayo, zwei Kugeln Eis in der Waffel
  • Sonntag: Morgens: Bananen-Pancakes mit Erdnussbutter, Eier mit Speck, ein Kaffee, Erdnussbutter, Abends: Fisch bordelaise, "Chili" (Tomaten, Mais, Kidney-Bohnen, rote Paprika), Schokolade, Mandeln
Sport
  • Montag: REST
  • Dienstag: REST
  • Mittwoch: Joggen, 4,5km, 41 Minuten (+ KG)
  • Donnerstag: Krafttraining, 36 Minuten
  • Freitag: Joggen, 7,56 km, 60 Minuten
  • Samstag: Krafttraining, "Upper Body Functional Strength Training Workout with Dumbbells" (Fitnessblender), 30 Minuten
  • Sonntag: Joggen, 3,2km, 30 Minuten
Fazit 

Diese Woche ging es mir überhaupt nicht gut. Ich weiß nicht, ob das an den neuen Medikamenten lag, aber mein Kreislauf spielte ständig verrückt und ich fühlte mich einfach mies. Die Restdays Montag und Dienstag haben geholfen, aber auch Mittwoch habe ich mich mehr schlecht als recht durch das Workout gequält. Die ganze Zeit lang hatte ich einfach nur das Bedürfnis, mich zusammen zu kuscheln und zu schlafen. Vielleicht liegt es an der neuen Belastung in der Uni, vielleicht daran, dass ich so schlecht abschalten kann, aber es war einfach eine beschissene Woche.
Da ich dazu neige, mich mit Süßem zu trösten, sieht meine Wochenbilanz bezüglich Essen entsprechend aus. Noch dazu ist mein Bauch aufgebläht wie sonst was, sodass ich aussähe, als wäre ich schwanger (was ich aber mit 100% Sicherheit ausschließen kann). Meine Klamotten passen nicht, nicht einmal das neu gekaufte Top für die Konfirmation meiner Schwester sitzt ordentlich. Das bedeutet für mich, nächste Woche überhaupt kein Getreide und keine blähenden Lebensmittel. Ich will mich nicht für die Fotos der Konfirmation schämen müssen!

Sonntag, 18. Mai 2014

Wie ihr den perfekten Salat zusammenstellt

Wie viele langweilige Salate habe ich schon in mich reingezwungen? Ich kann es kaum zählen. Kein Wunder, dass Salat mich irgendwann nur noch langweilte. Dabei sind die "greens" die wichtigsten, weil vitaminreichsten, Lebensmittel, die es gibt! Interessant wurden Salate für mich wieder mit einigen einfachen Tricks - und die könnt ihr auch lernen.

Auf das Dressing kommt es an

Das Dressing ist eigentlich der wichtigste Geschmacksträger im Salat. Deshalb ist es auch völlig bescheuert, dass Models ihren Salat ohne Öl oder sonst ein Dressing essen. Kein Wunder, dass Salate dann langweilig schmecken! Ein gutes Salatdressing braucht aber noch nicht mal viel. Ihr braucht nur 1-2 EL von etwas Fettigem (Öl, Avocado), 1-2 EL Saures (Essig, Zitronensaft, Limettensaft), bis zu einem TL Süßes (Honig, Agavendicksaft, Fruchtsäfte) und etwas Salz und Pfeffer nach Geschmack. Wer mehr will, kann auch noch Joghurt, Buttermilch, Senf, Hefeflocken usw. hinzufügen. Wichtig ist es, hochwertige Zutaten zu wählen. Ich hätte es früher nie geglaubt, aber es ist ein wahnsinniger Unterschied, wenn man kräftiges Olivenöl statt einem neutralen nutzt. Variiert ruhig mit verschiedenen Ölen (Raps, Sonnenblume, Sesam, Walnuss, Erdnuss...) und den Essigen (Weißwein, Rotwein, dunkler/heller Balsamico), dann werdet ihr ganz neue Möglichkeiten entdecken! Auch wenn das viele wieder nicht glauben werden: Frische Kräuter machen einen himmelweiten Unterschied. In meinem Salat mag ich am liebsten Schnittlauch, Petersilie und Zitronenmelisse.

Es lebe die Vielfalt

Salat stirbt und lebt mit seiner Vielfalt. Ein grüner Salat kann eine ganz nette Beilage sein, ist allein aber langweilig. Fügt eure liebsten Gemüse hinzu. Dabei ist der Fantasie keine Grenzen gesetzt, ihr könnt Karotten, Gurken, Tomaten, Paprika, Kohlrabi, Chilis, Mais, Brokkoli, Zuckerschoten, Radieschen, Pilze, geröstetes Gemüse usw. nehmen. Auch süße Komponenten wie Äpfel, Rosinen, Cranberries oder Mangos können eine nette Abwechslung sein. Bei jedem Salat als Hauptmahlzeit darf außerdem eine Proteinquelle, z.B. Hähnchen, Kichererbsen, Käse oder Tofu nicht fehlen, genauso wenig wie Fette (Nüsse, Samen).
Und auch der Grundlage, dem Salat sind keine Grenzen gesetzt. Natürlich wissen wir alle, dass die dunklen Blätter am besten sind. Aber warum muss es immer Eichblattsalat sein? Probiert auch mal Feldsalat, Rucola, Spinat, Kohlrabiblätter, Grünkohl usw. Alle enthalten unterschiedliche, aber wichtige Vitamine und haben ihren ganz eigenen Geschmackt.

Salat soll Spaß machen!

Auch hier muss ich wieder unsere englischsprachigen Freunde zitieren. Sie haben nämlich den Begriff der "fun ingredients" geprägt. Dazu gehören Sachen, die vielleicht nicht so gesund sind, den Salat aber erst abrunden. Hier ist auch wieder alles möglich, was euch den Spaß am Salat zurückbringt: Käse, mehr Avocado, Schinkenstücke, Saure Gurke, Thunfisch, Quinoa, Bohnen, Linsen, Eier... Überlegt einfach, worauf ihr Lust habt und was euch den Salat schmackhaft machen könnte. Wenn ihr dann noch ein wenig über die Komposition nachdenkt und z.B. süßen Mais und Cocktailtomaten mit kräftigem Feta vermischt, ist der Weg zum perfekten, leckeren Salat gar nicht mehr so weit!

 Bildquellen: Uwe Wagschal, Karin Bangwa, Petra Bork / pixelio.de

Mittwoch, 14. Mai 2014

Ein Kater namens Muskel

Wir alle kennen das Gefühl: Eine neue Übung gemacht, mehr Gewicht benutzt, schneller gelaufen. Am ersten Tag fühlen wir uns vielleicht nur ein bisschen schlapp, aber spätestens am zweiten Tag ist er dann da: Der Muskelkater, den meisten von uns nur als starker Schmerz in den betroffenen Muskeln bekannt. Aber was lässt Muskelkater überhaupt entstehen? Und wie können wir ihm vorbeugen?

Wie sieht das Kätzchen aus?

Lange Zeit ging man davon aus, dass der Sport die Milchsäure im Muskel ansteigen lässt und wir uns deshalb am nächsten Tag kaum bewegen können. Inzwischen ist diese These aber widerlegt. Stand der heutigen Forschung ist, dass Muskelkater durch die Überbelastung des Muskels entsteht. Dabei reißen einige winzige Fasern des Muskels. Durch die Risse kann Wasser in die Muskeln gelingen und es entstehen Ödeme. Diese drängen die Muskelfasern auseinander. Die Dehnung des Muskels wird uns dann als Schmerz bewusst.
Diese Risse haben jedoch auch etwas Gutes: Der Körper repariert sie intensiv und baut Muskelstruktur auf, die der neuen Belastung gewachsen ist. Spätestens beim dritten Mal Training mit derselben Belastung sollte der Muskel dieser dann gewachsen sein. 

Und dann?

Wenn der Muskelkater einmal da ist, dann bleibt er wohl auch. Die Forschung hat jedenfalls noch kein Mittel gefunden, das sicher gegen Muskelkater hilft. Nicht einmal, ob man mit Muskelkater weiterhin trainieren soll, ist bekannt. Denn einerseits ist der Körper durch die Reparatur schon genug auf den Muskel fokussiert, andererseits fühlen sich viele nach einem leichten(!) Training aber auch besser. Das Dehnen sollte man bei bestehendem Muskelkater aber unterlassen, denn es kann die verletzten Fasern nur noch mehr beanspruchen und damit zum Reißen bringen. Dann droht ein Muskelfaserriss, der schwerwiegende Folgen hat. Auch Massagen sind eher schlecht, weil sie die ohnehin eigentlich gute Durchblutung des Muskels stören können.
Omas Hausmittel wie Franzbranntwein oder Arnikatinktur können helfen, aber auch hier fehlen die wissenschaftlichen Belege. Einzig in einer Ministudie belegt ist, dass Kirschsaft bei der Regeneration helfen kann, weil Kirschen entzündungshemmend wirken.

Nie wieder Muskelkater?

Auch bezüglich der Prävention sind sich die Experten nicht ganz sicher. Fest steht, dass Aufwärmen vor dem Training einem Muskelkater auf jeden Fall vorbeugen kann. Allerdings sollte das Aufwärmen dynamisch sein und keinesfalls direkt mit statischem Stretching begonnen werden! Außerdem sollte die Leistung nur langsam (aber stetig) gesteigert werden, damit sich die Muskeln an die neue Belastung gewöhnen können. Letztlich wird sich aber wohl niemand, der Erfolge sehen möchte, vor einem Muskelkater drücken können - denn zum Training gehört er wohl dazu wie die Laufschuhe oder Hanteln!

Bildquellen: lichtkunst.73, uschi dreiucker, M. Großmann / pixelio.de

Montag, 12. Mai 2014

Woche 7

Essen
  • Montag: Morgens: Chiapudding mit Haferflocken und Himbeeren, ein Kaffee, ein Apfel, Mittags: Hackfleischpfanne mit Brokkoli, Möhren und Zwiebel, Abends: Gurke, gelbe Paprika und Möhre mit Frischkäse, Schokolade
  • Dienstag: Morgens: 3 Datteln, eine halbe Banane mit Mandelmus, Chiapudding mit Banane, Joghurt und Weizenkleie, Paranüsse, Mandeln, Walnüsse, Mittags: Ein bunter Salat, ein Snickers, ein Kaffee, Abends: Paprika gefüllt mit Mais und Käse, Reis mit Tomatensauce, Cashews & Erdnüsse in Honig und Salz
  • Mittwoch: Morgens: Apfel mit Haferflocken und Joghurt, eine Laugenstange, ein Apfel, Mittags: Salat mit Knoblauchdressing, eine Scheibe Brot mit Käse und Fleischwurst, Cornflakes, Schokostreusel,
    Abends: Spaghetti (Vollkorn) Bolognese, Popcorn
  • Donnerstag: Morgens: Chiapudding mit Himbeeren, Banane und Weizenkleie, Möhren- und Paprikasticks mit Frischkäsedip, Mittags: Salat mit Möhren und grüner Paprika, ein Ei, zwei Bananenmuffins, Abends: Drei Maultaschen in Suppe, zwei Pfannkuchen mit Zimtzucker/Schoko, M&Ms, Eistee
  • Freitag: Morgens: Joghurt mit Chiasamen, Himbeeren, Reisflocken, Weizenkleie und Leinsamen, ein Kaffee, ein Apfel, Mittags: Möhren- und Paprikasticks mit Frischkäse, Salat, zwei hartgekochte Eier, Schokoladenbonbons, Abends
    : eine Scheibe Leberkäse, gebratene Maultaschen mit Brokkoli, Möhren und Zwiebel, Schokolade,
  • Samstag: Morgens: Schoko-Banane-Mugcake, ein Kirschjoghurt, ein Kaffee, Mittags: Salat mit Möhren, Paprika und einer Maultasche, Erdbeeren, Nachmittags: Ein Bananen-Erdbeer-Smoothie, Knäckebrot, eine Scheibe Brot mit Feta, Abends: ein Steak, zwei Würstchen, Brot, Rohkost mit Tzaziki, drei Brownies, Eistee, Cola, ein Glas Sekt, ein Glas Met, ein Mischbier
  • Sonntag: Morgens: Ein Bananenmuffn, ein halber Apfel, eine halbe Banane, Erdbeeren, zwei Spiegeleier,
    Schokolade, Mittags: Apfelkuchen und ein Kaffee, Abends: Rinderbraten mit Kartoffeln und Rotkohl, zwei Riegel Schokolade
Sport
  • Montag: Vinyasa Yoga, 90 Minuten
  • Dienstag: Krafttraining (Arme, Oberkörper): "Upper Body Kettlebell Training for Strength - 30 Minute Kettlebell Workout Video", 30 Minuten
  • Mittwoch: Joggen, 4,5 km, 20 Minuten Fahrtspiel, 42 Minuten
  • Donnerstag: REST
  • Freitag: Krafttraining (Arme, Oberkörper): 35 Minuten
  • Samstag: Joggen, 8 Kilometer, 60 Minuten
  • Sonntag: Joggen, 4,5 Kilometer, 40 Minuten 
Fazit
Durchmischte Wochen scheinen irgendwie normal bei mir zu sein. Aber nach dem Getreide-Desaster am Mittwoch habe ich mich schrecklich aufgebläht gefühlt, was dazu führt, dass ich definitiv eine Zeit lang auf Getreide verzichten werde (so schwer mir das auch fällt). Immerhin gab es diese Woche weder Übelkeit noch häufig Bauchschmerzen, was endlich mal ein Erfolg ist. Seit Freitag habe ich außerdem endlich mein Medikament. Besonders der Samstag ist mal wieder aus dem Ruder gelaufen, aber ich achte im Moment nicht auf das, was falsch läuft, sondern auf die kleinen Erfolge. Hier mal etwas abgelehnt, da mal etwas nicht genommen... Und da werde ich eindeutig besser!
Der Sport lief auch sehr gut, was aber vor allem daran lag, dass in der Uni einiges ausgefallen ist. Mit normalem Unibetrieb schaffe ich leider nicht so viel. Aber demnächst kommen ja die ganzen Feiertage wieder. Und nur noch 6 Wochen bis zu meinem Lauf! Wenn ich ganz ehrlich bin, freue ich mich schon wieder, meinen Fokus auf das Krafttraining legen zu können...

Sonntag, 11. Mai 2014

Büchwurm: Intuitiv abnehmen

Als erstes muss ich sagen, dass dies eines der Bücher ist, deren Titel komplett daneben gewählt wurde. Die einzige Entschuldigung dafür, ist, dass es sich bei Intuitiv abnehmen: Zurück zu natürlichem Essverhalten* von Elyse Rech und Evelyn Tribole um eine Übersetzung handelt und das Buch eigentlich "Intuitiv eating", also "Intuitiv essen" heißt.
Dieser Titel wäre viel passender, denn genau darum geht es in dem Buch: Wie man sich allen Diäten und Ernährungsvorschriften zum Trotz wieder das intuitive Essen, wie es Kinder praktizieren, angewöhnt.

Gegen die Diät-Mentalität

Viele von uns haben sich durch Diäten, Ernährungspläne und "Vorschriften" ihr intuitives Essgefühl zerstört. Wir essen nicht mehr, wann unser Körper uns signalisiert, dass er Hunger hat. Erst recht wissen wir nicht mehr, was unser Körper wirklich benötigt, obwohl er eigentlich in der Lage ist, uns genau zu sagen, welche Nährstoffe und Vitamine er braucht. Stattdessen gibt es für uns "verbotene" und "erlaubte" Lebensmittel, die wir in entsprechenden Mengen verzehren. Allerdings klappt das oft nicht und wir überessen uns stattdessen oder leiden unter Heißhungerattacken. Zudem quälen wir unseren Körper oft mit Sport, weil wir uns für unser Essverhalten bestrafen. In diesem Buch wird Schritt für Schritt aufgedeckt, welche geheimen Mechanismen wir uns angewöhnt haben und wie wir damit unserem Körper nachhaltig schaden. Aber es werden auch Strategien aufgezeigt, wie wir unsere inneren Widerstände bekämpfen können und wieder ans intuitive Essen gewöhnt werden.

Zehn Prinzipien für die Intuition

Die Strategien, wie man langsam wieder zum intuitiven Essen zurückkehrt, werden von den Autorinnen in zehn Prinzipien unterteilt. Diese Abschnitte sind beispielsweise "Honorieren Sie Ihren Hunger" oder "Sagen Sie der Essenspolizei den Kampf an".
Das schöne an diesen Strategien ist, dass zunächst jedes Prinzip genau erklärt und an Beispielen verdeutlicht wird. Außerdem werden einem Arbeitsschritte mitgegeben, mit denen man diese Veränderung für sich erarbeiten kann. Aber dies ist kein Zwang. Die Autorinnen betonen immer wieder, dass jeder in seinem Tempo vorgehen muss und jeder Fortschritt bei jedem unterschiedlich lang dauern und schwierig sein kann.
Wichtig ist dabei, dass es nicht mehr ums Abnehmen geht. Viel wichtiger ist es, dass das Ernährungsgefühl neu gelernt wird. Die Autorinnen halten nichts davon, ein ungesundes oder ungeeignetes Gewicht zu halten. Stattdessen ist es möglich, mit der intuitiven Ernährung abzunehmen, wenn man mehr als sein natürliches Gewicht wiegt, das ist aber nicht garantiert. Viel wichtiger ist die neue Zufriedenheit.

Meine Erlebnisse mit dem Buch

Ich habe mich von dem Buch direkt angesprochen gefühlt. Es werden viele Beispiele erwähnt, mit denen ich mich direkt identifizieren konnte. Ich kam mit meiner Ernährung nicht mehr klar und wusste, dass eine Veränderung her musste. Insofern war dieses Buch der beste Schritt für mich. Mir gefallen die Ideen, dass jeder sein Tempo nehmen muss. Der wichtigste Schritt für mich ist (noch), mit Essen Frieden zu schließen und meine Hunger- und Sättigungsgefühle zu akzeptieren und zu respektieren. Aber mit den Tipps und Arbeitsschritten des Buchs denke ich, dass ich es schaffen werde. Besonders gut finde ich auch die Anhänge, die nach der ersten Veröffentlichung hinzugefügt wurden. Hier geht es um Essstörungen, die Ernährung von Kindern und

Insgesamt kann ich jedem, der sich mit seiner Ernährungsweise nicht wohlfühlt, das Buch nur empfehlen. Die Ratschläge sind sehr sinnvoll und vorsichtig formuliert, jedoch alle wissenschaftlich gestützt. Ich bin überzeugt, das jeder, der sich wirklich Mühe gibt, mit diesem Konzept seine Ernährung umstellen kann und sich danch viel mehr in sich ruhend fühlt.

* Dies ist ein Affiliate-Link. Wenn du Frisch und knackig unterstützen möchtest, bestelle über diesen Link.

Freitag, 9. Mai 2014

Darm mit Charme!

Wie ihr vielleicht schon auf Instagram mitbekommen habt, kämpfe ich derzeit mit einer Dysbiose und deren Folgen für meine Verdauung. Die meisten von euch werden sicher spätestens jetzt das Gesicht verziehen und sich wünschen, dass ich das böse Wort mit V gar nicht erst benutzt hätte. Dabei kann Verdauung ein wahnsinnig interessantes Thema sein - wie Giulia Enders in ihrem Video "Darm mit Charme" beweist.
Übrigens ist nun auch das gleichnamige Buch von Giulia Enders erschienen, das ich bei Zeiten kaufen und rezensieren werde.


Mittwoch, 7. Mai 2014

4 Wege, sich an den Ernährungsplan zu halten

Ihr habt den großen Schritt gewagt: Ihr habt euch für eine neue Art der Ernährung entschieden. Vermutlich mit einem höheren Anteil an Obst und Gemüse, Vollkornprodukten statt Weißmehl und weniger Zucker. Aber wie hält man sich nun daran, wo Versuchungen überall lauern?

Vorarbeit

Ein Ernährungsplan lebt von der Vorarbeit. Denn kaum jemand von uns wird sich Mühe machen, wenn er gestresst und müde von der Arbeit kommt und nur noch schlafen will. Das A und O ist also die vernünftige Vorbereitung. Dazu gehört es, einen Ernährungsplan aufzustellen und Essen schon vorzubereiten. Ich mische z.B. schon die trockenen Zutaten für mein Porridge vorher, wasche Salat direkt nach dem Einkaufen und schneide Gemüse für die ganze Woche vor (hält sich im Kühlschrank). Selbst wenn ich zwischendurch Lust habe, doch lieber eine Pizza zu bestellen, weiß ich, dass ich zuhause schon alles für die Mahlzeit bereit habe. Mich packt dann der Geiz, denn ich hasse es nicht nur, Essen verderben zu lassen, es ist auch pure Geldverschwendung, zumal auswärts Essen ja immer teurer ist.

Soziale Netzwerke

Damit sind nicht etwa Twitter, Facebook, Instagram und co. gemeint, obwohl die natürlich auch eine Rolle dabei spielen können. Viel mehr ist gemeint, dass man möglichst vielen Menschen von seiner neuen Ernährungs-Strategie erzählt. Dann braucht es nicht einmal das Nachfragen der anderen, um sich an seinen ursprünglichen Plan zu halten - oft ist es viel zu peinlich den anderen überhaupt die Möglichkeit zum Nachfragen zu bieten. Außerdem hat man mit gesunder Ernährung immer eine Vorbildfunktion - wer will die schon aufgeben?

Wortschatzprobleme

Streicht "sollen" und "müssen" aus eurem Wortschatz. Denn sie implizieren nur, dass die neue Ernährungsweise ein Zwang ist. Aber wir hassen Zwänge. Umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass man mit seinen ursprünglichen Plänen bricht, weil man sich fühlt, als würde man sich permanent bestrafen. Besser ist es, die neue Ernährungsweise als Chance für einen andauernden Lebenswandel zu sehen, statt als Mittel zum Zweck. Ihr dürft euch euren Lebensstil aussuchen, ihr könnt euch frisches Obst und Gemüse leisten, ihr seid in der Lage dazu, die richtige Entscheidung zu treffen. Und am Ende ist es doch nur das, was zählt.

Fangt klein an

Die meisten wollen direkt von 0 auf 100 starten. Aber das geht meistens gehörig schief. Wer klein anfängt, schafft langfristig gesehen meistens mehr und vor allem lang anhaltender. Wenn ihr euch ungesund ernährt, ersetzt eine Mahlzeit am Tag. Wenn ihr gern Süßes esst, lasst es einmal in der Woche weg. Wenn ihr mit Sport anfangen wollt, meldet euch nicht gleich für einen Marathon an, sondern macht einmal in der Woche 30 Minuten Sport. Oder dreimal in der Woche zehn Minuten. Wenn ihr euch an die kleine Veränderung gewöhnt habt, könnt ihr mit einer weiteren Veränderung einsetzen, z.B. zusätzlich zu einer gesunden Mahlzeit am Tag noch auf Süßes verzichten. Der Mensch schreckt meistens vor zu großen Veränderungen zurück, deshalb könnt ihr euch mit kleinen Veränderungen "überlisten".

Bildquelle: Joujou, Peter Smola, Simone Hainz  / pixelio.de

Montag, 5. Mai 2014

Woche 6

Essen
  • Montag: Morgens: Apfelporridge, ein Brot mit Frischkäse, Möhren, Mittags: Lauchgratin mit Kartoffeln, Nachmittags: ein Kaffee, Griechischer Joghurt mit Obstpürree,
    Chiasamen und Goji-Beeren, Abends: Ein Toastbrötchen mit Erdnussbutter und Mandelmus,
  • Dienstag: Morgens: Apfelporridge, ein Brot mit Quark und Marmelade, ein Kaffee Mittags: Eine Grillwurst mit Brötchen, ein Milchbrötchen, Doppelkekse, Abends:Großer Salat aus Spinat, Möhren, grüner Paprika, Süßkartoffel und Thunfisch mit Honig-Senf-Dressing, Gummibärchen,
  • Mittwoch: Morgens: Apfelporridge mit Nüssen, eine Laugenstange, Mittags: Süßkartoffeln mit Cranberries
    , Walnüssen und Apfel, ein Griechischer Joghurt mit getrockneter Ananas, Abends: Braktkartoffeln mit Zwiebeln, Schinken und Ei, ein Becks Ice
  • Donnerstag: Morgens: Zwei Vollkorntoast mit Erdnussbutter und Marmelade, Bananenpancakes mit Erdnussbutter, ein Brot mit Schoko, ein Kaffee, Mittags: ein Riegel weiße Schokolade, eine Scheibe Käse, Abends: Schweinebraten mit Sahnesauce und Reis, Schokolade, Gummibärchen
  • Freitag: Morgens: Bananenporridge mit Walnüssen, Gurken- und Möhrensticks, Mittags: Eine Laugenstange, ein Griechischer Joghurt mit Marmelade, ein halbes Toastbrötchen mit Frischkäse und Honig, Abends: Pellkartoffeln mit Thunfisch-Dip, Salat aus Spinat, Möhren und grüner Paprika mit Honig-Senf-Dressing, Granola
  • Samstag: Morgens: Griechischer Joghurt mit Chiasamen, Apfelmus und Himbeeren, getoppt mit Erdnussbutter-Granola, Zimt und Leinsamen, Mittags: Abends:
  • Sonntag: Morgens: Apfelomlett mit Erdnussbutter, ein Haferflockenkeks, Mittags: Salat mit Mais, zwei Haferflockenkekse
    , Abends: Aubergine, gefüllt mit Zwiebeln, Paprika und Linsen mit Hefeflockensauce, Salat mit Spinat und Paprika
Sport
  • Montag: Vinyasa Yoga, 90 Minuten
  • Dienstag: REST
  • Mittwoch: REST (Krankengymnastik)
  • Donnerstag: Laufen, 4 km, 40 Minuten
  • Freitag: Yoga, 30 Minuten
  • Samstag: Laufen, 9 km, 70 Minuten
  • Sonntag: REST
Fazit

Von der Ernährung möchte ich diese Woche gar nicht sprechen. Ich weiß, dass ich viel zu viel ungesundes Zeug esse. Aber ich verfolge immer noch die Strategie von "Intuitiv abnehmen" (Eine Rezension folgt diese Woche). Deshalb bin ich noch nicht so weit, dass ich da eingreifen möchte. Leider werde ich das wohl aber müssen, denn wegen einer Dysbiose hat mein Arzt mir eine spezielle Ernährung empfohlen. Ich soll am besten ganz auf Getreide verzichten (höchstens Vollkorn), viele Ballaststoffe (Kleie, Leinsamen, indische Flohsamen), Gemüse und Beeren essen. Leider merke ich, dass der Verzicht auf Getreide mir wirklich gut tut bzw. ich habe immer mehr Beschwerden, wenn ich Getreide zu mir nehme. Also werde ich das in der nächsten Zeit wohl reduzieren.
Der Sport war diese Woche auch nicht stark vertreten. Ich habe schlecht geschlafen und war viel verspannt. Außerdem hat sich mein Körper nur sehr schlecht regeneriert, sodass ich oft ausgesetzt habe, damit ich wenigstens das Laufen durchziehen kann. Ich hoffe auf jeden Fall, dass das nächste Woche besser wird!

Sonntag, 4. Mai 2014

Verlosung - Die Gewinner stehen fest!



Ohne Worte. Herzlichen Glückwunsch!

Liebe Lena, Lexa und V, bitte schickt mir eure Realnamen und Adressen an frischundknackig@live.de!

Samstag, 3. Mai 2014

Wanted: Franzbranntwein

Und weiter geht es in der Liste der ungewöhnlichen "Wanted"-Erwähnungen!
Franzbranntwein benutze ich seit Jahren. Aber jetzt, wo die Belastung für meine Muskeln durch das hohe Laufpensum noch mehr gestiegen ist, verwende ich ihn fast täglich. Aber woraus besteht Franzbranntwein überhaupt? Und warum benutzen wir ihn so gern?

Was ist Franzbranntwein?

Franzbranntwein ist eine alkoholische Lösung. Er besteht aus Alkohol, Campher, Mentol und Duftstoffen wie Latschenkiefer- oder Fichtennadelöl. Mittlerweile ist Franzbranntwein nicht mehr nur in seiner ursprünglichen, flüssigen Form, sondern auch in Gels und Cremes erhältlich. Am besten eignet sich jedoch meistens die flüssige Form, weil sie leichter aufzutragen ist.  

Warum Franzbranntwein?

Nachdem die Haut mit Franzbranntwein eingerieben wurde, verdunstet der Alkohol auf der eingeriebenen Fläche. Dadurch wird die Haut kälter. In Folge dessen produzieren die Muskeln mehr Wärme. Dadurch entsteht eine ganze Reihe von Effekten: Sportler nutzen den Effekt gern, um Muskelkater zu verhindern. Franzbranntwein kann aber auch bei Rückenschmerzen helfen. Am Rücken ist er besonders beliebt, weil er sich so leicht auftragen lässt. Aber auch gegen Prellungen ist Franzbranntwein ein gut bewährtes Mittel. Beispielsweise bei Erkältungen kann der Franzbranntwein aber auch inhaliert oder in extrem geringer Menge getrunken werden.
Bei Muskelkater sollte Franzbranntwein höchstens zweimal täglich benutzt werden. Wichtig ist es außerdem, die betroffenen Stellen nach dem Einreiben sofort zu wärmen, um den entspannenden Effekt zu unterstützen.

Übrigens
  • Franzbranntwein ist mittlerweile überall erhältlich. Dennoch sollte man auf die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe achten - die ist nämlich nicht überall gleich und garantiert so nicht immer die beste Wirkung.
  • Ältere Menschen und Kleinkinder sollten keinen Franzbranntwein benutzen. Bei älteren Personen kann er zu einer Austrocknung der Haut führen, während Kleinkinder vom Campher Krampfanfälle und Atemnot bekommen können.
  • Früher stammte Franzbranntwein vor allem aus Frankreich, Portugal und Italien. Zunächst wurden alle Weinbrände mit dem Namen "Franzbranntwein" (dem Herkunftsland geschuldet) bezeichnet, doch der Name änderte sich ab 1726 zu Cognac.
PS: Morgen werde ich die Gewinner der Verlosung bekannt geben! Seid gespannt!

Bildquelle: Rainer Sturm / pixelio.de

Donnerstag, 1. Mai 2014

[Shopping haul] Meine Bestellung bei Vegan Wonderland

Ich schleiche schon ewig um meine Bestellung bei Vegan Wonderland herum. Einige Waren, die ich gern esse, sind in Bioläden meistens ziemlich teuer, im Internet aber günstiger. Das Problem war nur bisher, dass nicht immer alles vorrätig war, das ich auch haben wollte. Bis ich alles hatte, war es ein richtiges Katz-und-Maus-Spiel. Bei ca. 5€ Versandkosten will man eben auch nicht mehrmals bestellen. Letztlich bin ich den Kompromiss eingegangen, den ausverkauften Quinoa komplett zu lassen (ich habe eh genug Trockenware hier) und die Chia-Samen bei Alnatura zu kaufen, wo sie tatsächlich nur knapp 1€ teurer waren.
Mein Einkauf bestand aus: Hefeflocken, Hanf-Proteinpulver, Soja-Schnetzel, Schoko-Drops und Mandelmus (und Kleinigkeiten für die Verlosung), geschenkt gab es noch Ostereier.
Im übersichtlichen Shop von Vegan Wonderland hatte ich alles sehr schnell gefunden. Die Bestellung ging sehr unkompliziert. Ein wenig unbequem war die Zahlung per Vorkasse, aber diese wird mit schlechten Erfahrungen begründet und ist somit nachvollziehbar. Die Waren wurden sofort nach Zahlungseingang verschickt und waren sehr sorgfältig verpackt. Für Shop und Versand gibt es also eine 1+.
Nun aber zu den einzelnen Waren:
  •  Mandelmus von Eisblümerl: Mandelmus war mir immer zu teuer. Dieses hat mit ca. 6,40€ immer noch einen stolzen Preis, ist aber weitaus billiger als Mandelmus sonst. Zum Mus selbst... Ich dachte immer, es gäbe nichts besseres als Erdnussbutter... Dachte. Mandelmus schmeckt nach gebrannten Mandeln als Brotaufstrich. Genial! Hoffentlich hält mich der Preis davon ab, es zu oft zu genießen!
  • Bio Hanf Protein Pulver
    von Govinda: Ich wollte ein natürliches Proteinpulver, das nicht zu teuer war. Sunwarrior fällt in die zweite Kategorie, also fiel meine Wahl auf dieses. Geschmacklich soll es angeblich an Nüsse erinnern, was ich nicht sagen kann. Nur die Farbe ist gewöhnungsbedürftig - leicht grünlich! Mir gefällt vor allem, dass nur gemahlenes Hanf enthalten ist und das ganze 47,5% Protein enthält! THC ist übrigens nicht enthalten ;)
  • Sojagranulat von vegan worx: Ich habe noch nicht viel Erfahrung mit Sojagranulat, deshalb kann ich mir auch kein großes Urteil bilden. Fest steht, dass dieses Sojagranulat schneller fertig ist als das von Alnatura und der Tipp, Senf hinzuzugeben, göttlich ist. Also nichts zu meckern!
      Schokodrops von Xucker: Die Schokodrops sind superlecker. Schöne dunkle Schokolade, schön klein. Durch den Xucker hat man aber eben nicht so viel Kalorien wie z.B. bei Schokolade. Xucker ist anscheinend auch ein Süßstoff, den ich gut vertrage. Also superlecker im Porridge und für zwischendurch!
    • Hefeflocken von Vitam: Mit Hefeflocken habe ich noch nicht ganz so viel Erfahung und benuze sie demnach eher experimentell. Aber bis jetzt hat sie mir sehr gut geschmeckt. Pur würde ich sie niemandem empfehlen, das schmeckt wirklich nur nach Hefe (ja, ich bin experimentell), aber z.B. auf Salat sind die Flocken echt lecker.
    Ich bin also sehr zufrieden mit meinem Einkauf bei Vegan Wonderland und werde das definitiv wiederholen, sobald mein Geldbeutel es wieder zulässt oder ich mich in neue Produke verliebe. Was davon zuerst kommt, könnt ihr euch sicher denken.