Freitag, 2. Dezember 2016

Weihnachtliches Chili


Weihnachtliche Gerichte müssen nicht immer süß sein. Für die meisten von uns wird wohl das traditionelle Weihnachtsessen weihnachtlich wirken - obwohl die Gans, das Fondue oder der Braten selten besonders weihnachtlich zubereitet werden. Dieses Chili hingegen verzichtet nicht auf die typischen Weihnachtsgewürze, die ja in Printen immer in Hülle und Fülle enthalten sind. Noch dazu schlage ich mit den Printen eine Bresche für meine aktuelle Heimatstadt Aachen schlagen. Hier zieht der Duft der Printen - die übrigens ein Alljahresgebäck sind - regelmäßig durch die Straßen. Doch erst an Weihnachten ist für mich die wahre Printenzeit gekommen, wo ich die Vielfalt der Nuss-, Schokoladen-, Kräuter- und Hartprinten genießen kann.

Für zwei große Portionen:
  • 400g Hackfleisch
  • 2 Paprika
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Dose Pizzatomaten
  • 1 Dose Mais
  • 1 Dose Kidneybohnen
  • 1 Hart- oder Kräuterprinte
  • Salz, Pfeffer, Chiliflocken, Paprika edelsüß und rosenscharf
  • Öl zum Anbraten
Das Gemüse putzen und fein würfeln. Die Printe fein reiben. Das Hackfleisch mit  Öl anbraten, salzen und pfeffern. Das Gemüse dazu geben und einige Minuten dünsten. Derweil den Mais und die Kidneybohnen abgießen. Die restlichen Zutaten zum Chili geben und ca. 10 Minuten kochen lassen. Mit den Gewürzen abschmecken.
Dazu passt Reis oder Brot.

Guten Appetit!

Mittwoch, 30. November 2016

Rückblick: November

Diesen November hat mich der Winter im wahrsten Sinne des Worts kalt erwischt. Nicht nur, dass ich immer noch mit einer Erkältung zu kämpfen hatte, der Wintereinbruch kam für mich auch ziemlich überraschend (und das, obwohl wir nicht mal Schnee hatten). Immerhin auf die Blogposts konnte man sich verlassen!
  • Ich sehe in meinem Fitness-Studio immer wieder, dass Frauen sich mit endlosen Wiederholungen von Bodyweight-Übungen abquälen oder nur die leichten Hanteln benutzen. Dabei hat Hanteltraining unglaubliche Vorteile, wie auf Girls Gone Strong beschrieben.
  • Angst ist ein ständiger Begleiter von uns, den wir nur allzu gern verdrängen. Wie wir die Angst jedoch für uns nutzen können, verrät uns Julia von Balance-Akt.
  • Wirklich intuitiv zu essen war ein langer Prozess für mich und ich habe mich immer wieder gefragt, ob ich das richtige tue. Allen, denen das ähnlich geht, kann ich diesen Post auf Avocado a Day empfehlen.
  • Jetzt beginnt bei uns die Weihnachtszeit, wo viele mit Süßigkeiten, Partys und Festessen ringen. Anne von fannetastic food hat jedoch einen tollen Post geschrieben, wie man auch das stressfrei genießen kann.
  • Ein etwas anderer Post: Mir persönlich geht es total gegen den Strich, dass sich ach so viele Menschen um Tierrechte kümmern, aber die Menschenrechte völlig ignoriert werden. Einen interessanten Artikel zu diesem Thema, der sich auf die Problematik der medizinischen Versorung von Flüchtlingen konzentriert, könnt ihr bei Food is Medicine nachlesen.
  • Ich rede oft davon, dass man am besten eine Balance im Leben für sich finden soll. Wie eine solche Balance aussehen kann, beschreibt Kath auf ihrem Blog.
  • Und zum Schluss kann ich mich nicht oft genug wiederholen: Arbeitet daran, euch ein positives Bild von eurem eigenen Körper zu schaffen! Tipps dazu findet ihr bei The Real Life RD.

Dienstag, 29. November 2016

Rückblick KW 47: Nachwehen

Der NaNoWriMo ist für mich geschafft! *Jubelpause*
Leider heißt das noch nicht, dass der Stress für mich weniger wird. Im Gegenteil. Diese Woche fing mein Rennen darum an, wieder all die vernachlässigten Pflichten aufzunehmen. Meine Wohnung brauchte dringend eine Grundreinigung, es waren unzählige Uni-Veranstaltungen nachzuarbeiten (und sind es noch) und ich musste das Wochenende vorbereiten. Ich war nämlich dieses Wochenende das erste Mal mit meinem neuen Ehrenamt unterwegs. Das hat jede Menge Spaß gemacht, war auber auch sehr anstrengend.
Eigentlich hätte ich nichts mehr gebraucht als ein Wochenende, an dem ich einfach mal nur entspannen könnte. Pustekuchen. Ich glaube, mein nächstes freies Wochenende ist im Februar. Geplant sind zwar auch lauter schöne Sachen und ein paar Tage der Weihnachtsferien sind noch nicht verplant, aber ich finde das trotzdem ziemlich krass. Anfang des Jahres habe ich vielleicht einmal in der Woche auf meinen Kalender geguckt, jetzt könnte ich ohne nicht überleben, weil ich mir all die Termine gar nicht merken kann. Ich bin mir nicht sicher, inwiefern mir diese Verplantheit gefällt. Manchmal wäre es schön, ein Angebot auch ohne die Worte "Da muss ich auf meinen Kalender schauen" beantworten zu können. Dafür hänge ich nicht mehr so ziellos rum wie vielleicht zu Anfang des Jahres. Alles hat wohl seine guten und schlechten Seiten!

Essen

Frühstück
 Schnelles Frühstück: Smoothie aus Zimtkirschen, Möhren, Spinat und Joghurt mit Granola.
Dienstag gab es ein kleineres Frühstück, weil ich direkt danach zum Sport bin. Ich hatte einen halben Apfel und Brot mit Erdnussbutter.
 Orangen in Joghurt mit Müsli und Zimt. Mjam!
Brot mit Quark, Marmelade und Honig. Dazu gab es einen kleinen Nährstoffbooster mit Spinat, Orange, Zimtkirschen und Joghurt.
Brot mit Erdnussbutter und Banane - geht halt immer noch am schnellsten!

Mittagessen

Ich wusste gar nicht, dass ich zweimal exakt das gleiche gegessen habe! Na ja, ihr seht selbst, was es ist. Über den Möhren und dem Brokkoli lasse ich übrigens immer etwas Margarine schmelzen - das bringt mehr Geschmack!
Mittagessen to go: Brot mit Käse, zwei Eier, Möhren und Hummus von Herrn Kürbis!
Ich hatte noch ziemlcih viele Reste, die mich gut satt bekommen haben. Einmal gab es die Reste der Nudeln mit Fenche-Orangen-Sauce, einmal die Reste der Nudeln mit Rigatoni.

Abendessen
Sehr nudellastig diese Woche - das habe ich währenddessen gar nicht so wahrgenommen! Hier hatten wir eine wunderbare Nudelsauce mit Fenchel und Orange. Tolle Kombination, auch wenn ich das nie gedacht hätte!
 Klassische Bolognese-Sauce - die letzte aus meinem TK-Vorrat.
Und schließlich eine Runde Rigatoni, netterweise von Herrn Kürbis vorgekocht.
Ich liebe ja Kürbissuppe, insbesondere dieses Rezept für eine Kürbis-Thai-Erdnuss-Suppe. An dem Abend konnte ich aber leider kaum etwas davon essen...
Eigentlich sollte das hier eine Suppe werden. Drin waren Nudeln, Kürbis, Lauch, Petersilienwurzel, Knoblauch und Tomaten. Leider habe ich das ganze vorgekocht und die Suppe war komplett aufgesogen worden. Geschmeckt hat es aber trotzdem sehr gut!

Snack
Großer Snack für die Nachhilfe-Krankengymnastik-Kombination: Lebkuchen (Süßigkeit der Woche), Fruchtmus und Walnüsse, Cashews und Rosinen.
Das beste Dessert aller Zeiten: Avocado-Schoko-Mousse. Lecker!
Herr Kürbis hat diese Woche Grießpudding für mich gekocht! Gegessen habe ich den dann mit Schokochips und Kakaonibs - ultralecker!

Sport
  • Montag: Krafttraining, 60 Minuten
  • Dienstag: Sh'bam, 45 Minuten
  • Mittwoch: REST
  • Donnerstag: Krafttraining, 60 Minuten
  • Freitag: Joggen, 30 Minuten
  • Samstag: Yoga, "26 Minute Yoga to Stretch Ahhhhhhh Day 53 Yoga Fix 90 with Fightmaster Yoga", 26 Minuten
  • Sonntag: REST

Sonntag, 27. November 2016

Lieblingsstücke: Blogs & Podcasts

Wenn ich nicht gerade selbst kreativ bin, lese ich meistens Blogs oder höre Podcasts zu. Mittlerweile habe ich da natürlich meine Lieblinge, die ich immer wieder besuche. Deshalb dachte ich mir, es könnte vielleicht interessant für euch sein, womit ich mich so beschäftige. Ich möchte hier allerdings betonen, dass ich vor allem die Blogs und Podcasts vorstellen möchte, die ich zum Sammeln von Informationen nutze. Das heißt nicht, dass ich Life-Blogs nicht weniger wertschätze (und ich gebe auch gern hier Empfehlungen), aber sie sind für einige vielleicht weniger interessant.
Ein großes Sorry schon mal, weil der Großteil der folgenden Seiten Englisch sein wird - für mich ist das mittlerweile wie eine zweite Muttersprache und die Foodblogger-Community ist dort einfach weitaus größer!

Blogs
  • Avocado a Day: Rachel ist Vertreterin des Intuitiven Essens und das merkt man ihrem Blog auch an. Für mich ist jedoch interessant, dass sie sich auch mit kontroversen Meinungen rund um das Thema befasst.
  • Balance-Akt: Julia von Balance-Akt folge ich schon länger und fand es spannend, ihre Reise aus dem Burnout hin in ein bewussteres Leben zu verfolgen. Momentan kommen noch Schwangerschafts-Posts dazu, die ich aber verrückterweise auch gern lese! Ich mag vor allem Julias entspannten Ansatz und nachdenklichen Ton.
  • beVegt: Auf beVegt werden eigentlich zwei Sachen thematisiert, die mich nicht direkt betreffen: Veganismus und Laufen. Dennoch finde ich die Informationen spannend aufbereitet und immer ohne erhobenen Zeigefinger.
  • fANNEtastic food: Anne bloggt vor allem über ihr Leben, streut aber auch immer Informationen aus ihrem Alltag als Ernährungsberaterin mit ein oder gibt Lauftipps.
  • Food is Medicine: Dieser Blog hat eine erstaunliche Entwicklung vom Rohkosttagebuch hin zu einem Ernährungs-Blog aus medizinischer Sicht geschafft. Einige Beiträge sind mir persönlich zu streng formuliert und ich gehe nicht damit konform, dass (überspitzt formuliert) Veganismus die Welt retten wird. Dennoch finde ich gerade die wissenschaftlichen Erkenntnisse spannend aufbereitet.
  • MarathonFitness: Anders als der Name es vermuten lässt, geht es hier vor allem um Krafttraining. Mark gibt Tipps zum Training, Ernährung und einem fitten Leben.
  • Peanut Butter Runner: Auch hinter diesem Blog verstecken sich tagebuchartige Einträge. Allerdings berichtet Jen auch viel über ihre Erfahrungen als Yoga-Lehrerin, Personal Coach und Läuferin. Mich fasziniert vor allem, wie sie diese verschiedenen Weltansichten kombiniert.
  • sometimes, always, never: Hier geht es um alle Themen, mit denen sich "Twens" beschäftigen. Whitney ist zwar dieses Jahr dreißig Jahre alt geworden, berichtet jedoch immer noch sehr philosophisch über Probleme in der eigenen Identitätsfindung in unserer modernen Welt.
  • The Real Life RD: Robyn bloggt nicht nur über ihr Leben, sondern postet auch regelmäßig informative Blogposts über Intuitives Essen und Selbstliebe. Außerdem postet sie regelmäßig Videos mit den 101s der Ernährungslehre.
Podcasts
  • Balanced Bites: Ich bin absolut keine Verfechterin der Paläo-Ernährung, die von Diane Sanfilippo und Liz Wolfe empfohlen wird. Allerdings berichten die beiden auch sehr ausführlich über einen holistischen Lebensstil, betonen, dass "echtes Essen" das wichtigste ist und sind vor allem nicht dogmatisch. Zudem sind die beiden einfach absolut liebenswürdig und witzig!
  • beVegt: Zusätzlich zu dem Blog gibt es mittlerweile auch einen beVegt-Podcasts. Hier werden die Blogsposts allerdings durch Interviews oder Berichte ergänzt und spannend aufbereitet.
  • Fitness mit M.A.R.K.: Sämtliche Posts von MarathonFitness sind auch als Podcast verfügbar. Praktisch, um die Inhalte auch beim Autofahren, Putzen oder im FitnessStudio mitzukriegen! Zusätzlich gibt es auch noch viele spannende Experten-Interviews.
  • No Meat Athlete Radio: Während die Blogposts hier leider zurückgegangen sind, ist der Podcast umso aktiver. Zusammen mit Doug Hay berichtet Matt Frazier rund um das Laufen, vegane Ernährung und einen minimalistischen Lebensstil.

Freitag, 25. November 2016

Hühnchen mit bunten Bohnen und Avocado

Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie sich der eigene Geschmack ändert. Vor etwa einem Jahr hätte ich euch gesagt, dass ich kaum Fleisch esse und es mir auch kaum fehlt. Mittlerweile esse ich wieder deutlich lieber Fleisch und habe manchmal tatsächlich das Bedürfnis dazu. Keine Ahnung, ob das mit irgendwelchen Mängeln in meiner Ernährung zusammen hängt oder ob sich mein Geschmack einfach wieder verändert hat. Ich will das auch gar nicht bewerten sondern nehme es nur hin, indem ich ganz viele neue Rezepte mit Fleisch ausprobiere und genieße. Mehr als zweimal die Woche kann ich mir Fleisch sowieso nicht leisten, insofern entspricht das auch noch absolut meinen moralischen Bedenken gegen Fleisch. Aber genug geredet, hier jetzt ein neues Lieblingsrezept von mir!

Für zwei Portionen:
  • 400g Hühnchengeschnetzeltes
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 125g Cocktailtomaten
  • 1/2 Dose Mais
  • 1/2 Dose Kidneybohnen
  • 200g Prinzessbohnen (TK)
  • 1 Avocado
  • Salz, Pfeffer, Paprika Edelsüß, Tabasco
  • Öl zum Anbraten
Das Fleisch waschen und trocken tupfen. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein hacken. Die Cocktailtomaten waschen und halbieren. Die Dosen abtropfen lassen.
In einer Pfanne Öl erhitzen. Fleisch, Zwiebeln und Knoblauch scharf anbraten. Dann den Mais und die Bohnen dazu geben. Nach 2-3 Minuten die Tomaten dazu geben und die Hitze herunterstellen. Alles mit den Gewürzen abschmecken und noch etwa 5-8 Minuten durchgaren.
Derweil die Avocado aus der Schale entfernen und würfeln.
Die Bohnenpfanne mit der Avocado servieren. Dazu passt Reis.
Guten Appetit!

Mittwoch, 23. November 2016

Wanted: Grünkohl

Grünkohl hatte in Deutschland immer eher ein Schattendasein. Meist wird er totgekocht und mit Mettwurst oder Kassler serviert. Bei vielen hatte er deshalb einen ziemlich altmodischen Ruf. Inzwischen ist längst klar, dass Grünkohl ein ernährungstechnisches Wunderkind ist. Supermärkte nehmen wieder frischen Grünkohl ins Sortiment auf und wer heute noch keine Grünkohlchips versucht hat, braucht gar nicht erst den Mund aufzumachen. Aber ist Grünkohl wirklich ein "Superfood"?

Was ist Grünkohl?

Grünkohl gehört zu den Kreuzblütengewächsen und ist somit mit Brokkoli, Blumenkohl und Kohlrabi verwandt. Bei Grünkohl handelt es sich um eine sehr früh entwickelte Kohlsorte, damit gehört er zu den ältesten Gemüsen in Europa. Grünkohl ist ein Wintergemüse. Im professionellen Anbau wird er ab September geerntet. Im eigenen Garten sollte man bis zum ersten Frost warten, da dann die Blätter süßer sind.

Warum Grünkohl

Grünkohl hat eine extrem hohe Nährstoffdichte. Insbesondere enthält Grünkohl viel Vitamin C. Dazu kommen außerdem Vitamin A, K, E und B6, Folsäure und Mangan sowie diverse andere Mineralien. Besonders wertvoll ist Grünkohl jedoch aufgrund seiner sekundären Pflanzenstoffe. Er enthält hoch konzentrierte Antioxidantien wie Carotinoide und Flavonoide. Diese senken laut Studien das Krebsrisiko. Ebenfalls antikarzinogen wirken die Senföle, die im Grünkohl enthalten sind.
Für Gemüse enthält Grünkohl außerdem vergleichsweise viele Omega-3-Fettsäuren. Damit wirkt Grünkohl außerdem entzündungshemmend. Schließlich tragen auch die Ballaststoffe im Grünkohl zur Gesundheit bei.

Wie wird Grünkohl genutzt?

Anders als in traditionellen Rezepten sollte Grünkohl nicht allzu lang gekocht werden, da sein Nährstoffgehalt sonst rapide abnimmt. Besser ist es, Grünkohl zu dünsten oder zu braten. Grünkohl kann auch in Salaten verzehrt werden, allerdings sollte man dann Baby-Grünkohl verwenden oder die Blätter weich massieren. Gebacken oder getrocknet kann Grünkohl auch zu Chips verarbeitet werden. Grünkohl lässt sich außerdem sehr gut einfrieren und kann dann beispielsweise auch in Smoothies verwendet werden.

Übrigens 
  • Grünkohl wird auch beim Biomonitoring, also bei der Überprüfung von Luft-, Wasser- oder Bodenverschmutzung, genutzt.
  • Grünkohl ist auch als Lippische, Friesische oder Oldenburger Palme bekannt.
  • Einige Kohlsorten werden zu reinen Dekozwecken gezüchtet wie auf dem Bild zu sehen.
Bildquellen: Visual hunt (2. Bild: jacilluch / CC BY-SA)

Dienstag, 22. November 2016

Rückblick KW 46: Vielseitigkeit

Ich mag den NaNoWriMo wirklich, wirklich gern und das Schreiben macht mir unglaublich viel Spaß, genauso wie das Forum, in dem ich dazu unterwegs bin. Aber dieses Jahr habe ich mehr denn je gemerkt, dass ich keine Lust mehr habe, mich auf ein einziges Hobby zu begrenzen. Ja, es tut gut, dass ich im NaNo mal das Schreiben priorisiere und ich merke auch, dass mein Roman davon profitiert (sowohl qualitativ, als auch quantitativ). Auf der anderen Seite vermisse ich meine anderen Hobbys: ich habe fast alle Blog-Posts für den November schon vorgeschrieben und es fühlt sich komisch an, den Blog im Moment praktisch zu ignorieren. Ich mag meinen neuen Trainingsplan sehr, weil er so effektiv ist, aber ich brauche dafür leider mindestens eine Stunde im Fitnessstudio. Mit Weg hin und zurück sowie Dusche gehen mir dadurch aber zwei Stunden Schreibzeit verloren, was mein Gewissen belastet. Ich esse gern die Weihnachtsleckereien aus dem Supermarkt und finde es praktisch, dass Herr Kürbis und ich für die ganze Woche vorgekocht haben, aber ab und an vermisse ich trotzdem die meditative Handlung des Kochens. Von der vernachlässigten Uni ganz zu schweigen.
Keine Ahnung, ob ich mich nächstes Jahr wieder an das verrückte Vorhaben von 50.000 Worten im November wage. Aber im Moment werde ich einfach nur froh sein, wenn ich diese Zahl knacke, ein *Ende* unter mein Manuskript setze und endlich wieder in anderen Bereichen aktiv sein kann.

Essen

Frühstück
Yay, Apfelporridge mit Rosinen - dachte ich so. Ist wie schon im letzten Jahr gerade einfach nicht mehr meins. Mal gucken, ob ich demnächst eher zu meinen Orangen-Müslis oder den Süßkartoffelbowls tendiere...
Müsli bleibt jedenfalls weiterhin ein Favorit, auch wenn Banane und Apfel so langsam langweilig werden.
An diesem Morgen durfte ich herausfinden, dass das Porridge auch kalt gut schmeckt. Ohne richtigen Appetit habe ich nämlich nur die Hälfte geschafft, mich dann aber nach dem Sport umso hungriger draufgestürzt.
Auch mal was anderes: Brot mit Erdnussbutter und Mandelmus, sowie Rührei und ein Apfel.

Die Orangen-Saison hat wieder angefangen :) Die gab es bei mir dann gleich beim Frühstück mit Joghurt, abwechselnd mit Granola und Müsli oder Haferflocken, Walnüssen und Kakaonibs. Und natürlich viel Zimt!
Katerfrühstück *hust* Brot mit Mandelmus und Banane.

Mittagessen
Meine Salatzeit ist erst mal auch vorbei. Vielleicht wage ich mich im neuen Jahr noch mal an meine geliebten Wintersalate, aber erst mal gibt es eine Pause. Nicht fotografiert, aber auch noch zwei Mittagessen füllend waren ein Käsebrötchen und eine Laugenstange (Notration vom Bäcker an der Uni) und ein Brot mit Ei und Truthanbrust.
Ich hatte noch Reste von der Brokkoli-Käsesuppe, dazu gab es ein Brot mit Putenwurst un Ei.
Da ich trotz Salat-Verzicht grüne Nahrungsmittel behalten will, habe ich mir Brokkoli gedünstet und Möhren dazu gekocht. Dazu gab es zum Beispiel Brot mit Putenbrust und Ei und Käse (an dem Tag muss ich echt Hunger gehabt haben).
Lust auf Fleischwurst hatte ich auch mal wieder - die verwehre ich mir dann trotz des geringen Nährwerts nicht.
Und Rewe hatte Avocados im Angebot. Es gibt nichts Besseres als gematschte Avocado mit Salz und Pfeffer auf getoastetem Brot.

Abendessen
Curry mit Erbsen, Kichererbsen, Pak Choi, Möhren, Zwiebeln, Ingwer, Knoblauch, Kokosmilch und Vollkornreis. Der Pak Choi hat mir hier übrigens viel besser geschmeckt als in dem Tofu-Gericht letzte Woche!
Brokkoli-Käse-Suppe - ebenfalls ein alter Favorit. Die gab es auch zweimal, weil sie sich so gut vorkochen lässt.
Nudeln mit Rosenkohl und Parmesan - auch so ein Klassiker im Winter.
Herr Kürbis hat mir mal wieder seine großartigen Nudeln mit Bohnen, Pesto und Krabben gemacht. Da könnte ich mich reinlegen!
Wenn man sich nicht zwischen zwei Mahlzeitn entscheiden kann, macht man eben beide! Also hatte ich einmal gebratene Süßkartoffeln mit Zwiebeln und Feta...
... und einmal gebackene Kartoffeln mit Rosenkohl, Bacon, Zwiebeln und Hähnchen!

Snack
Ich fresse mich weiterhin durch die Weihnachtssüßigkeiten. Marzipanstollen war diese Woche dran - ich liebe Marzipan (möglicherweise - oder auch nicht - freue ich mich jedes Jahr, das vom traditionellen Nikolausbacken bei meiner Mutter ganz viel Rohmarzipan übrig bleibt...).
Das sind sowieso meine Favoriten!
Sonntag habe ich mit Freunden geschrieben. Wir haben dazu Italienisch bestellt, für mich gab es Tortellini mit Bolognese-Sauce. Keine kulinarische Offenbarung (hatte ich auch nicht erwartet), aber ich kann mich ja auch nicht durchringen, mal Tortellini selbst zu kaufen. Davor hatte ich allerdings Sport gemacht und um nicht zu verhungern, bis wir Essen bestellt hatten, gab es vorher noch ein Brot mit  Fleischwurst.

Sport
  • Montag: Krafttraining, 60 Minuten
  • Dienstag: REST
  • Mittwoch: Joggen, Intervalltraining, 30 Minuten
  • Donnerstag: Krafttraining, 60 Minuten
  • Freitag: Zumba kompakt, 30 Minuten
  • Samstag: REST
  • Sonntag: Bodyweight Training, 30 Minuten