Dienstag, 23. Mai 2017

Rückblick KW 20: Effizienz

Effizienz ist wirklich das Wort der Woche. Ich hatte so viele Termine, die ich unter einen Hut bringen musste, wobei das auch wirklich schöne Dinge waren: Ein Nähtreffen mit Freundinnen, Treffen mit den Eltern von Herrn Kürbis, der Softball-Spieltag von Herrn Kürbis und schließlich einen ganzen Tag lang Pen & Paper. Gleichzeitig meinten alle Dozenten in der Uni, dass wir noch nicht genug zu tun hatten. Ich war jedenfalls gut damit beschäftigt, neben den Terminen noch das Unizeug zu jonglieren. Aber: Es ist mal wieder alles fertig geworden. Jetzt müsste ich mir das nur demnächst vorher sagen, damit ich mir nicht immer so einen Stress mache...

Essen

Frühstück


Wie schon letzte Woche beschrieben - ich habe mir Hirse vorgekocht, die ich dann ein paar Tage lang gefrühstückt habe.
Danach gab es zum Beispiel Overnight-Oats mit Mango.
 
 Müsli mit Apfel... eine Notlösung, die ziemlich lecker schmeckt!
Pancakes mit Erdbeeren - und mehr Erdbeeren. Für mich beginnt gerade echt die beste Zeit des Jahres!
Sonntag hatte ich Lust auf etwas Einfaches: Rührei und Brot mit Butter.


Mittagessen


Kichererbsen in einer Ofen-Tomatensauce. War ganz nett, aber den Aufwand leider nicht wert. Dazu gab es Reis.

Und zweimal Curry mit Brokkoli, Möhren, Zwiebel, Knoblauch, Paprika, Kokosmilch und jeder Menge Gewürze. Dazu gab es Jasminreis. Der ist zwar nicht Vollkorn, aber ich hatte eben Lust drauf...
Backkartoffeln und gebratener Kabeljau. Wie gesagt, die einfachen Dinge haben es mir gerade angetan. "Unglücklicherweise" haben wir am Sonntag auch noch mal Backkartoffeln gegessen, allerdings mit Seidentofudip. Und ich mag die Dinger halt einfach total gern!
Chili con carne. Kein Originalfoto, aber das gab es am Sonntag dann auch.
Diese Woche habe ich für meine Verhältnisse viel auswärts gegessen und wie ihr wisst, mache ich in Anwesenheit von anderen keine Fotos von meinem ESsen. Aber ich kann euch natürlich verraten, dass ich es mir gut gehen lassen habe und es Ravioli mit Carbonara-Sauce und Flammkuchen mit Räucherlachs gab!

Abendessen





Salat hatte ich diese Woche nicht, aber dafür Gemüse mit einem Kichererbsen-Frischkäse-Dip und belegte Brote. Davon blieben ein paar unfotografiert, weil drei Fotos mit demselben Inhatl nun wirklich reichen ;)



Snack



Bei dem warmen Wetter musste ich natürlich auch zwischendurch noch mal Nicecream essen.
Und Erdbeeren! Ich war böse und hab mir erst mal die spanischen geholt, aber die schmeckten schon richtig gut. Was freue ich mich auf die nächsten Wochen!
Das usselige Wetter am Wochenanfang hat mir außerdem richtig Lust auf Zimtschnecken gemacht. Gut, das passte dann später nicht mehr so richtig, aber Zimtschnecken sind einfach immer lecker! Das nächste Mal mache ich aber nicht wieder so viel Aufheben um den Teig, sondern nehme nur wieder einen einfachen Hefeteig.

Sport

  • Montag: Krafttraining, 40 Minuten
  • Dienstag: Sh'bam, 45 Minuten
  • Mittwoch: REST
  • Donnerstag: Krafttraining, 30 Minuten
  • Freitag: Kursmix, 45 Minuten
  • Samstag: REST
  • Sonntag: Joggen, 4km, 40 Minuten

Sonntag, 21. Mai 2017

Selbstliebe-Sonntag: Was ist eigentlich Selbstliebe?

Ich schreibe hier auf dem Blog immer wieder über Selbstliebe und was sie mir bedeutet. Aber was ist das eigentlich? Heißt Selbstliebe, dass ich Sport betreibe und mich gesund ernähre, um meinen Körper optimal zu versorgen? Oder soll ich lieber dem Inneren Schweindehund nachgeben und auf der Couch gammeln und Schokolade essen?

Antworten dazu findet ihr in meinem Gastpost im Mindful-Mag!

Freitag, 19. Mai 2017

What I Eat In A Day

Ich finde es immer interessant zu sehen, was Leute an einem Tag wirklich essen. Auch wenn ich mich bemühe, für euch mein Essen für die Wochenrückblicke zu dokumentieren, greife ich selten bei jedem Bissen zur Kamera. Aber ab und zu ist es auch für mich selbst interessant zu wissen, was ich so an einem Tag tatsächlich zu mir nehme. Deshalb bekommt ihr hier jetzt die Fotos des Tages, eine Aufschlüsselung des Cronometers und meines Fitbits (also was ich an dem Tag verbraucht habe).

Zum Frühstück gab es zwei Brote mit Mandelmus und einer Banane. Dazu selbstverständlich Kaffee in einer süßen Tasse, die mir meine Schwester geschenkt hat. Hier war schon meine erste Überraschung... warum haben Brot und Mandelmus so viele Kalorien? Ich dachte, dass das hier ein kleines Frühstück wäre, aber in Wirklichkeit hat es knapp 500 Kalorien!
Mjam, gebratene Nudeln! Da ich zwischendurch beim Sport war, gab es das Mittagessen nicht nur richtig früh, sondern ich hatte auch so viel Hunger, dass ich nicht mal warten konnte, dass es abgekühlt genug für das Foto war!
Kaffeezeit... ich war zu müde, um ohne Kaffee zu arbeiten. Übrigens auch hier eine interessante Erkenntnis: Ich dachte, dass ich mittlerweile weniger Milch als früher trinke. Im Verhältnis ist das auch so, aber da ich zuhause Kaffee immer aus riesigen Tasse trinke, ist die Menge der Milch fast noch größer geworden... daran werde ich definitiv arbeiten, denn getrunkene Kalorien sind Verschwendung.
Jeden Tag gibt es bei mir BCAAs. Keine Ahnung, ob die wirklich helfen, aber schaden tun sie schon mal nicht.
Ich schaffe die Zeit zwischen Mittagessen und Abendbrot nie ohne einen Snack (es sei denn, mein Mittagessen war wirklich, wirklich mächtig). Weil das meist mit meinem Süßigkeiten-Hunger korreliert, kombiniere ich das mit leckerem, gesundem Kuchen! Dazu gab es übrigens einen dritten Kaffee, der es nicht auf das Foto geschafft hat.
Zum Abendessen gab es dann ganz klassisch einen Salat und Käsebrote. Als Dressing mixe ich übrigens immer einen Esslöffel Öl (hier Haselnuss) und Essig (hier Weißwein) mit Salz und Pfeffer. Gelegentlich kommen dann noch Kräuter und andere Gewürze drunter.


So sieht es dann auf dem Cronometer aus. Insgesamt etwas zu viel bei Proteinen und Fett, deutlich zu wenig Kohlenhydrate - ohne dass ich darauf geachtet hätte. Vitamin B3 habe ich nur zu 54% den Tagesbedarf gesättigt, da hätte ich mit Hülsenfrüchten oder Fleisch gegen arbeiten müssen. Auch Eisen habe ich zu wenig zu mir genommen. Den Wert habe ich zwar nicht dramatisch unterschritten, durch meine vielen Milchprodukte ist der Wert des aufgenommenen Eisens vermutlich noch geringer. Da werde ich in den nächsten Wochen mal ein Auge drauf haben.
Ignoriert die Zahl der verbrannten Kalorien - da bauen die geloggten Aktivitäten und die Verbindung zu Fitbit Mist.
Bevor ich diesen Tag für den Post ausgewählt hatte, wusste ich nämlich noch nicht, dass mich nachmittags die Lust zum Bummeln packen würde. Nur deshalb habe ich so viele Schritte gemacht und Kalorien verbrannt. Normalerweise lande ich im Schnitt zwischen 2.300 und 1.900 Kalorien.
Insofern ist die Menge an Kalorien, die ich zu mir genommen habe, okay, wenn ich mein Gewicht halten wollen würde. Da ich momentan jedoch gut auf das ein oder andere Kilo verzichten könnte, werde ich ein wenig an den Stellschrauben drehen: Weniger Milch im Kaffee, weniger Brot. Der Kuchen könnte auch noch ein wenig kalorienärmer gestaltet werden (und wenn nur durch kleinere Stücke). Außerdem war ich entsetzt, wie viel Kalorien mein geliebter Gouda hat - da werde ich in Zukunft wieder ein bisschen mehr aufpassen.

Mein Fazit: Obwohl ich früher mal exzessiv Kalorien gezählt habe, ist es immer wieder interessant zu lernen, welche Lebensmittel wie viel Kalorien haben. Ich nehme mir jedenfalls vor, demnächst wieder häufiger Tage zu tracken, einfach um zu sehen, wo ich meine Ernährung gerade ein bisschen entschlacken kann. Wichtig ist mir allerdings, dass ich nicht jeden Tag tracke - dann würde ich wieder komplett in die Diät-Mentalität abrutschen, was mir nicht gut tut.

Dienstag, 16. Mai 2017

Rückblick KW 19: Aus einer fernen Galaxie...

So fühlte ich mich jedenfalls, als ich vom Wochenende zurückkam. Nun ja, eigentlich war ich ja eher eine halbe Woche weg, was ihr ja sicher an dem (nicht existenten) Wochenrückblick von letzter Woche gemerkt habt. Mich hat die Konferenz, auf der ich war, körperlich total geschlaucht. Ich musste erst mal ganz viel Schlaf nachholen und auch Sport fühlte sich erst mal viel zu anstrengend an. Nach einer halben Woche Auszeit fühle ich mich jedoch wieder deutlich besser. Ich könnte gerade Bäume ausreißen, muss aber erst mal nachholen, was an der Uni so gelaufen ist... nun ja. Aber ich konnte diese Pause ohne schlechtes Gewissen genießen und das hat richtig gut getan.


Essen


Frühstück



Irgendwie dachte ich mir, dass Grießbrei eine tolle Frühstücksidee wäre. Ich habe den dann abends noch gekocht und direkt auch mehrere Portionen. Leider habe ich den Brei zum Teil mit Wasser gestreckt -  dadurch schmeckte er ganz furchtbar. Ich habe es mir teilweise reingezwungen, teils stehen gelassen.
Ganz schnell vorbereitet und geht immer: Müsli mit Banane.

Noch mal der Chiapudding mit Mango. Einfach lecker!
Yay, Pancakes! Dieses Mal mit selbstgemachtem Mandelmus, was zwar nicht so schön verläuft, aber trotzdem sehr lecker ist!
Der nächste Versuch zum Frühstück vorkochen. Dieses Mal: Hirse mit Apfel.

Mittagessen



Kabeljau mit Polenta und Rucola-Tomaten-Gemüse - lecker! Und da ich noch ein paar Pinienkerne hatte, wurden die auch noch verbraten. Ich bin gerade ganz akut auf dem Trip, dass ich meine Vorräte wieder mal ein bisschen verringern muss.
Spaghetti Bolognese. Ein Hoch auf das Tiefkühlfach. Ich war am Montag echt noch nicht in der Lage zu kochen.
Ziemlich einfaches "Rezept": Gekochte Nudeln und Paprika anbraten, eine Milch-Eier-Mischung unterheben, stocken lassen. Ich fand es aber ziemlich lecker, sogar mit der Paprika!
Manchmal darf die Küche auch kalt bleiben. Zum Beispiel für diese Sandwiches mit Feta, Sardinen, Salat und Gurke. Ich muss da allerdings noch an meinen Essfähigkeiten arbeiten...

 Fisch mit Kohlrabi, Möhre und Kartoffeln. War irgendwie ziemlich unspektakulär...
Wir hatten auch noch einen Baseballabend mit Burgern - allerdings richtige Burger, nicht wie auf dem Foto, mit allem Chichi (Eier, Bacon, Zwiebeln, Saucen...)

Abendessen







Ganz brav gab es wieder ganz viele Salate mit wahlweise Eiern, Paprika, Möhre, Feta und Gurke. Nur dann fühle ich mich einfach richtig gut. Dazu gab es belegte Brote.
Ich hatte allerdings auch Lust auf etwas Warmes und habe mir Rührei mit Spinat, Zwiebel, Knoblauch und Käse gegönnt.

Snack


Kuchen! Diese Woche gab es einen Gugelhupf mit Joghurt, Haferflocken, Erdbeeren und Kakaonibs.
Das ist übrigens das einzige Foto vom Freitag, was es in diesen Post geschafft hat - alle anderen Fotos findet ihr am Freitag in einem ganz speziellen Post!

Sport

  • Montag: REST
  • Dienstag: Krafttraining, 45 Minuten
  • Mittwoch: Joggen, 35 Minuten
  • Donnerstag: REST
  • Freitag: Kursmix, 45 Minuten
  • Samstag: Krafttraining, 45 Minuten
  • Sonntag: Sh'bam, 45 Minuten

Sonntag, 14. Mai 2017

Mai: Kommunikation

 Kommunikation... immer so eine Sache. Ich beschäftige mich ja durch mein Studium "notgedrungen" mit Kommunikation und auch wenn es nicht primär das ist, womit ich mich in den nächsten Jahrzehnten auseinandersetzen will, finde ich das Thema an sich unheimlich interessant. Und weil ich so ein Nerd bin, überlege ich auch gern mal bei Streits und Konflikten, an welcher Stelle die Kommunikation schiefgelaufen ist und was ich hätte ändern können. Da Kommunikation mittlerweile ja dank des Internets ein riesiges Feld umfasst, sind meine Vorsätze ebenso vielfältig. Ich bin gespannt, was davon sich umsetzen lässt!
 
Auf negative Kommunikation gegenüber Schülern achten

Ich denke durchaus, dass man Schülern (bzw. Kindern allgemein) Grenzen setzen darf und sollte. Das werde ich auch im Mai nicht aussetzen. Allerdings gibt es einen Unterschied zwischen positiver, motivierender Kommunikation und Aussagen, die einen noch mehr herunterziehen. Zusätzlich zum Inhalt der Kommunikation gegenüber meinen Schülern möchte ich aber besonders auf Mimik, Gestik und meine Stimme achten, da ich hier öfter unzufrieden mit mir selbst bin.

Eine Woche lang nicht bei anderen beschweren

Wenn es "sich beschweren" eine olympische Disziplin wäre, wäre ich längst olympische Athletin. Ich bin richtig gut darin, mich zu beschweren und zwar ständig und überall. Aber auch das ist eine Form von negativer Kommunikation, die mich nicht nur herunterzieht, sondern auch an aktiven Veränderungen hindert. Keine Ahnung, ob ich eine Woche ohne Beschwerden schaffe, aber ich glaube, dass mir eine vermehrte Achtsamkeit zu diesem Thema guttun wird.

Einen Brief schreiben

Wann habt ihr das letzte Mal einen privaten Brief geschrieben? Über den Daumen gepeilt würde ich vermuten, dass es bei mir ungefähr zehn Jahre her ist. Dabei finde ich die Geste eines persönlichen Briefs wunderschön. Mal schauen, wem ich diese Freude machen werde.

Blogs kommentieren

Ich lese ständig irgendwelche Blogs, aber ich kommentiere echt selten. Und das, obwohl ich mich selbst über jeden Kommentar unglaublich freue. Ich möchte also auch hier Freude schenken und hoffe, dass ich das oft tun kann.

Andere ausreden lassen

Noch so eine negative Eigenschaft von mir. Ich unterbreche immer wieder. Wenn zurückhaltendere Personen in einer Unterhaltung mit mir sind, werden sie häufig von mir in Grund und Boden geredet. Ich mag das selbst nicht und möchte mich diesen Monat mal in Zurückhaltung und Geduld üben.

Freitag, 12. Mai 2017

Mein Fitbit Charge 2

Seit einigen Wochen habe ich wieder das vertraute Gewicht an meinem Handgelenk - nachdem mein Fitbit Charge nach etwa einem halben Jahr seinen Geist aufgegeben hat, habe ich endlich den Fitbit Charge 2 als Ersatzprodukt. Hoffentlich habe ich noch lange Freude daran!
Als klar wurde, dass ich einen Ersatz für den Charge brauchte, wollte ich zunächst einen Fitbit Alta HR, weil dieser ein so schlankes Armband hat. Ich hatte das Gerät sogar schon zuhause, als mir auffiel, dass man bei diesem Gerät gar nicht einstellen kann, dass man eine Aktivität startet. Nun war meine Erfahrung vom Fitbit Charge, dass das Gerät die Aktivitäten nur mäßig gut erkennt - also zurück damit. So kam es zum Fitbit Charge 2.

Fitbit Charge 2

 

 Äußerliches Upgrade


Wie der Name schon verrät, ist der Fitbit Charge 2 das Nachfolgemodell des Fitbit Charge. Grundfunktionen und Optik unterscheiden sich daher nicht groß, allerdings hat der Charge 2 einen größeren Bildschirm, den man auch mit Touch bedienen kann (das benötigt allerdings etwas Gewöhnung).  Durch den größeren Bildschirm kann man sich nun auch mehrere Sachen gleichzeitig anzeigen lassen, etwa Uhrzeit und Schrittzahl oder Puls und Schrittzahl.
Ich persönlich finde außerdem, dass der Charge 2 deutlich wertiger verarbeitet ist. Die Armbänder, die sich an meinem Charge ziemlich schenll gelöst haben, sind jetzt von vornherein zum Abnehmen konstruiert, sodass man wild zwischen verschiedenen Armbändern wechseln kann. Da ich das gummiartige Material des Armbands nur zum Sport angenehm finde, habe ich mir direkt ein Edelstahl-Armband gegönnt, wodurch es direkt viel hochwertiger aussieht. Außerdem wird das Ladekabel jetzt mit einer speziellen Klammer geliefert, sodass das Ladekabel beim Aufladen immer fixiert ist (hier gab es bei meinem Charge einen Wackelkontakt).
Fitbit Charge 2

Neue Funktionen


Der Fitbit Charge 2 kann auch mit einigen neuen Funktionen aufweisen. So kann man jetzt von vornherein einstellen, welchen Sport man gerade macht - der alte Charge hat das automatisch zugewiesen, lag jedoch selten richtig.
Eine neue Funktion sind auch die Relaxübungen. Für zwei Minuten wird man durch Atemübungen geführt, die mit dem eigenen Herzschlag gekoppelt werden. Ich finde es super, dass man so jederzeit eine kleine Auszeit nehmen kann (Zwei Minuten sind dazu auch die ideale Zeit), allerdings komme ich persönlich nicht so gut damit klar, dass man die Augen geöffnet lassen muss, um den Anweisungen zu folgen.
Was mich total freut, ist, dass der Fitbit Charge 2 endlich eine Akku-Anzeige hat. Vorher musste ich entweder die Akkuleistung in der App überprüfen oder warten, bis mir der leere Akku angezeigt wurde. Leider wird beim Charge 2 zwei die Ladedauer nur noch auf 5 Tage angegeben - die 10 Tage, die der Charge angeblich hatte, hat er bei mir aber eh nie erreicht.
Wenn man will kann man jetzt übrigens auch am Charge 2 selbst einstellen, ob man Benachrichtigungen erhalten will oder nicht und muss nicht den umständlichen weg über Bluetooth und die App gehen. Der Fitbit kann auch wieder ständig mit dem Telefon gekoppelt werden und so Nachrichten anzeigen. Insgesamt kann man die Anzeige des Charge 2 jetzt auch noch individueller gestalten.

Mehr generelle Informationen über Fitbit und insbesondere die Fitbit-App findet ihr übrigens in meinem alten Post - da hat sich mit dem Charge 2 nichts geändert. Ich persönlich bin momentan wieder richtig glücklich mit meinem Fitbit. Wenn dieser Tracker jetzt länger hält als der letzte, kann ich die Firma auch wieder guten Gewissens empfehlen.

Dienstag, 9. Mai 2017

Countdown: 10 Wege, um Müll zu reduzieren

Deutschland produziert zu viel Müll - das ist kein Geheimnis. Nicht nur, dass wir eine Wegwerfgesellschaft sind, wir nutzen auch Unmengen an unnötigen Verpackungen, die unseren Müllberg noch weiter wachsen lassen.
In den meisten Haushalten ist es zum Glück mittlerweile normal, dass man Müll trennt - doch oft führt nicht einmal das dazu, dass der Müll recyclet werden kann. Ein Großteil des Mülls wird heutzutage immer noch einfach verbrannt. Das ist nicht nur eine Verschwendung an Ressourcen, sondern belastet die Umwelt zusätzlich.
Die Lösung? Weniger Müll produzieren. Und das geht ganz einfach und auf verschiedene Arten.

1. Obst & Gemüse ohne Verpackung

 

Wenn ich so meinen eigenen "Müllverbrauch" ansehe, entsteht bei mir der meiste Müll, nachdem ich einkaufen war. Dann entferne ich nämlich alle überflüssigen Verpackungen. Vor allem Obst und Gemüse sind oft noch zusätzlich in Folie oder Plastikverpackungen, die ich entferne, bevor ich sie in den Kühlschrank oder die Obstschale räume. Insbesondere Discounter verpacken ihr Obst und Gemüse oft, da es für sie mehrere Vorteile hat: Die frischen Produkte sind immer in festen Mengen verpackt und müssen so nicht einzeln gewogen werden, außerdem müssen die einzelnen Produkte nicht aufwändig ausgeräumt werden.
Die einzige Lösung ist hier leider, in teureren Supermärkten einzukaufen und dort eigene Beutel für Obst und Gemüse statt der angebotenen Plastiktüten zu nutzen.

 

2. Silikonförmchen für Muffins



Müll reduzieren

Ich will mit diesem Post gar nicht die großen Müllquellen ankreiden, sondern viel mehr die kleinen Veränderungen fördern - diese fallen mir immer leichter. Ich habe einige Zeit lang Silikonförmchen für Muffins immer kritisch gegenüber gestanden. Als ich jedoch anfing regelmäßig zu backen, waren Muffinförmchen nicht nur ein Gegenstand mit hoher Verbrauchsrate, sondern auch ziemlich teuer. Ich habe seit anderthalb Jahren die Silikonförmchen von Ikea, aus denen sich die Muffins restlos lösen. Die Förmchen können einfach in der Spülmaschine oder von Hand gesäubert und wiederverwendet werden.

3. Waschlappen statt Abschminktüchern
 

Ich nutze schon seit einiger Zeit keine fertigen Abschminktücher mehr, sondern habe eine Abschminklösung und Baumwollpads. Aber selbst damit habe ich einen relativ hohen Müllverbrauch. Deshalb habe ich mich für dünne Waschlappen als Ersatz entschieden. Die Waschlappen spüle ich nach dem Abschminken direkt aus. Da die Lappen recht groß sind, nutze ich sie bis zu viermal, bevor sie in die Waschmaschine wandern. Öfter sollte man die Waschlappen nicht nutzen, da sich sonst Bakterien bilden, die zu Hautunreinheiten führen können!

 

4. Putzlappen statt Küchenkrepp


Ich bin eine Kleckerkönigin. Wenn ich auf den Esstisch oder die Küchenoberflächen kleckere, nutze ich immer einen Lappen, aber für den Boden will ich den nicht auch noch verwenden. Bisher habe ich dafür immer Küchenkrepp benutzt, bis mir aufging, dass auch das nicht gerade umweltfreundlich ist. Jetzt gibt es einen speziellen Lappen für den Boden bei mir.
Übrigens schlagen sich die Lappen (bei mir) nicht so sehr auf die Umwelt nieder. Die Waschmaschine habe ich ohnehin laufen und da macht der ein oder andere Lappen mehr oder weniger auch nichts mehr aus.

 

5. Snacks selbst machen

Müll reduzieren

Diesen Fakt habe ich schon häufig erwähnt, aber ich wiederhole mich gern. Egal ob man sich ein Brötchen beim Bäcker holt, einen Coffee to go oder ein fertiges Essen - es entsteht unglaublich viel Müll. Noch dazu hat man unterwegs oft nur die Straßenmülleimer zur Verfügung, wo keine Trennung möglich ist. Besser und günstiger ist es deshalb, eigene Snacks mitzunehmen und in wiederverwendbaren Dosen zu transportieren.

 

6. Dosen statt Tüten 


Ihr kennt sicherlich die typischen Gefrierbeutel. Bei meinen Eltern zuhause wurden die ständig verwendet. Nach einfacher Verwendung landen die jedoch auch oft im Müll. Ich habe mir deshalb viele Dosen in unterschiedlichen Größen zugelegt, die ich zum Einfrieren verwenden kann.

7. Zeitschriften, Prospekte & co. online lesen


Gerade Zeitschriften und Prospekte liest man oft nur einmal und schmeißt sie dann weg. Was für eine Verschwendung! Viele Unternehmen und Verlage bieten deshalb schon länger an, dass man die Prospekte und Zeitschriften online lesen kann. Um herauszufinden, welches Obst gerade im Angebot ist, kann man ja schließlich auch mal schnell aufs Handy gucken, oder?

 

8. Qualität kaufen statt wegwerfen

 Müll reduzieren
Gerade in der globalisierte Welt gibt es unzählige No-Name-Produkte zu jedem Markenprodukt. Oft ist es jedoch so, dass diese Produkte nur minderwertige Materialien nutzen und schnell kaputt gehen. Es ist somit langfristig nicht nur günstiger, sich einfach ein lang haltendes, teureres Produkt zu kaufen, sondern auch deutlich besser für die Umwelt.

9. Tauschen oder spenden - Nutzen statt Müll


Es ist ganz normal, dass man manchmal das Bedürfnis hat, seine Wohnung auszumisten und all das Zeug auszusortieren, das sich schon wieder angesammelt hat. Viele dieser Sachen sind aber noch völlig in Ordnung, entsprechen nur nicht mehr unserer Bedüfnisse oder Ästhetik. Aber warum sollten solche Produkte im Müll landen? Fragt eure Freunde, ob sie etwas davon gebrauchen können oder spendet die Gegenstände an Charity-Läden, die Altkleidersammlung, Bücherschränke, Kindergärten...

10. Auf Verpackungen achten


Der Trend zu Verpackungslos-Läden beginnt in Deutschland leider erst jetzt und diese Läden sind noch nicht sehr verbreitet. Ohne Verpackungen bekommt man heutzutage kaum etwas im Geschäft. Aber ihr solltet zumindest darauf achten, was für Verpackungen genutzt werden. Doppelverpackungen (etwa Cornflakes erst in der Tüte und dann im Karton) produzieren unnötig viel Müll. Genauso führen Verpackungen aus mehreren Materialien (Klassisch: Der Karton mit dem Folien-Sichtfeld) dazu, dass die Materialien oft nicht recyclet werden können, da es zu großer Aufwand wäre, sie manuell zu trennen. Achtet deshalb schon im Laden auf Verpackungen und entscheidet euch für die umweltfreundlichere Alternative!

Achtet ihr auf die Menge an Müll, die ihr produziert? Habt ihr weitere Tipps zur Müllreduzierung?