Mittwoch, 31. Dezember 2014

Rückblick 2014

Dieses Jahr war für mich ein Auf und Ab. Vielleicht war es für euch ähnlich stressig wie für mich und ihr habt einige Beiträge verpasst. Meine liebsten Artikel habe ich euch im Folgenden noch einmal aufgelistet. Viel Spaß beim Lesen! Habt einen guten Rutsch ins neue Jahr!
  • Aufwärmen beim Sport ist sehr wichtig. Zu einem meiner Lieblingslieder habe ich euch deshalb ein Warm-Up erstellt.
  • Das beste Buch, was ich seit langem gelesen habe, jedenfalls bezüglich Ernährung, ist "Intuitiv Abnehmen".
  • Ich bin definitiv kein Feind von Cheat Days, aber von sinnlosem Fressen. Warum, könnt ihr hier nachlesen.
  • Ich finde es wichtig, dass man völlig hinter dem steht, was man macht. Weshalb ich überhaupt über dieses Thema geschrieben habe und was, das findet ihr hier.
  • Gesunde Ernährung muss nicht langweilig sein. Im Gegenteil, mit ein paar Tricks kann man sie gleich sehr interessant machen!
  • Genauso ist es mit Süßigkeiten. Es gibt ein paar ganz einfache Regeln, die wirklich helfen können.
  • Dieses Jahr bin ich bei meinem ersten Wettrennen über 10km mitgelaufen. Was ich darüber gelernt habe, habe ich für euch zusammengefasst.
  • Ich habe oft darüber nachgedacht, Vegetarierin oder gar Veganerin zu wrden. Warum ich mich jetzt dagegen entschieden habe und was ich stattdessen bin, steht hier.
  • Ich wirklich schlecht darin, Stress zu reduzieren. Aber ich versuche in den letzten Monaten, immerhin ein paar Sachen zu beachten.
  • Im September wurde bei mir eine Laktose-Sensivitität festgestellt. Mehr Informationen zu dem Thema habe ich in einem Blogartikel für euch zusammengefasst.
  • Minimalismus hat viele Vorteile. Was das ist und wie man minimalistisch(er) leben kann, habe ich natürlich für euch zusammengefasst.
  • Ich habe oft Probleme beim Einschlafen. Alle lang- und kurzfristigen Tipps und Hilfsmittel habe ich in einem zweiteiligen Artikel beschrieben.

Rückblick 2014 oder es kommt immer anders, als man denkt

Ich habe diesen Rückblick eigentlich schon vor Weihnachten geschrieben, denn ich dachte, bis Silvester würde sich in meinem Leben nicht mehr viel ändern. Aber ihr wisst ja: 1. Es kommt immer anders und 2. als man denkt. Ich bin seit wenigen Tagen wieder single.
Das bedeutet für mich nicht nur, dass es ab jetzt keinen Apfelkuchenliebhaber mehr gibt. Es bedeutet auch: Keine Katzen un keine Wohnung. Fürs erste bin ich wieder bei meinen Eltern untergekommen, die zum Glück nicht so weit von meiner Uni entfernt wohnen (wenn auch weiter als es angenehm für mich wäre). Was demnächst kommt, weiß ich nicht. Ihr habt vielleicht mitbekommen, dass ich mit meinem Studium nicht unbedingt zufrieden bin. Jetzt bietet sich mir die Möglichkeit, das noch einmal zu überdenken. Ich weiß nicht, wo ich in einem Jahr leben werde. Ich weiß nicht, was ich in einem Jahr machen werde. Aber trotz allem Negativen bin ich bereit 2015 auf mich zukommen zu lassen und es zu genießen.

Und jetzt zu dem, was ich eigentlich geschrieben habe:


Langsam aber sicher neigt sich das Jahr dem Ende zu und während sämtliche TV-Rückblicke schon gelaufen sind, wage ich mich erst jetzt an meinen ganz persönlichen Rückblick.

Besonders die erste Jahreshälfte war für mich eher unschön: Im Februar habe ich mir den Arm gebrochen, woraufhin ich nicht nur den Sport für eine Weile aufgeben musste, sondern leider auch mit der Uni ziemlich in Verzug kam. Daraus resultierte dann nicht nur, dass ich ziemlich zugenommen habe, sonder leider auch durch fehlende Ferien einem Burnout mehr als nur nahe kam. Noch dazu hatte ich ziemliche Probleme mit der Verdauung, weswegen mein erster Arzt mir dazu riet, eine Weile lang Getreide- und Milchprodukte wegzulassen. Ich muss jetzt nicht hinzufügen, dass das meinem Stress nicht unbedingt besser getan hat.

Glücklicherweise fand ich dann mithilfe einer neuen Ärztin heraus, dass ich an einer Laktosesensibilität leide und seitdem sind meine Symptome fast verschwunden. Außerdem hatte ich im Sommer endlich Ferien und konnte entspannen. Im neuen Semester habe ich mir dann endlich weniger vorgenommen, den NaNoWriMo gewonnen und die ersten Kilos verloren. Das intuitive Esssen hat mir zuletzt noch den Ansatz gegeben, den ich endlich langfristig in meinem Leben umsetzen kann.

Was also heißt das für 2015? Erst mal, dass ich mir wesentlich weniger vornehme als 2014. Ich habe ein Wunschgewicht, von dem ich noch 3-4kg entfernt bin (bzw. 3-5cm zum Wunsch-Umfang an Taille und Bauch), aber ich mache mir da keinen Stress. Generell wird "kein Stress" wohl mein Motto für 2015. Ich möchte mich öfter daran erinnern, dass ich zwar alles machen darf, wozu ich die Möglichkeit habe - Kochen, Backen, Schreiben, Bloggen, Lesen, Fernsehen, Zeit mit Freunden, Sport - aber dass ich nichts davon machen muss.
Einen echten Vorsatz für 2015 habe ich dann aber doch: Weniger am Handy sein. Ich merke, dass ich oft immer daran rumspiele und alle paar Minuten drauf gucke, selbst wenn ich gerade eigentlich voll konzentriert an etwas anderem arbeite. Gerade abends, wenn ich mich entspannen will, möchte ich das definitiv einschränken.

Und was habt ihr so für Vorsätze? Ich wünsche euch auf jeden Fall viel Erfolg damit! Habt einen guten Rutsch in 2015 und macht das neue Jahr zum besten eures Lebens!

Sonntag, 28. Dezember 2014

Rückblick Dezember

... und so endet auch der letzte Monat des Jahres. Im Endspurt haben vor allem die englischen Blogger noch mal Gas gegeben und tolle Artikel verfasst. Viel Spaß beim Lesen!
  • Es ist nicht schlimm, sich um sein Aussehen zu kümmern. Es ist aber umso schlimmer, wenn man deshalb leidet. Noch mehr Gedanken zu dem Thema findet ihr bei SummerTomato.
  • Über Stretchen und Dehnen wird immer viel diskutiert. Die größten Mythen um das Thema wurden im Dezember bei Greatist geklärt.
  • Frauen und Diät scheint leider eine ziemlich stabile Beziehung zu sein. Eine Paartherapie für alle, deren Beziehung ebenfalls gestört ist, findet ihr hier.
  • Wir alle gieren nach dem Erfolg. Aber gerade in sportlichen Belangen hat der nicht nur mit körperlichen, sondern auch mit psychischen Voraussetzungen zu tun. Greatist hat die Empfehlungen und Erfahrungen verschiedener Athleten gesammelt.
  • Immer mehr Menschen ernähren sich glutenfrei. Aber was ist an dem "Trend" dran und gibt es wirklich so viele, die Gluten nicht vertragen? Antworten sind bei beVegt!

Mittwoch, 24. Dezember 2014

24x Sport!

Als mir klar wurde, dass Weihnachten in diesem Jahr auf einen Mittwoch, also einen Blogtag fällt, war mir klar, dass es etwas Besonderes sein musste. Vor allem, weil auf dem Blog in den letzten Wochen nicht gerade viel Weihnachtsstimmung aufgekommen ist. Nun war also die Frage, wie ich mich vom Weihnachtspost im letzten Jahr abheben konnte. Wie wäre es da mit etwas Ungewöhnlichem (für diesen Blog) wie mit einem Workout? Hier ist also das Weihnachtsworkout. Denkt daran, dass ihr euch vorher gut aufwärmt und nach dem Workout nicht das Dehnen vergesst!

Das Workout funktioniert wie das englische Lied "The twelve Days of Christmas". Ihr fangt mit einem Tricep Dip an. Dann kommen zwei Push ups und ein Tricep Dip. Dann drei Plié Squats, zwei Push ups und ein Tricep Dip usw. Falls ihr Übungen nicht kennt, findet ihr sie sicher im Internet. Schwieriger machen könnt ihr das Workout (wenn ihr das denn wollt), indem ihr bei den entsprechenden Übungen Gewichte benutzt.
  1. Tricep Dip
  2. Push Up
  3. Plié Squat
  4. Mountain Climbers
  5. Burpees
  6. Jabs
  7. Lunge
  8. Reverse Crunches
  9. High Knees
  10. Upright Row (ohne Gewichte)
  11. Squat Jumps
  12. Bows
  13. Front Kicks
  14. Bridge Raises
  15. Bicycle Crunches
  16. Jumping Jack
  17. Supermans
  18. Plank dips
  19. Squats
  20. Runners Knee (10 pro Bein)
  21. Kleine Arm Circles
  22. Rear Leg Lift (11 pro Bein)
  23. Calf Raise
  24. Crunches
Ich wünsche euch viel Spaß mit dem Workout! Habt ein schönes Fest mit euren Lieben und sammelt Kraft für das neue Jahr. Alles Gute für euch!

Montag, 22. Dezember 2014

Woche 39

Hach ja, die Weihnachtszeit geht in de letzten Züge und das merkt man auch an meiner Ernährung. Die ist nämlich kontinuierlich schlechter gewordn. Noch dazu habe ich an drei Tagen hintereinander Alkohol getrunken - nicht viel, je nur ein Kakao mit Rum, ein halbes Glas Cidre und ein Glas Sekt, aber trotzdme eigentlich nichts, was ich fortführen will. Ich bin auf jeden Fall auf die nächste Woche gespannt und wie die Weihnachtsfresserei sich auf mein Gewicht auswirken wird!

Für das neue Jahr gelobe ich übrigens Besserung, was das Fotografieren angeht. Im Moment bin ich da morgens immer noch motiviert aber dann... Seht ihr ja selbst.

Essen

 Das gute, alte Apfelporridge. Lecker!
Ein Liebling diese Woche: Bananenporridge mit Schoko-Knuspermüsli. Nicht 100% gesund, aber lecker.
 Brot mit Nutella, eine Orange und Joghurt mit Holundergelee. Gib mir alles!
Ich bin zu faul hier rauszusuchen, wann ich das letzte Mal Pancakes hatte. Auf jeden Fall hatte ich mal wieder Lust drauf und hate Joghurtpancakes mit Ahornsirup.
Ich hatte Lust auf Brötchen mit Schinkenwurst und ein weich gekochtes Ei. Für ein paar Vitamine gab es immerhin noch einen Apfel.
Das einzige Mittagessen-Foto diese Woche und dann das letzte Essen in der Uni: Brot mit Schinkenwurst und eine Orange.
Die Sauce heißt "Russischer Hackfleischtopf" und ist ein Standardrezept meiner Mutter. Nicht 100% gesund, aber auch nicht ungesund. Drinnen sind Porree, Hackfleisch, Zwiebeln und Tomaten, dazu gab es Vollkornnudeln.
 Und schließlich noch ein Burger mit Eisbergsalat, Pattie, Käse und Ketchup.

Sport
  • Montag: 57 Minuten Training
  • Dienstag: 34 Minuten Training
  • Mittwoch: 49 Minuten Training
  • Donnerstag: 58 Minuten Training
  • Freitag: 56 Minuten Training
  • Samstag: REST
  • Sonntag: REST

Sonntag, 21. Dezember 2014

Süßkartoffel-Pralinen

Vor einigen Wochen wurde ich von dem Team von Jesa Henneberry angeschrieben. Sie ist eine Köchin aus New York City, die Service rund um gesunde Ernährung anbietet, von der Essensplanung bis zum Kochen. Mir wurde ein tolles Rezept geschickt, das ich jetzt auch mit euch teilen möchte.

Für 14 Pralinen braucht man:

  • Eine Süßkartoffel
  • 40g Kokosraspeln
  • 25g geriebene Nüsse
  • 3 EL Ahornsirup
  • 1 TL Vanille
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 TL gemahlener Ingwer
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Chiasamen
  • 4 EL Kokosmehl
Den Backofen auf 200°C vorheizen. Die Süßkartoffeln sorgfältig waschen und die Enden abschneiden. Die Süßkartoffeln dann achteln und auf ein Backblech mit Backpapier legen. Die Süßkartoffelspalten für 15-20 Min in den Ofen geben.
Eine Pfanne ohne Öl auf mittlerer Stufe erhitzen. Die Kokosflocken hinein geben und rösten, bis sie eine goldene Farbe angenommen haben. Die Kokosraspeln dann zum Abkühlen auf ein flachen Teller geben.
Die gegarten Süßkartoffelspalten mit dem Ahornsirup un den Nüssen in einen Hochleistungsmixer geben, bis die Masse sich verbunden hat. Dann die Gewürze und die Chiasamen dazu geben. Als letztes Löffel für Löffel das Kokosmehl hinzufügen.
Je einen Teelöffel der Masse zwischen den Händen rollen und zum Schluss in den Kokosraspeln wenden. Die Pralinen vor dem Essen mindestens 30 Minuten kalt stellen. Sie halten sich in einer geschlossenen Dose im Kühlschrank ca. 3 Tage und können auch eingefroren werden.

Bildquelle: Jesa Henneberry, eigenes Bild

Freitag, 19. Dezember 2014

Vierbeinige Lieblingsstücke

Als hätte ich nicht schon genug zu tun, dachte ich mir, dass ich euch einen Überblick über die Sachen bieten könnte, die wir für unsere Katzen angeschafft haben. Die zwei sind ja schon drei Wochen hier und so langsam haben sich doch einige Tendenzen herausgestellt.

Futter

Wir hatten eigentlich geplant, Futter von Aldi zu kaufen, sind aber dann doch davon zurück getreten. Unsere Kleinen wachsen ja gerade noch und alles, was wir jetzt in ihre Gesundheit investieren, zahlt sich später aus. Außerdem warum sollten wir auf unsere Ernährung achten und den Katzen nur Schrott vorsetzen? Also gibt es bei uns relativ teures Futter, aber wir sind von der Qualität überzeugt.

Bildquelle
Katzen sind von Natur aus Fleischfresser, deshalb ist es wichtig, dass sie Futter mit möglichst geringem Getreideanteil bekommen (was man bei den bekannten Marken leider nicht sagen kann).  Wir füttern Select Golden Sensitive Kitten Hair + Skin als Nassfutter, da es nicht nur nach echtem Fleisch aussieht, sondern wirklich auch so riecht, was an den enthaltenen 71% Fleisch liegt. Pro Katze gibt es jeweils morgens und abends 50g.
Trockenfutter ist bei uns immer verfügbar. Wir haben uns hier für das Sanabelle Kitten Futter entschieden. Außerdem gibt es natürlich immer frisches Wasser.

Die Schälchen haben wir bei Fressnapf gekauft. Für wenig Geld gibt es dort schon eine ganz gute Auswahl. Wichtig ist, dass man sich Porzellan-Näpfe holt, weil diese hygienischer sind.

Katzenklo

Bildquelle
Wir haben uns für ein geschlossenes Klo entschieden, da die Gerüche ja schon ziemlich dominant sind. Wir haben dieses Klo, allerdings hilft es gegen die Gerüche kaum. Keine Ahnung, ob das nur an den starken Ausdünstungen unserer Katzen liegt oder am Klo, wir werden jedenfalls demnächst mit Raumspray nachhelfen.

Als Streu benutzen wir das Premiere Excellent Klumpstreu. Es ist sehr ergiebig und wird von unseren Kätzchen auch kaum in der Wohnung verteilt. Schade nur, dass der Babypudergeruch nicht intensiver ist ;)

Spielzeug

Bildquelle
Da wir hohe Decken haben, war für uns klar, dass wir einen deckenhohen Kratzbaum wollten, um den Platz optimal zu nutzen. Wir haben uns für den nanook Kratzbaum Sigurd entschieden und sind mehr als zufrieden damit. Er ist relativ leicht aufgebaut, bietet tolle Möglichkeiten für die Katzen und wird von ihnen begeistert genutzt. Auch der Kundenservice, mit dem wir leider schon Kontakt haben mussten, ist spitze.
Als Spielzeug haben wir neben einer Katzenangel und Spielmäusen von Fressnapf auch noch dieses Spielbrett. Die Katzen haben den Dreh noch nicht ganz raus, aber sie haben jetzt schon viel Spaß daran.
Mehr Spielzeug muss man definitiv nicht kaufen, denn die Kleinen suchen sich schon ganz allein Beschäftigung!

Ein Bettchen haben wir für unsere Katzen auch geholt, aber sie schlafen viel lieber in unserem Bett, auf dem Kratzbaum oder meinem Schreibtischstuhl. Leidiglich diese Höhle, ähnlich wie diese, wird gern genutzt, allerdings auch eher zum Spielen.

Woche 38 / Lieblingsstücke

Diese Woche war mehr als stressig für mich. Dabei meine ich noch nicht mal den typischen Weihnachtsstress, denn weihnachtliche Stimmung ist bei mir noch gar nicht so wirklich aufgekommen. Aber es gab Stress in der Uni, Stress zuhause... Ich bin nicht nur ein paar Tage auf Instagram verstummt, sondern habe auch kaum Fotos gemacht. Das echte Leben geht nun mal leider immer vor.
Damit dieser Post aber nicht so kurz wird wie die letzten, habe ich mir etwas Neues ausgedacht. Ab jetzt werde ich euch regelmäßig meine Lieblingsstücke präsentieren Ich schreibe dazu, wo es die Stücke gibt, aber ich werde nicht für Werbung bezahlt.

Essen

Nachdem wir letztes Wocheende nur gegessen haben, hatte ich Montag morgen das Bedürfnis nach einem Green Smoothie und Vitaminen!
 Das gute, alte Apfelporridge hat es aber auch zurück geschafft.
Es gab aber auch Schokoporridge mit Orange-Karamellgewürz und einem Apfel dazu.
 Reste von Bratkartoffeln mit einem Käsebrot.
 Reste von einem italienischen Linseneintopf, den es Mittwoch zum Abendessen gab, mit Brot.
 
Gebratene Nudeln mit Hühnchen, Frühlingszwiebeln und Möhren.
 Der Hirte auf der grünen Wiese - ich koche gern auch mal Rezepte von mir selbst nach.

Sport
  • Montag: 47 Minuten Training
  • Dienstag: REST
  • Mittwoch: 43 Minuten Training
  • Donnerstag: 52 Minuten Training
  • Freitag: 49 Minuten Training
  • Samstag: 40 Minuten Training
  • Sonntag: REST
Lieblingsstücke
Bildquelle

Die Haut an meinen Wangen ist dank meiner Mischhaut sowieso meist trocken. Dank des vielen Duschens und der Kälte draußen ist sie jedoch noch empfindlicher geworden, sodass ich meine normale Creme nicht mehr verwenden konnte. Diese Creme riecht nicht nur toll, sondern pflegt meine Haut auch wieder samtig weich. Zu finden ist sie bei DM.
Bildquelle
Dasselbe Problem habe ich auch an meinen Händen: Seit wir die Katzen haben, wasche ich mir ständig die Hände, woraufhin sie ganz ausgetrocknet waren. Diese Handlotion im Spender ist jedoch nicht nur praktisch, sondern erinnert mich an ihrem Platz neben dem Waschbecken auch regelmäßig daran, dass ich mich eincremen sollte. Man muss allerdings den künstlichen Erdbeergeruch mögen ;) Ebenfalls von DM.

Bildquelle
Mein Freund und ich sind ziemlich technikverrückt. Als wir dieses Gerät in der Werbung gesehen haben, mussten wir also gleich zuschlagen. Es handelt sich um ein Spielzeug für Katzen, ein automatischer "Laserpointer", der die Katen dem Lichtpunkt hinterher jagen lässt. Man kann sogar die Zeit einprogrammieren, damit die Katzen beschäftigt werden, wenn man nicht da ist! Nachteile: Das Gerät ist laut (zu laut für unsere schreckhaften Kitten) und die Katzen dürfen auf keinen Fall in die Lichtquelle schauen.
Gefunden bei Fressnapf.
Bildquelle
 Ich liebe Dekoration, die mit Licht zu tun hat, speziell an Weihnachten. Statt einer schnöden Lichterkette haben wir uns dieses Jahr diesen Leuchtstern geholt. Praktisch daran ist, dass er mit Batterien läuft und somit kabellos ist und die LEDs auch eine sehr lange Laufdauer versprechen. Kaufen kann man ihn bei Depot.
Bernd Kasper  / pixelio.de
Ich hatte über das Jahr ganz vergessen, wie gern ich Orangen mag. Sie sind vielleicht schwierig zu schälen, aber mit ihrer Säure schmecken sie mir viel besser als Mandarinen. Kaufen kann man sie derzeit in jedem Supermarkt.

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Wanted: Süßkartoffeln

Von Süd- nach Nordamerika hat die Süßkartoffel ihren Weg so langsam auch zu uns gefunden. Mittlerweile gibt es Süßkartoffeln nicht mehr nur im Bioladen, sondern auch in Supermärkten und Discountern. Aber warum werden die Süßkartoffeln so gehypt und was unterscheidet sie von ihren nicht süßen Verwandten?

Was sind Süßkartoffeln?

Süßkartoffeln haben außer ihrem Namen nicht viel mit unseren normalen Kartoffeln zu tun. Eine der wenigen weiteren Gemeinsamkeiten ist, dass die Süßkartoffel ebenfalls als Knolle in der Erde wächst. Aber im Gegensatz zu den Kartoffeln kann man bei den Süßkartoffeln auch die Blätter essen. Süßkartoffeln, auch Bataten genannt, haben ein rötlich-oranges Fruchtfleisch und eine rotbraune Schale.

Warum Süßkartoffeln?

Wieder eine Parallele mit den Kartoffeln: Süßkartoffeln stecken voller Vitamine und Mineralien und enthalten besonders viel Ballaststoffe, vor allem wenn man sie mit Schale isst. Sie wurde sogar zum nährstoffreichsten Gemüse überhaupt erklärt.
Besonders interessant sind Süßkartoffeln für Frauen mit Kinderwunsch und Schwangere, weil sie viel natürliche Folsäure enthalten. Außerdem enthalten sie viel Kalium, was besonders für Sportler gut zur Regeneration ist und Muskelkrämpfe verhindert.
Die Stoffe, die für die spezielle Färbung der Süßkartoffel verantwortlich sind, sind Carotinoide und Anthocyane. Besonders letztere sind sehr wirksame Antioxidantien, die gegen Entzündungen wirken und freie Radikale hemmen. Die Süße der Kartoffeln kommt von ihrem hohen Stärkegehalt. Da es sich dabei um ein komplexes Kohlenhydrat handelt, ist die Süßkartoffel eine ideale Kohlenhydratquelle und macht lang satt.

Wie werden Süßkartoffeln genutzt?

Süßkartoffeln lassen sich vielseitig einsetzen: Sie können gebraten, gekocht und gebacken werden, könne als Wedges oder Püree eingesetzt werden. Hier bleibt der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Interessant dabei ist, dass man Süßkartoffeln sowohl herzhaft als auch süß essen kann. Ich esse Süßkartoffelwedges gern mit Zimt geröstet mit Walnüssen und Cranberries oder in einem süß-sauren Wokgericht. Süßkartoffelpüree lässt sich beispielsweise aber auch in Pancakes verarbeiten (ein weiteres Rezept werde ich diese Woche noch veröffentlichen). Frittieren kann man Süßkartoffeln natürlich auch, aber verschwindet der Gesundheitsaspekt auch schon wieder. Roh schmecken Süßkartoffeln ähnlich wie Möhren und sind auch so einsetzbar.

Übrigens
  • Süßkartoffeln kamen mit Christoph Kolumbus nach Europa und wurde in Portugal und Spanien vor allem ein Essen der Armen.
  • Die größte Menge Süßkartoffeln wird jährlich in China produziert.
  • Tiere mögen die süßen Bataten genauso gern wie Menschen. Deshalb ist der Anbau von Süßkartoffeln schwierig, denn Tiere können dem Gärtner bei der Ernte zuvor kommen.
Bildquellen: w.r.wagner / pixelio.de (Beide Bilder)

Sonntag, 14. Dezember 2014

Euer Drei-Schritt-Plan zum perfekten Vorsatz für 2015

Bald finden nicht nur Weihnachten und Silvester statt, sondern viele Menschen nehmen sich auch gute Vorsätze für das neue Jahr vor. Egal, ob es dabei darum geht, abzunehmen, nicht mehr zu rauchen, mehr Sport zu machen, weniger Zeit zu verschwenden usw. usw., die meisten scheitern leider schon nach wenigen Wochen. Sicherlich nehmen sich auch einige von euch vor, 2015 zu einem besseren Jahr zu machen als 2014. Damit ihr aber nicht scheitert, müsst ihr nur diesen Drei-Schritt-Plan befolgen.

Die richtige Formulierung des Ziels

Der Grund, warum ich schon so früh im Dezember diesen Post verfasse, ist, dass ihr diese Wochen des alten Jahres noch dazu nutzen solltet, euer Ziel richtig zu formulieren. Das Ziel sollte damals die KNUP-Formel erfüllen:
  • Konkret: Ziele wie "Im neuen Jahr will ich abnehmen" oder "Ich will mehr Sport machen" sind zwar löblich, aber zu diffus. Nehmt euch besser vor, dass ihr im neuen Jahr mindestens 10kg abnehmen oder bei einem 10km-Lauf absolvieren wollt. Auf diese Ziele kann man viel besser hinarbeiten und sieht bereits früh die ersten Erfolge.
  • Nicht utopisch: Es bringt nichts, sich vorzunehmen, jetzt einen Marathon zu laufen, obwohl man derzeit noch völlige Couch-Potatoe ist. Passt eure Ziele danach an, wie sie in euer Leben passen und ob es eine realistische Chance gibt, dass ihr sie erfüllt. Das heißt nicht, dass die Ziele nicht eine Herausforderung sein sollen, aber ihre Erfüllung soll auch nicht an ein Wunder grenzen.
  • Positiv: "Meine Wohnung soll weniger unordentlich werden" oder "Ich will nicht mehr meine ganze Freizeit vor dem Fernseher verbringen" sind ebenfalls Ziele, die schwierig zu erfüllen sind. Formuliert eure Ziele besser positiv, etwa "Ich will im neuen Jahr sofort nach jeder Mahlzeit abspülen" oder "Im neuen Jahr will ich mindestens zehn Bücher durchlesen". So wirkt euer Ziel gleich viel motivierender.
Beschäftigt euch das ganze Jahr

Am Anfang des Jahres ist euer Ziel vielleicht noch sehr präsent, aber schon im März kann es ganz schnell in Vergessenheit geraten. Das geschieht gerade, wenn man sich ein großes Ziel setzt, der Erfolg aber nicht so schnell kommt wie erhofft. 10 Kilo nimmt man eben nicht von Januar bis März ab, vor allem wenn sich dazu noch ein paar Weihnachtskilo gesellt haben. Stattdessen solltet ihr euer großes Ziel schon vor dem neuen Jahr in mehrere kleine Ziele aufspalten. Bei dem Abnehmbeispiel kann das folgenderweise aussehen:
  • Januar-Februar: Süßigkeiten verbrauchen (und reduzieren!), langsam die Ernährung auf viel Gemüse und Obst, wenig Fett, keine Fertiggerichte umstellen
  • März-Mai: Eine Sportart finden, die einem Spaß macht und gut trainiert
  • Juni-August: Keine zuckerhaltigen Getränke mehr, am besten nur noch Wasser und ungesüßte Tees trinken, auch im Urlaub die Ernährung und Sport nicht ganz schleifen lassen, jedoch nicht ohne Ausnahmen zu genießen
  • September-Oktober: das Intuitive Essen trainieren
  • Novemer-Dezember: Nur noch Vollkornprodukte, noch mal das letzte für den Jahreswechsel geben
Ihr könnt bei einem solchen Plan natürlich auch schon konkrete Gewichtsziele für die entsprechenden Monate bzw. Quartale angeben.

Holt euch Helfer

Die wenigsten von uns schaffen es, ihre Ziele komplett allein zu erreichen. Deshalb ist es am sinnvollsten, ihr überlegt euch vorher schon Helfer, die euch motivieren können. Das schicke Kleid, in das ihr passen wollt, die Sport-App, Unterstützung von Freunden und Familie, die Anmeldung bei der Trainingsgruppe... Ihr wisst selbst am besten, wie ihr euch motivieren könnt.
Macht euch klar, dass ihr nicht 365 Tage im Jahr motiviert sein werdet. Es wird genug Ausrutscher geben. Aber eure Helfer sollten so konzipiert sein, dass sie euch wieder aus den Ausrutschern abfangen und von vorn starten lassen. Ihr habt euch sinnvolle Ziele erstellt - es gibt keinen Grund, warum ihr sie nicht erreichen solltet!

Bildquellen: Tim Reckmann, Dieter Schütz, Juergen Jotzo  / pixelio.de

Freitag, 12. Dezember 2014

Weihnachts-Tag

 Ich war mal so frei, mir bei Lisa den Weihnachts-Tag zu klauen. Das Ausfüllen hat sehr viel Spaß gemacht, ich hoffe, es liest sich auch so gut!

Geschenkpapier oder Geschenkbox?
Meistens Geschenkpapier, wobei ich da nicht so die Künstlerin bin. Um nicht zu sagen, dass meine Geschenke immer furchtbar aussehen ;) Noch lieber verwende ich deshalb Geschenktüten, die in meiner Familie immer munter rumgereicht werden.

Echter oder künstlicher Baum?
Definitiv echt. Aber dieses Jahr haben wir keinen, weil unsere Katzen den wohl nur als neues Spielzeug ansehen würden.

Wann wird der Baum aufgestellt?
Am Abend des 23., so wie bei meinen Eltern.

Wann wird der Baum abgebaut?
Ab dem 6.1., denn dann ist Weihnachten offiziell vorbei.

Magst du Eierlikör?
Noch nie probiert. Jedenfalls nicht bewusst.

Schönstes Geschenk aus Kindertagen?
3 Umzugskartons voller (gebrauchter) Barbeisachen. Ich war so ein Barbiemädchen und diese Sachen waren für mich einfach das größte. Damit habe ich noch echt lang gespielt.

Stellst du eine Krippe auf?




Ich habe keine Krippe, deshalb nein (und mit der selben Begründung wie bei der zweiten Frage). Aber irgendwann will ich auf jeden Fall eine kaufen.

Für welche Person ist es am schwierigsten ein Geschenk zu kaufen?


Für meinen Freund. Er freut sich extrem selten über Geschenke und hat auch nie Wünsche.

Und für welche am leichtesten?
Für meine Schwester, weil meine Mutter mir da immer Hinweise bzw. Wünsche gibt.

Das schlimmste Weihnachtsgeschenk, das du je bekommen hast?
Puh, da fällt mir jetzt spontan nichts ein. Aber meine Eltern haben auch immer dafür gesorgt, dass alle Leute nur Wunschlisten-Geschenke schenken.

Weihnachtskarte oder Email?
Weder noch. Meine Familie sehe ich eh an den Weihnachtstagen, enge Freunde bekommen von mir Weihnachtspackete. Der Rest bekommt höchstens über WhatsApp Weihnachtsgrüße.


Lieblings Weihnachtsfilm?
Ich mag sehr viele Weihnachtsfilme. Meine Favoriten sind wohl die Sissi-Filme, "Die Familie Stone - Verloben Verboten", "Tatsächlich Liebe" und "Drei Nüsse für Aschenbrödel".

Wann beginnst du mit dem Kauf der Weihnachtsgeschenke?
Meist zu spät. Ich mache immer schon lange Pläne, aber bis ich die dann umsetze...

Hast du schon einmal ein Weihnachtsgeschenk weiter verschenkt?
Nicht, dass ich wüsste.

Was isst du Weihnachten am liebsten?
Keksööööö. Und gebrannte Mandeln und Crêpe auf dem Weihnachtmarkt.

Weiße oder bunte Lichter?
Weiß, definitiv. Bunte Lichter sehen meistens stillos aus.

Lieblings Weihnachtslied?

Ich stehe ja auf sämtliche alten Weihnachtslieder von Frank Sinatra, Bing Cosby, Ella Fitzgerald usw. Auf dem ersten Platz steht da defintiv "The first Noel" von Ella Fitzgerald (und als alternativer/moderner Liebelingssong "Redribbon Foxes" von A fine frenzy)

Kennst du sämtliche Namen der Rentiere?
Rudolph und ein paar mehr, aber alle kriege ich nicht auf die Reihe.

Fährst du über Weihnachten weg oder bleibst du zu Hause?
Ich fahre insofern weg, als dass ich Weihnachten bei meiner Familie bzw. der meines Freundes feiere. Aber wir werden noch bei uns zuhause schlafen, also fahre ich nicht richtig weg.

Engel oder Stern auf der Spitze des Baumes?
Ein Stern.

Was magst du am meisten an den Weihnachtstagen?
Ich liebe einfach die Stimmung, die überall aufkommt. Überall Deko, Musik, Weihnachtsfilme im Fernsehen, der Geruch nach Zimt, Nelken, Anis und co... Weihnachten ist für mich einfach immer noch etwas Besonderes. Vermutlich weil ich als Kind nur schöne Weihnachten hatte und diese Erinnerungen jedes Jahr aufkommen.

Mittwoch, 10. Dezember 2014

Rote-Beete-Sauce

Spaghetti-Sauce muss immer rot sein? Challenge accepted! Diese Sauce ist rot, aber wesentlich gesünder als Tomatensauce und mal eine angenehme Abwechslung!

Man nehme für 1-2 Personen:
  • 1 Knolle Rote Beete*
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 EL Frischkäse
  • Öl zum Anbraten
Die Rote Beete schälen und klein schneiden. Dafür solltet ihr euch allerdings Einweg-Handschuhe anziehen - die rote Beete färbt stark ab. Auch Brettchen usw. immer direkt abwaschen. Die Zwiebel schälen und klein hacken.
Zwiebel und Rote Beete in einem kleinen Topf im Öl anbraten, bis sie leicht gebräunt sind.
Dann 150-200ml Gemüsebrühe hinzugeben und alles zum Kochen bringen. 
Auf mittlerer Hitze 10-20 Minuten kochen lassen, bis die Rote Beete weich ist. Dann die Masse mit einem Pürierstab oder im Mixer pürieren. Wenn die Sauce noch zu dickflüssig ist, noch ein wenig Wasser hinzugeben. Den Frischkäse unterrühren und mit Salz und Pfeffer nach Belieben abschmecken.
Schmeckt am besten zu Vollkornspaghetti mit ein wenig Parmesan oder Hefeflocken.




*Ich habe eine rohe Knolle frisch gekauft. Wie das Rezept mit vorgegarten, vakuumierten Knollen geht, weiß ich nicht, ich vermute, dass man dann das Gemüse direkt nach dem Braten mit Gemüsebrühe pürieren kann.

Montag, 8. Dezember 2014

Woche 37

Ab dieser Woche wird sich in der Sport-Rubrik etwas ändern. Ich habe diese Woche mit dem "FitnessBlender 8 Week Fat Loss Program Round 5" angefangen. Daniel und Kelli von FitnessBlender leben vom (kleinen) Erlös durch die Trainingsprogramme. Deshalb werde ich das Programm nicht im Detail hier auf dem Blog veröffentlichen. Ich hoffe, ihr habt Verständnis dafür (abgesehen davon sind die Trainingspläne wirklich nicht teuer und ich finde sie bisher super!).

Mein Ziel für das Programm ist allerdings kein Gewichtsverlust. Es hat schon seinen Grund, dass ich in der Zeit um Weihnachten bzw. Neujahr mit der Challenge anfange. Die Weihnachtskilos vom letzten Jahr sind noch drauf, da müssen ja dann keine neuen dazu kommen ;) Ich erhoffe mir also, dass ich mein Gewicht halte und vor allem meine Fitness und Kraft steigere.

Essen

Diese Woche habe ich aus irgendeinem Grund wieder Interesse an den Green Smoothies bekommen. Deshalb habe ich diese Woche wild Kirschen, Ananas, Orangen und Bananen kombiniert und mit einer Karotte, Salat und etwas Proteinreichen (Joghurt, Milch Tofu) gemischt. Ab und zu gab es dann noch Müsli oben drauf.
Und schließlich gab es sonntags noch ein weihnachtliches Frühstück aus Joghurt mit Zimt, einer Orange und Mandeln.
Spitzkohl mit Möhren, Paprika und Honig-Senfdressing. Praktisch zum Mitnehmen!
 Ansonsten hatte ich diese Woche nicht viel Hunger mittags und dank meiner Green Smoothies waren das Grünzeug für den Tag ja auch schon abgedeckt. Deshalb gab es oft nur ein belegtes Brot oder eine Orange.
Asia-Gemüse (Zwiebeln, Möhren, Brokkoli, Paprika) mit mariniertem Tofu.
Freitag haben wir uns mit Freunden zum Raclette getroffen. Abgesehen vom Obst, den Nudeln und dem Reis hatte ich fast von allem etwas, was ihr auf dem Foto seht.
Reste-Verarbeitung vom Raclette: Bratkartoffeln mit Bacon, Zwiebeln und Speck.
Und das passiert, wenn man schon total hungrig ist und dann im Rezept liest, dass die geplante Mahlzeit ca. 90 Minuten zum Kochen braucht: Man bestellt einen Gyros Pita mit Hähnchenfleisch und einem Beilagensalat (ohne Dressing bestellt, aber nicht so geliefert, letzlich war ich nach dem Pita aber schon satt).

Diesen Montag gab es so wenig Fotos wie nie, was wohl mit den folgenden beiden Bildern zu tun hatte:

Wir haben uns nämlich Kätzchen geholt! Seit Montag leben Johnny (oben) und Katelyn bei uns und stellen unser Leben auf den Kopf!

Sport
  • Montag: FitnessBlender's PFT: 1 mile Joggen: 9 Minuten, 10 normale Liegestütze, 15 auf Knien, 40 Squats, 1:19 Plank, Sit and Reach: + 13,8cm, 44 Minuten
  • Dienstag: 39 Minuten Training
  • Mittwoch: 44 Minuten Training
  • Donnerstag: 47 Minuten Training
  • Freitag: 61 Minuten Training
  • Samstag: REST
  • Sonntag: REST

Sonntag, 7. Dezember 2014

Intuitiv und gesund essen?

Was mich am Intuitiven Essen lange gestört hat, war die Tatsache, dass man auf einmal alles essen durfte. Snickers zum Frühstück, Pommes zum Mittagessen, Mousse au Chocolat als Nachmittagssnack usw. Alles nur, so lange man nur isst, wenn man Hunger hat und bis man satt ist. Wie sollte man sich da denn noch gesund ernähren? Ich esse und aß gern gesund, aber an manchen Tagen will man eben so gar nichts gesundes oder sich nicht zum fünften Mal Blumenkohl reinhauen, weil man nun mal den ganzen Kopf aufbrauchen muss. Was also ist aus dieser Frage geworden?

Vorneweg: Ja, gerade am Anfang habe ich mich so ungesund ernährt. Aber das ist wohl auch normal, wenn man sich gute zwei Jahre lang jede Süßigkeit verbietet und sonst ständig ein schlechtes Gewissen bei Süßigkeiten hat. Aber obwohl ich mehr auf meinen Körper gehört habe, habe ich mein grundsätzliches Essverhalten nicht verändert. Das hatte wohl zum einen damit zu tun, dass es schon eine Routine für mich war: Porridge oder Overnightoats zum Frühstück, Salat zum Mittagessen und dann eine warme, gemüselastige Mahlzeit am Abend. Wenn man einmal so einen Rhythmus hat, wird man den so schnell nicht verändern. Natürlich gab es einige ungesunde Snacks zwischendrin und ab und zu änderte sich auch etwas an meinem Rhythmus hin zu einer gesünderen Mahlzeit. Aber insgesamt hatte sich mein Geschmack schon so sehr verändert, dass ich meine alten Essgewohnheiten weiterhin nicht aufgab.

Hier kommen wir jetzt zum zweiten Punkt: Der Geschmack ändert sich mit der Zeit, auch wenn wir es nicht wahr haben wollen. Die Autorinnen des Buchs "Intuitiv Abnehmen" raten deshalb dazu, wenn man sich alles erlaubt, bewusst auf den Geschmack der ehemals verbotenen Lebensmittel zu achten. Was kam heraus? Ich trinke keine Cola mehr, weil sie für mich nur noch nach Zuckerwasser schmeckt. Ist sie aber verboten, würde ich sie trinken wollen. Deshalb probiere ich sie bei entsprechenden Anlässen immer wieder - und weiche dann auf mein geliebtes Wasser aus. Genauso ist es mit den M&Ms, die ich früher furchtbar gern mochte, aber mir nicht erlaubte, weil sie so teuer und fettig waren (natürlich mochte ich vor allem die mit den Erdnüssen). Aber M&Ms schmecken für mich heute weder nach Schokolade, noch nach Erdnüssen, sondern vor allem süß. Wenn sie vor mir stünden, würde ich sie vermutlich essen, aber ich habe kein Bedürfnis mehr, sie zu kaufen.

Wir machen uns zwar alle wer weiß wie Gedanken um unseren Körper und unsere Ernährung, aber hat einer schon mal daran gedacht, einfach mal seinen Körper zu fragen, was der denn will? Meiner sagt mir nicht nur, dass ich bedeutend weniger essen muss, als mein Kopf manchmal will (Überraschung...), er gibt mir auch Hinweise, was er essen will. Nur ist es für uns manchmal ein bisschen schwer zu verstehen, was genau unser Körper will. Wenn ich Lust auf Kekse habe, will mein Körper z.B. meist am Nachmittag einen schnellen Energieschub. Wenn ich ihn aber überliste und mir die Zeit nehme, mir ein Brot zu machen... dann habe ich genauso Lust auf das Brot wie vorher auf die Kekse und evtl. durch den protein-/vitaminhaltigen Belag noch zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Genauso ist es mit Schokolade und Joghurt oder Chips und Nüssen. Meistens sagt mein Körper mir ungefähr, was er will, ich muss das nur richtig entziffern.

Insofern solltet ihr keine Angst vor dem Intuitiven Essen haben. Ja, ihr werdet vielleicht zunehmen. Ja, ihr werdet euch für eine Weile ungesund ernähren. Aber das ist nur die erste Phase. Danach werdet ihr nach und nach die Sprache eures Körpers verstehen und ihm das geben, was er wirklich braucht. Wenn ihr meine Meinung zu diesem Gefühl wollt: Es gibt nichts, was sich besser anfühlt.

Bildquellen: Cynthia Vieider,  Michaela Trummer, gänseblümchen  / pixelio.de

Mittwoch, 3. Dezember 2014

Countdown: 10 Veränderungen, seit ich gesünder lebe

Ich versuche jetzt schon seit knapp zwei Jahren gesünder zu leben. Ich benutze "versuchen", weil es natürlich nicht immer klappt, aber größtenteils ja irgendwie schon. In der ganzen Zeit konnte ich einiges an Veränderungen mitnehmen. Vielleicht motivieren euch meine positiven Veränderungen ja auch, das neue Jahr bzw. den Rest des alten gesünder zu leben.
  1. Ich friere nicht mehr so leicht. Früher war mir im Winter ständig kalt und ich bin nur in dicken Pullis rumgelaufen. Jetzt sind die mir eigentlich immer zu warm und auch draußen laufe ich oft noch mit offener Winterjacke herum, was früher undenkbar gewesen wäre.
  2. Meine Haut ist besser geworden. Das ist ja das klassische Beispiel, wenn man sich gesünder ernährt: Wegen weniger Fett, mehr Wasser und Bewegung wird die Haut reiner und rosiger. Aber es trifft eben zu.
  3. Ich habe weniger Kopfschmerzen. Früher hatte ich regelmäßig Kopfschmerzen, besonders im Sommer. Jetzt kommt das nur noch selten vor (allerdings dann direkt als heftiger Migräneanfall).
  4. Mein Zeitmanagement hat sich verbessert. Dadurch dass ich oft schauen muss, wie ich Sport und Duschen in meinen Tagesplan integriere, überlege ich zweimal, ob zeitraubende Sachen wirklich nötig bzw. dringend sind. Das wirkt sich natürlich auch insgesamt auf mein Leben aus.
  5. Das Leben hält mehr Genuss für mich bereit. Ich mache mehr selbst und esse frischer, gesünder und leckerer. Außerdem sind Schokolade etc. tatsächlich Genussmittel für mich geworden, weil ich mein Bild davon geändert habe.
  6. Ich kann meinen Alltag besser meistern. Kisten schleppen beim Umzug? Treppenhaus in den fünften Stock? Sprint zur Bushaltestelle? Alles kein Problem mehr!
  7. Manches kann ich besser kochen als meine Mutter. Die kocht zwar auch meist frisch, nutzt aber auch gern kleine Helfer aus Tüten oder kauft Fertigware. Ich hingegen liebe es, Sachen von Anfang an zu machen und habe so gelernt, Gemüsebrühe, Tomatensauce, Brot, Pesto usw. ohne Tüten und Pulver herzustellen. 
  8. Ich verbringe weniger Zeit vor Bildschirmen. Leider muss ich gestehen, dass ich meine Freizeit komplett am Bildschirm verbringen könnte, sei es der PC oder der Fernseher (na gut, ich lese auch noch viel, aber das mal außer Acht gelassen). Sport und Kochen zwingen mich immer wieder, wenigstens für ein paar Stunden am Tag vom Bildschirm wegzugehen.
  9. Mein bester Arzt bin ich selbst. Ich kann zwar definitiv nicht alles an mir heilen (das habe ich ja dieses Jahr mit meinen Verdauungsproblemen gut gemerkt), aber ich kann vor allem kleine Wehwehchen wie Erkältungen, Zerrungen oder Verspannungen effektiv mit Bewegung, gesunder Ernährung, Wärme usw. behandeln.
  10. Jeden Tag erlebe ich einen Rausch. Das Endorphinhoch nach dem Sport will ich nämlich nicht mehr missen. Es führt jeden Tag dazu, dass ich Stress abbaue und entspannter werde.
Bildquellen: Rainer Sturm, Espressolia, Tim Reckmann  / pixelio.de