Dienstag, 31. Dezember 2013

Rückblick: Dezember

Nicht nur der Dezember ist rum, sondern auch 2013 neigt sich nun viel schneller dem Ende zu als ich dachte.

Top 5
  • Viele wollen nach den Feiertagen erst mal abnehmen. Und natürlich werben auch viele Zeitschriften, Diätpulver oder Diätgruppen jetzt wieder besonders stark (achtet mal drauf - immer pünktlich zum Jahreswechsel!). Aber Diäten sind Quatsch - das könnt ihr von diesem Gastbeitrag auf Katheats lernen.
  • Auch wenn viele Diäten das Behaupten - es gibt nicht DIE richtige Ernährung. Einige von uns sind auch ausschließlich Fast Food schlank, während andere nur mit Gemüse zunehmen. Warum wir immer offen für Neues bleiben sollten, erklärt Mark Maslow.
  • Weihnachten und die Wochen davor bedeuten oft Stress. Wie ihr eure Innere Balance wiederfindet und nach und nach in euer Leben integriert, könnt ihr bei ZenHabits nachlesen.
  • Die größte Angst jedes Sportlers sind Verletzungen. Auch Katrin von beVegt musste leider auf die harte Weise lernen, dass dem Körper nicht unendlich viel zuzumuten ist. Ihre besten Tipps zum Vorbeugen findet ihr hier.
  • Neues Jahr, neue Vorsätze. Weitere Tipps für gute Vorsätze findet ihr nicht nur hier, sondern auch bei Amelia von Eating Made Easy.
Challenge

Dieses Jahr werde ich die Challenge auf die Minute schaffen ;) Nachher werde ich als Silvester-Menü Steak mit Rosenkohl bekommen (Rosenkohl kenne ich nicht). Heute Abend werde ich ich also für 2014 stärken. Denn dann geht es an eine Jahreschallenge. Insgesamt möchte ich nach und nach ganz auf weißen Zucker verzichten, bewusster essen, disziplinierter werden und meine Ernährung 80-90% clean halten. Aber anders als in letzter Zeit möchte ich mit einem Plan daran gehen, den ich allerdings an meine Erfolge und meine jeweilige Situation anpassen werde. Mein detaillierter Plan bis jetzt sieht vor:
  • Januar: Langsame Entwöhnung von der Völlerei im Dezember, Überprüfung durch den Cron-O-Meter, den Fit-For-Fun-Plan einhalten, Carrots'n'cakes Challenge mitmachen
  • Februar: Mindestens 15 Minuten lang für jede Mahlzeit brauchen
  • März & April: In der Fastenzeit auf Süßes verzichten (schließt Obst und fettiges Essen nicht ein).
Rückblick

Mein persönlicher Jahresrückblick ist eher durchwachsen. Ich habe zwar mein Abitur sehr erfolgreich bestanden und bin mit meiner derzeitigen Lebenssituation im Großen und Ganzen mehr als zufrieden. Auch beim Sport bin ich inzwischen auf dem richtigen Weg, meinen Schweinehund habe ich endgültig in den Keller verbannt. Dafür lief es 2013 mit der Ernährung nicht so gut, zum Ende hin sogar überhaupt nicht mehr. Ich hoffe, dass ich auf das Fundament, das ich 2013 trotzdem legen konnte, dieses Jahr bauen kann und nächstes Jahr zufriedener bin.
Im April entstand dieser Blog und ich bin inzwischen mehr als froh darüber. Besonders gefreut habe ich mich darüber, dass zum Jahreswechsel still und leise der 10.000 Besucher hier war! Ein großes Dankeschön dafür! 2014 wird es hier natürlich weitergehen. Ich bin noch weit davon entfernt, dass dieser Blog ist, wie ich ihn mir wünsche, aber 2014 stehen schon einige Veränderungen in diese Richtung an. Seid also gespannt und besucht mich auch im neuen Jahr!
Habt einen guten Rutsch und ein gutes neues Jahr 2014!

Samstag, 28. Dezember 2013

Vorsätzlich gut

Nach Weihnachten beginnt bei den meisten die Zeit der Reue und die Zeit der guten Vorsätze für das neue Jahr. Natürlich steht es jedem frei, gute Vorsätze zu wählen, die genau für die derzeitige Situation oder sein Leben geeignet sind. Wer aber noch keinen guten Vorsatz hat, den möchte ich hier ein bisschen inspirieren...
  • 2011 wurde in Deutschland pro Person 11 Tonnen CO2 ausgeschieden. Dass der Klimawandel kommt, ist inzwischen mehr als sicher, die Auswirkungen sind aber bei uns (noch) nicht spürbar. Als Bewohner einer Industrienation sind wir dafür verantwortlich, Katastrophen wie in Thailand zu verhindern. Klimaschutz fängt bei jedem einzelnen an. Berechnet euren CO2-Ausstoß und nehmt euch für das neue Jahr vor, mehr öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen, regional einzukaufen oder keine überflüssigen Konsumgüter anzuschaffen.
    Sabine Menge / pixelio.de
  • Damit ein einziges Steak auf unserem Tisch landet, werden 4000l Wasser verbraucht. Das ist nicht die einzige Ungerechtigkeit, die durch die Produktion von Fleisch entsteht. Deshalb ist es mehr als sinnvoll den eigenen Fleischkonsum zu reduzieren - z.B. mit dem Meatless Monday oder sogar dem Vegan Wednesday.
  • 382 Millionen Menschen in Deutschland leiden an Diabetes - ein Großteil davon an Typ 2, der Insulinresistenz. Doch Diabetes Typ 2 kann entgegen gewirkt werden - durch Sport und vor allem einer gesunden Ernährung. Hier zu gehört wenig Fleisch und Süßes, viel Gemüse, Vollkornprodukte und Wasser.
  • Wer nicht Mitglied bei Facebook ist, ist erfolgreicher im Job. Das bedeutet zwar nicht, dass wir nun alle sozialen Netzwerke verlassen müssen. Aber wir sollten zumindest die Zeit, die wir dort verbringen, einschränken. Stattdessen können Bewegung, "echte" soziale Kontakte oder kreative Hobbys wieder in den Vordergrund treten.
  • Schon nach acht Wochen regelmäßiger Mediation verändert sich das Gehirn. Genauer gesagt wachsen die Bereiche, die für Lernen, Erinnern, Mitgefühl und Selbstwahrnehmung zuständig sind und die Bereiche, die mit Stress und Ängsten verbunden werden, werden abgebaut. 27 Minuten Meditation wie in der Studie schaffen zwar die wenigsten von uns, aber ein paar Minuten am Tag wären schon ein Anfang.
    Yamaoka / pixelio.de
  • 2011 starben in Deutschland 52000 Menschen durch einen Herzinfarkt. Natürlich spielt auch die genetische Vorbestimmung eine Rolle, aber einem Herzinfarkt (und vielen anderen Krankheiten) kann man nachweislich mit regelmäßigem Sport vorbeugen. Die Deutsche Herzstiftung empfielt, sich jede Woche mindestens fünf Mal 30 Minuten lang moderat zu bewegen.
  • Wer Ordnung hält, leidet weniger an Stress. Nur wie Ordnung halten, wenn der ganze Besitz nicht mehr in Schränke, Regale und co. passt? Da hilft nur rigoroses Ausmisten und Sortieren, den eigenen Besitz zu verkleinern und Neukäufe zu vermindern. Weniger Besitz macht ruhiger und glücklicher.
  • Zucker hindert uns am abnehmen - nicht Fett. Das schießt die LowFat-Diät ein für alle Mal in den Wind. Bekanntermaßen braucht der Körper Fett, vor allem die ungesättigten Fettsäuren, die wir am besten durch Nüsse, Saaten und fetten Seefisch zu uns nehmen. Zucker hingegen stimuliert nur unser Belohnungssystem, ohne dass wir satt werden oder unser Körper es benötigt. Deshalb sollte zum Abnehmen eher auf Süßes als auf (gesundes) Fett verzichtet werden.
    günther gumhold / pixelio.de
  • 10 Millionen Menschen bis 65 sind schon einmal an Depressionen erkrankt. Natürlich gibt es viele verschiedene Ursachen, die Depressionen haben können und mindestens genauso viele Therapien. Eine Möglichkeit, sein eigenes Glück bewusster wahrzunehmen, ist, Dankbarkeit zu zeigen. Dazu kann man z.B. jeden Abend drei Dinge aufschreiben, die einen am Tag glücklich gemacht haben. Oft erkennt man schon nach kurzer Zeit, dass die Tage gar nicht so unglücklich sind, wie man dachte.

Montag, 23. Dezember 2013

Ein kleiner Guide durch das Weihnachtswunderland

Weihnachten, das Fest der Liebe, das Fest des (Fr)Essens. Nie gibt es so viel (fettiges) Essen auf einem Haufen und nie erwarten so viele, dass man auch ordentlich zulangt. Das zu Umgehen ist alles andere als leicht und ich würde selbst nicht von mir behaupten, dass ich darin sonderlich gut bin. Noch werden alle Tipps und Tricks, von denen ihr hier lest, neu sein... Aber ich hoffe, dass ihr wenigstens ein bisschen Inspiration mitnehmen könnt. 

Vorher
  • #1: Leert vor Weihnachten eure Glykogenspeicher. Das geht am besten durch kohlenhydratarme Ernährung (wie z.B. nach dem Paleo-Prinzip) und (HIIT-) Training. Noch genauer wird das im NGA-Podcast beschrieben.
  • #2: Lasst keine Mahlzeiten aus! Das führt nur zu noch mehr Fressattacken. Besser ist es, viele Lebensmittel zu essen, die nur eine geringe Dichte, d.h. einen hohen Wasseranteil besitzen. Zum Frühstück mag ich mein Porridge, das mich stundenlang sättigt.
  • #3: Auch wenn es euch schwer fällt - hört nicht mit dem Training auf, den das ist an den Feiertagen eure Rettung. Versucht jeden Tag wenigstens ein kurzes Workout morgens hineinzuquetschen. Das sorgt dafür, dass euer Stoffwechsel angeregt und euer Appetit gezügelt wird.
  • #4: Auch Drinks dürfen am Weihnachtstag nicht fehlen. Ein spezieller Cocktail aus einem Glas Wasser, einem Spritzer Essig, Chili und Zimt sorgt für einen guten Stoffwechsel. Der Essig verschließt den Magen, so esst ihr automatisch weniger.
  • #5: Enge Kleidung hat nicht nur den Vorteil, dass man nicht so viel isst, weil man gut aussehen will, sie zwickt auch irgendwann, also wird man daran erinnert, dass man jetzt genug hat.
  • #6: Schlagt ein "alternatives" Weihnachtsfest vor. Es schadet nicht, manchmal mit ein paar Weihnachtstraditionen zu brechen! Backt gesunde Weihnachtskekse, plant ein neues Weihnachtsmenü oder sorgt dafür, dass es zumindest auch gesunde Alternativen gibt.
  • #7: Keine Ideen für Weihnachtswünsche? Wie wäre es dann mit einem Hantelset, Kettlebells oder einem Gutschein für einen neuen Pilates-Kurs? Damit werdet ihr auch an Weihnachten an eure eigentlichen Vorsätze erinnert.
  • #8: Wenn die anderen sich schon ungesund ernähren wollen, sorgt wenigstens dafür, dass es eine Alternative gibt. Bietet an, Essen an Weihnachten mitzubringen oder plant gesunde Geschenke für eure Familie wie selbstgemischtes Müsli oder gesunde Weihnachtsteller.
Währendessen
  • # 9:Bei euren Mahlzeiten solltest ihr auf die Reihenfolge achten: Erst das möglichst magere Fleisch essen, denn das Eiweiß sättigt. Dann folgt das Gemüse und schließlich Knödel und co. Übrigens sind Kartoffeln auch gar nicht so böse - es sei denn, sie wurden von fettigen Saucen ertränkt.
  • #10: Schränkt euch nicht ein, indem ihr euch vornehmt, dass ihr irgendetwas ganz auslasst - nehmt lieber eine kleine Portion von allem, als dass ihr Heißhungerattacken erleidet.
  • #11: Esst langsam und bewusst und versucht bei den Mahlzeiten der letzte Esser zu sein. Am besten nehmt ihr euch gerade, was Süßes angeht, ein Vorbild - ihr dürft nur etwas nehmen, wenn die Person etwas genommen habt.
  • #12: Hier sind ausnahmsweise mal schnelle Sattmacher erlaubt - sofern ihr dann auch aufhört zu essen. Besser ein paar Scheiben Brot statt viel fettigen Braten o.ä. essen.
  • #13: Kalorien im Essen sind schon genug - da müssen nicht auch noch flüssige Kalorien dazu kommen. Deshalb verzichtet besser auf Alkohol, Softdrinks und so weiter.
  • #14: Überredet eure Familie zu einem kleinen Spaziergang nach dem Essen, denn nichts regt die Verdauung besser an. Wenn ihr eure Lieben nicht überreden könnt, zieht euch kurz zurück und macht einige Übungen, die euch nicht direkt in Schweiß ausbrechen lassen. Ein Beispiel dafür ist Yoga.
  • #15: Probiert mal etwas Neues - warum nicht mal die Familie fragen, ob die Weihnachtsgans durch qualitativ hochwertiges Steak ersetzt wird?
Danach
  • #16: Normalerweise bin ich kein Fan von Dinner-Skipping. Wer jedoch den ganzen Tag am Familienesstisch saß, dem macht das einmal nichts aus. Ansonsten gilt wieder: Essen mit geringer Dichte, z.B. Gurkensalat oder Zucchinispaghetti.
  • #17: Die Waage sagt sowieso nichts aus, aber nach Weihnachten erst recht nicht. Oft dauert es einige Tage, bis man das ganze Essen überhaupt verdaut hat. Glaubt der Waage also erst ab einer Woche nach Weihnachten... Besser eine Woche nach Silvester ;) Oder gar nicht.
  • #18: Auch ein Rohkosttag hat noch niemandem geschadet. Gerade nach Weihnachten kann das eine tolle Möglichkeit sein, dem Körper wieder Erholung zu gönnen. Eine weitere Methode ist intermittierendes Fasten.
  • #19: Nach Weihnachten wird es euch umso schwerer fallen, in euren alten Rhythmus zurückzufallen. Gönnt euch deshalb ein paar Übergangstage. Kalter Entzug ist zwar am effektivsten, klappt aber selten. Denkt dran, dass es 21 Tage lang dauert, um eine neue Gewohnheit einzuhalten - ihr habt also Zeit bis zum 14.1. ;)
  • #20: Als Blogleser würde ich diesen Abschluss jetzt hassen, wenn ich nicht wüsste, wie wahr es ist: Als allererstes solltet ihr Weihnachten genießen! Das wichtigste an Weihnachten ist die Liebe, auch wenn die oft zu kurz kommt. Es bringt gar nichts, wenn ihr einen Streit vom Zaun brecht, weil ihr Uromas Traditionsbraten nicht esst, weil ihr auch abkapselt oder weil ihr euch zu sehr unter Druck setzt. Habt wunderschöne Tage, genießt die Zeit mit euren Lieben und seid dankbar für das glückliche, sorgenfreie Leben, das ihr führen könnt.
Ich wünsche euch frohe und besinnliche Festtage! Frohe Weihnachten!

Bildquellen: Katja Fuhr-Boßdorf, Julien Christ, Ich-und-Du / pixelio.de

Freitag, 20. Dezember 2013

Wanted: Mohn

Mohn schmeckt nicht nur auf Mohnbrötchen oder auf Mohnschnecken - Mohn ist auch sehr gesund! Leider wird das oft verdrängt, sei es wegen des Opiumgehalts des Mohns oder aufgrund der ungesunden Verarbeitung. Aber vielleicht werdet ihr eure Meinung nach diesem Artikel ja ändern. Die Mohnart, die hier am meisten verbreitet ist, ist der Schlaf- oder Blaumohn, deshalb werde ich mich in diesem Artikel auch darauf beziehen.

Was ist drin?

Mohnsamen enthalten ähnlich wie Leinsamen eine große Menge Proteine. Außerdem enthält Mohn viel Fett, darunter auch die wertvolle Linolsäure, genauso wie Vitamin E. Mohn gilt aber auch als Quelle für viele Mineralstoffe wie Calcium, Zink, Phosphor, Magnesium und Potassium.

Warum Mohn?

Mohn sorgt mit seinem Mineraliengehalt nicht nur dafür, dass unser Stoffwechsel mit allem versorgt wird, das er braucht. Die in Mohn enthaltene Linolsäure beugt auch Herzkrankheiten vor und senkt den Cholesterinspiegel. Der Ölsäure in Mohn wird außerdem eine Wirkung gegen Brustkrebs zugeschrieben. Zudem enthält Mohn ein gutes Gleichgewicht zwischen Proteinen, hochwertigen Ölen und komplexen Kohlenhydraten. Schließlich stärken die in Mohn enthaltenen Stoffe auch das Immunsystem.

Wie wird Mohn genutzt?

Eine eher unbekannte Nutzungsart ist Mohnöl. Mohnöl wird aber immer noch in Nordöstereich gepresst und gilt als echter Geheimtipp, weil es seine aromatisch-nussige Note mit den gesundheitlichen Vorteilen verbindet.
Apfelporridge mit Mohn
Mohnsamen können für alles mögliche genutzt werden - nicht nur für Backwaren. Mohn macht sich auch gut im Porridge zusammen mit Apfel oder anderen Früchten oder kann über den Salat gestreut werden.  Auch viele indische Currypasten basieren auf gepressten Mohnsamen.
Wer Schlafprobleme hat, kann abends jeweils einen Löffel Mohnöl zu sich nehmen. Das entspricht übrigens auch der ursprünglichsten Nutzung von Mohn - im antiken Griechenland wurde es unruhigen Kindern zum Schlafen verabreicht.
Mohn hilft aber auch gegen Durchfall. Dafür Mohn rösten, bis er braun ist und zweimal am Tag mit Honig vermischt einen viertel Teelöffel einnehmen.

Übrigens

  • Der Anbau von Mohn ist in Deutschland verboten. Nur wer eine zwei Jahre gültige Sondergenehmigung erwirkt, kann auf einer kleinen Fläche Mohnpflanzen anbauen.
  • Gerade schwangeren oder stillenden Frauen wird Mohn empfohlen, weil er so viele Vitalstoffe enthält.
  • Tatsächlich kann ein Drogentest davon beeinflusst, ob man mohnhaltige Produkte gegessen hat. Deshalb sind Mohnbrötchen etc. in Gefängnissen auch verboten, damit die Tests dort nicht verfälscht werden.
Bildquellen: Andreas Morlok / pixelio.de, eigenes Bild


Montag, 16. Dezember 2013

Besser als Lebkuchen: Weihnachts-Mugcake

Mugcakes sind toll. Sie enthalten wenig Kohlenhydrate, dafür umso mehr Eiweiß und liefern viel Energie, obwohl sie toll schmecken und gleichzeitig gesund sind! Natürlich musste ich mir auch hier ein Weihnachtsrezept ausdenken. Ich kann eins verraten: Dieser Mugcake wurde schon seeeeehr oft bei mir gemacht!

Man nehme:

  • 1 Ei
  • 30g Quark
  • 1 EL Apfelmus
  • 1 TL gehackte oder geriebene Nüsse (ich empfehle Mandeln)
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 TL Kakao
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Lebkuchengewürz
  • 1/2 TL Chiasamen
  • Eine Banane (dann wird kein Apfelmus benötigt) oder andere Süßungsmittel nach Geschmack (Honig, Ahornsirup, Agavendicksaft, Stevia...)
Einfach alle Zutaten in einer großen Tasse oder einem anderen Gefäß verrühren (Achtung, das Gefäß muss mikrowellengeeignet sein!). Dann den Teig samt Gefäß in die Mikrowelle stellen und für 4 Minuten bei 900 Watt oder 6 Minuten bei 600 Watt einstellen. Wenn der Mugcake noch sehr weich ist (passiert gern bei Bananen), könnt ihr ihn auch umdrehen noch einmal für 1-2 Minuten anstellen. Mit Nüssen garnieren und warm genießen!

Verlosung: Daria und Lilily, ihr habt tatsächlich gewonnen! Meldet euch bitte bei frischundknackig@live.de!


Mittwoch, 11. Dezember 2013

Countdown: Zehn Strategien um eine Heißhungerattacke zu bewältigen

Heißhungerattacken kennt jeder. Es gibt kaum ein schlimmeres Gefühl, denn diese Attacken sind wirklich übermächtig. Aber auch hier gibt es Tipps, die das Widerstehen leichter machen.

  1. Aus den Augen, aus dem Sinn: Hier handelt es sich nicht nur um ein Sprichwort, sondern es steckt tatsächlich viel Wahrheit dahinter. Wer die verlockenden, "verbotenen" Lebensmittel nicht sieht, der entwickelt auch weniger schnell Heißhunger darauf. Deshalb gehören Süßes, Chips und co. in Schränke und Schubladen. Noch geschickter ist es, zum Beispiel im Kühlschrank die gesunden Lebensmittel auf Augenhöhe zu lagern und die ungesunden in niedrigeren Fächern.
  2. Money, Money, Money: Leider können Heißhungerattacken auch unterwegs entstehen. Dagegen hilft nur, kein Geld mitzunehmen oder dieses genau zu verplanen. Außerdem sollte man immer einen Snack wie Obst oder Nüsse dabei haben, wenn man länger unterwegs ist.
  3. Bemüht den Schweinehund: So genanntes "Comfort Food", also leckere, kalorienhaltige Lebensmittel will jeder. Aber niemand ist bereit, dafür viel Aufwand zu betreiben. Deshalb kommen besonders verführerische Lebensmittel, die nicht gekühlt werden müssen, bei mir in den Keller oder in die ganz hohen Schrankfächer, an die ich ohne Stuhl nicht heran komme. Den Aufwand ist es mir selten wert.
  4. Ablenkung: Heißhungerattacken entstehen oft nur durch Langeweile. Deswegen ist Ablenkung eine sehr gute Methode dagegen. Ob man sich nun einen Film ansieht oder mit eim guten Buch beschäftigt, ist egal. Noch besser wäre aber natürlich Sport oder sogar das Zuhause zu verlassen.
  5. Zähne putzen: Sobald die ersten Anzeichen einer Heißhungerattacke auftauchen, solltet ihr Zähneputzen, möglichst mit einer Zahnpasta mit sehr strengem Minzgeschmack. Damit vergeht einem die Lust auf Schokolade. Und wer doch nicht widerstehen kann, wird das nicht noch einmal machen - diese Geschmackskombination ist furchtbar! Ähnlich funktionieren auch Minzbonbons oder -kaugummis.
  6. Memo-Mania: Wo habt ihr eure Süßigkeiten oder die Chips verstaut? (Hoffentlich möglichst versteckt, siehe Tipp 2). An diesen Schrank oder diese Schublade kommt nun ein Post-it, auf das ihr etwas schreiben könnt wie "Ist es das wert?" oder "Reiß dich zusammen". Eben etwas, das euch daran hindert zuzugreifen, wenn ihr zu diesem Schrank oder dieser Schublade geht. Noch effektiver ist übrigens ein unvorteilhaftes Bild, denn so wollt ihr ja nun wirklich nicht (mehr) aussehen, oder? 
  7. Alternativen: Überlegt euch, wie ihr eure Lust auf Süßes gesünder ausleben könnt. Statt Gummibärchen gehen auch Trockenfrüchte, Eis lässt sich mit pürierter gefrorener Banane oder Quark mit Marmelade ersetzen und statt heißer Schokolade geht auch ein warmer Schoko-Proteinshake.
  8. Maniküre gefällig?: Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich nehme mir nur sehr selten Zeit für eine richtige Maniküre und insbesondere für Nagellack. Deswegen möchte ich den Nagellack dann auch nicht versauen. Wenn mich der Heißhunger packt, lackiere ich mir deshalb ganz schnell die Nägel - bis der Lack getrocknet ist, ist der Heißhunger meist schon weg. 
  9. Schokolade!: Ja, auch Schokolade kann gegen eine Heißhungerattacke helfen. Dafür einfach ein Stück Schokolade mit sehr hohem Kakaoanteil essen (ab 80% aufwärts). Der bittere Geschmack verleidet einem die Lust auf Süßes genauso wie Zähneputzen.
  10. An Apple a day...: Würdet ihr jetzt einen Apfel essen? Wenn ja, herzlichen Glückwunsch, ihr habt wirklich Hunger und dürft essen. Wenn nein, ab zu Tipp 1-9! 
Bildquellen: Tim Reckmann, birgitH, Lupo / pixelio.de

Sonntag, 8. Dezember 2013

Kleine Überraschung zum 2. Advent

Wie ihr ja wisst, habe ich bereits Rezensionen zu Noom geschrieben. Nun habe ich ein tolles Angebot von Noom für euch bekommen! Anlässlich der neuen iPhone-Pro-Version verlost Noom zehnmal eine kostenlose einjährige Mitgliedschaft!

Wenn ihr in den Verlosungstopf wandern wollt, hinterlasst mir einfach einen Kommentar mit eurer liebsten gesunden Alternativen in der Weihnachts- und Adventszeit. Die Gewinner werden am 16.12. von mir ausgelost und verkündet.






Samstag, 7. Dezember 2013

Revival: Das perfekte (Weihnachts-)Brownie-Rezept!

Ich hatte ja schon länger das perfekte Brownie-Rezept versprochen. Leider hat es etwas länger gedauert, ein Rezept, das ich gefunden hatte, wirklich meinen Bedürfnissen anzupassen, was nicht nur damit zu tun hatte, dass ich eine Zeit lang keinen Herd hatte und zu einigen Brownie-Verköstigungen an wehrlosen Testern geführt hat. Aber nun ist es da und dazu noch in einer Weihnachtsversion, die mal wieder alle guten Geschmacksnoten vereinigt!

Der eifrige Browniebäcker nimmt:
  • 55g Backkakao
  • 120g Mehl
  • 1TL Backpulver
  • 1/2TL Salz
  • 2EL Butter
  • 1 Päckchen Vanillezucker oder 1TL Vanille
  • 100g Zucker
  • 2 Eiweiß
  • 350g Apfelmus (möglichst ohne zusätzlichen Zucker)
Ein Weihnachtsbäcker fügt hinzu:
  • 1 Packung Orangeat
  • 1TL Zimt
  • 1TL Lebkuchengewürz
  • 100g gehackte Mandeln
Butter, Zucker und Vanillezucker lange in einer Schüssel verrühren, dann das Eiweiß und das Apfelmus hinzugeben und noch mal mischen. In einer weiteren Schüssel Mehl, Backpulver, Kakao und Salz vermengen. Nicht zu lang rühren, sonst fällt der Teig in sich zusammen!
Weihnachtszutaten ebenfalls mit dem Mehl hinzufügen.
Den Backofen auf 175°C vorheizen und die Brownies etwa 30-35 Minuten lange backen lassen.
Das Rezept ergibt etwa ein halbes Backblech, es lohnt sich also, direkt die doppelte Menge zu machen (natürlich nur,
weil es Apfelmus meist nur im 700g-Glas gibt...).

Brownies warm oder abgekühlt, aber garantiert ohne Reue genießen!

Dienstag, 3. Dezember 2013

App und ein Ei: CRON-O-Meter

Ich bin ja normalerweise gar nicht dafür, Kalorien zu zählen und seine Nahrungsaufnahme so zu kontrollieren. Gleichzeitig frage ich mich aber manchmal doch, ob ich alles richtig mache. Da kam mir der Hinweis auf das CRON-O-Meter sehr gelegen. Es gibt zwar auch eine CRON-O-Meter-App, aber die ist kostenpflichtig, weswegen ich hier ausnahmsweise nur die Website vorstellen werde.

Name: CRON-O-Meter
Verfügbar: Android, iOs (als App)
Kosten: Gratis, Gold-Edition 34,95$/Jahr, App 2,26€,

Das CRON-O-Meter erinnert auf dem ersten Blick an jede beliebige Website, auf der man seine Kalorien festhalten kann. Der Unterschied liegt jedoch darin, dass das CRON-O-Meter nicht nur auflistet, wie viele Kalorien man zu sich genommen hat, sondern auch noch einen schnellen Überblick über das Verhältnis der Makronährstoffe bietet und vor allem zeigt, welche Mineralstoffe und Vitamine man schon zu sich genommen hat.

Pro:
  • Die App ist absolut benutzerfreundlich. Die Eingabe ist sehr einfach und es gibt unzählige Lebensmittel, sodass man nicht lang nach einem bestimmten suchen muss. Die Richtwerte für Vitamine, Mineralstoffe, Kalorien und das Verhältnis von Kohlenhydraten, Proteinen und Fett sind vorgegeben, man kann sie jedoch ganz nach seinen persönlichen Vorlieben anpassen und sogar entscheiden, welche Werte angezeigt werden und welche nicht.
  • Rezepte können sehr einfach erstellt werden. Ich habe das beispielsweise für mein Porridge gemacht und konnte danach ganz einfach immer eine Portion Porridge zu meinem Essen hinzufügen. Viel angenehmer als ständig alle Inhaltsstoffe neu hinzufügen zu müssen!
  • CRON-O-Meter steht für eine langsame Abnahme. Man kann gerade mal 2lbs pro Woche als Abnahme einstellen, das entspricht etwa einem Kilo. In Zeiten der 24-Stunden-Diäten ist das eine tolle Maßnahme!
Kontra:
  • Ein Nachteil, den man der Seite selbst gar nicht vorwerfen kann, ist, dass sie leider nur auf Englisch verfügbar ist. Das führt dazu, dass man natürlich alle englischen Bezeichnungen der Lebensmittel kennen oder nachschlagen muss. Außerdem muss man manchmal etwas kreativ werden, wie man ein typisch deutsches Produkt "umschreiben" kann. Quark kennt das CRON-O-Meter zum Beispiel nicht, aber man kann stattdessen "Cheese, cottage, creamd/uncreamed, large or small curd" wählen, was von den Werten her in etwa unserem Quark entspricht.
  • Man kann zwar auch seinen Sport einloggen, allerdings sind viel zu wenig Sportarten verfügbar. Man kann auch nicht die Intensität des Workouts einstellen, genauso wenig wie der Sport mit den aufgenommenen Kalorien verrechnet wird
Was es bringt

Die Website bringt einem auch etwas, wenn man kein Gewicht verlieren will. Ich fand es sehr interessant zu sehen, wie ausgewogen meine Ernährung ist. Dabei musste ich nämlich feststellen, dass ich mich trotz gesunder Ernährung mit viel Obst und Gemüse nicht ausgewogen ernähre, sondern zu viel Kohlenhydrate zu mir nehme. Seit ich versuche, mehr Fett und Proteine in meine Ernährung zu bringen, fühle ich mich viel leichter gesättigt und ausgeglichener. Außerdem finde ich es gut zu wissen, welche Vitamine und Mineralstoffe ich zu mir genommen habe - in der Erkältungszeit ist Vitamin C interessant, als Sportlerin brauche ich Magnesium und mit einem latenten Eisenmangel weiß ich dank dem CRON-O-Meter, wann ich supplementieren muss.
Täglich werde ich die Website nicht nutzen, weil es mir zu anstrengend ist, meine gesamte Ernährung einzugeben, aber ab und zu liefert das sicher interessante Erkenntnisse. Kostenpflichtige Features halte ich nicht für notwendig - sie sind nette Spielereien, aber mir reichen die Informationen, die die Website mir so liefert.

Bildquelle: cronometer.com