Sonntag, 30. Juni 2013

Pigdog for runaways

Oder auch "Schweinehund für Fortgeschrittene". Wer sich einmal aufgerafft hat, hat natürlich schon den wortwörtlichen ersten Schritt gemacht. Das Warm Up ist vorbei und ihr fangt mit dem "richtigen" Workout an. Und noch eine Wiederholung. Und noch ein bisschen länger. Die Muskeln schmerzen. Das Herz rast. Keuchen. Nur ein Satz geistert durch das Gehirn: ICH WILL NICHT MEHR!
Es gibt trotzdem einige Wege, wie man sich motivieren kann. Denn warum aufhören, wenn man sich schon überwunden hat, mit dem Sport anzufangen?

Farbpsychologie

Dieter Schütz  / pixelio.de
Ich weiß schon gar nicht mehr, wo ich es gelesen habe, aber eine erfolgreiche Sportlerin riet in einem Interview dazu, sich vor einem erfolgreichen Workout eine dominante Farbe zu merken. Wenn man gerade mit einem Workout kämpft, sollte man sich diese Farbe ins Gedächtnis rufen. Ich hielt das erst für Unsinn, aber ausprobieren kann man ja alles. Und es klappt wirklich! Wenn ich an ein tiefes Grün (erfolgreiches Training im Wald) oder Dunkelgrau-Schwarz (Wolken an einem Tag, an dem ich noch stundenlang hätte trainieren können und mich unbesiegbar fühlte) denke, hilft mir das bei harten Workouts durchzuhalten. Ich denke daran, was ich schon geschafft habe - also sollte ich dieses Workout, an dem ich gerade verzweifle, ja wohl auch noch packen!
Genau dasselbe funktioniert übrigens auch mit Musik: Ich höre am Ende eines Workouts immer "Stronger" von Kanye West (Work it, make it, do it, makes us harder, better, faster, stronger), das gibt mir noch mal Extra-Energie.

Ablenkung

Markus Hein  / pixelio.de
Bei einem harten Workout kann man sich meist nur auf die Anstrengung und Schmerzen konzentrieren. Dadurch wird es natürlich noch schwerer durchzuhalten, denn die Gedanken kreisen nur um die Anstrengung. Sich davon abzulenken, hilft oft, das Workout durchzustehen. Ein bekanntes Mittel dafür ist Musik, aber auch Hörspiele sind toll. Bei Workouts zuhause lasse ich oft den Fernseher mit seichtem Nachmittagsprogramm nebenbei laufen - da muss man nicht zu 100% aufmerksam sein, aber es lenkt gut ab.
Wer läuft oder walkt, auf Inlinern oder mit dem Rad fährt, kann auch einfach mal eine neue Strecke ausprobieren: Wohin muss ich laufen? Wie ist die Strecke beschaffen? Was passiert um mich herum? - Schon ist man beschäftigt(er).

Ein Blick in die Kristallkugel

In den härtesten Phasen des Workouts hilft es oft auch, sich auszumalen, wie es wäre, wenn das Workout jetzt vorbei ist (Ablenkung 2.0). Das ist der Gedanke an ein riesiges Glas Wasser, eine kalte Dusche, die Pizza, die es später zum Abendessen gibt (okay, alles andere als vorbildlich, aber zur Motivation ist fast alles erlaubt) oder einfach nur das Wissen, dass ich bald still sitzen kann, motiviert unheimlich. Denn jeder Schritt beim Joggen bringt mich wieder näher nach Hause und jede Bewegung mit der Hantel bedeutet, dass ich sie bald weglegen kann.
Natürlich kann man das noch weiter auslegen: Vielleicht malt ihr euch demnächst aus, wie ihr im Bikini über den Strand schwebt oder einen Marathon schafft. Alles, was im Moment zwischen euch und eurem Ziel liegt, ist dieses kleine Workout. Also zieht es durch! Es lohnt sich!
Stephanie Hofschlaeger  / pixelio.de

Wie motiviert ihr euch bei harten Workouts? Wie oft gelingt es euch, sie durchzuziehen? Wie geht ihr damit um, wenn ihr abbrecht?

Freitag, 28. Juni 2013

Wanted: Erdbeeren


birgitH  / pixelio.de
Wer meinen Instagram-Account verfolgt, der wird mitbekommen haben, dass ich derzeit total auf Erdbeeren stehe und sie beinah täglich esse. Aber Erdbeeren schmecken nicht nur gut. Sie gehören zu den gesündesten einheimischen Früchten überhaupt. Ein echter Knaller!

Was ist drin?

100g Erdbeeren enthalten zwar 5,3g Zucker - bestehen dafür aber zu 90% aus Wasser. Das macht Erdbeeren zu einer der kalorienärmsten Früchte, denn sie haben nur 31 kcal. Dazu kommen sagenhafte 1,6 g Ballaststoffe, die den Stoffwechsel zusätzlich antreiben.

Warum Erdbeeren?

Erdbeeren sind wahre Vitaminbomben. Schon wenige Erdbeeren decken den kompletten Bedarf an Vitamin C ab, was überraschend ist, denn im Gegensatz zu Zitronen, Orangen und co. sind Erdbeeren meist sehr süß. Besonders gut ist die hohe Konzentration an Vitamin C übrigens, weil Erdbeeren auch relativ viel Eisen enthalten - und das wird in Kombination mit Vitamin C besser vom Körper aufgenommen. Dazu kommt noch ein hoher Kalium- und Magnesiumgehalt. Mit Erdbeeren kann man also nichts falsch machen!

Wie werden Erdbeeren genutzt?

Marvin Küppers  / pixelio.de
Pro Jahr isst jeder Deutsche etwa 3kg Erdbeeren (die habe ich jetzt schon weg). Aber Erdbeeren kann man nicht nur hervorragend pur verzehren. Sie machen sich auch sehr gut mit Naturjoghurt oder in Früchtequarks. Bekannt sind auch viele Erdbeerkuchen und natürlich die allseits beliebte Erdbeermarmelade. Einfrieren oder einmachen kann man Erdbeeren eher schlecht, weil sie dann matschig werden.

Übrigens

Erdbeeren sind eigentlich keine Beeren sondern Sammelnussfrüchte. Die kleinen grüngelben Punkte an der Erdbeere sind eigentlich Nüsse, die durch das Fruchtfleisch geschützt werden. Werden die Nüsse herausgedrückt, können sie bei guten Bedingungen keimen und neue Erdbeerpflanzen hervorbrignen.

Die kleine Schwester der Erdbeere ist die Walderdbeere. Sie wurde vor allem im Mittelalter gezüchtet. Walderdbeeren sind etwa so groß wie Erdnüsse und noch mal süßer als "echte" Erdbeeren. Allerdings sollte man es sich zweimal überlegen, ob man Walderdbeeren aussäht - sie vermehren sich nämlich wie die Pest!

Mittwoch, 26. Juni 2013

My big, fat...

Nein, ich heirate (noch) nicht. Höchstens mein Glas Erdnussbutter, aber das ist eine andere Geschichte. Trotzdem ist eine Hochzeit ein gutes Beispiel dafür, worum es heute hier gehen soll. Denn manchmal gibt es Tage, an denen man sich einfach nicht mit dem Essen zurückhalten will (und sollte). Das kann ein großes Grillfest mit allen Freunden, eine Hochzeit oder ein Geburtstag sein. Bei mir war es z.B. die Silberhochzeit meiner Eltern. Aber nur weil man einen Tag lang genießen will, heißt das nicht, dass man gleich zunehmen muss.

Vorher

Christa Nöhren  / pixelio.de
Ich rate nicht dazu, vor dem "großen Tag" eine Diät zu machen. Warum? Ganz einfach: Wer vorher verzichtet, der wird am Tag X nicht mehr genießen, sondern alles in sich hinein stopfen. Denn sobald der Körper wieder bekommt, was ihm vorher verwehrt wurde, brennt eine Sicherung durch.
Trotzdem sollte man es nicht mit Essen übertreiben und vielleicht versuchen, an den Tagen vorher eher gesunde Gerichte und Snacks zu planen. Es schadet auch nicht, vorher mehr Sport zu treiben als üblich.

Tag X

Ich bin eher ein Morgenmuffel und brauche morgens erst mein Frühstück und eine gewisse Zeit, um wach zu werden, bevor ich mich an ein Workout wage. Aber an Tagen, wo ich weiß, dass ich viel essen werde, raffe ich mich trotzdem auf und gehe morgens joggen. Ich mache zwar nur eine kleine Runde, um mich nicht zu überanstrengen (ich will ja auf der Party nicht todmüde sein), aber es hilft trotzdem: Erstens hat man schon ein paar Kalorien verbrannt und zweitens wurde der Stoffwechsel angekurbelt, sodass man am Tag mehr Kalorien verbrennt.
Claudia Hautumm  / pixelio.de
Beim Essen halte ich mich an solchen Tagen nicht zurück, allerdings überlege ich, wovon ich wirklich etwas will. Ich brauche keine zweite Portion Rouladen mit Rotkohl und Klößen, dafür esse ich lieber ein Stück Kuchen mehr. Genauso esse ich z.B. beim chinesischen All-you-can-eat-Buffet das eingelegte Gemüse genauso gern wie das frittierte Schweinefleisch - klar, wofür ich mich dann entscheide.
Wer Angst hat, etwas zu verpassen, darf sich auch gern von allem etwas nehmen - nur eben dann in kleineren Portionen.
Wenn man sich mehr als sonst erlaubt, sollte man überlegen, ob man dazu wirklich auch noch flüssige Kalorien zu sich nehmen will. Meist fährt man mit einem Glas Wasser genauso gut wie mit Softdrinks. Alkohol ist sowieso nicht unbedingt die beste Wahl, an solchen Tagen sind es nur unnötige Kalorien. Wasser hingegen sollte man möglichst viel trinken - das führt nämlich indirekt dazu, dass man weniger isst, weil der Magen voller ist.
Wenn man Familienfeiern zuhause ausrichtet, kann man auch schon während der Feier viele Kalorien verbrennen, indem man im Haushalt mithilft. Bei der Silberhochzeit meiner Eltern habe ich den Tisch abgeräumt und das Essen zurück in die Speisekammer gebracht - weswegen ich mindestens zehn Minuten lang Treppen rauf und runter gestiegen bin.
Als letztes empfehle ich noch für solche Tage, sich zu überlegen, ob man nach der Feier wirklich noch etwas essen muss. Ich bin normalerweise kein Fan von Dinner-Skipping, aber wenn man den ganzen Tag schon gegessen hat (und abends wahrscheinlich nicht mal richtig hungrig ist), mache ich es ab und zu doch.

Nachher

Die beste Idee wäre, sich erst in einer Woche wieder auf die Waage zu stellen. Aber das schaffen die wenigsten (mich inklusive), denn man will ja wissen, wie viel Schaden man angerichtet hat... Dennoch muss man gerade am ersten Tag nicht in Panik ausbrechen, wenn das Gewicht plötzlich extrem hoch erscheint. Oft befindet sich noch unverdaute Nahrung im Körper, die zu einem späteren Zeitpunkt ausgeschieden wird. Wenn man ungewohnt salzig isst, sind Wassereinlagerungen außerdem wahrscheinlich. Erst nach ein paar Tagen kann man sehen, wie viel man wirklich zugenommen hat. Doch von der Waage sollte man sein Wohlbefinden sowieso nicht abhängig machen, viel aussagekräftiger sind die Klamotten bzw. die eigenen Maße (z.B. Bauch- und Taillenumfang).
Andreas Hermsdorf  / pixelio.de
In der Zwischenzeit sind eine gesunde Ernährung und Sport natürlich nicht falsch, aber niemand muss sich sofort einem Sklavenprogramm unterwerfen. Tag X war eine Ausnahme, die sich nicht so schnell wiederholen wird und der Alltag gleicht das schnell wieder aus. Grundsätzlich bin ich der Meinung: Was schnell drauf kommt, ist auch schnell wieder runter. Und damit liege ich meistens richtig.

Sonntag, 23. Juni 2013

Sport umsonst - geht das?

Vor einigen Tagen habe ich euch Tipps gegeben, wie ihr euer ganz eigenes Fitnessstudio für zuhause zusammenstellen könnt - für verhältnismäßig wenig Geld, aber mit ganz viel Effekt. Aber ein paar Wasserflaschen und Turnschuhe allein machen noch lange kein Sixpack. Wer mit Sport anfängt, kennt sich meist überhaupt nicht mit Bewegung oder den verschiedenen Muskelgruppen aus, was wohl auch ein Grund ist, warum die meisten ins Fitnesstudio gehen. Aber das muss nicht sein!

Die Praxis

Maret Hosemann  / pixelio.de
Mittlerweile gibt es tausendundeine Website, die über Fitness berichtet. Viele haben auch Trainingspläne, nur wer mit den Übungen dort nichts anfangen kann (nicht alle sind bebildert), dem nutzt das leider herzlich wenig. Deswegen empfehle ich Youtube-Videos. Auf vielen Channels werden mittlerweile kostenlose Fitnessvideos angeboten. Ich habe drei Favoriten:

  • BeFit: BeFit bietet eine Reihe von Videos, die ursprünglich für DVDs aufgenommen wurden, kostenlos an (mittlerweile gibt es auch einige kostenpflichtige Videos, aber das Angebot ist trotzdem groß genug). So kommt man an Workouts mit Trainern wie Jillian Michaels, Jane Fonda, Denise Austin oder Billy Banks Jr. Ich mag an BeFit vor allem die Vielfältigkeit und Übersichtlichkeit: Alle Videos sind sehr gut in die verschiedenen Playlists geordnet (z.B. "Cardio Fat-Burn", "ABS" oder "PILATES"). Es gibt außerdem verschiedene Challenges über 30 oder 90 Tage und Lifestyle- und Ernährungstipps. Meine Lieblings-Workouts auf BeFit sind "Denise Austin 5 Minute Quick Fit", "Jillian Michaels Banish Fat Boost Metabolism" und "Jillian Michael: No more Trouble Zones".
  • Blogilates: Blogilates ist der Channel von Cassey Ho, einer Pilatestrainerin und Bloggerin. Sie hat inzwischen ein beachtliches Repertoire an Pilatesvideos hochgeladen, die so ziemlich alle Muskeln am Körper fordern. Dazu wird meistens aktuelle Popmusik eingespielt, was die Workouts sehr viel unterhaltsamer macht. Blogilates ist nicht so professionell wie BeFit, aber das macht nichts. Cassey plappert meistens munter vor sich hin, motiviert einen aber auch zum Durchhalten. Das macht einen entweder übermotiviert oder agressiv... Außerdem gibt es viele Ernährungstipps, besonders auf Casseys Blog. Wer sich für ihren Newsletter anmeldet, erhält jeden Monat das Passwort zu einem kostenlosen (extrem anstrengenden!) Trainingsplan.
  • FitnessBlender: FitnessBlender hat für jeden etwas zu bieten - ob 80 Minuten lange "1000 calories workouts", kurze Workouts für zwischendurch oder sehr gut erklärte Videos für Anfänger. FitnessBlender wird von einem Ehepaar betrieben, die Videos sind aber extrem professionell. Ich mag die Kalorienanzeigen bei den Videos (Schande über mein einfach gestricktes Haupt) und die Anzeige der noch verbleibenden Zeit bzw. Anzahl der Wiederholungen sehr. Mir gefällt, dass es hier sehr viele anstrengende und effektive Videos gibt, die ohne Gewichte arbeiten, d.h. sie sind für jeden und überall machbar. Außerdem liebe ich die Welt des HIIT, die sich mir durch FitnessBlender erschlossen hat. Zu jedem Video gibt es einen sehr informativen Artikel auf der FitnessBlender-Website - toll gerade für Anfänger!
Euch mag aufgefallen sein, dass diese Videos alle auf Englisch sind - wirkliche deutsche Alternativen habe ich noch nicht entdeckt. Aber probiert die Videos doch erst mal aus. Die wichtigsten Vokabeln hat man schnell drauf. Außerdem ist das ja gerade der Sinn eines Videos: Ihr müsst es nur ansehen und nachmachen, um ein ordentliches Training zu bekommen.

Die Theorie
Marianne J.  / pixelio.de


Ich habe es gerade schon erwähnt: Nicht nur das Training ist wichtig, sondern auch das Wissen über Sport und Muskeln. Wer "nur mal eben" abnehmen will, kann diesen Abschnitt überspringen, wer jedoch ernsthaft Muskeln aufbauen will, sollte sich auch mit der Theorie des Sports beschäftigen.
Gerade wenn es um häufige Verletzungen, Regeneration oder häufige Fragen geht, ist das unerlässlich. Ich empfehle zum einen Bücher. Die gibt es inzwischen zu fast jedem Sport. Mir hat z.B.  "Runner's World: Laufen. Das Einsteigerbuch" von Thomas Steffens und Martin Grüning sehr geholfen, als ich mit dem Laufen angefangen habe.

Die Gefahr

Martin Genter  / pixelio.de
Das mag ja alles schön und gut klingen - aber kann ein Laie sich wirklich alles selbst aneignen? Meine Antwort lautet "Jein". Ich habe am Anfang ziemlich blind trainiert - mit der Folge, dass ich erst mal ein paar Wochen wegen einer Meniskusreizung aussetzen musste. Selbst jetzt, nachdem ich ein Jahr lang viel Wissen in Theorie und Praxis angeeignet habe, erklärte mir eine Physiotherapeutin, dass ich Dead Lifts immer komplett falsch angegangen hab.
Fakt ist, dass jeder, der neu mit dem Sport beginnt, einen Check beim Arzt machen sollte. Gerade wenn es Vorkrankheiten oder andere Belastungen gibt, darf der nicht ausfallen. Der Arzt kann oft auch einschätzen, ob eine Sportart geeignet ist und euch Rat für den Anfang geben.
Wer wirklich ernsthaft und über einen langen Zeitraum trainiert, sollte sich vielleicht ein paar Stunden bei einem Personaltrainer gönnen oder doch über ein Mitgliedschaft im Fitnessstudio nachdenken. Denn die richtige Technik führt dazu, dass man noch effektiver trainiert und verhindert Verletzungen - nur kennen wir die richtige Technik meistens nicht oder können es schlecht kontrollieren.

Fazit: Kostenlos trainieren geht ohne Probleme - aber nur bis zu einem gewissen Maß. Wer vorerkrankt ist oder wirklich aufs Ganze gehen will, sollte sich professionelle Hilfe suchen.


Donnerstag, 20. Juni 2013

Countdown: Snacks unter 200 Kalorien

 Obwohl die neusten Empfehlungen von Ernährungsexperten sind, sich wieder nur auf drei Mahlzeiten am Tag zu beschränken, halten viele das nicht aus. Auch mir wird die Zeit zwischen Früstück und Mittagessen oft zu lang und was motiviert besser als ein kleiner Snack zwischendurch? Noch besser ist es natürlich, wenn der Snack auch noch gesund ist und wenig Kalorien hat. Bei diesen Snacks trifft das zu!
  1. 1 Dose Mais (Abtropfgewicht 285g): 100g Mais haben gerade mal 67 kcal. Und ich könnte mich in Mais reinlegen. Egal ob kalt oder warm, er schmeckt einfach super. Wichtig ist allerdings, dass der Mais aus der Dose ohne Zuckerzusatz ist (ich frage mich sowieso, wer bei süßem Mais noch Zucker braucht?). Denn Mais enthält von Natur aus sehr viel Zucker, ist also gerade abends nur bedingt empfehlenswert. Toll schmeckt übrigens auch Mais direkt vom Kolben - am besten vom Grill!
    Karin Schmidt  / pixelio.de
  2. 1 Naturjoghurt (150g, ungesüßt) mit 200g Erdbeeren: Joghurt ist eine tolle Eiweißquelle. Studien haben außerdem bewiesen, dass Menschen, die Joghurt konsumieren, leichter abnehmen. Besser als ein fertiger Früchtejoghurt ist diese Variante auf jeden Fall, denn es fehlt der normalerweise zugesetzte Zucker. Und sie schmeckt richtig toll!
  3. 1 Kiwi und 10 Mandeln: Wer Kiwis mit Schale verzehrt (Kann man unbedenklich machen, sofern es sich um gewaschene Biokiwis handelt), nimmt direkt viele sättigende Ballaststoffe zu sich. Mandeln werden als die gesündesten Nüsse überhaupt bezeichnet und sind eine Quelle für gute Fette.
  4. 100g körniger Frischkäse und 1/2 Gurke: Für alle, die es herzhaft mögen. Den Frischkäse kann man auch noch mit Salz und Pfeffer oder Knoblauch verfeinern.
    w.r.wagner  / pixelio.de
  5. Stangensellerie mit Tomatenmark: Hier gibt es keine Mengenangaben - denn wer zu viel Sellerie isst, muss schon sehr hungrig sein. Immerhin haben 100g Sellerie gerade mal 9 kcal. Außerdem sollen Sellerie angeblich "Negativkalorien" sein, weil für die Verdauung mehr Energie verwendet wird, als in Sellerie enthalten ist. Ich bestreiche Sellerie sehr gern mit Tomatenmark und pfeffere das ganze.
  6. 100g Quark und eine Orange: Wieder eine tolle Kombination. Die Orange enthält viel Wasser und somit wenig Kalorien, dafür aber viel Vitamin C. Wer es weihnachtlich mag, kann auch noch Zimt hinzufügen. Quark dient als Proteinquelle und Sattmacher.
  7. 1 Glas Sojareismilch und ein Apfel: Sojareismilch bringt Proteine und ist meist mit Calcium angereichert. Ein Apfel enthält nicht nur viele Vitamine, sondern soll angeblich auch so sehr sättigen, dass man automatisch weniger isst. Der perfekte Snack also!
    wandersmann  / pixelio.de
  8. 2 hart- bzw. weichgekochte Eier: Okay, dieser Snack ist nicht perfekt, denn es fehlt das Grünzeug, aber Eier enthalten schon eine Menge gesunder Stoffe (nur mit zu hohem Cholesterinspiegel sollte man sie meiden). Hartgekochte Eier kann man auch super vorbereiten, sie halten sich etwa eine Woche lang im Kühlschrank. Eier machen aber auf jeden Fall eins: Satt!
  9. 200g Möhren mit Zitronensaft: Wenn man mal ein bisschen länger Zeit hat, ist dies der perfekte Snack. Die Möhren schälen und in Stifte schneiden bzw. raspeln, mit Zitronensaft abschmecken. Lecker und viel Vitamin A und C!
  10. 100 g Räucherlachs: Sehr salzig und edel. Lachs enthält wertvolle Omega-3-Fettsäuren, die nicht nur essentiell, sondern auch sehr gut für Herz und Gehirn sind.

Montag, 17. Juni 2013

Home, sweet home

Benjamin Klack  / pixelio.de
Für jeden Menschen gibt es eine andere ultimative Hürde, die ihn am Sport hemmt. Für mich ist es definitiv, das Haus zu verlassen. Wenn ich einmal zuhause angekommen bin, möchte ich es eigentlich nicht wieder rausgehen, erst recht nicht, um Sport zu treiben. Deswegen habe ich mir mein eigenes Fitnessstudio zuhause eingerichtet - zu einem relativ geringen Preis. Und ihr könnt das auch! Natürlich gibt es verschiedene Levels, je nachdem, wie viel Geld man ausgeben kann und will. Aber möglich ist es trotzdem und zwar mit relativ geringem Aufwand!

Grundvoraussetzung ist eine freie Fläche, die mindestens 2x2, am besten aber sogar 2x3 oder 3x4 Meter groß ist. Ihr solltet nicht groß Möbel verschieben oder umräumen sollen, bevor ihr mit dem Sport anfangt, das senkt die Motivation. Toll ist, wenn ihr eure Sachen in dieser Ecke lassen könnt (also ein permanentes "Studio"), aber das ist kein Muss.

Level 1 - Ist Sport überhaupt etwas für mich? Oder: Ich muss mal schnell abnehmen

aksel  / pixelio.de
Als erstes braucht ihr eine weiche Unterlage für Übungen mit Bodenkontakt und eine etwas härtere für Cardio. Also nehmt ihr am besten einen kleinen Dekoteppich, der mindestens so lang bzw. breit ist wie euer Oberkörper. Für Cardioübungen könnt ihr den wegräumen, ihr solltet aber nie auf Oberflächen Sport treiben, die gar nicht nachgeben (z.B. Beton).
Als Gewichte nehmt ihr für den Anfang Wasserflaschen. Anfänger lassen sie tatsächlich mit Wasser gefüllt, ansonsten kann man sie aber auch nach Bedarf mit Erde, Sand oder Kies füllen (gut ist aber, wenn die Flasche komplett gefüllt ist, weil rutschendes Gewicht sehr irritierend sein kann).

Level 2 - Macht schon Spaß, aber dafür auch noch viel Geld ausgeben?

Petra Bork  / pixelio.de
Kauft euch eine Yogamatte oder eine sonstige weiche Matte für Übungen am Boden. Wichtig ist, dass die Matte nicht von selbst auf dem Boden verrutscht und nicht kaputt geht, wenn man Übungen mit Schuhen darauf macht.
Die ersten Hanteln werden gekauft! Ich empfehle für den Anfang ein Paar leichte Hanteln z.B. 1,5 kg und ein Paar schwerere, z.B. 3 kg, damit ihr nach je nach Schwierigkeitsgrad der Übungen variieren könnt. Achtet darauf, dass die Hanteln gleichmäßig in der Hand liegen, ihr sie gut umfassen könnt und ihr das Material als angenehm empfindet. Ich könnte z.B. nie mit Hanteln mit Neoprenbezug arbeiten, für Hanteln aus geriffeltem Metall sind meine Hände hingegen zu empfindlich - ich habe am liebsten Plastik.

Level 3 - Ohne Sport? Ohne mich!

Das Zauberwort lautet: Anpassbare Gewichte. Also zwei Stangen, an denen ihr unterschiedlich viel wiegende Scheiben befestigen könnt. Ich habe mir einen 20kg-Koffer gegönnt, der enthält zwei Stangen à 2 kg, vier Scheiben à 2 kg und acht Scheiben à 1 kg. Natürlich kann man beliebig aufstocken.
Alexander Klaus  / pixelio.de
Außerdem empfehle ich jedem, der über einen längeren Zeitraum joggt, vernünftige Schuhe. Ich habe mir mein Knie ruiniert und fast einen Fersensporn geholt, weil ich mich geweigert habe vernünftige Schuhe zu kaufen. Die können dann auch mal teurer sein, aber dafür seid ihr vor allem gewappnet.
Natürlich könnt ihr euer Homestudio noch weiter aufstocken. Möglichkeiten sind Kettlebells, Stretchbänder, Laufbänder, Hometrainer und so weiter und so fort.

Ich hoffe, ich konnte dem ein oder anderen zeige, dass die Hürden zum Sport gar nicht so hoch sind. Dazu wie ihr Workouts findet und ohne Kurse oder Fitnessstudio trainieren könnt, kommt bald einem Post. In diesem Sinne: To be continued!

Wo trainiert ihr am liebsten, zuhause oder im Fitnessstudio? Was für eine Ausstattung habt ihr zuhause?

Samstag, 15. Juni 2013

Shirataki-Nudeln - Ein Wunder?

Wer sich mit Abnehmen beschäftigt, wird früher oder später auf Shirataki-Nudeln stoßen. So erging es auch mir und nach endloser Suche habe ich endlich einen Asia-Laden gefunden, der Shirataki-Nudeln führte. Aber zunächst eine kleine Einführung in Shirataki-Nudeln, bevor es zu meiner Erfahrung und Einschätzung geht.

Shira-was?

In dieser Packung wurden die Nudeln verkauft
Shirataki-Nudeln kommen ursprünglich aus Japan. Shirataki bedeutet "weißer Wasserfall" - und jeder, der schon mal Shirataki-Nudeln gegessen hat, versteht warum. Shirataki-Nudeln basieren nicht auf Weizen oder Reis wie normale Nudeln, sondern auf der Konjakwurzel.
Aber warum sind diese Nudeln nun in aller Munde (ich entschuldige mich hiermit für den schlechten Wortwitz)? Shirataki-Nudeln sind nicht nur glutenfrei, sie enthalten auch praktisch keine Kohlenhydrate. Stattdessen bestehen sie vor allem aus Glucomannan, einem Ballaststoff, der nicht vom Körper aufgenommen werden kann. Das führt dazu, dass Shirataki-Nudeln gerade mal 5 Kalorien pro 100g haben.

Das erste Mal

Aus der Packung befreit
Nach langer Suche fand ich dank einer netten Verkäuferin endlich Shirataki-Nudeln in einem Asialaden. Dort gab es sie in der Kühltheke abgepackt in Wasser, es gibt sie aber wohl auch getrocknet.

Die Nudeln aus der Kühlung sind schon fertig gekocht, man muss sie nur abtropfen lassen und aufwärmen. Bestätigen kann ich den leicht fischigen Geruch der Nudeln, aber das wirkt sich nicht auf den Geschmack aus. Ich habe die Shirataki-Nudeln in einer Gemüsepfanne mit Sojareismilch-Sauce benutzt. Das Problem ist, dass man die Shirataki-Nudeln wirklich nur kurz anbraten oder erwärmen sollte, sonst quellen sie zu sehr auf.
Geschmacklich lässt sich kein Unterschied zu richtigen Nudeln feststellen. Shirataki-Nudeln sind allerdings sehr fest, was gewöhnungsbedürftig ist. Außerdem sind die Nudeln sehr lang bzw. sehr verknotet - da hilft die beste Spaghetti-Roll-Technik nicht.

Empfehlung oder nicht?


Shirataki-Nudeln machen aber auf jeden Fall extrem satt, was natürlich an den Ballaststoffen liegt. Man hat das Gefühl, man hätte einen riesigen Teller Spaghetti gegessen, dabei hat man praktisch keine Kalorien zu sich genommen.
Yummy!
Allerdings Shirataki-Nudeln sind ziemlich teuer. Für 200g (also eine Portion) habe ich 2,60€ bezahlt. Wer mag kann das gern auf Spaghetti hochrechnen - der Unterschied ist enorm, selbst bei Vollkornnudeln.
Aber was ist das schon dagegen, dass man Nudeln mit jeder Art von Sauce essen kann (Schinken-Sahnce-Sauce... Carbonara... Käsesauce... Hackbällchen-Sahne-Sauce...), ohne dass man ein schlechtes Gewissen haben muss? Ich denke: Es ist ein Vergnügen, dass man sich ab und zu gern gönnen kann. Aber mehr als eine Ausnahme werden Shirataki-Nudeln in meiner Ernährung aufgrund des Preises nicht sein.

Donnerstag, 13. Juni 2013

Keine Zeit, keine Zeit!

Es ist die beliebteste Ausrede überhaupt: Für Sport habe ich gar keine Zeit. Klar, es ist schwierig, Zeit für Sport aufzubringen. Egal ob Schule, Uni oder Job, Haushalt, Familie, Freunde oder anderen Hobbies, unser Zeitplan ist meistens bis oben hin voll. Ausrede perfekt, oder? Falsch gedacht.
Denn schon 30 Minuten Training können an die 300 Kalorien verbrennen.

HIIT

Marco Kröner  / pixelio.de
Hinter dem magischen Wort HIIT versteckt sich die Abkürzung "High Intensity Interval Training". HIIT ist ganz darauf ausgelegt, dass man in möglichst wenig Zeit möglichst viele Kalorien verbrennt und die Muskeln möglichst effektiv fordert. Das Grundprinzip von HIIT ist, die Muskeln für einen gewissen Zeitintervall (höchstens eine Minute) lang extrem zu fordern und ihm dann wieder einige Zeit Ruhe zu gönnen. So ist man in der Lage, länger und härter zu trainieren als sonst und verbrennt logischerweise mehr Kalorien. Besonders bei HIIT ist jedoch der Afterburn-Effekt - auch nach dem Training werden Kalorien verbrannt, das heißt, unterm Strich verbraucht man nicht nur die 250-300 Kalorien beim Training, sondern sehr viel mehr. Studien haben gezeigt, dass drei Mal 27 Minuten HIIT dieselben Verbesserungen zeigen wie fünf Mal 60 Minuten normale Cardio-Einheiten.

Was steckt dahinter?

Um die Wissenschaft hinter HIIT zu verstehen, muss man zunächst wissen, wie die Muskeln funktionieren. Wenn wir unsere Muskeln benutzen, verbrauchen die Muskeln Sauerstoff. Je härter man trainiert, desto mehr Sauerstoff wird benötigt. Für einen Liter Sauerstoff verbrauchen die Muskeln etwa 5 kcal. Dies nennt sich der aerobe Bereich. Wird noch mehr Leistung von den Muskeln gefordert, gerät man an die anaerobe Schwelle, was der höchsten Leistungsbereitschaft des Körpers entspricht (Leistung im anaeroben Bereich kann nur sehr kurzfristig aufrecht erhalten werden). Je näher man der anaeroben Schwelle kommt, desto mehr Sauerstoff verbrauchen die Muskeln auch nach dem Training und zwar bis zu 48 Stunden lang!

Wie funktioniert das?

Marco Kröner  / pixelio.de
Es gibt verschiedene HIIT-Prinzipien, die sich in der Praxis durchgesetzt haben. Eines davon ist das Tabata-Prinzip, das nach seinem Begründer, Dr. Izumi Tabata, benannt wurde. Bei Tabata-Workouts wird eine Übung nur vier Minuten lang gemacht, aber die haben es in sich! Jede Übung wird 20 Sekunden lang durchgeführt, dann folgen 10 Sekunden Pause. Das ganze wird acht Mal wiederholt. In der aktiven Zeit sollte man so hart trainieren wie möglich und sich komplett verausgaben. Tabata sollte 3-4 Mal die Woche wiederholt werden, mehr schafft auch niemand!
Eine weiteres Prinzipt nennt sich "Little-Method". Hierbei trainiert man eine Minute lang mit der höchsten Intensität und 75 Sekunden lang mit einer weniger hohen Intensität. Das ganze wird zwölf Mal wiederholt und führt zu einem 27 Minuten langen Workout. Nach der Little-Method sollte drei Mal in der Woche trainiert werden.
Das letzte Prinzip ist das "Turbulence-Training". Der Vorteil hier ist, dass Kraft- und Ausdauertraining miteinander kombiniert werden. Jede Kraftübung wird acht Mal wiederholt und dann für ein bis zwei Minuten von Cardiotraining unterbrochen. Turbulence-Training dauert 45 Minuten und kann drei Mal in der Woche durchgeführt werden.

Ich liebe HIIT und integriere es regelmäßig in mein Training. Allerdings mache ich nur ein bis zwei HIIT-Workouts in der Woche und trainiere ansonsten weniger. Wichtig ist, dass gerade Anfänger sich mit HIIT nicht überfordern! Jeder sollte nach seinen Vorraussetzungen trainieren. Gerade am Anfang sollte erst mal eine Grundlage geschaffen werden, bevor man mit HIIT anfängt.

Habt ihr schon mal HIIT gemacht? Wie sind eure Erfahrungen damit? Habt ihr Tipps?

Dienstag, 11. Juni 2013

I scream, you scream, we all scream for...

... icecream!

Jetzt, wo der Sommer endlich da ist, gibt es nichts Besseres als ein kaltes Eis. Aber selbst Fruchteis aus der Eisdiele enthält oft tonnenweise Zucker. Wenn es sich auch noch um ein Eis auf Sahnebasis handelt... Na ja, ihr könnt euch denken, worauf ich hinaus will.
Deswegen (und weil wir in Rhabarber ersticken) habe ich ein tolles Rezept für Erdbeer-Rhabarber-Joghurt-Eis (im Original hier) ausprobiert.

Man nehme:

  • 225g Rhabarber
  • 500g Erdbeeren
  • Eine Vanilleschote
  • 8 TL Honig
  • 450g griechischer Joghurt oder Naturjoghurt
Die verkochte Rhabarbermasse
Zunächst wird der Rhabarber gewaschen und geschnitten. Es müssen keine kleinen Stücke sein, der Rhabarber zerfällt sowieso. Den Rhabarber, das ausgekratzte Vanillemark und vier Teelöffel Honig in einen Topf geben und zum Kochen bringen. Keine Sorge, es tritt so schnell Flüssigkeit aus dem Rhabarber, dass nichts verbrennt. Den Rhabarber auf mittlerer Hitze etwa zehn Minuten köcheln lassen, bis die Rhabarberstücke weich sind. Dann mit einer Gabel gut umrühren, sodass eine Rhabarbermasse entsteht. Die Rhabarbermasse entweder eine Stunde lang im Kühlschrank oder über Nacht abkühlen lassen.
Am nächsten Tag bzw. später die Erdbeeren waschen, putzen und pürieren. Das Erdbeerpüree und die Rhabarbermasse miteinander vermischen. Dreiviertel der Früchtemasse dann in einer Schüssel mit dem Joghurt und dem restlichen Honig vermischen. Dann in die Eismaschine geben und den Anweisungen der Maschine folgen. Für meine Maschine war die Masse fast schon zu viel, nächstes Mal würde ich noch weniger Joghurt nehmen. Nach einer Stunde war das Eis immer noch nicht gefroren - aber das passiert bei euch natürlich nicht.
Wenn das Eis gefroren ist, die restliche Fruchtmasse dazugeben und vorsichtig umrühren, sodass eine Maserung entsteht. Dabei nicht zu schüchtern sein - bei mir war viel zu viel Püree oben drauf, sodass man das Eis kaum abkratzen konnte. Abgesehen davon war das Eis aber total lecker. Weder zu süß, noch zu sauer, so habe ich es gern!
Viel Spaß wünsche ich euch beim Ausprobieren!
Einfach nur lecker!

Sonntag, 9. Juni 2013

Wanted: Äpfel

fritz zühlke  / pixelio.de
An apple a day keeps the doctor away - und so weiter. Äpfel gehören zum beliebtesten Obst in Deutschland. Allein 2011 wurden 945.000 Äpfel im Jahr gegessen. Aber Äpfel sind nicht bloß Snacks für Zwischendurch. Wer den gesundheitlichen Aspekt beachtet, wird sie ganz schnell zu seinem Lieblingsobst erklären.

Was ist drin?

Äpfel bestehen zu 85% allein aus Wasser, enthalten aber dafür kein Fett. Sie sind sehr reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Vor allem Vitamin C, Calcium, Magnesium und Kalium sind in hohen Mengen darin enthalten (aber die Schale muss drauf bleiben!). Außerdem enthalten Äpfel eine Menge Antioxidantien. Die wasserlöslichen Ballaststoffe, die in hohen Teilen in Äpfeln vorkommen, sind auch nicht zu vergessen.

Warum Äpfel?

Äpfel sind Vitaminbomben schlechthin. Deswegen ist der Spruch gar nicht so falsch. Mit einem Apfel hat man mindestens 10% des täglichen Vitamin-C-Bedarfs abgedeckt.
Weil Äpfel so beliebt sind, konzentriert sich auch die Forschung darauf. Die fand nun heraus, dass die Antioxidantien in Äpfeln die Schäden von freien Radikalen beseitigen und so das Risiko von Krebs, Alzheimer, Parkinson und anderen Entzündungen senken. Außerdem wird das Risiko eines Schlaganfalls gesenkt.
Die wasserlöslichen Ballaststoffe in Äpfeln gehören zu den gesündesten überhaupt und sollen vor Entzündungen schützen und die Darmtätigkeit anregen. Man vermutet, dass Leute, die einen Apfel am Tag essen, außerdem tendenziell weniger essen als andere - und ein Apfel macht länger satt als Lebensmittel mit dem gleichen Kalorienwert! 

Wie werden Äpfel genutzt?

Sebastian Göbel  / pixelio.de
Land der Apfelkönige dürfte die Nutzungsweise von Äpfeln bekannt sein. Zum Glück sind Äpfel sehr vielfältig, sodass sie niemals langweilig werden können! Äpfel können roh gegessen werden, aber auch zu Apfelmus oder -saft verarbeitet werden. Jeder kennt außerdem Apfelpfannkuchen, Bratäpfel, Apfelkuchen, Apfelringe und so weiter und so fort...

Übrigens

Heutzutage werden vor allem Tafeläpfel angebaut, die gut schmecken, sich aber auch gut lagern und transportieren lassen. 70% der angebauten Äpfel bestehen aus den Sorten Golden Delicious, Red Delicious und Jonagold, ansonsten findet man auch oft Äpfel der Sorten Gala, Granny Smith, Elstar, Cox Orange, Schöner aus Boskop.

Nicht jeder verträgt Äpfel. Daran sind nicht nur Kreuzallergien schuld, sondern auch die neuen Sorten. Denen fehlt nämlich Polyphenol. Polyphenol gibt dem Apfel einen säuerlichen Geschmack und lässt ihn schnell braun färben, weswegen es herausgezüchtet wurde. Apfelallergiker sollten versuchen, eher alte Sorten zu verwenden oder die Äpfel nicht roh essen (im Porridge, Kuchen oder Mus vertrage ich z.B. alle Äpfel, roh nicht). Der BUND Lemgo bietet hierzu Informationen.

Janeela  / pixelio.de
Äpfel gehören leider zum "Dreckigen Dutzend". Das bedeutet, dass die Chemiebelastung bei konventionellem Anbau sehr viel höher sind als eigentlich gut ist. Beim Apfel liegt das unter anderem daran, dass wir das ganze Jahr frische, knackige, rote Äpfel wollen - das ist nur mit langen Lieferwegen, Pestiziden und Nachreifung möglich. Deswegen besse Bioware kaufen - und auch die verschrumpelten Äpfel in Kauf nehmen.

Freitag, 7. Juni 2013

Nein, ich esse meine Suppe nicht!

Dieter Schütz  / pixelio.de
Auch wenn man mit einer Diät aus Schokolade und Süßem theoretisch abnehmen kann (wenn mehr Kalorienverbrennung als -aufnahme vorliegt), gesund ist etwas anderes. Denn auf diesem Blog geht es nicht ums Abnehmen, sondern um einen gesunden Lebensstil. Und dazu gehört Gemüse.
Mit dem Gemüse ist das aber so eine Sache: Die meisten von uns wurden von ihren Müttern zum Gemüse essen gezwungen, sodass wir meist keine positive Einstellung dazu haben. Aber Gemüse kann so toll sein!

Das richtige Würzen

Ich gebe jedem Gemüse genau drei Chancen, um mich zu überzeugen: Roh bzw. relativ ungewürzt, in einem Currygericht und mediterran gewürzt. Schmeckt es dann nicht, ist es raus. Aber das passiert selten. Stattdessen entdecke ich immer neue Gerichte und Kombinationen.
Gewürze für curry-asiatisch sind bei mir: Zimt, Paprika edelsüß, Pfeffer, Chiliflocken, Curry (-paste), Ingwer und/oder Sojasauce.
Mediterran wird es mit: Thymian, Rosmarin, Oregano, Chiliflocken, Knoblauch und Pfeffer.
Andere Kräuter, die ich gern benutze sind Dill (toll mit Gurken!), Majoran (Kartoffeln, Möhren, Kohlrabi), Petersilie und Schnittlauch.

Sylvia Riedl  / pixelio.de
Gemüse zubereiten

Den einzigen Fehler, den man bei Gemüse machen kann, ist die falsche Zubereitung. Niemand mag verkochtes, labbriges Gemüse, das dann auch noch nach nichts schmeckt. Gemüse sollte immer nur so lang gekocht werden, bis es weich, aber noch bissfest ist.
Jede Gemüsesorte hat andere Vorteile, deswegen schmecken die meisten auch je nach Zubereitungsart ganz anders. Mit rohen Tomaten kann man mich zum Beispiel jagen, aber Tomatensuppe und -sauce inhaliere ich, genauso wie ich gebratene Tomaten liebe. Gemüse kann man braten, grillen, pürieren, roh essen, in Suppen oder Aufläufen verwenden... Deswegen seid kreativ und testet immer mal wieder ein Gemüse aus. Auch auf die Kombination kommt es an. Paprika schmecken mit Möhren sehr gut, wenn sie scharf angebraten und mit Chili und Sojasauce, aber auch geschmort mit Mais oder mediterran mit Zucchini.


Zwei bombensichere Rezepte

Wer gern Neues ausprobiert, könnte bei diesen Rezepten seine Lieblinge finden. Sie sind total leicht und für jedes Gemüse wandelbar.


Creme-Suppe: Das Gemüse waschen, putzen schälen und in einigermaßen handliche Stücke schneiden (je kleiner, desto schneller werden sie gar). Wer es mag, kann zunächst in einem großen Topf Zwiebeln (und Knoblauch) anbraten. Das Gemüse in den Topf geben und mit einem halben Liter Wasser bedecken. Ein Teelöffel Gemüsebrühe hinzugeben. Das Gemüse jetzt so lang kochen, bis es weich ist. Dann das Gemüse pürieren. Nach Geschmack mit Pfeffer, Salz, einer Prise Zucker oder anderen Gewürzen, die ihr mögt, abschmecken.

Rotus  / pixelio.de
Gemüsepfanne: Gemüse waschen, putzen, schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen und darin das Gemüse anbraten (Standard sind bei mir Knoblauch und Zwiebeln, das muss aber jeder selbst wissen), bis es goldbraun ist. Dann so viel Wasser in die Pfanne geben, bis es etwa fingerhoch steht und das Gemüse weiter köcheln lassen. Den Sud kann man entweder verkochen lassen, für eine Sauce verwenden (dann muss man noch Sahne, passierte Tomaten o.ä. hinzugeben) oder Reis oder Linsen darin kochen.

Na, neugierig?

Das beste ist es, sich langsam an neues Gemüse zu gewöhnen. Deswegen sollte man keinen ganzen Korb voll fremdes Gemüse kaufen, sondern nur eine neue Sorte auf einmal ausprobieren und mit bekanntem Gemüse kombinieren. In einer Gemüsepfanne schmeckt man das Gemüse auch nicht so stark heraus.
Vielleicht habt ihr ja Lust, bei meiner Obst-und-Gemüse-Challenge mitzumachen? Das bedeutet eine neue Sorte pro Monat ausprobieren. Ich würde mich freuen!

Lizzy Tewordt  / pixelio.de

Mittwoch, 5. Juni 2013

App und ein Ei: "Noom"

Auch wenn ich eigentlich ein Bücherfan bin, gehören zu unserem Alltag heute Apps einfach dazu. Wenn das Handy uns schon den ganzen Tag begleitet, kann man es wenigstens auch dafür nutzen, Ernährung und Gesundheit damit zu koordinieren. Als erste App stelle ich deswegen "Noom" vor.

Name: Noom Weight Loss
Verfügbar für: Android, iPhone
Kosten: Kostenlos, Pro-Version für 9,99 $ im Monat verfügbar

Noom Weigh Loss gefällt mir sehr gut. Zunächst legt man ein Profil an, in der nicht nur die üblichen Angaben (Alter, Größe, Gewicht, angestrebtes Gewicht) abgefragt werden, sondern auch noch Essgewohnheiten und der Tagesablauf (Aufstehzeit).
Wichtigstes Instrumen von Noom ist wohl das Ernährungstagebuch, das nicht viel anders als bei anderen Apps funktioniert: Nachdem man sein Essen gesucht hat, gibt man die gewünschte Menge ein. Besonders bei Noom ist, dass es verschiedene Einheiten gibt. Es gibt die amerikanischen Cups, aber auch Millliter, Gramm, Kilo, Kilokalorien und -joule. Eingeteilt werden die Mahlzeiten in Frühstück, Morgen-Snack, Mittagessen, Nachmittags-Snack, Abendessen und Abend-Snack.
Was bei Noom besonders ist, ist, dass Lebensmittel direkt eingeordnet werden. Je nach Fett- und Zuckergehalt werden sie in rot, gelb oder grün eingeteilt und dem individuellen Tagesbedarf angerechnet.
Auch Workouts kann man sich bei Noom anrechnen lassen, die Hälfte der verbrannten Kalorien werden dann dem Tagesbedarf hinzugefügt. Außerdem ist ein Schrittzähler in die App integriert. Wer will, kann sich auch im Forum einbringen.

Ein Herzstück von Noom sind die Challenges bzw. der Coach. Darüber erhält man Informationen zur gesunden Ernährung und wird herausgefordert, z.B. heute ein neues Gemüse auszuprobieren. Jeden Tag erhält man zwei bis drei Challenges, die man erfüllen kann.

Für jede Aktivität auf Noom erhält man Punkte und kann in Levels aufsteigen.

Pro
  • Noom verfolgt die Volumetrics-Diät, nach der man sich an Gemüse wie z.B. Zucchini satt essen und Fette vermeiden soll. Es geht darum, dass man vor allem Lebensmittel mit großem Volumen und wenig Kalorien konsumieren soll.
  • Die verschiedenen Größeneinheiten machen es sehr einfach, Mahlzeiten zu notieren. Sachen wie der Salat-Maker sind ebenfalls praktisch.
  • Gerade die Ernährungstipps sind für Unwissende Gold wert. Sie sind relativ kurz, sodass man sie gut mal eben in der Bahn oder in einer Pause lesen kann und einfach in den Alltag zu integrieren.

Kontra

  • Noom ist eine englische App, das heißt, alle Tipps etc. sind auf Englisch. Viel problematischer wird das ganze aber bei den Produkten: Hier sind viele deutsche Lebensmittel nicht geführt, will heißen, dass man kreativ werden und Äquivalente suchen muss. Ein Beispiel dafür ist die halbfette Milch, die in Amerika immer noch mehr Kalorien hat als bei uns.
  • Den Schrittzähler der App kann man total vergessen. Ich hatte Tage, an denen ich mich kaum bewegt habe und plötzlich 250 Schritte hatte und Tage, an denen ich stundenlang gelaufen bin und nur 100 Schritte hatte. Die Idee finde ich aber sehr gut.
  • Die Einteilung der Lebensmittel finde ich sehr gut (war ja auch in der Politik schon mal in Überlegung). Allerdings finde ich es ungünstig, dass laut Noom die Ernährung aus 50% grünen (z.B. Vollkornprodukte, Gemüse und Obst), 35% gelben (Weißmehlprodukte, Milchprodukte, Fleisch, gesunde Öle) und 15% roten (Süßigkeiten) bestehen soll. Die Idee dahinter ist vermutlich, dass der Körper auch Fette braucht, aber auch mit gesunden Fetten komme ich nicht immer darauf. Es ist frustrierend, wenn man eine falsche Ernährung angezeigt bekommt, weil man nur grüne und gelbe Produkte hat.
  • Ich verstehe, dass die Pro-Version von Noom kostenlos ist. Ärgerlich finde ich aber, dass man die Tipps und Challenges der Pro-Version trotzdem angezeigt bekommt ("Become a Noom Pro member today for unlimited access"). Das nervt.
  • Man kann sein Zielgewicht höchstens nach unten korrigieren. Dass macht zwar insofern Sinn, als dass man sich nicht selbst beschummeln kann, aber wenn man einen falschen Wert eingibt wie ich, ist es ärgerlich.
  • Die übliche Kritik: Noom zählt Kalorien. Das mag zwar für eine Diät sinnvoll sein, aber nicht für das ganze Leben. Aber immerhin erhält man mit der "Ampel" schon Anhaltspunkte für eine gesunde Ernährung - wenn auch nicht für die Mengen.
Was es bringt

Noom hat mich insofern weitergebracht, als dass ich tatsächlich versuche, mich gesünder zu ernähren. Ich ärgere mich doppelt, wenn ich Süßes oder Fettiges esse, weil mir dann Rot angezeigt wird. Außerdem zeigt Noom bei jedem roten Lebensmittel an, wie lang man braucht, um es abzutrainieren, was ebenfalls ein Anreiz ist. Die Zusammensetzung der grünen und gelben Lebensmittel finde ich ideal, denn perfekt ist niemand.

Bildquelle: https://lh6.ggpht.com/h-zX6cQmsTL5q7f0bhkRn5hOtQUEA5O_vdcZX850PVTL7JykGYU2W_C9n-EPyQmjdg=w300

Dienstag, 4. Juni 2013

Kleines Update in eigener Sache

Hallo ihr Lieben,

Eigentlich bin ich niemand, der sich selbst gern anpreist und lobt, aber ab und zu muss ein bisschen Werbung in eigener Sache einfach sein.
Immer wieder gibt es Dinge oder Situationen, die ich gern mit euch teilen möchte, aber die nicht unbedingt einen ganzen Blogpost wert sind. Deswegen gibt es Frisch und knackig ab sofort auch auf Instagram!
Hier findet ihr Inspiration, Tipps und Fotos aus meinem Leben. Und um den neuen Account einzuweihen, starte ich mit einem Ernährungstagebuch - bis Sonntag werde ich jeden Tag posten, was ich alles so esse.
Viel Spaß also beim Verfolgen!

Weitere Änderungen werden sich vermutlich in den nächsten Tagen ergeben, aber dazu dann später mehr.

Habt einen wunderschönen Tag!

Samstag, 1. Juni 2013

Bringt den Sommer auf den Teller - Mediterrane Hähnchenbrust mit Zucchini und Couscous

Mediterranes Essen wird von vielen Ernährungsspezialisten empfohlen: Es enthält wenig (und mageres) Fleisch, viel Gemüse und hochwertige Fette. Und auch wenn ich kein Olivenöl zuhause hatte, finde ich, dass es keine bessere Möglichkeit gibt, sich den Sommer bei so einem Wetter ins Haus zu holen, als mit einem mediterranen Gericht.

Für eine kleine Portion Ferien braucht man:

  • 1 Hähnchenbrustfilet
  • 60g Couscous
  • 1 Zucchini
  • 1 EL Öl
  • 1 TL Hühnerbrühe (instant)
  • Salz
  • Pfeffer
  • Thymian
  • Zitronenschale
Thymian und Zitronenschale miteinander vermischen. Für die Zitronenschale reibt man entweder die Schale einer Biozitrone oder nimmt sonst fertig gerieben Schale (im Supermarkt bei den Backzutaten).

Das Fleisch unter fließendem Wasser abspülen, trocken tupfen und von beiden Seiten salzen und pfeffern. Dann die Hälfte der Gewürzmischung von eben auch auf beide Seiten geben. Das Öl in der Pfanne erhitzen und das Fleisch darin von beiden Seiten durchbraten (ca. 4 Minuten).
Derweil den Couscous in eine Tasse füllen, damit eine Maßgrundlage hat. Den Couscous in einen Topf geben und die gleiche Menge Wasser in der Tasse abmessen. Das Wasser zum Kochen bringen und zum Couscous geben. Den Couscous quellen lassen.
Mein Fleisch wurde leider zu dunkel...
Die Zucchini schälen und würfeln. Wenn das Fleisch gar ist, die Zucchini in die Pfanne geben und kurz anbraten. Dann Wasser hinzugeben, sodass die Zucchiniwürfel bedeckt sind. Hühnerbrühe und den Rest der Gewürzmischung hinzufügen. Die Würfel und das Fleisch so lang bei mittlerer Hitze kochen lassen, bis die Zucchini weich ist.
Dann den Couscous in die Pfanne geben und mit der Zucchini vermischen. Wer will, kann dann noch nachwürzen, ich brauchte mehr Thymian und Pfeffer und habe außerdem Rosmarin, etwas Knoblauchgewürz und Chiliflocken hinzugefügt.

Ihr hättet gar nicht geglaubt, wie schnell die Pfanne bei mir leer war. Das nächste Mal würde ich allerdings fast noch die vegetarische Variante vorziehen und das Fleisch weglassen, der Zucchinicouscous hat mir besser geschmeckt. Auf jeden Fall werde ich demnächst definitiv öfter Zitronenschale verwenden!
Das Rezept, von dem ich mich inspirieren lassen habe, findet sich hier, ich habe den Kürbis weggelassen und stattdessen statt der halben Zucchini eine ganze verwendet.
Ich hoffe, euch schmeckt es auch so gut. Guten Appetit!