Donnerstag, 30. Januar 2014

Rückblick Januar

Januar, Februar, März, April... Die Jahresuhr steht niemals still! Oder so kommt es mir zumindest im Moment vor! Seid mir also bitte nicht böse, über den verspäteten Post, immerhin ist er ja gerade noch rechtzeitig im Januar!

Top 6

Eigentlich wollte ich ja immer nur fünf beste Artikel nominieren... Aber diesen Monat gab es so viele gute Artikel, dass es schon schwierig war, sich auf diese sechs festzulegen!
  •  Die meisten nehmen sich im neuen Jahr vor, dass sie keine Süßigkeiten mehr essen wollen. So einen drastischen Vorsatz hält aber kaum jemand durch und das muss man auch gar nicht. Wie man es besser macht, erfahrt ihr auf Summer Tomato.
  • Wir alle kennen das Problem mit Verboten. Sobald sie auftauchen, wird das Verbotene noch interessanter. Warum ihr euch deshalb ungesundes Essen nicht verbieten solltet, erklärt Katheats.
  • Auch bei mir war diesen Monat ein Thema, dass Diäten Quatsch sind. Abnehmen und gesünder leben ohne Reue? Schaut bei beVegt vorbei!
  • Gefühle und Essen werden bei euch nicht voneinander beeinflusst? Ihr Glücklichen! Alle anderen lesen bei Katheats weiter.
  • Wir alle kennen das Problem: Sport wäre so toll... wenn es einfach mehr Spaß machen würde als Fernsehen, Zocken oder Ausruhen! Wie ihr den Sport wieder spannender machen könnt, könnt ihr bei MarathonFitness nachlesen.
  • Für alle, die dieses Jahr so richtig durchstarten wollen: Die ultimativen Tipps von Greatist!

Challenge

Diesen Monat hatte ich mir als Ziel gesetzt, langsam wieder zu meiner üblichen Ernährung zurückzufinden, mich mit dem Cron-o-meter und dem Fit-for-Fun-Plan zu kontrollieren. Das hat zum Teil geklappt.
Den Cron-o-meter habe ich nur wenige Tage genutzt, weil mir das schnell zu anstrengend wurde. ich mag es einfach nicht, mein Essen ständig zu wiegen und zu notieren. Dadurch denke ich nur noch mehr über Essen nach, bekomme Appetit und... Ihr könnt es euch denken.
Der Fit-for-Fun-Plan hat insofern besser geklappt, als dass ich anhand ungefährer Portionen bestimmen konnte, wie gesund ich mich ernährt habe. Leider werde ich die Süßigkeiten-Vorgabe aber ausschließlich diese Woche einhalten können. Dafür habe ich aber mittlerweile keine Weihnachtssüßigkeiten mehr und bin hochmotiviert!
Die Challenge von Carrots'n'Cakes habe ich praktisch gar nicht beachtet, was damit zusammenhing, dass ich die Sachen a) schon automatisch erfülle (Sport, Wasser trinken, neue Rezepte), ich Clean Eating nicht durchgehalten habe und mich das Essenstagebuch eher genervt hat (s.o.).

Für den Februar nehme ich mir vor, dass ich mir mindestens 15 Minuten Zeit für jede Mahlzeit nehmen will. Ich versuche, das auch für mein Uni-Essen einzuhalten, aber wenn ich schnell von A nach B muss, geht es leider manchmal nicht anders. Gleichzeitig will ich aber auch versuchen, weniger häufig zu essen. In der Uni esse ich ca. alle 90 Minuten etwas, klar, dass ich zuhause dann auch in diesem Rhythmus Hunger oder zumindest Appetit bekomme!
Da ich den Fit-for-Fun-Plan praktisch, aber nicht ausreichend differenziert fand, möchte ich gern Katheats Essensplan ausprobieren. Ich werde mich allerdings nicht sklavisch an die Vorgaben halten, sondern nur ein paar Tage lang (oder länger) protokollieren und ausprobieren.

Freitag, 24. Januar 2014

Warm-Up! (Show me your Burlesque)

Das Warm Up macht mir nie Spaß. Meistens kämpft man noch gegen den letzten kleinen Schweinehund an, in den Trainingsklamotten friert man und unbeweglich fühlt man sich auch. Warum also nicht ein kleines Powerworkout mit Gute-Laune-Garantie machen?

Ich beschreibe die Übung jeweils einmal, gemacht werden sollte sie so oft, wie das in der Zeit möglich ist. Macht die Übungen langsam und kontrolliert, nirgendwo passieren so viele Unfälle wie beim Warm Up. Falls ihr Schmerzen bei den Übungen verspürt, brecht die Übung ab.

0:00 - Underneath those city lights

Die Arme über den Kopf nehmen und gegen die Decke strecken. Dann die Arme über die Seite herunter nehmen und vorbeugen (sodass die Hände so weit runter kommen wie möglich) oder eine Kniebeuge machen (nicht zu tief).

0:18 - And you can't keep a good girl down

Am Platz Schritte zur Seite machen. Das freie Bein so weit hoch knicken, wie es geht, als ob ihr euch selbst in den Hintern treten wolltet. Dabei die Arme über Kreuz vor der Brust schwingen.

0:40 - Yeah, baby doll just comes alive

Auf der Stelle joggen.

1:00 - Hit it up, get it up, won't let you rest

Seilchenspringen (ohne Seil, aber die Arme trotzdem mitbewegen).

1:24 - A little bit naughty is a little bit nice

Abwechselnd beide Beine gerade nach vorne in die Luft nehmen (Achtung! Kontrollierte Bewegungen!). Mit dem jeweils gegenüberliegendem Arm zu den Zehen reichen, den anderen Arm nach hinten gehen. Oberkörper und Kopf zum hinteren Arm drehen.

1:51 - Hit it up, get it up, won't let you rest

Hampelmann.


2:10 - Ok girls, let's show 'em how it's done

Die Hände auf Brusthöhe leicht berühren lassen, während die Ellebogen ebenfalls auf Brusthöhe abstehen. Je drei mal zur Seite drehen, beim dritten Mal das Knie der jeweiligen Seite anwinkeln und das Bein heben.

 2:39 - Hit it up, get it up, won't let you rest

Das Bein nach vorn anwinkeln und heben, aber dabei leicht springen. Dabei das Knie des angehobenen Beins nach außen drehen. Das Bein runternehmen, aber nicht abstellen, zur Seite angewinkelt hochnehmen und wieder "zurückdrehen". Dabei wieder leicht springen. Abwechselnd mit beiden Beinen.

Natürlich ist das kein vollständiges Warm-Up, dafür ist es viel zu kurz. Aber es ist ein netter Start ins Workout. Ich empfehle danach, noch etwa 3-4 Minuten Cardio-Warm-Up zu machen und danach ein spezifisches Warm Up für die Muskeln, die beansprucht werden sollen.


Bitte wundert euch nicht, wenn es bis auf Weiteres keine Instagram-Fotos von mir gibt. Ich habe heute ausgerechnet in der Gemüse-Abteilung mein Handy kaputt gemacht und am PC kann man leider keine Fotos hochladen.

Bildquelle: Benjamin Klack  / pixelio.de

Dienstag, 21. Januar 2014

Praline gefällig?


Ein bisschen habe ich ja schon auf Instagram gespoilert - aber diese kleinen Schätze sind es einfach wert. Pralinen finde ich unheimlich lecker, aber sie sind mir viel zu süß und zu fettig. Dieses Rezept ist aber ganz anders - und so lecker und vielseitig!

Grundrezept:
  • 40g Frischkäse*
  • 40g Haferflocken
  • 1TL Apfelmus
  • 1TL Ahornsirup
  • Zimt
Alle Zutaten vermischen. Einfacher geht es kaum, sollte man denken. Am Anfang denkt man jedoch, dass die Mischung viel zu trocken ist. Aber nicht verzagen, einfach weiterrühren, irgendwann verbindet sich die Masse. Falls es doch nicht funktioniert, 1-2 TL Wasser hinzufügen.
Die Masse dann in zu kleinen Kugeln formen. Vor dem Verzehr 1-2 Stunden im Kühlschrank lagern.

Allein das Grundrezept finde ich schon sehr lecker. Toll sind aber auch Abwandlungen:

  1. 10g Proteinpulver mit Schoko-Geschmack, 10g Kakao, 1 Haselnuss pro Bällchen
  2. 1 Mandel pro Bällchen, die Bällchen danach in Kokosraspeln wälzen.
  3. Mit Schokosplittern.
  4. Gleich statt Haferflocken Müsli nehmen.
Viel Spaß beim Probieren!


*Normalerweise empfehle ich zwar keine Produkte, aber für dieses Rezept empfehle ich den Exquisa Frischkäse mit Joghurt. Der ist cremiger als normaler Frischkäse und hebt vor allem die frische und nicht die käsige Note hervor.

Hier poste ich ja eher unregelmäßig Rezepte. Wer mehr aus meiner Küche erfahren will, kann das demnächst auf Wer lesen kann, kann auch kochen tun - einem Gemeinschaftsprojekt, wo verschiedene Blogger leichte, schnelle Rezepte posten!

Freitag, 17. Januar 2014

Pancake-Sucht! (Schoko-Banane-Protein)

Meine Zeit für Pancakes wird immer weniger, aber das hindert mich nicht daran, neue Rezepte daüfr auszuprobieren. Dieses enthält nicht nur meine Lieblingskombination Schoko-Banane, sondern auch ganz viele Proteine. Das versüßt mir nicht nur Morgen-Workouts, sondern auch den ganzen Tag!

Man nehme:

-1 Ei
-1 Banane
-60g Joghurt
-5g Proteinpulver
-10g Backkakao
- 1/2 TL Chiasamen
-Zimt nach Belieben

Die Banane zermanschen. Dafür könnt ihr einen Pürierstab nehmen, aber ich bevorzuge die einfachere Version mit der Gabel. Die Banane mit dem Ei verquirlen. Das Proteinpulver und den Kakao hinzufügen und das ganze so lang verrühren, bis der Teig Blasen schlägt. Achtung, das Proteinpulver klumpt sehr leicht, deshalb müsst ihr vermutlich relativ lang rühren. Den Joghurt, Chiasamen und den Zimt zum Schluss noch hinzufügen.
Fett in eine Pfanne geben und diese auf mittlere Stufe erhitzen. Das ist wichtig, weil die Pancakes sonst leicht anbrennen. Die Pancakes ganz langsam garen, sonst zerreißen sie beim Umdrehen. Am Ende mit Walnüssen garnieren, dann habt ihr auch noch eine gesunde Portion Fett bei euren Pancakes.

Guten Appetit!


Sonntag, 12. Januar 2014

5 Kilo in 5 Wochen - Wie es geht und wie es nicht geht

Nach Weihnachten haben die meisten das ein oder andere Kilo zu viel drauf, davon will ich mich gar nicht ausschließen. Bis zum Sommer soll das alles natürlich wieder runter. Aber niemand hält gern Diät und verzichtet. Also warum nicht eine der 5-Kilo-5-Wochen-Diäten befolgen und ganz schnell alles wieder runter haben?

Die Antwort ist ganz einfach: Weil solche Diäten Quatsch sind. Man kann nicht so schnell, so viel Gewicht verlieren und auch noch glauben, dass man tatsächlich Fett verliert. Wenn so schnell die Kilos purzeln, verliert man leider nur Wasser und Muskeln.Wer wirklich Fett verlieren will, der muss ein paar andere Dinge befolgen als jeden Tag 1500 Kalorien essen o.ä.

Der Weg führt nicht ins Ziel


Sich ein hohes Ziel zu suchen und dieses dann auch noch zu erreichen, ist sicherlich lobenswert, aber nicht unbedingt wahrscheinlich. Viel besser ist es, den Weg zum Ziel bereits in kleine Teilziele aufzuteilen. Wie das geht habe ich euch in meinen Vorsätzen für das neue Jahr vorgemacht.
Für jedes dieser kleinen Ziele könnt ihr euch bereits etwas gönnen, denn jeder Erfolg ist das wert. Am besten ist es natürlich, wenn ihr euch mit Dingen belohnt, die euch weiter zu eurem Ziel tragen, z.B. eine Stunde bei einem Personal Trainer, Fitness-Equipment oder Sportklamotten.

Diät ist keine Diät

Laut der Wortschatz-Seite der Universität Leipzig bedeutet "Diät" eine spezielle Ernährung, kommt aus dem medizinischen Fachbereich und bedeutet dasselbe wie Schonkost, Krankenkost, Hungerkur, Fastenkur (usw.). Man kann nicht mal eben "Diät" halten. Diäten sind für Kranke oder Menschen mit Unverträglichkeiten, die ihre Nahrung umstellen und bestimmte Lebensmittel ersetzen müssen.
Wenn ihr nicht krank seid, sondern "nur" abnehmen wollt, dann solltet ihr auch keine Diät halten. Vielmehr solltet ihr eure Ernährung dauerhaft zu fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag (davon höchstens zwei Portionen Obst), weniger Milchprodukten, magerem Fleisch, fettem Seefisch und Vollkornprodukten umstellen. Es wird nicht funktionieren, wenn ihr nach der erwünschten Abnahme wieder zu eurer alten Ernährungsweise zurückkehrt - erstens habt ihr nämlich nun einen verringerten Grundumsatz und zweitens wird ein Jojo-Effekt dann wahrscheinlicher. Das einzige, was zu einer dauerhaften Gewichtabnahme führt, ist eine dauerhafte Ernährungsumstellung.

Menschen ohne Diät sehen am besten aus

Es gibt sie. Die Menschen, die den ganzen Tag nur Burger, Schokolade und Döner essen, ohne dass sie auch  nur ein Gramm zunehmen. Leider (oder auch zum Glück) gibt es nur sehr wenige von ihnen. Dennoch ist es wichtig, dass ihr nicht in den Gedankenkreislauf der Diät rutscht - ein Kreislauf von verboten und erlaubt, gutem und schlechtem Gewissen, 100 oder 0%. Versucht nicht, euer Gewicht zu ändern, sondern euer Leben. Das geht mit der oben beschriebenen Ernährung und Sport. Denkt nicht, dass es euch von Anfang an leicht fallen wird, euch besser zu ernähren, aber habt deshalb auch kein schlechtes Gewissen. Ihr seid Menschen und Menschen machen Fehler. Strebt eine Ernährung von 80% gesund und 20% ungesund an, macht mindestens drei Mal in der Woche Sport und ihr werdet eine Veränderung spüren. Es wird länger dauern als jede Kohl-/Erdbeer-/Bananen-Diät, aber ihr werdet dafür nicht nur Muskelmasse und Wasser verlieren, sondern echtes Fett. Was aber noch viel wichtiger ist, ihr werdet euch eine intuitive, gesunde Ernährung angewöhnen. Und die garantiert euch, dass ihr keinen Jojo-Effekt mehr spüren und 100% besser aussehen werdet!

Bildquelle: Silke Bogorinski, birgitH, Margot Kessler / pixelio.de

Freitag, 10. Januar 2014

Hormone, Hormone, Hormone

Liebe Männer, ihr müsst jetzt leider wegklicken oder ganz stark sein. Den dieser Post dreht sich um Hormone, vor allem die weiblichen und die der unangenehmen Sorte.
Jede von uns kennt das: Heißhungerattacken, Schmerzen, Müdigkeit und dann nimmt man auch noch zu. Kurz vor der Periode kommt oft alles zusammen und führt dazu, dass wir uns richtig schlecht fühlen (als wäre nicht alles schon schlimm genug). Aber das ganze ist nicht nur ein Zufall oder schlechter Scherz, sondern hängt zusammen. Im großen Gefüge unseres Körpers ist alles vernetzt. Eine ganz bestimmte Rolle spielen dabei die Botenstoffe des Körpers, die Hormone.

Der ewige Kreislauf

Die Symptome sind meistens gleich, lassen sich aber unter drei Buchstaben zusammenfassen: PMS oder auch das Prämenstruelle Syndrom. Aber wie hängen die einzelnen Symptome nun zusammen? Dafür muss man zunächst den Hormonspiegel im Körper betrachten. Zu Beginn des Zyklus reift ein Ei in den Eierstöcken und wandert zur Gebärmutter. Dort ist es für die Befruchtung bereit. In dieser Zeit steigt die Produktion des Hormons Östrogen. Wird das Ei in dieser Zeit nicht befruchtet, wird es vom Körper abgestoßen und zusammen mit Gebärmutterschleimhaut bei der Periode ausgestoßen. In dieser Zeit (zehn bis sieben Tage vor Einsetzen der Periode) sinkt der Östrogen-Spiegel.

Was passiert - und warum?

Besonders in der Zeit vor der Periode leiden die meisten von uns unter den genannten Symptomen. Beispielsweise nehmen viele Frauen in der Zeit vor ihrer Periode zu. Das muss aber nicht unbedingt an vermehrtem Schokoladenkonsum liegen, sondern ist höchstwahrscheinlich nur Wasser. Denn vor der Periode lagert der Körper Wasser ein, was man nicht nur am Gewicht, sondern beispielsweise auch an Händen und Füßen bemerkt.
Auch Heißhungerattacken sind ein bekanntes Merkmal. Für die muss sich niemand schämen, denn sie sind fast schon normal. Dreiviertel der Frauen erleben sie von mild bis stark in der prämenstruellen Phase, während der Menstruation ist es immerhin noch fast die Hälfte. Dies liegt an dem sinkenden Östrogenspiegel, denn Östrogen unterdrückt den Appetit.Viele Frauen leiden zudem an Depressionen, was u.a. ein Mangel an Serotonin bedeutet. Laut einigen Studien wird Serotonin ausgeschüttet, wenn Kohlenhydrate gegessen haben - kein Wunder also, dass Süßes besonders verführerisch für uns ist. Besonders Frauen, die schon einmal eine Diät gemacht haben, leiden unter den Heißhungerattacken. Die Stärke dieser Attacken beruht auf dem Alter der Personen (je jünger, desto stärker), dem Fleischkonsum (Vegetarier sind anfälliger) und dem Gewichtsverlust (je höher, desto stärker).
Viele Frauen fühlen sich in der prämenstruellen Phase auch müder und können sich schlechter zum Sport aufraffen. Auch das hat hormonelle Gründe: In dieser Phase steigt die Körpertemperatur, sodass das Trainieren noch anstrengender und unangenehmer wird. Gerade die Wasserspeicherung kann bei Cardio-Workouts noch schwieriger werden. Denn wer mehr Gewicht mit sich herumschleppen muss, desto mehr strengt er sich an. Zu guter Letzt sind Schmerzen in der prämenstruellen Phase keine Seltenheit - und ausgerechnet dann sind wir auch noch empfindlicher dafür. Das wirkt sich dann natürlich auch auf unser Durchhaltevermögen beim Sport aus.

Und was hilft nun?

Gegen die meisten Symptome der PMS kann man leider nicht viel machen. Der Grund dafür ist, dass die PMS wahrscheinlich ein Zeichen unseres Körpers für Überforderung sind: In früheren Zeiten waren Frauen im gebärfähigen Alter entweder schwanger oder haben gestillt. Dadurch erlebten die meisten Frauen in ihrem gesamten Leben nur etwa zwanzig Zyklen. Die meisten von uns haben das schon am Ende ihrer Pubertät hinter sich.
Einigen Frauen hilft es schon, wenn sie die Pille nehmen, aber bei andern hilft das leider gar nicht oder triggert die Symptome sogar (s.u.).
Es gibt nur einige Tipps, die ich euch geben kann:
  • Wasserspeicherung: Gegen die Wasserspeicherung hilft vor allem, in der prämenstruellen Phase wenig Salz zu essen. Dafür sollte man umso mehr Wasser trinken als sonst (geschieht meist aber schon natürlicherweise). Abgesehen davon kann man nur Abwarten - das Gewicht, das man in der prämenstruellen Phase zunimmt, verliert man meist in den ersten Tagen der Periode wieder.
  • Heißhunger: Neben den üblichen Tipps gegen Heißhungerattacken gibt es hier leider herzlich wenig zu berichten. Die einzige gute Nachricht: Während der Phase vor der Periode arbeitet auch der Stoffwechsel schneller, sodass die zusätzlichen Kalorien meist verbrannt werden.
  • Müdigkeit und Schlappheit: Hier hilft leider nur Schonung und Erholung. Wenn ihr nach einem Trainingsplan arbeitet, legt die härteren Workouts eher in die postmenstruelle Phase, denn dann sinkt die Schmerzwahrscheinlichkeit. Wer Schmerzen hat und extrem müde ist, sollte sich außerdem nicht zur Leistung zwingen, sondern sich besser ausruhen und nur leichte Workouts machen.
Verschiedene Mineralien und Vitamine sollen außerdem bei PMS helfen. Vitamin B6 soll dafür sorgen, dass der Serotoninspiegel hoch ist und somit keine Stimmungstiefs aufkommen. Auch Frauen mit Calciummangel leiden meist stärker an PMS als andere. Besonders wichtig ist es in der prämenstruellen Phase auf eine ausreichende Versorgung mit Magnesium zu achten. Gerade wer Sport treibt oder die Pille nimmt, leidet oft an einem Magnesiummangel. In einigen Studien konnte bereits nachgewiesen werden, dass die zusätzliche Gabe von Magnesium die Wasserspeicherung verringert und die Stimmung hebt. In dieser Zeit solltet ihr also magnesiumreiches Essen wie Vollkornprodukte, Spinat, Beeren, Orangen, Bananen oder Kartoffeln zu euch nehmen oder über Magnesiumsupplemente nachdenken.
Wer unter besonders ausgeprägten Symptomen leidet, sollte zusätzlich mit einem Arzt sprechen, der auch medikamentös behandeln kann.

Denkt dran Mädels, so schlimm es ist - nach ca. einer Woche ist es vorbei. Und weil in der postmenstruellen Phase der Östrogenspiegel wieder hoch ist, habt ihr euch dann auch wieder besser im Griff.

Bildquellen: Thommy Weiss, Dorothea Jacob, twinlili / pixelio.de

Montag, 6. Januar 2014

Countdown: 10 Protein-Snacks

Bevor Fragen kommen: Nein, ich bin nicht unter die LowCarber gegangen und stehe noch genauso zu meiner Meinung wie vorher. Aber als Studentin bin ich oft den ganzen Tag unterwegs, weshalb ich mein Essen zum größten Teil mitschleppe. Meistens sind das belegtes Vollkornbrot, Rohkost, Obst, Salate und Overnight-Oats. Doch als ich ein paar Tage lang den Chronometer getestet habe, fiel mir auf, dass ich viel zu viel Kohlenhydrate esse und kaum Eiweiß, was nicht nur per se schlecht für den Körper ist, sondern gerade wenn man Sport macht. Was liegt da also näher als ein bisschen kreativ mit Proteinen zu werden?

  1. Dips, dips, dips: Rohe Möhren, Paprika, Gurken oder Stangensellerie schmecken nicht nur so toll, sondern auch mit Dips aus Quark oder Hüttenkäse mit frischen Kräutern und Gewürzen oder Hummus.
  2. Mini-Quiches: Für sechs Stück sechs Eier verquirlen, nach Belieben würzen und noch Gemüse (z.B. frischer Spinat, Paprika oder Cocktail-Tomaten) hinzugeben. Das ganze in Muffinformen füllen und bei 180° so lang garen, bis das Ei gestockt ist. Hält sich im Kühlschrank.
  3. Harzer Käse: Käse ist ja normalerweise als zu fettig verschrien, aber Harzer Käse enthält nur 0,5g Fett und weniger als 0,1g Kohlenhydrate auf 100g. Dafür sind es aber 29g Protein! Es wird sogar ausdrücklich empfohlen, den Käse vor Verzehr etwa eine Stunde aus dem Kühlschrank zu nehmen. Allerdings hat Harzer Käse einen relativ strengen Geschmack.
  4. Joghurt: Auch Joghurt kann man in geeigneten Behältern mitnehmen. Noch besser ist es, wenn man den Joghurt mit gefrorenen Früchten verfeinert - die kühlen ihn sogar noch eine Zeit lang!
  5. Eiweiß-Brot: Ich halte Vollkornbrot immer noch für sehr gesund, aber wenn man dieses Brot backt (und z.B. Vollkornmehl verwendet) ist es auch nicht schlecht (wenn auch recht fettig). Immerhin sehr viel weniger Kohlenhydrate als normales Brot!
  6. Thunfischpatties: Ich gebe zu, dass ich dieses Rezept zum Mitnehmen noch nicht ausprobiert habe, aber zumindest warm schmeckt es toll: eine Dose Thunfisch, ein Ei, 1/2 EL Mehl, 1/2 TL Curry, 1 TL gehackten Knoblauch, geschnittene Frühlingszwiebeln, Salz und Pfeffer vermengen und braten.
  7. Hartgekochte Eier: Nichts einfacher als das oder?
  8. Mugcakes: Schmecken ebenfalls kalt wie warm und sind schnell gemacht.
  9. Nüsse: Sind leicht zu transportieren und schnell zu essen. Bei Aldi Nord gibt es jetzt sogar schon abgepackte Nussmischungen (eine Portion 125g), die ist mir aber zu teuer. Selbst abpacken ist immer noch günstiger.
  10.  Kichererbsen: Kichererbsen (und Hülsenfrüchte allgemein) enthalten einen relativ hohen Anteil Eiweiß. Kichererbsen entweder zum Salat geben oder geröstet als Snack mitnehmen (oder Hummus daraus herstellen).
Bildquellen: Thommy Weiss, gänseblümchen, Tim Reckmann / pixelio.de

Übrigens habt ihr bei Fea die Gelegenheit an einer tollen Verlosung teilzunehmen! Vielleicht interessiert sich ja der ein oder andere von euch dafür!