Sonntag, 15. Januar 2017

Januar: Ordnung

Nachdem ich ja für dieses Jahr das Jahr des Glücks eingeläutet habe, werde ich euch jeden Monat ein bisschen erläutern, was ich mir für den Monat gedacht habe und inwiefern meine Vorgaben umgesetzt wurden. Natürlich kann ich das Mitte des Monats nicht immer schon sagen, aber zum einen erinnert es mich daran, dass ich mit diesem Vorsatz so langsam anfangen sollte, zum anderen finde ich es interessanter, wenn ihr Mitte des Monats darüber lesen könnt, als wenn schon alles vorbei ist.

Ich mag Ordnung. Wenn meine Wohnung aufgeräumt ist, kann ich mal so richtig durchatmen und entspannen. Leider gibt es nur ein Problem: Wie die meisten Menschen mag ich es weder aufzuräumen, noch zu putzen. Da ich den Anfang des Jahres jedoch gern frisch starte, war schnell klar, dass "Ordnung" mein Januar-Thema sein würde. Dafür will ich mich aber nicht nur auf klassische Themen wie Aussortieren und Putzen konzentrieren, sondern auch ein bisschen abstrakter werden.
Für meine generelle Ordnung wird dieser Monat übrigens recht wenig Auswirkung haben. Ich habe eigentlich einen Putzplan, mit dem ich sehr gut zurecht komme und mit "Aufräumen, wenn es mich stört" fahre ich auch ganz gut. Dadurch, dass ich einigen Sachen einen neuen Platz zuweise, möchte ich allerdings 

Frühjahrsputz

Ihr habt bestimmt in euren Wohnungen die Ecken, wo ihr nie zum Putzen kommt oder Putzaktionen, die euch viel zu aufwendig sind... tja, bei mir ist es genauso, aber diesen  Monat werde ich als Anlass nutzen. Diesen Monat habe ich deshalb nicht nur die Weihnachtsdeko weggeräumt. Ich habe auch meine Heizungen geputzt (die Rippen sind so ätzend und werden immer schmutzig), meine Küchenschränke ausgewischt (inkl. Ein- und Ausräumen der Inhalte), meinen Schreibtisch geputzt (sonst nutze ich immer die Sachen darauf als Ausrede) und die Küchenzeile einer Grundreinigung unterzogen.

Wohnung umräumen

Ich hatte seit Jahren nur ein 90cm breites Bett, das zu zweit nun wirklich zu eng wurde. Deshalb ging es zu Ikea und wo wir gerade da waren, habe ich außerdem noch einen Billy gekauft, um die überfüllte Situation in meinen Regalen zu lösen. Das Umstellen und Aufbau der Möbel hat zwar ein ziemliches Chaos und einen halben Nervenzusammenbruch meinerseits produziert, aber mit dem Ergebnis bin ich doch ziemlich zufrieden.

Kleiderschrank aufräumen

Mein dreitüriger Kleiderschrank hat einen Bereich mit Kleiderstange, dessen Boden so etwas wie der Schandfleck meiner Wohnung ist. Leider gut im Schrank versteckt, weshalb ich ihn gut ignorieren konnte. Aber da ich ja eh in der Wohnung umgeräumt habe, wollte ich gern auch diesen Schandfleck ausnutzen. Außerdem möchte ich mal ein neues Stapelprinzip (nach Marie Kondo) für meine Shirts ausprobieren, da die momentan nur verknittern.

PC aufräumen

Auch wenn mein PC nicht mehr der allerjüngste ist, habe ich viel zu viel Zeug darauf, teilweise sogar doppelt. Ich würde gern die Unmengen an Fotos sortieren, doppelte Dateien aus Clouds und Festplatten löschen und eine neue Sicherheitskopie machen (darin bin ich viel zu nachlässig).

Jahr planen

Zur Ordnung gehört für mich auch, mein Jahr zu ordnen. Ich muss die üblichen Arzttermine ausmachen und dazu zahlreiche andere Termine koordinieren. Ein Lernplan für die neue Klausurphase steht auch an.
Außerdem würde ich mir gern einen Überblick über meine Romane verschaffen und überlegen, ob und wann ich was schreiben oder überarbeiten will. Zu guter letzt gehört dazu natürlich auch die Planung meines Bloggerjahres.

Freitag, 13. Januar 2017

Gugelhupf mit Nüssen, Joghurt und Ahornsirup

Ich mag Ahornsirup richtig gern, aber Gebäck mit Ahornsirup schmeckt mir häufig nicht. Meistens kommt da nämlich literweise Ahornsirup rein, was mir einmal zu teuer und zum anderen zu süß ist. Dieser Kuchen schmeckt jedoch trotz der geringen Menge an Ahornsirup sehr kräftig nach Ahorn, wobei der Geschmack durch den säuerlichen Joghurt gut ausgeglichen wird. Dazu kommen noch die Nüsse, die den Geschmack des Kuchens wirklich abrunden!

Für einen Kuchen
  • 200g Apfelmus
  • 225g Hafermehl
  • 80g brauner Zucker
  • 3 Eier
  • 50g Pecan- oder Walnüsse (gehackt)
  • 4 EL Ahornsirup
  • 150g Joghurt
  • 2 1/4 TL Backpulver
Apfelmus und Zucker in einer Schüssel cremig verrühren. Die Eier nacheinander dazugeben, zwischendurch gut rühren. Schließlich die Nüsse, den Ahornsirup und den Joghurt dazugeben. Als letztes das Backpulver und das Mehl vorsichtig unterrühren.
Den Teig in eine gefettete Gugelhupfform füllen und bei 160°C 45-50 Minuten backen.
Nachdem der Kuchen vollständig abgekühlt ist, kann man ihn auch noch mit einer Glasur aus Puderzucker, Ahornsirup und Wasser versehen.
Guten Appetit!

Mittwoch, 11. Januar 2017

Lieblingsstücke Winter

Ich mag die Lieblingsstücke-Kategorie echt gern. Manchmal schaue ich mir alte Posts davon an. Das einnert mich oft daran, wie sehr ich etwas zu Anfang gehypt habe. Oft ist es nämlich so, dass der Hype dann nach ein paar Monaten doch wieder abflaut. Andere Gegenstände benutze ich immer noch gern, weil sie einfach gut funktionieren. Wieder andere Gegenstände haben sich als totaler Flop herausgestellt - das finde ich auch immer ziemlich spannend. So oder so, hier sind jedenfalls meine Lieblingsstücke im Moment!
Sebastian Fitzek

Derzeit habe ich eine Phase, in der ich wieder total gern Thriller mag. Da ich nicht nur ausländische Autoren lesen möchte, habe ich mich mal an Sebastian Fitzek gewagt und es nicht bereut. Absolut spannend! Es lohnen sich übrigens auch die Hörbücher (gelesen von Simon Jäger), so kriege ich momentan meine regelmäßige Dröhnung Fitzek.

Nicer Dicer

Das ist ein Weihnachtsgeschenk von Herrn Kürbis und dessen Familie. Vermutlich kennen das alle außer mir schon, deshalb nur eine kurze Beschreibung: Der Nicer Dicer hat verschiedene Klingenaufsätze, die das Schneiden von Obst und Gemüse erleichtern, weil man sie mit nur einer einzigen Bewegung schneiden kann. Für den täglichen Gebrauch ist er mir etwas zu aufwendig zu reinigen, aber gerade für Meal Prep oder wenn man für viele kocht, lohnt es sich. Mir fehlt nur ein 3D-Aufsatz, mit dem man Würfel schneiden kann.

Nalgene-Flasche

Das ist ebenfalls auf Herr Kürbis' Mist gewachsen, allerdings selbst gekauft. Diese Flasche ist dank der Doppel-Sicherung am Verschluss absolut auslaufsicher und somit ideal zum Mitnehmen. Außerdem ist das Material der Flasche BPA-frei. Ich achte nicht in allen Belangen auf BPA, aber da ich eigentlich jeden Tag meine Trinkflasche mit mir rumschleppe, ist es mir hier dann doch wichtig.

Basteln

Da ich mich diesen Monat ja der Ordnung in meiner Wohnung widme, habe ich auch bemerkt, dass mich die Deko, die ich vor etwa einem Jahr oder so gebastelt habe, so langsam nervt. Also wird es Zeit für Neuheiten. Ein paar Ideen habe ich auf Pinterest schon gesammelt, jetzt muss ich mich nur noch entscheiden und loslegen!

Quick -Dry Föhn-Spray (Balea)

Dieses Produkt habe ich schon eine Weile, aber hier aus irgendeinem Grund nie darüber geschrieben. Ihr kennt sicher das Problem, wenn man Workout und Aktivitäten mit Freunden oder Termine irgendwie koordinieren muss. Mich nervt dann immer am meisten, dass ich zwischendrin duschen und mindestens Haarefähnen muss. Da meine Haare überschulterlang sind, dauert das schon mal etwas. Ich hätte es nie geglaubt, aber dieses Sp
ray schafft es tatsächlich, die Föhnzeit zu reduzieren. Es macht das Haar außerdem weder fettig noch schwerer, also eine unbedingte Empfehlung!

L'Oréal Elvital Öl Magique

Wo wir gerade schon beim Thema Beauty sind: Seit die Intensiv-Spülung der Biomarke von DM aus dem Markt genommen wurde, habe ich nach einem Ersatz gesucht und letztlich keinen silikonfreien gefunden. Deshalb benutze ich seit einiger Zeit die Produkte dieser Linie und bin ebenfalls sehr zufrieden. Meine Haare sind gepflegt und glänzen schön, obwohl ich sie beinah täglich wasche. Ich benutze täglich die Spülung, wöchentlich die Kur und ab und zu das Haaröl.

Dienstag, 10. Januar 2017

Rückblick KW 51-1: Random

Obwohl ich mir in den Weihnachtsferien eigentlich eine Blogpause verordnet hatte, konnte ich es natürlich trotzdem nicht lassen, Fotos zu machen. Ich habe definitiv nicht von allem Fotos gemacht, was seinen Weg so in meinen Mund gefunden hat (und das war eine Menge, es war schließlich Weihnachten!). Genauso hatte ich eine Phase, in der ich einfach gar nichts gegessen habe - wie vor zwei Jahren hatte ich wieder die große Ehre, meine "Weihnachtspfunde" mit einem Magendarminfekt zu verlieren. Für die ersten drei Tage des Jahres habe ich nicht mehr als Haferflocken mit Milch, trocknes Brötchen, Salzstangen, Reis ohne alles und Nudeln mit ein wenig Margarine und Ketchup gegessen - und das war insgesamt. Meine Planung, in den Ferien groß zu kochen und vor allem Sport zu machen, fiel somit praktisch aus. Aber ich muss sagen, dass es mir sehr gut getan hat, einfach mal auf dem Sofa Serien und Filme zu gucken oder zu lesen. Nichtsdestotrotz hoffe ich, dass 2017 jetzt nur noch besser wird.

Frühstück
Das war noch vor Weihnachten. Die Portion Kakaonibs am Morgen brauchte ich dringend zusätzlich zu meinem üblichen Orangenmüsli.
Hier habe ich versucht, aus püriertem Kürbis und Joghurt ein leckeres Frühstück zusammen zu rühren. Klappt (für mich) nicht.
Kurz vor Weihnachten hatte mich der Stress dann so fest im Griff, dass ich einfach nur schnell essen wollte. Der Apfel zu den Broten mit Mandelmus und Erdnussbutter ist deshalb schon eine echte Alternative.
 Dito hier, nur  mit Mandelmus und Schokolade auf dem Brot.
Mein erstes richtiges Frühstück im neuen Jahr - am 5.1. Es gab Straciatella-Joghurt (Joghurt, Stevia-Drops, Kakaonibs, Haferflocken) und Apfel mit Mandelmus.
Noch mal der Orangenjoghurt - ich hatte nur leider keine Walnüsse mehr im Haus, die ich gern dafür nutze. Stattdessen habe ich Mandeln genommen, war aber zu faul, die klein zu machen.
 Pancakes müssen immer sein. Hier mit Erdnussbutter.
Nachdem ich diesen Post angefangen habe, hatte ich noch mal Lust auf diese Kombi: Rührei, Apfel, Brot mit Erdnussbutter und Schokoplatte.

Mittagessen
Vor Weihnachten habe ich mir eine große Portion Salat zum Mitnehmen gemacht. Drin waren (unschwer zu erkennen) rote Beete, Fenchel, Orange, Reis und Hüttenkäse.
Es gibt nichts Besseres... Brot mit Spiegeleiern und selbstgemachte Suppe.
Uuund noch mal Strammer Max. Einfach eines meiner liebsten Essen.

Abendessen
Schnell gemachtes Essen: Sauce auftauen, Nudeln kochen, Parmesan drüber, fertig!
Gleichzeitig ist das aber auch eines meiner Lieblingsessen, weshalb es das auch für Herrn Kürbis und mich am zweiten Feiertag gab. In der Sauce waren neben Zwiebel, Knoblauch, Tomaten und Hackfleisch auch Paprika und Erbsen - mal eine nette Alternative!
Das hier war die erste Mahlzeit nach meinem Magendarminfekt, auf die ich so richtig Lust hatte. Natürlich habe ich die dann auch gemacht.
Abends hatte ich dann Lust auf gebratene Nudeln. Mein Kühlschrank war noch verhältnismäßig leer, deshalb gab es nur eine Schmalspurvariante mit Brokkoli und Möhren, aber auch die habe ich unglaublich genossen.
Kürbis mit Hackfleisch-Käse-Füllung und Tomatensauce. Klingt ziemlich pervers, war es auch. Und total sättigend!
Pasta mit Kidney-Bohnen-Bällchen und Tomatensauce. Die Portion war so massiv, dass ich davon sowohl Mittag- als auch Abendessen bestritten habe.

Ab nächster Woche geht es hier wieder wie gewohnt weiter. Ich hoffe, ihr hattet einen besseren Start ins neue Jahr und habt ganz viele neue Pläne!

Sonntag, 8. Januar 2017

Feminismus und "Healthy Living"

In letzter Zeit beschäftige ich mich immer mehr mit dem Thema Emanzipation und Feminismus. Ich möchte jetzt auf Details gar nicht eingehen, werde diesen Artikel nicht gendern und auch nicht auf eine Frauenquote eingehen. Dennoch finde ich es wichtig, hier mal über das Thema zu sprechen, denn in der Healthy-Living-Szene scheint die Emanzipation teilweise noch nicht angekommen zu sein.

Viele Blogger fahren nämlich immer noch voll auf dem Beute-Schema mit. Da sollen Frauen entweder durch Sport und gesunde Ernährung abnehmen, um möglichst attraktiv zu sein oder ihre Kurven trainieren, um sinnlich und weiblich zu wirken (über das Thema des wortwörtlich starken Mannes könnte ich hier auch ewig sinnieren - aber nicht jetzt). Es werden Pülverchen und Tees verkauft, mit denen der Stoffwechsel angekurbelt wird oder besondere Wäsche, die überschüssige Pfunde wegmogelt.
Natürlich stimme ich dem zu, dass es tatsächlich auch dem eigenen Selbstbewusstsein hilft, wenn man zufrieden mit dem eigenen Aussehen ist. Aber bei den meisten habe ich das Gefühl, dass es dennoch nur darum geht, die (insbesondere männliche) Außenwelt zu beeindrucken. Mal ganz abgesehen davon, dass unser Idealbild einer Frau ja leider aus einer paternalistischen Perspektive stammt.

Etwa bis zum Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts war die gewünschte Frauenfigur etwas, was wir heute als übergewichtig bezeichnen würden. Der wohlbekannte Grund dafür war, dass diese Üppigkeit Wohlstand repräsentierte - diese Frauen hatten genug Geld, um sich die Menge an Essen zu leisten, die zu einer solchen Figur führten. Spätestens seit den Sechzigern ist jedoch ein völlig unrealistisches Frauenbild in: Frauen sollen große Brüste und einen runden Po haben. Gleichzeitig soll die Taille möglichst schmal sein, so wie der restliche Körper - am besten mit Thigh oder Bikini gap. Unrealistisch ist diese Figur, da Brüste und Po nun mal unter anderem aus Fett bestehen. Wer nicht künstlich nachhilft oder besonders gute Gene für die Fettablagerung hat, kann dieses Ideal kaum erreichen. Und Wunder über Wunder - die prominenten Merkmale einer Frau sollen ausgerechnet die sekundären Geschlechtsmerkmale sein. Da bleibt ja kaum ein Zweifel daran, von wem dieses Ideal kommt.

Das schlägt sich jedenfalls auch in den Motivationssprüchen und Memes nieder. Armer Ryan
Gosling, der für so viele "Hey Girl"-Memes missbraucht wird. Überspitzt gesagt fordern diese Sprüche jede Frau auf, sich für ihren Mann bzw. die Männer runterzuhungern und gleichzeitig mit Sport ihre Kurven zu bewahren. Auch wenn ich jedem freistellen möchte, für welchen "Lebensweg" er sich entscheidet, glaube ich, dass hier die falsche Motivation hintersteckt. Denn die Männerwelt wird nicht auf einmal applaudierend auf die Knie fallen, wenn man sein Ideal erreicht hat. Ich gebe zu, dass ich in meinen dünnsten Zeiten wohl am meisten Aufmerksamkeit von der Männerwelt erhalten habe -allerdings war ich da auch ziemlich selbstbewusst und scheinbar zufrieden mit mir. Wer weiß, woran es wirklich lag.
Trainiert und esst jedenfalls, wie ihr wollt - aber denkt darüber nach, wofür ihr es tut. Stichwort extrinsische und intrinsische Motivation: Letztere ist oft weitaus schwieriger aufzubauen, dafür aber viel langlebiger und mächtiger. Strengt euch nicht für "die Männer" an, sondern für eure eigene Zufriedenheit und Gesundheit.

Bildquelle: Oberes Bild: picjumbo.com; Mittleres Bild: Helga Weber via VisualHunt / CC BY-ND; Unteres Bild: Carrie_Baughcum via Visualhunt / CC BY

Freitag, 6. Januar 2017

Avocado-Schoko-Mousse

Ich passe vielleicht nicht zum klassischen "So nehmt ihr nach den Feiertagen wieder ab"-Detox-Gelaber, aber das ist mir auch ganz recht so. Kasteit euch nicht dafür, dass ihr in den letzten Tagen mehr genossen habt als sonst, sondern seid stolz darauf, dass ihr euch das erlaubt habt! Zur Feier des Tages gibt es deshalb heute eine Avocado-Schoko-Mousse, die im Moment mein absolute liebstes Dessert ist.

Für zwei Portionen:
  • 2 Avocados
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 6-8 Datteln
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 4 EL Backkakao
  • evtl. Zimt oder Kakaonibs zum Dekorieren
Das Fruchtfleisch aus der Avocado lösen und zusammen mit den übrigen Zutaten in einen Mixer geben. Gründlich mixen - gerade die Avocado und die Datteln haben sich bei mir als erstaunlich hartnäckig erwiesen. Danach die Masse mindestens zwei Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Mit Zimt oder Kakaonibs servieren.

Guten Appetit!

Mittwoch, 4. Januar 2017

Wanted: Pastinake

Pastinaken wurden lange Zeit in der deutschen Küche ignoriert, obwohl sie dort eine lange Tradition haben. Mittlerweile werden sie aufgrund ihrer Vielseitigkeit jedoch wieder sehr gern benutzt. Das kommt der Gesundheit zugute - die Pastinake ist nämlich ein weiteres Wunderwerk der Natur!



Was ist die Pastinake?

Botanisch sind Pastinaken Kreuzungen zwischen Möhren und Petersilie. Äußerlich ähneln sie deshalb Petersilienwurzeln sehr, schmecken aber etwas süßlicher. Die Geschichte der Pastinaken lässt sich bis ins Römische Reich zurückverfolgen. Bis ins 18. Jahrhundert waren Pastinaken praktisch auch in jedem deutschen Kochtopf zu finden. Danach ging die Verwendung stark zurück, da die Pastinake von der Kartoffel verdrängt wurde.

Warum Pastinaken?

Pastinaken gehören zu den vitaminreichen Wurzelgemüsen und sind gerade im Winter eine wichtige Nährstoffquelle. Sie enthalten viermal so viele Ballaststoffe, Proteine, Kalium und Vitamin C wie Möhren. Nichtsdestotrotz enthalten Pastinaken auch cica 12g komplexe Kohlenhydrate auf 100g Gemüse (Zum Vergleich: 100g Kartoffeln enthalten 17g Kohlenhydrate).
Pastinaken enthalten außerdem viele B-Vitamine, Eisen, Zink und Kalzium, sowie ätherische Öle mit leicht antiseptischer Wirkung. Zu guter letzt sind Pastinaken arm an Phosphaten, was sie zu einem leicht bekömmlichen Gemüse auch für Babys macht.

Wie wird die Pastinake genutzt?


Pastinaken haben unendlich viele Einsatzmöglichkeiten. Klassischerweise wird die Pastinake in Suppen und Gemüsepürrees eingesetzt. Geraspelt kann sie aber auch in den Salat. Alternativ kann dünn geschnittene Pastinake auch zu Chips frittiert werden. Früher wurden Pastinaken auch zu Sirup gekocht und zum Süßen verwendet.

Übrigens 
  • Pastinaken-Saft wurde bei der Pest-Epidemie im 14. Jahrhundert als Heilmittel verwendet. Die Pflanze heißt deshalb auch "Pestnacken".
  • Im Donald-Duck-Comic "Das Goldene Vlies" gilt Pastinakenpudding als ungenießbare Mahlzeit. Das wird bei Donaldisten deshalb immer wieder zelebriert.
  • Das Aroma von Pastinaken kann sich - im Gegensatz zu den meisten anderen Gemüsen - erst durch Frost richtig entfalten. 
Bildquellen: ©HTO3 (CC BY-SA),  avlxyz (CC BY-SA)via Visualhunt.com